Pin  Aktuelle Nachrichten aus Medizin, Forschung und der Hilfsmittelindustrie

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Gesetze & Versicherungen
SVI - Newsredaktion
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13 Okt 2003 10:12



Was kostet uns die Gesundheitsreform?




BREMEN: Sicher war die Gesundheitsreform schon lange überfällig, aber angesichts der leeren Haushaltskassen trifft es natürlich wieder den normalen Steuerzahler. Gerade die Menschen mit wenig Einkommen und chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel die von Inkontinenz betroffen sind, werden wieder einmal mehr zur Kasse gebeten.

Damit können Sie rechnen

Die Gesundheitspolitiker haben nicht auf Kassen gehört - und es sich einfach gemacht: Denn mit den neuen Gesetzen werden zunächst einmal die Bürger geschröpft. Eine echte Reform, die für mehr Wirtschaftlichkeit sorgen würde, soll erst später kommen. Dann werden womöglich alle Berufstätigen, also auch Selbstständige und Beamte, in eine“Bürgerversicherung« einbezogen. Wie diese dann finanziert wird, ist noch offen. Doch womit müssen Versicherte schon in den nächsten Jahren rechnen? Die Krankenkasse beantwortet die 10 wichtigsten Fragen.


Wie hoch sind die Zuzahlungen

Ob Apotheke, Arzt oder Krankenhaus - ab 2004 werden neue Zuzahlungen erhoben. Diese werden aber niemals Zwei Prozent des Bruttojahreseinkommens übersteigen. Chronisch Kranke zahlen maximal ein Prozent. Vom Einkommen. Welches die maximale Höhe der Zuzahlungen bestimmt, wird je Kind 3.648 Euro abgezogen. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren entfallen nach wie vor alle Zuzahlungen. Die Zuzahlungen werden auch bei den Versicherten fällig, die Kostenerstattung gewählt haben.

Was kosten die Arznei- und Hilfsmittel

Arzneimittel:
Ab 2004 zahlen Patienten zehn Prozent des Verkaufspreises, jedoch mindestens 5 und höchstens 10 Euro. Kostet das Mittel weniger als 5 Euro, fällt natürlich nur der Verkaufspreis an.

Heil- und Hilfsmittel:
Für Heilmittel (z.B. Massagen und Krankengymnastik) wird eine Zuzahlung von 10 Prozent der Kosten und zusätzlich 10 Euro für die Verordnung erhoben. Für Hilfsmittel (z.b. Rollstühle, Einlagen und Hörgeräte) gilt dieselbe Regelung wie bei Arzneimitteln. Die monatliche Höchstbelastung für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel (z.b. Windeln) liegt bei 10 Euro.

Arztbesuch:
Der Patientenanteil für den ersten Besuch beim Arzt oder Zahnarzt beträgt in jedem Quartal 10 Euro. Wer ohne Überweisung im gleichen Quartal einen weiteren Arzt aufsucht, zahlt noch einmal 10 Euro.

Krankenhaus:
An jedem Tag im Klinikbett beteiligen sich die Patienten mit 10 Euro, das gilt allerdings nur für 28 Tage im Kalenderjahr.

Fahrkosten und Kuren:
Es gelten die selben Regeln wie bei Arzneimitteln, bezogen auf den Fahrpreis bzw. den von der Krankenkasse zu zahlenden Tagessatz. Bisher betrug die Zuzahlung bei Fahrkosten pauschal 13 Euro, bei Kuren 9 Euro pro Tag.

Haushaltshilfe:
Auch hier gelten die selben Regeln wie bei Arzneien, bezogen auf den Preis der Tagesaufwendungen.

Häusliche Krankenpflege, Soziotherapie:
Ähnlich dem Krankenhausaufenthalt sind für die ersten 28 Kalendertage der Leistungsinanspruchnahme 10 Prozent des Vertragssatzes als Zuzahlung zu übernehmen. Außerdem sind pro Verordnung 10 Euro zu entrichten.


Muss ich Krankengeld extra versichern ?

Das Krankengeld wird auch künftig von der Krankenkasse gezahlt, man braucht also keine private Versicherung abzuschließen. Geplant ist ein Sonderbeitrag für angestellt Beschäftigte, der ab 2006 erhoben wird und 0,5 Prozent des Bruttoeinkommens betragen soll. Der bislang gleich hohe Beitragsanteil des Arbeitgebers wird abgesenkt. Spätestens 2005 wird die jeweilige Krankenkasse ihre Kunden genauer über die Details informieren.

