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Forschung & Medizin
Urologische Nachrichten vom 14.04.2004
Foren-Admin
14 Apr 2004 12:47



Yentreve® erhält CPMP-Empfehlung für die Behandlung der mittelschweren bis schweren Belastungsinkontinenz bei Frauen




INDIANAPOLIS, USA / INGELHEIM: Eli Lilly and Company und Boehringer Ingelheim geben bekannt, dass das Komitee der Europäischen Union zur Beurteilung von Arzneimitteln (European Committee for Proprietary Medicinal Products, CPMP) eine Zulassungsempfehlung für Duloxetin in der Indikation Belastungsinkontinenz an die Europäische Kommission ausgesprochen hat.

Duloxetin ist ein Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer mit ausgeglichener Wirkung auf beide Neurotransmitter zur Behandlung der mittleren bis schweren Belastungsinkontinenz bei Frauen.

Nach Erhalt der Zulassung wird das Medikament gegen Belastungsinkontinenz in der Europäischen Union von Lilly und Boehringer Ingelheim unter dem Markennamen Yentreve® vermarktet werden. Die Zulassung der europäischen Kommission wird noch für dieses Jahr erwartet.

"Lilly und Boehringer Ingelheim sind erfreut über die positive Stellungnahme des CPMP zu Duloxetin für die Behandlung von Frauen mit mittelschwerer bis schwerer Belastungsinkontinenz" sagte Dr. Tim Garnett, Group Medical Director bei Eli Lilly and Company. "Diese Empfehlung bringt uns der europäischen Zulassung von Yentreve® näher - und damit auch der Möglichkeit, Frauen und ihren Ärzten die erste zugelassene medikamentöse Behandlung der Belastungsinkontinenz anzubieten, einer belastenden und einschränkenden Erkrankung, die Millionen von Frauen weltweit betrifft und ernsthafte Auswirkungen auf ihre Lebensqualität hat."

Das CPMP setzt sich zusammen aus Vertretern der nationalen Zulassungsbehörden der Europäischen Union. Nach Überprüfung der umfassenden Datenlage zu Duloxetin bei Belastungsinkontinenz gab das Komitee seine Empfehlung ab. Für die Einreichung wurden Daten aus zehn Studien zusammengetragen, an denen insgesamt über 2.000 Frauen mit Belastungsinkontinenz aus fünf Kontinenten teilgenommen hatten.

Belastungsinkontinenz

Belastungsinkontinenz, die häufigste Form der Harninkontinenz, ist der unfreiwillige Verlust von Urin durch körperliche Anstrengungen, Niesen oder Husten. Verschiedene Risikofaktoren werden als ursächlich für die Entstehung einer Belastungsinkontinenz angesehen. Dazu gehören Geburt, Übergewicht, Schädigung der Beckenbodenmuskulatur oder chronischer Husten. Obwohl weit verbreitet, ist Belastungsinkontinenz eine Erkrankung, die in keinem Alter als normal gilt. Belastungsinkontinenz kann die Lebensqualität der betroffenen Frauen sehr stark einschränken.

Die Erkrankung ist ihnen peinlich, sie geraten in die soziale Isolation. Dennoch fragen viele Frauen mit stark ausgeprägten Symptomen der Belastungsinkontinenz nicht nach angemessener medizinischer Hilfe, weil das Thema Inkontinenz noch immer tabuisiert ist. Derzeitige Therapieoptionen umfassen Verhaltensänderungen, Beckenbodentraining und Operation.

Quelle:   Urologische Nachrichten vom 14.04.2004




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Forschung & Medizin
Urologische Nachrichten vom 07.04.2002
Foren-Admin
07 Apr 2004 14:07



Magnetischer Stuhl vielversprechende Behandlung für Frauen mit Harninkontinenz




NEW YORK: 07.04.2004 (Reuters Health) – Die funktionelle Magnetstimulation (FMS) des Beckenbodens mithilfe eines speziellen Stuhls stellt eine sichere und effektive Behandlung der weiblichen Harninkontinenz dar. Dies berichtet eine niederländische Arbeitsgruppe.

