Pin  Aktuelle Nachrichten aus Medizin, Forschung und der Hilfsmittelindustrie

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Bundesverband Medizintechnologie e.V. vom 14.09.2017
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18 Sep 2017 11:09



BVMed startet Hilfsmittel-Umfrage: "Wie gut ist die Stoma- und Inkontinenz-Versorgung?"




BERLIN: Inkontinenz- und Stoma-Patienten haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine angemessene Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln. Vor dem Hintergrund zu befürchtender Qualitätseinbußen durch Ausschreibungen der Krankenkassen will die Initiative "Faktor Lebensqualität" des BVMed mit einer neuen Patienten-Umfrage die Versorgungssituation im Detail ergründen. Betroffene Patienten und Angehörige können sich unter https://umfrage.pollytix.de/isk-stoma an der Umfrage beteiligen.

Menschen mit Inkontinenz oder einem Stoma sind auf die richtige Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln angewiesen. Diese Produkte sind für die Betroffenen nicht nur medizinisch notwendig. Sie sichern den Betroffenen trotz Erkrankung auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – und damit ein Stück Lebensqualität. Mit den ihnen gelieferten Produkten sind die meisten Anwender zwar bisher zufrieden. In den vergangenen Monaten haben jedoch einige Krankenkassen die Versorgung dieser Versicherten ausgeschrieben und diese danach teilweise an neue Lieferanten vergeben. Nach dem so erzwungenen Wechsel haben sich bedauerlicherweise Klagen von Betroffenen über Versorgungsmängel gehäuft.

Die Initiative "Faktor Lebensqualität" des BVMed möchte Klarheit schaffen: Mit einer Umfrage unter Inkontinenz- und Stoma-Patienten sollen in den kommenden Wochen die Bedürfnisse der Anwender und die Qualität der Produkte sowie der Versorgungen ermittelt werden. Die von der unabhängigen Forschungs- und Beratungsagentur Pollytix bis Mitte Oktober 2017 durchgeführte Befragung dauert etwa zehn Minuten und ist vollständig anonym. Es werden Selbsthilfegruppen, Fachgesellschaften für Pflege und Versorgung sowie Fachmediziner in die Erhebung eingebunden.

Unter dem Link https://umfrage.pollytix.de/isk-stoma können sich alle Betroffenen an der Umfrage beteiligen.

Welche Rechte Inkontinenz- und Stoma-Patienten nach einem Versorgerwechsel haben, wenn es mit diesem Probleme gibt, ist in einem Informations-Flyer der Initiative "Faktor Lebensqualität" aufgelistet. Er kann unter http://www.faktor-lebensqualitaet.de/ko ... eschwerden abgerufen werden.

Über die Initiative "Faktor Lebensqualität"

Die Initiative "Faktor Lebensqualität" wird gemeinsam von führenden deutschen Herstellern und Leistungserbringern im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) getragen. Seit 2013 setzt sie sich dafür ein, Lebensqualität zu einem allgemein anerkannten, messbaren Wirkungsziel in der Gesundheitsversorgung zu machen.
http://www.faktor-lebensqualitaet.de

Quelle:   Bundesverband Medizintechnologie e.V. vom 14.09.2017




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Alten- und Krankenpflege
pressetext.com vom 14.08.2017
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14 Aug 2017 21:00



Neu: 3M Cavilon Advanced hochleistungsfähiger Hautschutz




WIEN-ÖSTERREICH: Für die Versorgung von Patienten mit inkontinenz-assoziierter Dermatitis (IAD) hat 3M sein Produktprogramm erweitert. Der Cavilon Advanced hochleistungsfähige Hautschutz kann auch bei ausgeprägten, nässenden Läsionen angewendet werden. Er bildet einen hauchdünnen, transparenten und beständigen Schutzfilm gegen die Ausscheidungen bei Inkontinenz. So lindert er Schmerzen und schafft ein Milieu, das die Heilung unterstützt.

