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Rechte und Pflichten Windeln das erste Mal beantragen
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Aktuelles Datum und Uhrzeit: 31 Jul 2010 15:24
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Peter N.
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BeitragVerfasst am: 31 Jan 2010 08:21    Titel: Windeln das erste Mal beantragen Antworten mit Zitat

Hallo erstmal,

also ich pflege meine Mutter die auch an Inkontinenz leidet, bisher haben wir dickere Einlagen privat gekauft (3,95 pro Tag, die ganze Packung geht fast drauf), aber ich hörte dass es auch was von der Krankenkasse gibt.
Pflegestuffe1, von der Zuzahlung befreit.

Meine Frage ist wo und wie ich es beantrage, direkt an die Krankenkasse schreiben ?
Oder beim Arzt Rezept anfordern (der freut sich da nicht so sonderlich kann ich mir denken, der meckert jetzt schon über sein Budget und die teure Patientin) ?
Wenn erstes, dann wie schreibt man das genau damit man da nichts falsch macht und wie läuft das Ganze so ab ? Ich kann mir denken dass man da auch was falsch machen kann, also frage ich mal besser die Experten.


Vielen Dank im Voraus
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Mikey
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BeitragVerfasst am: 31 Jan 2010 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

selbstverständlich können die Inkontinenzhilfsmittel verordnet werden.

Sprich am besten mit Ihrem Hausarzt, dass er Ihr ein Rezept ausstellen soll, welches wie folgt ausgefüllt ist:

BEISPIEL:

Name des Produkts, Menge, Packungsgröße
(Beispiel: Molicare Slip super plus, 4x14 Stk zur Nacht, N3
Molicare Slip classic, 3x30 Stk zum Tag, N3)
Diagnose: Harninkontinenz
-Diese Hilfsmittel sind zur Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben notwendig-
-JAHRESREZEPT-, Lieferung alle 2 Wochen

Dann müsste es klappen!

Wenn du noch fragen hast, kannst du dich gerne per PN melden.



Mike
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Wir haben uns die Krankheit nicht ausgesucht. Trotzdem müssen wir damit leben. Machen wir das beste draus!
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Struppi
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BeitragVerfasst am: 31 Jan 2010 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

nur eine kleine Randnotiz zu deiner Besorgnis wg. dem Budget: Die Vorlagen/Slips sind Hilfsmittel und belasten überhaupt nicht das Budget bzw. fallen nicht in dieses hinein. Von daher sollte es keine Probleme mit der Verordnung geben.

Gruß

Hannes
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Peter N.
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BeitragVerfasst am: 01 Feb 2010 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Arzt meint er kann nicht verschreiben, braucht dazu die Produktnummer.
Zur Zeit nehmen wir Rogges Einlagen vom Toom, PZN: 0841691 Artikelnummer DR-041-11, mehr gibt die Packung nicht her an Infos, was davon muss er jetzt wissen ? Will da nochmal hin, diesmal besser vorbereitet ;)
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Werner Holmans
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BeitragVerfasst am: 01 Feb 2010 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
wende dich einfach an die Krankenkasse. Wer eine Pflegestufe hat, bekommt einige Hilfsmittel ohne große Probleme von der Pflegekasse. Ich habe selbst diese Erfahrung gemacht. So steht es auch in allen Informationen der Pflegekasse.
Werner
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Peter N.
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BeitragVerfasst am: 01 Feb 2010 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich an die Pflegekasse schreibe, was schreibe ich da ganau ?
"Hiermit beantrage ich Inkontinenzaeinlagen für xyz ..." ?
Schicken die dann Pakete ?
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Tom252
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BeitragVerfasst am: 01 Feb 2010 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

ich habe es so gemacht, dass ich die Lieferanten, die mir bekannt waren oder ich aus dem I-Net hatte, angeschrieben habe und um Muster gebeten habe. Bei den Mustern waren dann auch Ansprechpartner.

Als ich dann, die für mich besten, herausgefunden habe, habe ich die Sachbearbeiterin angerufen und sie nach der PZN, Artikelbezeichnung gefragt. Mit dem bin ich dann zum Hausarzt und habe mir darüber ein Rezept ausstellen lassen und er hat mir dann noch z.B. 3OP aufgeschrieben, was so viel wie 3 original Pakungen heißt.

Mehr war es nicht.

Viele Grüße
Tom
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Struppi
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BeitragVerfasst am: 01 Feb 2010 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

ich muss sagen: das war eine ganz dumme Ausrede deines Arztes! Sorry für die drastischen Worte, aber es ist leider so (Die PZN benötigt lediglich der liefernde Betrieb um das Produkt leichter zu bestellen - es handelt sich hierbei nämlich um die Phama-Zentral-Nummer. Ein Produktname z.B. hätte es auch getan, selbst das Wort "Inkontinenzslip" hätte gereicht).