Die in der Fachzeitschrift BJU International vorgestellten Ergebnisse basieren auf einer Studie an zwölf Frauen mit Dranginkontinenz sowie zwölf weiteren Frauen mit gemischter Drang- und Stressinkontinenz, die mittels FMS behandelt wurden.

Die Anwendung der FMS erfolgte dabei mit dem Behandlungsstuhl Neocontrol der in Marietta, Georgia, ansässigen Herstellerfirma Neotonus. Dieser Stuhl ist mit einem elektromagnetischen Generator im Sitz sowie Einstellungsmöglichkeiten für Frequenz und Amplitude des magnetischen Impulses versehen. Die Patientinnen wurden so zweimal wöchentlich über insgesamt acht Wochen behandelt.

Sechs Frauen mit Dranginkontinenz und acht mit gemischter Inkontinenz erlebten eine objektive Verbesserung ihrer Inkontinenz, merken Erstautor Dr. D. D. Chandi und Kollegen des Leyenburg Hospital in Den Haag an. Drei Patientinnen wurden vollständig kontinent, bei 17 zeigten sich deutliche Verbesserungen. Schwerwiegende Nebenwirkungen wurden nicht angegeben.

„Die FMS ist bei Harninkontinenz eine sichere, nicht-invasive und schmerzlose Behandlungsmöglichkeit“, erklären die Forscher. „Wie müssen nun in Follow-up-Studien die Langzeitwirkung evaluieren und bestimmen, ob eine andauernde Behandlung notwendig ist.“


BJU International 2004;93:539-542

Quelle:   Urologische Nachrichten vom 07.04.2002


Anmerkung der Redaktion:

Diese Studie liefert zwar noch kein wirklich repräsentatives Ergebnis, aber die Idee zu diesem Behandlungsansatz ist doch vielversprechend. Bleibt abzuwarten, was die weiteren Studien dazu bringen werden.


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SVI - Redaktion
Stefan
02 Apr 2004 11:36



Chinesen zahlen horrende Preise




REGENSBURG: Es gibt immer wieder Leute die Glauben einfach Alles. Wir selbst durften gestern Abend unseren Aprilscherz selber ausbaden, denn wir mußten am Telefon einigen Leuten unser "April April" aussprechen.

Es gibt also keinen smarten Geschäftsmann aus China, der 85€ im Monat für benutzte Windeln auf den Tisch legt. Das haben wir alles frei erfunden. Auch die Produkte aus Windelmüll gab und gibt es nie, außer der Ente. Das war nämliche eine klassische Nachrichtenente.

Wir hoffen Ihr habt auch so herzlich gelacht wie wir, als wir die Geschichte erfanden. Also dann bis auf ein Neues im nächsten Jahr.

Euer SVI - Team

Quelle:   SVI - Redaktion




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SVI - Redaktion
Stefan
01 Apr 2004 19:40



Chinesen zahlen horrende Preise für benutzte Windeln




Chan-jiang (China) - München: Da sind die Chinesen aber geschäftstüchtig! Wie nun bekannt wurde will eine südchinesische Chemiefirma gebrauchte Windeln aufkaufen, um so an teuere Rohstoffe zu kommen. Hierzu werden in Kürze auch in Deutschland neue "Rohstofflieferanten" gesucht

Rohstoffe sind teuer, dachte sich der Leiter Herr Yuan Chi der südchinesischen Chemiefirma Chinese Fine Chemical (CFC) in Chan - Jiang und kam auf die Idee Inkontinenzprodukte und Babywindeln als Rohstoffspender zu nutzen. Jahrelang wurde an einem Prozeß gearbeitet, in dem sämtliche Bestandteile zurück gewonnen werden können.