Pflegekräfte stehen bei Patienten mit inkontinenz-assoziierter Dermatitis (IAD) und bei Risiko-Patienten vor erheblichen Problemen: Sie möchten Hautdefekte wirksam verhindern und bei schon bestehenden Hautschädigungen dafür sorgen, dass die Patienten weniger leiden und vorhandene Läsionen abheilen können. Als Lösung bietet 3M jetzt den Cavilon Advanced hochleistungsfähigen Hautschutz an, der im Mai 2017 beim Deutschen Wundkongresses in Bremen vorgestellt wurde und als neuer Baustein das IAD-Hautschutzprogramm erweitert.

Barriere gegen Harn und/oder Stuhl


Cavilon Advanced haftet auch auf großflächigen, nässenden Läsionen. Er bildet eine hauchdünne, transparente und dehnbare Barriere gegen Harn und/oder Stuhl, so dass die Epidermis nicht weiter geschädigt wird. Damit trägt der Hautschutzfilm zur Schmerzlinderung bei [1] und schafft ein Milieu, das die Heilung unterstützt, selbst bei mäßiger bis schwerer IAD [2]. Zudem stellt er die Basis für die weiteren Pflegemaßnahmen sicher und beeinträchtigt diese nicht. Bei IAD-Hochrisiko-Patienten mit persistenter flüssiger Stuhlinkontinenz wird Cavilon Advanced zur präventiven Anwendung empfohlen.

Schonende Anwendung

Haupt-Inhaltsstoffe von Cavilon Advanced sind ein Acrylat-Tetrapolymer, das einen lang anhaltenden und dehnbaren Schutzfilm auf der Haut bildet, und 2-Octylcyanacrylat, das die Haftung auf feuchten oder nässenden Hautpartien ermöglicht. Durch den Einmal-Applikator lässt sich der Hautschutz einfach, hygienisch und zugleich schonend anwenden. Weil er nicht entfernt werden muss, entfällt eine zusätzliche Belastung der geschädigten Haut. Es reicht aus, den Hautschutzfilm zweimal pro Woche zu applizieren.

Weitere Informationen unter: http://www.3MAustria.at/EndIAD

[1] Brennan, MR; Milne, CT; Agrell-Kann, M; Ekholm, BP. Clinical Evaluation of a Skin Protectant for the Management of Incontinence-Associated Dermatitis. J Wound Ostomy Continence Nurs. 2017;44(2):172-180

[2] Been R, Bernatchez SF, Conrad-Vlasak D, Asmus R, Eckholm B, Parks PJ. In vivo methods to evaluate a new skin protectant for loss of skin integrity. Wound Repair & Regeneration. 24:851-859, September/Oktober 2016. DOI: 10.1111/wrr.12455

3M und Cavilon sind Marken der 3M Company.

Quelle:   pressetext.com vom 14.08.2017




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Hilfsmittel
Pressemeldung TZMO Seni vom 30.06.2017
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20 Jul 2017 16:20



Ein Tabu entschärfen - „Seni“ startet crossmediale Werbekampagne




BLIESENTHAL: Dem Tabu-Thema Blasenschwäche die Schärfe zu nehmen, ist das Ziel einer neuen Kampagne von „Seni“, einer der führenden Marken für Inkontinenz- und Körperpflegeprodukte, welche zum internationalen Inkontinenztag am 30.06.2017 im Rahmen der World Continence Week startete. Mit Werbespots und Kampagnenwebites richtet sich die Kampagne vor allem an onlineaffine Frauen und Männer mittleren Alters und will ihnen zeigen, dass dank der „Seni Lady“- und „Seni Man“-Produkte auch bei Blasenschwäche ein aktives und uneingeschränktes Leben möglich ist. Einzelne Szenen der neuen Werbevideos wurden auf Printanzeigen adaptiert – sowohl für den B2C- als auch für den B2B-Bereich.

