Operative Behandlung bei Harninkontinenz



Nicht nur konservative Möglichkeiten zur Behandlung einer Harninkontinenz stehen zur Verfügung, sondern auch eine ganze Reihe von operativen Methoden. Diese Art der Inkontinenzbehandlung sollte aber wirklich die letzte Möglichkeit bleiben, wenn alles andere keinen Erfolg gezeigt hat. Dabei sind die operativen Möglichkeiten bei einer Stressinkontinenz höher als bei anderen Inkontinenzformen. Besonders Frauen nach Geburten leiden unter Stressinkontinenz und da bringt eine Operation doch oft den gewünschten Erfolg der Kontinenz. Aber auch bei Dranginkontinenz und Reflexinkontinenz gibt es Heute vielversprechende Möglichkeiten, eine Linderung des Leidens zu erhalten, wenngleich eine Heilung hier wesentlich seltener ist.

Zu den operativen Methoden zur Behandlung einer Stressinkontinenz gehören folgende Operationen:

# Die transvaginale Schlingensuspension
# transvaginalen retropubischen Nadelsuspension
# TVT - Tension-free Vaginal Tape
# Submukösen Kollageninjektion (ESKI)

Zu den operativen Methoden zur Behandlung einer neurologisch bedingten Inkontinenz, aber auch bei Blasenkrebs und Spina Bifida gehören folgende Operationen:

# Ureterosigmoideostomie (Harnleiter-Darm-Implatation, HDI)
# Der Mainz-Pouch I
# Die Neoblase
# Neurostimulator
# künstlicher Schließmuskel

Bei Drang- und Überlaufinkontinenz aber auch bei Restharnbildung wegen einer Ablaufbehinderung durch eine Prostatavergrößerung haben sich folgende Operationen bewährt:

# transurethrale Sphinkterotomie
# Ileozystoplastik oder Blasenaugmentation






Letzte Änderung am:  21 Dez 2013 13:06


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