Der Benutzer bekommt von uns einen Sammelbehälter,so Mister Chi während der Vorführung in München, der luftdicht verschlossen ist und aus 2 Teilen besteht. Bei der Besichtigung des Behälters offenbarte sich schon das High-Tech-System. Mann war das ein riesiges Teil, das aus einer Einfüllvorrichtung und einem Pfandkontainer besteht. Schauen Sie, so einfach geht das, sagte der smarte Chinese, und wart eine Windel in die Öffnung. Kurz darauf hörte man ein Zischen und die Windel fiel in den Kontainer. Und nun, fragten wir. Alle vier Wochen wird der Sammler abgeholt und nach China verschifft, sagte der Chinese im feinen Zwirn und holte gleich wieder Luft, da bekommen Sie von uns 85€ pro vollem Kontainer. Wir wurden das erste mal Stutzig, und fragten wie sich das eigentlich rechnet. Herr Chi sagte, dass will er uns gerne zeigen und schob ein Video in das TV-Gerät.

Sehen Sie meine Herren, war der Asiate stolz, das hier ist unsere Entladestation in Chan - Jiang und schon waren unsere Kontainer im Bild zu sehen. In einer riesigen Lagerhalle wurden die Kontainer bei min 25 Grad gelagert, drei Wochen lang, so Yuan Chi, dann können sie angezapft werden. Angezapft werden, fragten wir? Ja, sehen Sie selbst sagte der strahlende Erfinder. Jetz verstanden wir, den Behältern wir Biogas entnommen. Der zweite Schritt war eine Häkselanlage, wo die Windeln sehr kein geschnitten wurden und dann in eine Art Zentrifuge gefüllt wurden. Hier werden die Folienbestandteile herausgeschleudert und dann gereingt. Der Rest ist unser wahres Gold, so Mister Chi, aber sehen Sie selbst. Was dann kam war ohne Erklärung nicht zu begreifen, denn der übrige Teil wanderte in einen großen Reaktor. Hier werden Amoniak, Stickstoff für Dünger, Zellstoff für die Bauindustrie und Kunststoffe für alle möglichen Anwendungen gewonnen. Am Ende können wir einen Reinheitsgrad von 99,9% bei allen Ausgangsstoffen, die jemals in die Windel verbaut wurden, zurückgewinnen. Interessant waren auch noch die Beispiele für die Produkte aus dem Recyclingmaterial. So zog der Chinese eine Badeente aus seinem Koffer heraus und fragte was sie zuvor war. Richtig lobte er uns, als wir es erraten hatten, die niedliche Ente war einmal Folie und Klebetapes der Windel. Weiter ging es mit einem Eierkarton, ja das war mal der Zellstoff aus dem Saugkern und dann zog der doch tatsächlich eine Slipeinlage heraus und sagte, der Superabsorber hier drin ist exat der gleiche Absorber, wie in den Windeln. Wir waren baff.

Schliesslich wollten wir wissen, wo man sich anmelden kann. Mr Chi, sagte man könne sich beim chinesischen Konsulat in München anmelden, die Leute dort werden dann die Bewerbungsunterlagen zu den Interessenten nach Hause schicken.

Quelle:   SVI - Redaktion




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Gesundheit
Bertelsmann Stiftung Pressemitteilung vom 26.03.2004
Foren-Admin
26 Mär 2004 19:15



Patienten fühlen sich für ihre eigene Gesundheit verantwortlich - Politik sollte verständliche Informationen zugänglich machen




GÜTERSLOH: Vier von fünf Erwachsenen suchen auf eigene Faust nach Informationen rund um Gesundheit und Krankheit. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Mehr als ein Drittel der Befragten sammeln schon vor dem Arztbesuch Informationen und lassen diese in das Gespräch mit dem Arzt einfließen. Über 70 Prozent der Patienten begründen ihre Suche damit, dass jeder Einzelne durch sein Verhalten besser zur Genesung beitragen könne. "Dieses hohe Maß an Verantwortung für die eigene Gesundheit ist sehr wertvoll, um das Gesundheitswesen auch in Zukunft bezahlbar zu halten", sagt Melanie Schnee von der Bertelsmann Stiftung. Es sei immer noch günstiger, Krankheiten vorzubeugen, als sie zu behandeln. "Allen Beteiligten sollte bewusst sein, dass ,Eigenverantwortung’ mehr als finanzielle Selbstbeteiligung der Versicherten bedeutet."