Sollte man sich jetzt schnell die Zähne sanieren lassen ?

Nein, denn bis 2005 ändert sich grundsätzlich gar nichts. Auch danach bleibt Zahnersatz im heutigen Umfang versichert.Allerdings wird diese Versicherung ab 2005 gesondert geführt und bezahlt. Die Krankenkassen wird allen Versicherten frühzeitig entsprechende Angebote machen.


Welche Zahlungen fallen weg

Brillen und Kontaktlinsen:
Brillen werden nur noch für Versicherte bis 18 Jahren und schwer Sehbehinderte übernommen, Kontaktlinsen nur noch im Ausnahmefall.

Sterbegeld:
Das bisherige Sterbegeld von 525 Euro wird gestrichen.

Taxifahrten zum Arzt:
gibt es nur noch in Ausnahmefällen, die derzeit gesetzlich festgelegt werden.

Entbindungsgeld:
Das Entbindungsgeld von 77 Euro für Mütter, die kein Mutterschaftsgeld erhalten, fällt weg.

Gibt es auch Verbesserungen ?

Bonuszahlungen für Gesundheitsbewusste sollen zu sinnvollem Verhalten anregen: So können Krankenkassen künftig die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen, Präventionsprogrammen oder betrieblicher Gesundheitsförderung honorieren. Auch bei der hld< werden derartige Modelle untersucht. Ähnliches gilt für Versicherte, die im Krankheitsfall erst zum Hausarzt gehen, statt gleich Fachärzte aufzusuchen.

Werden alle Kassen gleich teuer

Nein, aber durch die Reform des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen (Risikostrukturausgleich) werden vor allem billige BKK's ihre Beiträge erhöhen müssen.

Für wem lohnt sich ein Wechsel zu den Privaten ?

Für immer weniger: Die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen schlagen schon heute überdurchschnittlich stark auf die Privaten durch, Preissteigerungen von jährlich drei bis fünf Prozent sind zu erwarten. Die Kapitaldeckung der PKV ermöglicht wegen ihrer Abhängigkeit von den Kapitalmärkten keine Abkoppelung vorn demographisch bedingten Kostendruck. Damit bietet sie keine bessere Zukunftssicherung als die Gesetzlichen. Eine mögliche Bürgerversicherung könnte sogar die Existenz der PKV gefährden. Dagegen werden die Gesetzlichen künftig durch Bonusmodelle oder Tarif-Wahlmöglichkeiten attraktiver.

Sinken die Medikamentenpreise ?

Weil der Versandhandel ab 2004 auch in Deutschland erlaubt wird, sind bei Internetapotheken durchaus günstigere Preise möglich - hier müssen Patienten jedoch selbst vergleichen. Geld wird man vor allem bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten sparen können. Solche Medikamente übernehmen die Krankenkassen nur noch für Kinder bis zum 12. Lebensjahr. Bei einern Teil der anderen Arzneimitteln werden sinkende Preise auch die Höhe der Zuzahlungen sinken lassen.

Was bringt die elektronische Versichertenkarte

Ab 2006 soll eine neue, »intelligente Gesundheitskarte« die bisherige Versichertenkarte ersetzen. Sie wird Notfallinformationen (z.B. für Allergiker), Rezepte, Verordnungen, Diagnosen und Behandlungsdaten speichern können. Schutz vor Missbrauch wird dabei groß geschrieben: So liegen die Daten - ähnlich wie bei der EC-Karte - nicht auf der Karte selbst, sondern auf einem geschützten Rechner. Außerdem müssen die Patienten dem Speichern ihrer Daten zustimmen. Vorteil der neuen Karte ist, dass Ärzte leichter auf bisherige Behandlungsverläufe zugreifen können. Das hilft auch, unnötige Doppeluntersuchungen (z.B. beim Röntgen) zu vermeiden.

Quelle:   SVI - Newsredaktion




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Gesetze & Versicherungen
SVI Redaktion
Stefan
22 Sep 2003 17:24



Katastrophe für Inkontinente beschlossen




AUGSBURG: In Deutschland sind 8 bis 10 Mio. Menschen von Inkontinenz betroffen. Die Gesundheitsreform hat diesen Betroffenen einen harten Einschnitt beschert – ohne die Möglichkeit, sich zu wehren. Ab 1. November 2003 wird der „Nachtversorgunspreis“ gestrichen – rund ein Drittel Mehrkosten kommt so auf jeden gesetzlich Versicherten zu.

