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Inkontinenz und Partnerschaft Was meint ihr? Geschlechterspezifische Problematik
Benutzer in diesem Forum: Keine

Aktuelles Datum und Uhrzeit: 31 Jul 2010 15:19
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Kleeblattl
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Anmeldungsdatum: 01.01.2005
Beiträge: 7
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BeitragVerfasst am: 02 Jan 2005 11:17    Titel: Was meint ihr? Geschlechterspezifische Problematik Antworten mit Zitat

Erstmal grüß ich alle herzlich ...

Griaß eich aus Österreich

Offenbar hab ich dieses Forum um viele Jahre zu spät entdeckt icon_rolleyes.gif Umso interessierter hab ich jetzt einige eurer Beiträge gelesen. Es freut mich wenn ich lese, dass einige von euch das Thema Inkontinenz und Beziehung (bis hin zur Sexualität) unter einen Hut bringen können und konnten.

Für mich trifft beides nicht zu. Ich hab das nie geschafft. Wobei ich ehrlich bin und zugebe, ich kann es mir inzwischen gar nicht mehr vorstellen, da ich mit zunehmenden Alter immer zurrückgezogener lebe.

Natürlich wär Geborgenheit und Zärtlichkeiten ganz schön: Aber man kann halt nicht alles haben. Egal!

Aber das was mir auffällt war, dass man eigentlich zwar Gott sei Dank ein paar positive Beispiele von Männern lesen kann, die erfolgreich eine Beziehung mit dem Problem vereinbaren konnten. Aber von Mädls hab ich das kaum bis gar nicht gelesen.

Ich frag mich jetzt warum? Ist das Zufall oder doch nicht?

Liebe Grüße aus Österreich
und alles Gute fürs Jahr 2005
Kleeblattl
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Helmut
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Beiträge: 1476
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BeitragVerfasst am: 02 Jan 2005 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kleeblattl,

danke dir erst einmal, daß dir unsere Seite gut gefällt. Schade daß du für dich noch keinen Weg für eine Beziehung trotz deiner Inkontinenz gefunden hast. Es ist sicher nicht einfach darüber zu reden und auch der zukünftige Partner wird sicher am Anfang seine Probleme damit haben, aber mit etwas gutem Willen und Verständnis könnte sich eine Beziehung durchaus positiv entwickeln. Aber wie du schon sagtest, es ist halt nicht leicht, den ersten Schritt zu tun und eine Partnerschaft zu beginnen.

Ja deine Beobachtung daß mehr Männer als Frauen hier sind, ist völlig richtig. Auf unserer Nachrichtenseite unter dem Titel Zehn Millionen Deutsche besuchen im dritten Quartal Gesundheitsseiten findest du einen interessanten Artikel, der sich auch mit unserer Statistik hier im Forum deckt. Bei uns sind etwa 2/3 Männer und 1/3 Frauen registriert und das angegebene Durchschnittsalter liegt auch etwa bei 35 Jahren. Ich denke, das liegt darin begründet, daß mehr Männer als Frauen das Internet nutzen und auch mehr jüngere Personen als Rentner.

Gruß Helmut icon_wink.gif
_________________
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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frosch
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BeitragVerfasst am: 02 Jan 2005 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kleeblattl!

Toll! Du regst eine wirklich interessante Diskussion an. Und ich werde mich gern daran beteiligen. Ich bin das Beispiel eines Mannes, der trotz der Windelproblematik in einer sehr glücklichen Partnerschaft lebt.

Alles Gute! René
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papa0861
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Anmeldungsdatum: 12.06.2004
Beiträge: 748
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BeitragVerfasst am: 02 Jan 2005 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

frosch hat folgendes geschrieben::
Ich bin das Beispiel eines Mannes, der trotz der Windelproblematik in einer sehr glücklichen Partnerschaft lebt.



hallo kleeblatt,

erstmal dir und allen anderen usern ein ein gesundes neues jahr.

ich schließe mich dem rené hier voll und ganz an. auch ich lebe in einer absolut harmonischen beziehung und wäre ohne meine frau lediglich ein häufchen unglück.

viele grüße
jürgen
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©2007
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frosch
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Anmeldungsdatum: 26.04.2003
Beiträge: 266

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BeitragVerfasst am: 02 Jan 2005 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kleeblattl, Helmut und Papa!