Die Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, dass das Interesse an gesundheitsrelevanten Informationen stark ausgeprägt ist. Der Großteil der Patienten bezieht sein medizinisches Wissen aus Zeitungen und Zeitschriften (66 Prozent). 40 Prozent suchen im Internet. Print- und Online-Medien bieten zwar eine Fülle an Gesundheits-Informationen; ob die Informationen aber verlässlich sind, können Laien oft nicht erkennen. Eine Qualitätssicherung fehlt. "Aufgabe der Gesundheitspolitik sollte es sein, den Versicherten verlässliche Quellen zu nennen", fordert Melanie Schnee. Die Informationen müssten nicht nur korrekt sondern auch leicht zugänglich und verständlich sein. Nur ein aufgeklärter Patient könne Versorgungsleistungen bewusst in Anspruch nehmen und gezielt vorbeugen.

Die unterschiedliche Güte medizinischer Informationen in den Medien trägt dazu bei, dass Ärzte eher zwiespältige Erfahrungen mit informierten Patienten machen. Zwar meinen 70 Prozent der befragten Ärzte, das Interesse für die Krankheit helfe bei der Behandlung. Zugleich bestätigen aber mehr als die Hälfte die Aussage, ihre Arbeit werde durch unangemessene Erwartungen und Ansprüche vielfach nur belastet.

Der "Gesundheitsmonitor" der Bertelsmann Stiftung befragt repräsentativ zweimal jährlich Versicherte und einmal im Jahr Ärzte zu den ihrer Meinung nach wichtigsten Themen bei der Reform des Gesundheitswesens in Deutschland.

Die ausführliche Studie erscheint Ende des Jahres.

Quelle:   Bertelsmann Stiftung Pressemitteilung vom 26.03.2004




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Hilfsmittel
SVI - Redaktion
Foren-Admin
24 Mär 2004 21:44



Neuer Härtetest für anatomische Vorlagen




AUGSBURG: Wir suchen wieder Personen die Testen was das Zeug hält. Es werden vorallem noch Frauen mit mittlerer Stress- und/oder Dranginkontinenz gesucht, die anatomische Vorlagen verwenden.

Wie läuft der Test denn ab? Ganz einfach! Du meldet Dich an, mehr dazu unten. Darauf hin bekommst Du ein neutrales Paket vom Testinstitut mit den Windeln. Einfach die Teile tragen, danach wiegen und dann den Fragebogen ausfüllen. Nach dem Test ab mit dem Fragebogen in den Briefkasten.

Wo kann man sich anmelden?

Hier auf unserem Anmeldeformular, oder schriftlich:

Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V.
Bahnhofsstraße 14
86150 Augsburg
Telefon: 0821/3198379 - 0
Fax: 0821 / 3198379 - 1

Email: verwaltung@selbsthilfeverband-inkontinenz.org


Wir brauchen von Euch folgende Angaben!

- Name
- Adresse
- Telefonummer
- Größe des bis jetzt verwendeten Produktes.

Selbstverständlich werden alle Daten strikt vertraulich behandelt und nur für die Durchführung des Testes verwendet!

Quelle:   SVI - Redaktion




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Gesundheit
SVI - Redaktion
Stefan
05 Mär 2004 10:13



2. Regensburger Kinderinkontinenztag




Am Samstag den 20. März findet in Regensburg wieder der Regensburger Kinder – Inkontinenztag statt. Es hat sich bereits bei den vorhergehenden Veranstaltungen gezeigt wie schwer der Leidensdruck bei den Kindern ist, denn in Deutschland sind mehrere hunderttausend Kinder alleine von der Teilproblematik des Bettnässens betroffen.