Wie das Rezept in Etwa aussehen sollte, hat Mickey ja schon super weiter oben geschrieben.

Ein Antrag bei der Krankenkasse (nicht: Pflegekasse) war (zumindest bei mir) unnötig. Ich will dich aber auch nicht verunsichern; ruf' ansonsten einfach mal da an, erwähne auch das ungewöhnliche Verhalten des Arztes. Denn in dieser ganzen Zeit ist deine Mutter ja im Prinzip ohne Versorgung, würdet ihr diese nicht selbst zahlen.

Laßt euch mit Mustern (ggf. direkt bei den Herstellern bestellen) beliefern, probiert verschiedene Arten und Modelle aus und laßt euch dann diese verordnen.

Gruß

Hannes
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Peter N.
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BeitragVerfasst am: 02 Feb 2010 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Das ungewöhnliche Verhalten eines Arztes juckt die KK kein Stück, auf die Mitteilung dass mir kein Arzt im Umkreis von 20 km die Parkinsonmedikamente verschreiben will weil sie viel kosten reagiert man indem man mir ein eine vom Internet ausgedruckte Liste der Neurologen weiter weg zuschickte.
Selbst die Kassenärztliche Vereinigung meinte damals im Standardschreiben dass es Gründe gibt wie zu viel Patienten etc., obwohl ich ausdrücklich schrieb weswegen sie es mir verweigerten.


Soll ich jetzt nochmal zum Arzt und meinen (sorry wenn es beleidigend klingt , ist es aber nicht gemeint) irgendein Typ im Forum sagte dass auch "Inkontinenzslip" reicht und er es schrieben soll ? Wie sehr es ihn interessiert muss ich wohl nicht erklären. Mit Gewalt zwingen ?
Tja, Theorie und Praxis wieder mal.
Ok ich habe mir ein Muster von Tena bestellt, wenn es kommt nehme ich die Nummern die drauf sind zu ihn mit uns sage sie ihn, mal sehen was er dann als Ausrede findet.
Vielleicht wird er meinen er als Hausarzt sei nicht zuständig sondern ein Urologe oder so was ?
Vielleicht gehe ich auch einfach mal zur Apotheke und frage was es so gibt und die solle nmir mal Bestellnummern oder so sagen ? Was haltet ihr davon ? Dann nochmal zum Arzt mit "diese will ich" ?

p.s. Diese Fahrten sind wohl nicht im Pflegegeld berücksichtigt ;) bzw icon_sad.gif
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Struppi
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BeitragVerfasst am: 02 Feb 2010 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,

es tut mir sehr leid, dass ihr bzw du es mit einem so sturen Arzt zu tun habt - das macht die Gesamtsituation mit Sicherheit nicht leichter; das nimmt der Typ aus dem Forum auch nicht krumm icon_wink.gif .

Das Problem scheint u.a. zu sein, dass der behandelnde Arzt nicht weiß, dass Hilfsmittel (und dazu gehört auch die Versorgung mit Inkontinenzhilfsmitteln) sein Budget nicht belasten bzw. in dieses hineingerechnet werden - dies ist bei allen Kassen so.

Außerdem werden die Leistungen der Pflegekasse gerne mit denen der Krankenkasse gleichgesetzt - dem ist aber nicht so. Die Pflegekasse erstattet neben den eigentlichen Pflegekosten noch Pflegehilfsmittel, so z.B. Handschuhe, (Oberflächen-)Desinfektionsmittel usw. bis zu einem monatlichen Betrag von ca. ~ 25,00 € (den exakten Betrag weiß ich leider nicht aus dem Kopf, in dieser Größenordnung bewegt es sich aber). Inkontinenzhilfsmittel belasten allerdings nicht diesen "Topf" sondern sind ganz normale Leistungen der Krankenkasse, s.o. Ein Antrag bei der Pflegekasse ist in diesem Kontext also sinnlos.

Die Rezeptierung des Hilfsmittels kann der Hausarzt ausschreiben, das ist unabhängig von der Fachrichtung, auch ein Jahresrezept (falls deine KK dies so handhabt).

In der Apotheke/einem Sanitätshaus würde ich mir mehrere Muster verschiedener Firmen geben lassen - was dem einen paßt, muss bei anderen noch lange nicht sitzen; da ist das so wie mit jeder anderen "Bekleidung". Auch die angebl. unabdingliche PZN kannst du natürlich in der Apotheke direkt erfragen.

Gruß

Hannes
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