Der Unterschied scheint nicht groß. Bisher haben die GKV’s für die Nachtversorgung inkontinenter Menschen 97 Cent pro Einheit bezahlt. So war vor allem in der Nacht die Versorgung mit guten Hilfsmitteln sichergestellt – denn wer mag schon in einem nasses Bett oder mit nasser Kleidung aufwachen. Und während sich alle über die harten Einschnitte im Gesundheitssystem beklagen, kommt für 8 bis 10 Millionen Betroffene der Hammer still und heimlich. Diese Nachtversorgung wird nun auf den Stand der Tagversorgung gekürzt: von 97 Cent auf 63!

Rund ein Drittel weniger. Für Betroffene bedeutet das bei gleicher Versorgung rund 300 Euro Mehrbelastung pro Jahr. Wer das nicht aufbringen kann, muss auf schwächere Hilfsmittel umsteigen, die vom Versorgungsbetrag noch gedeckt werden. Diese halten aber in einer Nacht von 8 Stunden nicht durch. Ergo: Nasse Wäsche oder man kann nicht mehr durchschlafen. In beiden Fällen eine hohe Belastung für den Alltag und im Fall der Wäsche auch für die Umwelt. Zusätzlich steigt im Pflegebereich der Pflegeaufwand und das Risiko von Folgeerkrankungen (z.B. der gefürchtete Dekubitus, Pilzerkrankungen, Hautschäden).

Inkontinenzhilfen sind Hilfsmittel. Diese sind zwar per Gesetz zuzahlungsfrei, unterliegen aber nicht, wie z.B. Medikamente, der Preisbindung. Jede Apotheke kann also verlangen, was sie möchte. Die Krankenkassen zahlen allerdings nur noch den oben genannten Betrag. Des Rest muss der Betroffene aus eigener Tasche drauflegen. Schon beim alten Preis hatten die Apotheken Margen unter 20 Prozent, viele Anbieter verlangten Aufpreise. Nun wird sich die Situation noch verschärfen.

Der Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V. gibt einige Tipps, um Mehrkosten zu vermeiden:
1. Achten Sie auf die richtige Ausstellung des Rezeptes. Es müssen Produktname, Stückanzahl, Pharmazentralnummer und die Indikation (Zur Teilnahme am ...) ersichtlich sein.
2. Zuzahlungen quittieren und schriftlich begründen lassen. Viele Apotheken bestehen auf Ihre Gewinnspannen – das muss den Kostenträgern gezeigt werden.
3. Legen Sie die Begründung der Krankenkasse vor. Sie haben das Recht auf das vom Arzt verordnete Inkontinenzprodukt und Hilfsmittel sind zuzahlungsfrei! Die Krankenkasse muss die Kosten in vollen Umfang übernehmen!
4. Keine „Ersatzprodukte“ aufschwatzen lassen. Diese sind auf jeden Fall schlechter und haben nicht die notwendigen Eigenschaften, um Folgeschäden zu verhindern.
5. Weigert sich die Kasse zur Übernahme der Mehrkosten, stehen Ihnen die Entsorgungskosten zu. Beantragen Sie diese und begründen Sie den Antrag mit den Mehrkosten durch höheres Müllaufkommen.
6. Fragen Sie in verschiedenen Apotheken und Sanitätshäusern nach dem Preis (auch telefonisch). Die Preisunterschiede sind enorm.

Kleiner Tipp am Rande: Decken Sie sich vor dem 1. November noch mit ausreichend Hilfsmitteln ein (oder lassen sich die Kosten auf einem Dauerrezept beim Kostenträger bestätigen). Dann steht auch weiterhin einer zuzahlungsfreien Versorgung nichts im Weg!

Zu diesem Thema werden durch die örtlichen Selbsthilfegruppen im Rahmen ihrer Gruppentreffen persönliche und fachkundige Beratungen zu Hilfsmitteln angeboten. Diese Beratungen erfolgen durch Mitglieder des Selbsthilfeverbandes und sind von Herstellern unabhängig. Wann eine Hilfsmittelberatung in ihrem Ort stattfindet erfahren Sie aus der Lokalpresse, oder in unserem Veranstaltungskalender.

Quelle:   SVI Redaktion




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Allgemeines
SVI - Webmaster
Foren-Admin
13 Sep 2003 11:23



Neuer Provider für uns




AUGSBURG-HAMBURG: Nun ist es soweit, unsere Homepage ist Erfolgreich zum neuen Provider umgezogen. Dank der guten Vorbereitung gab es auch keine nennenswerten Probleme bei der Umstellung.