Schullehrer berichten, dass in fast allen Klassen mindestens ein Kind ist, welches Bettnässer ist. Hiervon sind nicht nur Grundschulkinder betroffen, ganz schwer trifft es z.B. auch Schüler und Schülerinnen an Gymnasien die dem Leistungsdruck ausgesetzt sind oder auch Schüler an Haupt- und Realschule, welche von Ihren Klassenkameraden unter Druck gesetzt werden. Gerade hier beginnt ein Teufelskreis, den es zu Durchbrechen gilt. Schüler die Bettnässen fahren nicht auf Klassenfahren und übernachten nicht bei Freunden. Dies führt dazu, dass sie von der Klassengemeinschaft ausgeschlossen werden und kaum Freunde haben. Sie werden gehänselt oder gar mit Gewalt konfrontiert. Mit diesem Druck hat das Kind kaum eine Chance das Bettnässen los zu werden. In Deutschland gibt es hundertausende Kinder mit Inkontinenz. Anders als Bettnässer sind sei auch am Tage nicht Trocken oder Sauber. Hier stellt sich das große Problem: Was ist los mit meinem Kind? Aber auch die Kinder leiden, da sie anders sind als ihre Kameraden und wegen der Windel verspottet werden. Oft kommen solche Kinder nicht mal in einen Kindergarten, weil es den Erzieherinnen zu viel Aufwand ist dem Kind die Windel zu wechseln. Für diese Kinder bedeutet dies fast schon Isolationshaft, da durch den mangelnden Kontakt zu Gleichaltrigen kein soziales Gefüge aufgebaut werden kann. Kommen die Kinder in die Schule wird Alles getan, um die Inkontinenz zu verbergen, sowohl von den Eltern als auch von den Kindern selbst. Die Kinder nehmen nicht am Sportunterricht und an Ausflugsfahrten teil. Zuhause wird für den Besuch von Freunden alles was an Windel oder Inkontinenz erinnert weggeräumt. Hier Leiden die Kinder fast noch mehr, als die Bettnässer. Die Selbsthilfegruppe Inkontinenz und der Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V. wollen hier mit dem Kinder-Inkontinenztag helfen. Er richtet sich an Eltern und ganz besonders an Kinder. In einer eigenen Kindergruppe mit kindgerechten Referaten sollen die Betroffenen Kinder lernen mit Leidensgenossen über ihre Probleme zu sprechen. Ich bin nicht allein, das ist die größte Erkenntnis für die Kinder. Eltern erhalten fachkompetente Referate in der Elterngruppe und können Erfahrungen mit andern Eltern austauschen.

Der Kindertag findet am 20. März 2004 in der Dr. Martin Lutherstraße 14 (Schießlhaus) im 6.Stock statt. Für Rollifahrer ist ein Aufzug und eine behindertengerechte Toilette vorhanden. Beginn ist 13 Uhr, das Ende ist ca. 17 Uhr. Es freuen sich Dr. Maria Bürst (Kinderurologin), sowie die Klinikclowns und die Referenten des Selbsthilfeverbandes Inkontinenz e.V. auf Ihren Besuch.

Da die Plätze begrenzt sind melden sie bitte Ihr Kind und sich selbst bis zum 15. März unter regensburg@selbsthilfeverband-inkontinenz.org oder Telefonisch Mo – Fr 17 bis 19 Uhr unter 0175 / 5170386. Der Eintritt ist kostenlos.

Quelle:   SVI - Redaktion




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SVI - Redaktion
Stefan
01 Mär 2004 16:19



DANKE! Wir sind weiterhin die Nummer 1!




Augsburg - Hamburg: Auch im Februar konnten wir uns weiter von den anderen Angeboten im Internet absetzen. Mit 10258 Besuchern bleiben wir weiterhin die Nummer 1, wenn es um Informationen zum Thema Inkontinenz geht und durch neue Angebote werden wir das auch bleiben.