Mit ihrer neuen Werbekampagne richtet sich „Seni“, eine Marke der polnischen TZMO SA (Toruner Betriebe für Verbandstoffe), gezielt an Frauen und Männer mittleren Alters mit einer Blasenschwäche. In Deutschland spricht man von rund neun Millionen Menschen, die von Inkontinenz betroffen sind. Trotz dieser hohen Zahl wird das Thema jedoch noch immer ungern laut ausgesprochen und weiterhin als Tabu-Thema behandelt. Mit einer emotionalen Ansprache fokussiert die Kampagne – sowohl textlich als auch bildlich – die spezifischen Vorteile der „Seni Lady“- und „Seni Man“ Produkte und zeigt auf, dass mit ihnen ein aktives und uneingeschränktes Leben möglich ist. Seit dem Kampagnenstart Anfang Mai läuft die Kampagne über einen Zeitraum von drei Monaten über verschiedene Online-Plattformen und relevante Print-Medien.

Die beiden Videospots, die den Mittelpunkt der neuen Kampagne bilden, berücksichtigen die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern. Dabei legte „Seni“ großen Wert darauf, Situationen zu schaffen, mit denen sich ein Großteil der Betroffenen identifizieren kann. So wurden die Themenumfelder „Fußball“ und „Kinoabend mit Freundinnen“ gewählt.

„Bei der neuen Kampagne wurden erstmals weitreichende Kommunikationskanäle gewählt, um noch mehr Menschen und vorrangig die onlineaffinen Zielgruppen zu erreichen. Gleichzeitig möchten wir mit der Kampagne dazu beitragen, dem tabubehafteten Thema Blasenschwäche seine Schärfe zu nehmen und zeigen, dass auch mit einer Blasenfunktionsstörung ein aktives und unbeschwertes Leben möglich ist“, erklärt Piotr Daszynski, Geschäftsführer der TZMO Deutschland GmbH, die Idee hinter der Kampagne.

Die neuen Werbespots sind vorrangig auf verschiedenen Online-Plattformen zu sehen. Hierzu zählen auch die Mediatheken der beliebtesten TV-Sender Deutschlands. Um darüber hinaus noch mehr Menschen mit den Werbespots zu erreichen, werden diese außerdem in zahlreichen Apotheken deutschlandweit direkt über einen Monitor ausgestrahlt. Es erscheinen neue Print-Anzeigen in relevanten Lifestyle-, Apotheken- und Sanitätshausmagazinen.

Die Betroffenen hätten oft eine große Scham, über ihr Leiden zu sprechen – sei es mit Angehörigen oder mit Fachpersonal. „Mit der neuen Kampagne, die zeigen soll, dass ein unbeschwertes Leben trotz Blasenschwäche möglich ist, wollen wir den Betroffenen Mut machen und der Thematik die Schärfe nehmen.“


Gratisproben und weiteres Informationsmaterial können über die Links in http://www.senilady.de und http://www.seniman.de angefordert werden. Natürlich geht das auch per Mail unter bestellung@tzmo.de oder Telefonisch unter 03337/45 13 29 0, das gilt auch für das restliche Sortiment von Seni.

Quelle:   Pressemeldung TZMO Seni vom 30.06.2017




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Gesetze & Versicherungen
Bundesverband Medizintechnologie e.V. vom 09.06.2017
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13 Jun 2017 22:00



“Patienten erhalten zu wenige urologische Hilfsmittel“ - Studie zum Mengenbedarf bei ISK-Versorgungen




BERLIN: Die von den Krankenkassen bezahlten Obergrenzen für Hilfsmittel für Menschen mit Blasenfunktionsstörungen sind zu niedrig und damit im Alltag nicht ausreichend. Die betroffenen Patienten erhalten damit keine ausreichende Anzahl an Kathetern und anderen Hilfsmitteln von den Krankenkassen, weil der tatsächliche Bedarf bisher falsch eingeschätzt wurde. Das ist das Ergebnis einer Studie, auf die die BVMed-Initiative “Faktor Lebensqualität” hinweist. Die Studie von Dr. Jörn Bremer, Dr. Ralf Böthig und anderen untersuchte erstmals den objektiven Bedarf an urologischen Hilfsmitteln. Demnach entspricht die bisher durch Schätzungen und theoretische Überlegungen ermittelte Versorgung mit Einmalkathetern oder Kondomurinalen nicht dem tatsächlichen Verbrauch. Teilweise liegt danach die Anzahl der im Alltag benötigten Hilfsmittel weit über der von den Krankenkassen nach pauschalen Obergrenzen festgelegten und bezahlten Menge.