Auch wenn sich natürlich nun alles als sehr harmonisch erwiesen hat, war es am Anfang natürlich sehr schwierig mit all den Tabu-Themen über den Tisch zu kommen. Das geht bestimmt aber allen so. Inkontinenz und Sexualität zu kombinieren ist schon eine große Herausforderung. Ich denke man muss sehr respektvoll mit dem Thema umgehen und sollte den Partner in alles mit einbeziehen. So ganz und gar habe ich das aber auch noch nicht geschafft. Aber ich arbeite weiter daran.

René
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Jens Schriever
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BeitragVerfasst am: 02 Jan 2005 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kleeblattl

Um eine Beziehung einzugehen muss du dich erst einmal aus der Isolation lösen.
Wenn du mit dem Thema Inkontinenz lockerer umgehst, und du dich zu deiner Inkontinenz bekennst hast du schon einen großen Schritt gemacht.Ich selber habe nur Positiv Erfahrung gemacht wenn man mit den Leuten über sein Problem redet .Ein Aufrichtiger Partner wird dich deswegen nicht sitzen lassen.
Du mußt nur den Ersten Schritt wagen.
Mit 32 Jahren ist man doch nicht zu alt dafür.Du wirst Sehen es klapt bestimmt.
Ich selber bin mit meiner Frau schon lange Verheiratet und sie hat mich auch nicht wegen der Inkontinenz Fallen gelassen.
Ich wünsche dier den Mut dazu und hoffe das du noch einen Partner findest.


Guss Jens
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Kleeblattl
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BeitragVerfasst am: 03 Jan 2005 11:56    Titel: Fällt euch etwas auf? Antworten mit Zitat

Hallo an alle icon_smile.gif

Ich bedanke mich bei euch allen für die Antworten und Tipps, die ihr mir gegeben habt. Einiges davon werd ich in Zukunft garantiert bedenken wenn ich Kontakte knüpfe. Aber auffallend ist doch, dass kein Mädl geantwortet hat, wo ich mich in meiner Annahme bestätigt sehe, dass weniger Frauen mit diesem Problem eine Beziehung eingehen können.

Liebe Grüße und bis dann
Kleeblattl
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Gudrun
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BeitragVerfasst am: 03 Jan 2005 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kleblattl,

sicher wartest Du eher auf Antworten von „Mädels“ in Deinem Alter, mit denen Du Deine Situation besser vergleichen kannst. Aber ich fühle mich jetzt doch angesprochen.

Als ich vor über 20 Jahren durch eine Entbindung stuhlinkontinent wurde, war ich bereits einige Jahre verheiratet. Ich musste also keinem evtl. zukünftigen Partner meine Probleme erklären. Lange Jahre habe ich mit niemandem über meine Inko gesprochen, außer mit meinem Mann. Er hat damit nie ein Problem gehabt und mir immer zu Seite gestanden. Ich glaube aber, daß es leichter ist, in einer bereits gut funktionierenden Partnerschaft mit der Inkontinenz fertig zu werden, als eine Partnerschaft aufzubauen.
Im Laufe der Jahre habe ich die Erfahrung gemacht, daß es einfacher ist, wenn man mit der Inkontinenz offener umgeht. Ich binde es zwar auch heute noch nicht jedem auf die Nase, aber die Menschen, die mir etwas bedeuten und denen ich etwas bedeute, wissen Bescheid.

Du darfst Dich nicht weiter zurückziehen. Versuche in Bezug auf die Inko offener zu werden. Du bist erst 32 Jahre alt, da steht noch viel Schönes für Dich bereit, mit etwas Glück auch eine liebevolle Partnerschaft (wobei das Glück in der Partnerschaft nichts damit zu tun hat, ob man inkontinent ist oder nicht). Wenn ein Mann Dich mag, nimmt er Dich so wie Du bist.