Seit unserem Start konnten wir jeden Monat zulegen, aber im Februar haben wir uns selbst übertroffen. Heute staunten wir nicht schlecht und konnten es kaum glauben. Über 10000 Besucher auch im Februar, damit haben wir nicht gerechnet. Das Geheimnis unseres Erfolges ist klar. Seriöse, aktuelle Informationen gepaart mit der Möglichkeit des Austausches von Betroffenen zu Betroffenen in den Inkoforen und im Inkochat. Genau letztere sind unsere Markenzeichen, denn nur wir haben Inkoforen und Inkochat. Dies bekamen unsere Mitbewerber zu spüren. Einige Mitbewerber konnten gegenüber unserem Angebot nicht mehr bestehen, die meisten Mitbewerber verloren kräftig Marktanteile an uns. Damit wir auch in Zukunft "kraftvoll zubeissen" können, werden wir unser Angebot in Kürze erweitern.

Damit Du die neuen Services nutzen kannst, musst Du Mitglied des Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V. werden. Hierzu reicht die Mitgliedschaft auf der Internetseite nicht aus. Möchtest Du kein Mitglied im Verband werden, dann kannst Du weiterhin Deine Mitgliedschaft auf dieser Internetseite nutzen. Am Angebot ändert sich für Dich nichts, Du kannst nur das erweitere Angebot nicht nutzen. Eine Mitgliedschaft kostet pro Jahr nur 20€ und beinhaltet bereits Heute vierteljährlich die Zusendung von aktuellen Informationen per Post, die Zeitschrift "Handicap" und sofern Du dies wünscht, die Teilnahme an Produkttests.

Und das bekommst Du in Kürze für dein Geld:
- aktuelle Informationen als PDF-Datei hier auf der Seite (ab Frühjahr 2004)
- die Bestellung von Mustern unserer Partner online (ab Sommer 2004)
- vierteljährlich neue Zeitschrift "Inko-N-takt" (ab Herbst 2004)
- aktuelle Broschüren zum Thema Inkontinenz (ab Herbst 2004)
- Rechtliche Hilfe (z.B. bei MDK-Gutachten) (voraussichtlich ab 2005)

Du siehst, dass sich eine Mitgliedschaft beim Selbsthilfeverband immer lohnt, also am Besten gleich die Mitgliedschaft im Verein beantragen und für (fast) Lau noch mehr Infos abgreifen! Die Infos kriegst Du, wenn Du auf den Button (Knopf) "Zum Verband" auf der linken Seite klickst.

Und das sind die aktuellen Zahlen für Februar:
Tage total: 29
Besucher total: 10258
Klicks pro Tag: 353.72
Klicks pro Stunde: 14.74

Quelle:   SVI - Redaktion




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Forschung & Medizin
Urologische Nachrichten vom 27.02.2004
Foren-Admin
27 Feb 2004 13:26



Alternative zum intermittierenden Selbstkatheterismus




MAINZ: Die sakrale Neuromodulation stellt eine, aber nicht die einzige Möglichkeit der Blasenfunktionsbeeinflussung durch die Applikation elektrischen Stromes dar.

Die Ursprünge dieser Elektrostimulationsform reichen bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts zurück (Otto Zuckerkandl, 1906). Im Gegensatz zur aktiven Vorderwurzelstimulation der Sakralsegmente S2-S4 durch den Brindley-Stimulator ist das Ziel der sakralen Neuromodulation die Stimulation afferenter Fasern des n. pudendus, die im Sakralmark eine maximale Kontraktion des quergestreiften Sphinkter externus simuliert und den sogenannten Guarding-Reflex auslöst, der eine maximale Detrusorrelaxation zur Folge hat. Die Intaktheit dieses Reflexbogens ist daher Voraussetzung für eine erfolgreiche sakrale Neuromodulation.

Zentrale Indikationen zur PNE-Testung

Indikationen zur PNE-Testung sind sowohl therapierefraktäre Urge und Urge-Inkontinenz (Detrusorhyperaktivität) als auch die Detrusorhypokontraktilität mit Restharnbildung und konsekutiven rezidivierenden Harnwegsinfekten.