Unser neuer Provider Covers GmbH hat genügend Kapazitäten, um auch in Zukunft unsere erforderlichen Ansprüche gerecht zu werden. Gerade für unsere Vereinsmitgliedern wollen wir in Zukunft einiges mehr bieten und da war es notwendig, den Provider zu wechseln.

Der Umzug selbst ist ohne Probleme vollzogen worden, nur geringfügige Anpassungen der Forensoftware waren noch nötig. Wir haben alle Funktionen der Homepage soweit getestet und es sollte keine Probleme mehr geben. Solltet ihr euch während der Umstellung auf der Homepage registriert haben, so kann es sein, daß u.U. euer Account nicht vollständig angelegt wurde, oder ihr keine Bestätigungsmail bekommen habt, in diesem Fall schickt bitte eine E-Mail an die verwaltung@selbsthilfeverband-inkontinenz.org. Falls doch noch Störungen auftreten, so bitten wir euch, dies im Testforum zu schreiben. Ab sofort steht auch die Kurzversion unserer Domain http://www.shvi.de zur Verfügung, die dann direkt zur Homepage weiterleitet.

Euer Webmaster

Quelle:   SVI - Webmaster




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Hilfsmittel
SVI - Redaktion
Foren-Admin
05 Sep 2003 21:52



Neuer Härtetest für Inkontinenzslips




AUGSBURG: Wieder suchen wir Personen die Testen was das Zeug hält. Beachtet aber, daß wir dieses mal überwiegend Leute suchen, die entweder von Angehörigen gepflegt oder von einem Pflegedienst versorgt werden. Ihr solltet auch die Größe Medium in mittlerer Saugstärke verwenden, wie zum Beispiel die Attends No.9 super.

Wie läuft der Test denn ab? Ganz einfach! Du meldet Dich an, mehr dazu unten. Darauf hin bekommst Du ein neutrales Paket vom Testinstitut mit den Windeln. Einfach die Teile tragen, danach wiegen und dann den Fragebogen von der Pflegekraft ausfüllen lassen. Nach dem Test ab mit dem Fragebogen in den Briefkasten.

Wo kann man sich anmelden?

Hier auf unserem Anmeldeformular, oder schriftlich:

Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V.
Bahnhofsstraße 14
86150 Augsburg
Telefon: 0821/3198379 - 0
Fax: 0821 / 3198379 - 1
Email: verwaltung@selbsthilfeverband-inkontinenz.org


Wir brauchen von Euch folgende Angaben!

- Name
- Adresse
- Telefonummer
- Größe des Produktes.

Selbstverständlich werden alle Daten strikt vertraulich behandelt und nur für die Durchführung des Testes verwendet!

Quelle:   SVI - Redaktion




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Gesetze & Versicherungen
BVMed Pressemitteilung Nr. 51/03
Foren-Admin
20 Aug 2003 12:54



Zuzahlung für Hilfsmittel gerechter machen




BERLIN. Um Patienten, die regelmäßig auf Hilfsmittel wie Inkontinenz-, Stoma- und künstliche Ernährungs-Produkte angewiesen sind, nicht zu benachteiligen, hat der BVMed den an der Gesundheitsreform Beteiligten Vertretern einen Änderungsvorschlag unterbreitet. Der BVMed schlägt vor, den Begriff „Packung“ in der Zuzahlungsregelung für Hilfsmittel durch „Versorgungseinheit“ zu ersetzen. Hintergrund ist, dass die Versorgung mit Hilfsmitteln häufig mehrere Produkte erfordert, die einzeln nutzlos sind. Es mache hier keinen Sinn, den Patienten mit der Zuzahlung bei einer Versorgung mehrfach zu belasten, so BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt.

„Die Heterogenität der Hilfsmittel und die entsprechend unterschiedlichen Verpackungen, Gebindearten etc. lassen eine Zuzahlung, die sich ausschließlich an der ‚Packung’ orientiert, nicht zu“, heißt es in der BVMed-Stellungnahme zum Arbeitsentwurf.

Eine Verordnung des Arztes nach Packungsgrößen, also analog zu den Arzneimitteln, sei im Hilfsmittelbereich nicht möglich. Die Produktverordnung des Arztes richtet sich vielmehr nach den Hilfsmittelpositionsnummern des Hilfsmittelverzeichnisses sowie nach dem individuellen Versorgungsbedarf des Versicherten.

