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Ängste, Sorgen und Nöte Meine Klasse tyrannisiert mich ... Ich weiss einfach nicht mehr weiter
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Benutzer in diesem Forum: Keine
Aktuelles Datum und Uhrzeit: 31 Jul 2010 15:11 |
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AlexBerlin Starter (bis 15 Beiträge)


Geschlecht: Alter:40 Anmeldungsdatum: 13.11.2007 Beiträge: 12 Wohnort / Region: Berlin Status: Offline
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Verfasst am: 19 Jun 2009 01:55 Titel: nicht leicht |
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Ja das kostet viel Mut
Aber du hast hier Freunde die helfen dir
Lass uns doch zusammen eine Strategie entwickeln wie du das schaffen kannst.
Wovor hast du die meiste Angst wenn du das einfach denen so sagst wie das bei dir ist mit deiner Inko?
Lass uns dir hier einfach helfen.
Gruss Alex |
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Werner Holmans Ultraautor (min. 125 Beiträge)


Geschlecht: Anmeldungsdatum: 17.10.2003 Beiträge: 139 Wohnort / Region: Land Brandenburg Status: Offline
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Verfasst am: 20 Jun 2009 00:29 Titel: |
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Hallo,
einen Vertrauenslehrer, dem Sozialarbeiter (wen es in der jeweiligen Schule gibt) der Schule und dem Klassenlehrer würde ich auch ansprechen. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass deine Eltern bei diesem Gespräch dabei sind. Ich bin mir sicher dass dann gemeinsam eine Lösung gefunden wird. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass der Schulpsychologe mal eine Stunde in der Klasse gestaltet und ganz behutsam mit seinen Mitteln und Möglichkeiten über das Thema spricht und vielleicht über Rollenspiele usw. zum Erfolg kommt. Er kann es vielleicht besser, als die anderen Personen. In welcher Klassenstufe bist du und welche Schulform besuchst du?
Vielleicht kann Psycho mal dazu ihre Meinung sagen, habe schon lange nichts von ihr gelesen.
Werner |
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AlexBerlin Starter (bis 15 Beiträge)


Geschlecht: Alter:40 Anmeldungsdatum: 13.11.2007 Beiträge: 12 Wohnort / Region: Berlin Status: Offline
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Verfasst am: 20 Jun 2009 15:13 Titel: nur Mut |
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hey Uffi
wir helfen dir hier alle.
Am besten wäre es, wenn hier alle deine Klasse besuchen würden, damit die sehe, du stehst nicht allein da.
Überleg dir doch mal:
Was wäre das aller Schlimmste, was passiren könnte, wenn du offen mit der Klasse redest und denen klar machst das du eben nicht Opfer bist, sondern eben eine Disposition hast, die es nötig macht Windeln zu nutzen. Ich kann mir vorstellen, das die dich dafür ziemlich bewundern würden. Sich über jemanden lustig machen klappt doch nur so auf der Ebene von Gerüchten und von - "Hast du schon gehört dass".
manchmal machen sich Leute lustig über Menschen die dick sind. Das funktioniert aber nur, wenn der dicke Mensch wirklich darunter leidet wenn man sich über ihn lustig macht. Wenn sein Selbstbewußtsein das nicht verarbeitet. Wenn sich ein dicker Mensch ganz offen hinstellt und sagt - "Hey, okay ich bin Dick na und". Wer soll sich dann noch über ihn lustig machen.
In Berlin haben wir einen Bürgermeister, der ist Homosexuell. Da wurde auch viel getuschelt und blödes Zeug geredet - "Hey Berlins Bürgermeister is ne Schwuchtel" und so blödes Zeug.
Und was hat der Bürgermeister gemacht? Auf einer Pressekonferenz in die Fernsehkameras gesagt "Ja, ich bin schwul und das ist gut so". Damit war Ruhe, mit diesem Satz hat der voll viel Respekt bekommen. Der hat den Leuten die sich über ihn lustig gemacht haben die Waffen weggenommen.
und das war gut so |
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Psycho Superautor (min. 50 Beiträge)


Geschlecht: Anmeldungsdatum: 21.07.2008 Beiträge: 54 Wohnort / Region: Brandenburg Status: Offline
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Verfasst am: 22 Jun 2009 01:25 Titel: |
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Hallo, ich grüße Dich!
Als Schulpsychologin kann ich nur sagen, dass dein Problem von dir allein vermutlich nicht gelöst werden kann. Auf jeden Fall spreche zuerst mit deinen Eltern. Dann solltet ihr gemeinsam Hilfe in der Schule suchen. Sprecht mit dem Klassenlehrer / Klassenlehrerin und der Vertraunslererin bzw. dem Vertraunslehrer. Vielleicht gibt es ja auch einen Sozialarbeiter an deiner Schule.
Ich werde in meiner Funktion als Schulpsychologin oft zu solchen Gesprächen angefordert. Je nach Wunsch werde ich dann aktiv. Ich übernehme dann unter anderem eine ganz neutrale Gesprächsführung in der Klasse. Methoden für dieses Gespräch gibt es sehr viele (abhängig von der Situation). Es können Rollenspiele, Geschichten, Erlebnisberichte, schriftliche Meinungsäußerung und viele andere Methoden sein (es muss erst ein "Aufhänger" gefunden werden). In diesen Gesprächsrunden ging es in der Klasse fast immer sehr locker zu und wir kamen auch fast immer zu einer Lösung. Deine Klassenkameraden können vermutlich gar nicht einschätzen, wie es dir zur Zeit geht. Dabei brauchen sie auch Hilfe.
Habe Mut und suche dir die entsprechende Unterstützung. Ich wünsche dir viel Erfolg,
Psycho |
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