Liebe Grüße
Gudrun
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Kleeblattl
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BeitragVerfasst am: 05 Jan 2005 15:28    Titel: Schön, doch auch eine Erfolgsgeschichte Antworten mit Zitat

Hallo Gudrun!

Danke für deinen positiven Beitrag. Das freut mich zu lesen, dass du es geschafft hast eine gute Beziehung zu führen. Wobei ich dir Recht gebe: Es ist sicher einfacher wenn das Problem Inkontinenz erst auftritt wenn die Beziehung schon auf einem guten Fundament steht.

Ich für meinen Teil kann dazu nicht sehr viel sagen. Das erste und einzige mal dass ich mir Beziehung hätte vorstellen können (und mir vielleicht sogar gewünscht hät) ist nicht mal ein halbes Jahr her. Ich dachte mir er könnte von Berufswegen dafür Verständnis haben.

Okay, vielleicht war meine Taktik nicht sehr klug und ich hätte ihm schon vor wir uns kuschelig näher kamen sagen müssen was "Sache" ist. Ich wollt ihn damit nicht gleich behelligen bevor ich wusste was daraus werden würde.

Als ich merkte, dass es mir gut tut und ich mir sehr wohl vorstellen könnte, dass wir uns auch weiterhin näher kommen hab ich ihm dann auch reinen Wein eingeschenkt. Möglicherweise waren unsere Probleme zu vielschichtig, dass er sich verabschiedet hat. Keine Ahnung?

Ich bin mir aber sicher, dass meine Ehrlichkeit seine Entscheidung nur noch weiter erleichtert hat, dass er gegangen ist. Naja, was solls? Wird wohl immer so sein nur die Traurigkeit und der Schmerz sind der selbe egal ob mit oder ohne Inkonti.

Liebe Grüße
Kleeblattl
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klaro (+16.05.2008)
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BeitragVerfasst am: 05 Jan 2005 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

da kann j aklaro seinen Senf auch noch dazu erzählen...

so als Frau!!


Also in der Ehe.... wars total mies, aber von Anfang an eben schon und da störte die Inko schon. Extrem sogar!!

Nachher lernte cih wieder nen Partner kennen, den ich aber ien halbes Jahr später verlasen musste, sein Alk Problem und mich abschlgen deswegen waru zu gross. aber abgesehen vom alkproblem.... war die Inko kein Hindernis und kein schwieriges Thema, es gehörte zu mir.

später hatte ich nen neuen Freund und ich muss sagen, nicht einmal war die Inko ein Hinderniss in dem Sinn. Einzig was mich persönlcich störte, war, vor dem einschlafen mich einpacken zu müssen...... da war mein Problem, das ich zu überwidnen hatte.

Die Bezihung muste ich aufgeben vor über nem Jahr, weil ich mit mienem Gesundheitszustand udn kidnern überfordert war. Aber es waren tolle 18 Monate!!

Wie ich es mache als Frau, nem Mann zu "sagen" dass ich inko bin??

das sage ich gar nicht!! Das wird er merken, sobald er mir näher kommt. Die reaktionen sind positiv überraschend. Denn beim Berühren des Hintern(oder wo auch immer) werden sie erst mal stutzig und haben Zeit sich Gedanken zu machen..... und damit ist der grösste Teil getan. Denn das betasten kommt ja in nem Moment wo Zärtlichkeit gesucht wird.... und da finde ich, ist ein genialer Moment, des sich so kennenlernen, wei man ist.


Was mich neu hinder an einer Bezihung ist meine Zuwenig Krft aber eben auch... das mich am Abend einpacken müssen. Damit hab ich mich noch nciht abgefunden, in Zusammenhang mit einem Partner. Ich fidne i^mmer, das vermiest die ganze Gute nacht Zeremonie.

soweit meine Erfahrungen Frau klaro fleissig.gif
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