Ausschlaggebend für den BVMed-Änderungsvorschlag sei, dass bei der Versorgung mit Hilfsmitteln oftmals eine Verordnung von mehreren Produkten notwendig sei. Ein Stomapatient benötigt z. B. Basisplatten und Stomabeutel. Ein Patient, der künstlich ernährt wird, benötigt eine Ernährungspumpe und das Überleitgerät. Diese Produkte sind getrennt voneinander betrachtet für den Patienten nutzlos, so der BVMed. Der Patient benötige immer beide Produkte. Sie bilden eine untrennbare Versorgungseinheit. Aus technischen und hygienischen Gründen müssten viele Produkte einzeln bzw. getrennt verpackt werden, obwohl sie erst in ihrer Gesamtheit die Versorgungseinheit darstellen und eine wirtschaftliche Verordnung von Hilfsmitteln ermöglichen.

„Um unterschiedliche, sozial ungerechtfertigte und finanzielle Belastungen der Patienten zu vermeiden, sollte sich die Zuzahlung daher an der ‚Versorgungseinheit’ orientieren“, so der BVMed.

Der BVMed schlägt vor, den entsprechenden § 33 wie folgt abzuändern: „die Zuzahlung für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel beträgt 10 vom Hundert je Versorgungseinheit, höchstens jedoch 10 Euro im Monat.“

V.i.S.d.P.:
Manfred Beeres M.A., Kommunikation/Presse, BVMed
E-mail: beeres@bvmed.de

Quelle:   BVMed Pressemitteilung Nr. 51/03




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Forschung & Medizin
SVI - Redaktion
Foren-Admin
01 Jul 2003 13:32



Studie: Tabus und Internet




AUGSBURG - BERLIN: In Zusammenarbeit mit dem Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V. wird eine Online-Umfrage des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU-Berlin durchgeführt.

In unserer scheinbar so offenen Gesellschaft ist das Thema "Inkontinenz" noch immer mit einem Tabu behaftet. Das Internet bietet für solche Themen einen neuen Kommunikationsraum. Aus diesem Grunde wird am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin im Rahmen einer Examensarbeit eine Umfrage zum Thema "Tabus und Internet" durchgeführt.

Die hier gewonnenen Daten sind anonym, sie enthalten keine Informationen zu deiner Person. Es ist auch ein Anliegen von uns, daß viele von euch daran teilnehmen, da wir daraus wertvolle Informationen bekommen, um euch noch besser und gezielter informieren zu können. Bei Rückfragen zu dieser Studie meldet euch bitte per E-Mail bei judithnissl@yahoo.de. Sie steht euch auch im Forum "Inkontinenz im täglichen Leben" zur Verfügung. Die Studie geht zunächst über 2 Monate und soll vielleicht auch später fortgesetzt werden.

Hier gehts zum Online-Fragebogen: http://impodoc.de/phpESP/public/survey.php?name=Nissl_Inkontinenz.

Wissenschaftliche Betreuung:
Dr. Volker Gehrau
Kommunikationswissenschaftler der FU Berlin

Projektleitung:
Judith Nissl
Schlesische Str. 20
10997 Berlin

Bitte nichtmehr an der Umfrage teilnehmen, da die Umfrage beendet ist !

Quelle:   SVI - Redaktion




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Allgemeines
SVI - Webmaster
Foren-Admin
25 Jun 2003 10:16



Der Inkochat ist schon wieder ausgefallen




AUGSBURG-KÖLN: Seit Montag den 23. Juni ist unser Chat nichtmehr erreichbar. Wir sind schon dabei das Problem zu beheben.

Es haben schon viele vergeblich versucht in den Inkochat zu kommen. Teilweise haben die Leute uns mit Emails und Telefonanrufen eingedeckt. Wir danken Allen, die uns über das Problem informiert haben. Uns selbst ist das bereits am Montagvormittag aufgefallen. Unser Provider hat zugesichert das Prolem mit oberster Priorität zu behandeln.

Da der Chat immernoch nicht geht, haben wir ein Notchat eingerichtet.

Wir bitten um Verständnis und hoffen bald wieder für Euch da zu sein!

Quelle:   SVI - Webmaster




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Gesundheit
SVI - Redaktion
Foren-Admin
15 Jun 2003 16:16



1. Regensburger Inkontinenztag




REGENSBURG: Am Samstag den 28.Juni findet der 1. Regensburger Inkontinenztag in der Dr.-Martin-Luther Straße 14 statt. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr informieren Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V. , Ärzte und Sanitätsfachhandel umfassend über Hilfe zur Selbsthilfe, Behandlungsformen und Hilfsmittel bei Blasen- und Darmschwäche.