Bei Patienten mit Detrusorhypokontraktilität wird angenommen, dass die zum Zeitpunkt der Miktionsauslösung verfügbaren Neurotransmitter-Vorräte für eine hinreichend kräftige und ausdauernde Detrusorkontraktion nicht ausreichen. Durch die kontinuierliche sakrale Neuromodulation mit reflektorischer maximaler Detrusorrelaxation wird die basale Neutrotransmitter-Freisetzung der visceroefferenten Fasern des n. pelvicus komplett unterdrückt.

Im günstigsten Fall wird die Blase komplett entleert

Daher können sich Neurotransmitter-Pools aufbauen, die zum Zeitpunkt der Unterbrechung der sakralen Neuromodulation (zur Miktionseinleitung) schlagartig freigesetzt werden und im günstigsten Fall eine komplette Blasenentleerung ermöglichen.

Die PNE kann in Lokalanästhesie oder in Vollnarkose ohne Relaxation durchgeführt werden. Die Spinalanästhesie ist aufgrund der Unterdrückung der für die richtige Elektrodenpositionierung wichtigen Hilfsreflexe ungeeignet.

Die Elektroden sollten in die Sakralforamina S2 und S3 (unilateral oder bilateral) platziert werden. Die Nähe zum jeweiligen Ast des n. pudendus im Plexus pelvicus wird durch Auslösung der Hilfsreflexe (Analkontraktion, Zehenflexion) oder – in Lokalanästhesie – durch patientenseitige Beschreibung der Stimulationssensationen überprüft. Nach erfolgreicher Elektrodenplatzierung erfolgt die Teststimulation über drei bis sieben Tage unter der Kontrolle von Miktionstagebuch, Restharnmessung und Urodynamik.

Etwa jede dritte PNE ist erfolgreich

Etwa jede dritte PNE gestaltet sich erfolgreich, wobei in unserer Klinik die Patienten mit Detrusorhypokontraktilität tendentiell besser abschneiden als die Urge-Patienten. Das mag an der extremen Negativselektion des PNE-Patientengutes liegen. Aus Kostengründen wurden meist schon verschiedene Therapieoptionen inklusive der analog wirkenden vaginalen/rektalen Pudendusstimulation frustran durchgeführt, bevor die Indikation zur PNE gestellt wurde.

Bei Patienten mit Detrusorhypokontraktilität stellt das Verfahren allerdings (neben der intravesikalen Elektrostimulation mit kontrovers diskutierten Erfolgsraten) die einzige Alternative zum intermittierenden Selbstkatheterismus dar. Ob und wie weit sich positive PNE-Tests auch in gleich gute und vor allem nachhaltige Erfolge eines permanent implantierten Neuromodulators umsetzen lassen, wird in der Literatur kontrovers diskutiert und ist noch nicht endgültig geklärt.


Dr. Christian Hampel, Urologische Klinik und Poliklinik, Johannes Gutenberg Universität Mainz, Langenbeckstraße 1, 55101 Mainz
tel. (0 61 31) 17 1 (Piepser: 902)
e-mail: hampel@urologie.klinik.uni-mainz.de

Quelle:   Urologische Nachrichten vom 27.02.2004




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Hilfsmittel
Pressemitteilung der Firma MED.SSE
Foren-Admin
12 Feb 2004 20:40



Neuer Analtampon in kegelähnlicher Form entwickelt




FÜRTH: Stuhlinkontinenz ist immernoch eine Inkontinenzform, die hohe Ansprüche bei der Versorgung stellt. Betroffene werden daher schon seit über 20 Jahren von Med.SSE mit PVA-Analtampons in verschiedenen Größen und Formen versorgt. Trotzdem kann es sein, dass die bereits angebotenen Formen nicht jeder menschlichen Anatomie gerecht werden.

Der PVA-Analtampon bietet einen anatomisch gerechten und nahezu druckfreien Verschluß des Analkanals. Darüber hinaus ist der Tampon mehr als nur ein Wäscheschutz, er ist unsichtbar und verhindert Geruch. Betroffene gewinnen Lebensqualität zurück, werden wieder mobil und integrieren sich wieder verstärkt in die Gesellschaft. Auch die große psychische Belastung durch die ständige Angst vor "Unfällen" wird den Betroffenen dadurch genommen.