Inkontinenz ist immer noch ein Tabu und gerade da Betroffene nicht über Ihr „Leiden“ sprechen, verschließen sich Viele die Möglichkeiten effektiver Hilfe. Das wollen wir ändern, so Stefan Süß Leiter der Regensburger Inkontinenzgruppe und 2. Vorstand des Betroffenenverbandes Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V. Erstmal wird hierzu der Regenburger Inkontinenztag veranstaltet, in dessen Programm ausschließlich auf die Bedürfnisse von Betroffenen eingegangen werden soll. Im Bereich Hilfe zur Selbsthilfe wird erklärt, warum sich Betroffene in Selbsthilfegruppen und Verbänden zusammenschließen müssen und was es dem Einzelnen bringt. Die Urologen Dr. Popp (Regensburg) und Dr. Berger (Neutraubling) gestalten gemeinsam die medizinische Einführung zum Thema Inkontinenz und stehen für Fragen zur Verfügung. Jutta Weinzierl - Thanner macht führt die Teilnehmer in die Beckenbodengymnastik ein und zeigt dass auch Männer sich dieser Therapie bedienen können. Zu allerletzt werden vom Sanitätsfachhandel modernste Hilfsmittel und deren Anwendungen vorgestellt.

Da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist wird um Anmeldung bis zum 20. Juni gebeten, unter:
- Email: regensburg@selbsthilfeverband-inkontinenz.org
- Telefon: 0175 / 5170386 (Mo bis Fr von 17-19 Uhr)

Quelle:   SVI - Redaktion




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Hilfsmittel
SVI - Redaktion
Foren-Admin
15 Jun 2003 16:12



Vorlagen im Härtetest




AUGSBURG: Du verwendest Vorlagen, also Tena Comfort, Tena Flex, Moliform oder Attends Contours, und willst mal den Herstellern Deine Meinung sagen? Dann bist Du den wir in unserer Testgruppe suchen. Denn ein unabhängiges Testinstitut testet erstmals Vorlagen.

Wie läuft der Test denn ab? Ganz einfach! Du meldet Dich an, mehr dazu unten. Darauf hin bekommst Du ein neutrales Paket vom Testinstitut mit den Vorlagen. Einfach die Teile tragen, danach wiegen und dann den Fragebogen ausfüllen. Nach dem Test ab mit dem Fragebogen in den Briefkasten. Und das Beste daran ist, Du kriegst noch 25 Kröten dafür!

Wo kann man sich anmelden?
Hier auf unserem Anmeldeformular, oder schriftlich:
Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V.
Bahnhofsstraße 14
86150 Augsburg
Telefon: 0821/3198379 - 0
Fax: 0821 / 3198379 - 1
Email: info@selbsthilfeverband-inkontinenz.org

Wir brauchen von Euch folgende Angaben!
- Name
- Adresse
- Telefonummer
- Größe der Netzhose / des Produktes.
Selbstverständlich werden alle Daten strikt vertraulich behandelt und nur für die Durchführung des Testes verwendet!

Bitte meldet Euch erst mal nur an, wenn ihr Vorlagen verwendet.

Quelle:   SVI - Redaktion




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Gesundheit
SVI - Redaktion
Foren-Admin
26 Mai 2003 14:35



Beratungs- und Informationstag zum Thema Inkontinenz




Augsburg - Hannover: Am 12. Juni 2003 findet ein Beratungstag zum Thema Inkontinenz in Hannover statt.

Das Sanitätshaus Bertram führt im Rahmen eines Gesundheitstages mit einem bekannten großen Hersteller für saugende Inkontinenzhilfsmittel in der Zeit von 10.00 bis 14.00 Uhr einen Informations- und Beratungstag zum Thema Inkontinenz durch. Eine Beratung kann persönlich im Ladengeschäft sowie auch telefonisch durchgeführt werden. Für ein Beratungsgespräch stehen Ihnen das geschulte Verkaufspersonal sowie eine Dame des Herstellers zur Verfügung. Um eine ausführliche Beratung zu gewährleisten, wird um eine Terminvereinbarung gebeten. Natürlich können Sie auch unangemeldet kommen.

Sanitätshaus Bertram
Rathenaustr. 15
Hannover
Tel.: 0511 / 35 759 830
Fax: 0511 / 325830

Quelle:   SVI - Redaktion






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