Um die Betroffenen noch besser mit dem Hilfsmittel Analtampon versorgen zu können, hat Med.SSE sein Sortiment erweitert und bietet mit dem PVA-Analtampon „Kegel“ eine neue Form in drei Größen an. Die neue Form vereint bereits bekannte Produktvorteile der Kegel- und Konvextampons nun in einem Produkt.

Gefertigt wird der Tampon aus dem bewährten toxikologisch und dermatologisch unbedenklichem Polyvinylalkohol (PVA)-Schaumstoff und ist im feuchten Zustand, also bei der Verwendung, weich und geschmeidig. Dieses Material ist zertifiziert nach den aktuellen Richtlinien der Medizinprodukt- Gesetzgebung und wird ständig überwacht.

Durch die kugelförmig ausgebildete Kuppe an der Tamponspitze wirkt der Analtampon wie ein Kugelventil und verschließt dadurch sehr gut den Enddarm. Die Verdickung des Mittelteils des Tampons dichtet den Analkanal im Bereich des inneren Schließmuskels ab und verhindert so wirkungsvoll den Austritt von flüssigem Stuhl. Die Verjüngung des Tamponendes kommt der Anatomie des menschlichen Körpers sehr entgegen.

Durch die einzigartige Spezialverarbeitung des Schaumstoffs werden an der Tamponoberfläche gezielt kelchartige Mikroporen gebildet. Durch diese saugnapfartige Ausbildung der Oberfläche bietet der Analtampon eine gute Abdicht- und Haltefunktion.


Dieser Tampon verfügt außerdem über die bereits bekannten Vorteile der Geruchsverhinderung sowie der unauffälligen Trageweise und bietet daher höchste Diskretion. Dieser neue Analtampon wird in 3 Größen angeboten:

83mm Länge, 30mm/37mm Durchmesser
67mm Länge, 26mm/32mm Durchmesser
60mm Länge, 22mm/25mm Durchmesser

Sollten diese Größen nicht passen, so kann ohne Probleme auch eine Anfertigung nach den Vorgaben des Arztes vorgenommen werden. Natürlich sind alle Analtampons auch für Kinder lieferbar. Der neue Analtampon ist im Hilfsmittelverzeichnis unter der Nummer 15.25.17.0001 eingetragen und trägt die Pharma-Zentral-Nummer (PZN) 853 856 1. Wie schon für die anderen Tampons ist für diesen neuen Analtampon außer der gesetzlichen Zuzahlung von maximal 10,- Euro im Monat keine weitere Aufzahlung nötig.

Zum Abschluß noch einige Worte zur Anal-Hygiene. Eine wesentliche Maßnahme zur Erhaltung der Gesundheit ist die Anal-Hygiene, dazu gehören bei einer Rund-um-die-Uhr-Versorgung ein 3maliger Tamponwechsel, sorgfälltige Reinigung des Analbereichs von außen mit warmen Wasser und Seife, ein gutes Abtrocknen des Analbereichs und evl. leichtes Eincremen. Vermeiden Sie bei der Reinigung Verletzungen durch zu lange Fingernägel oder andere harte Gegenstände.

Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Ein Faltprospekt mit allen lieferbaren Analtampons können Sie auf dieser Homepage hier herunter laden. Natürlich stehen wir ihnen auch persönlich mit Rat und Tat zur Seite. Sie erreichen uns unter folgender Adresse:

MED.SSE-SYSTEM GmbH
Alfred von der Lehr
Erlangerstraße 73
D-90765 Fürth

Tel.: 0800 0633773
Fax: 0911 792337
Mail: Med.SSE@t-online.de
Internet: http://www.medsse.de


Besuchen Sie uns auf unserer Homepage, dort erwarten Sie noch viele weitere interessante Informationen! http://www.medsse.de

Quelle:   Pressemitteilung der Firma MED.SSE






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