In der von Dr. Jörn Bremer, Dr. Ralf Böthig und anderen durchgeführten Studie wurden an sechs verschiedenen Spezial-Zentren in Deutschland Daten von 767 Patienten mit neurogener Blasenfunktionsstörung erhoben. Beteiligt waren Menschen mit chronischer Querschnittlähmung, Multipler Sklerose und infantiler Zerebralparese. Sie können Katheter oder andere Hilfsmittel zur Urinableitung verwenden. Die Krankenkassen bezahlen diese medizinischen Hilfsmittel. Dabei haben die Versicherten einen gesetzlichen Anspruch darauf, qualitativ und quantitativ nach dem individuellen Bedarf und dem aktuellen Stand der Medizin versorgt zu werden.

Studie empfiehlt deutlich höhere Grenzwerte für Hilfsmittel

In der seit mehr als zehn Jahren geltenden Festlegung vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) wurden 150 bis 180 Einmalkatheter für Männer und 31 Kondomurinale als Obergrenze pro Patient im Monat ausgemacht. „Nun liegt erstmals eine studien-basierte Evidenz für die Beurteilung des tatsächlichen Hilfsmittelbedarfs vor“, sagt Dr. Ralf Böthig, Mitautor der Studie. Rund 75 Prozent der befragten Patienten verwenden ausschließlich Einmalkatheter, für sie hat die Studie einen Bedarf von bis zu neun Einmalkathetern am Tag ermittelt. Am häufigsten brauchen die Befragten sechs Katheter. Fast 29 Prozent der Patienten verwenden zusätzlich Kondomurinale, Vorlagen oder Inkontinenz-Windeln. Etwa 15 Prozent der Männer, die anstelle oder zwischen der Katheterisierung Kondomurinale benutzen, haben einen mittleren Bedarf von 2,8 Kondomurinalen pro Tag angegeben. Diese Werte liegen damit teils erheblich über dem Standard der Krankenkassen. Bei den Patienten, die aufsaugende Hilfsmittel wie Vorlagen oder Windeln benutzen, schwankt laut der Untersuchung der tägliche Bedarf deutlich. Erwartungsgemäß verbrauchen Frauen hier doppelt so viel Material wie Männer.

„Die bisherigen Standards für ableitende Inkontinenzprodukte bergen die Gefahr einer quantitativ nicht angemessenen Versorgung der Betroffenen. Hier muss der Gesetzgeber ebenso tätig werden, wie beim Anspruch auf eine passende Produktqualität und qualitativen Service“, sagt Juliane Pohl, Leiterin des Referats Homecare/Ambulante Versorgung beim BVMed.

Die zehn Studien-Autoren um Dr. Jörn Bremer, leitender Oberarzt am Querschnittgelähmtenzentrum der BDH-Klinik Greifswald, und Dr. Ralf Böthig, leitender Arzt der Abteilung für Neuro-Urologie am Querschnittgelähmtenzentrum des BG-Klinikums Hamburg, empfehlen in der Spitze höhere Grenzwerte für den objektiven Hilfsmittelbedarf. Bei den Einmalkathetern sehen sie statt sechs Kathetern und einem Kondomurinal pro 24 Stunden als Obergrenze stattdessen einen objektiven Bedarf von bis zu neun Einmalkathetern und bis zu sieben Kondomurinalen pro Tag.

„Der Hilfsmittelbedarf der Patienten ist weitaus vielschichtiger, als dies in den gängigen Ausschreibungen abgebildet wird. Eine Mischversorgung mit Kontinenz-Hilfsmitteln bestimmt häufig den Patientenalltag“, sagt Mitautor Dr. Jörn Bremer zu den Ergebnissen der Studie. Er empfehle daher eine „individuelle Mischversorgung als Standard“.


Quellennachweis:
Bremer, J.; Böthig R. u. a.: Objektiver und subjektiver Hilfsmittelbedarf bei Patienten mit neurogenen Blasenfunktionsstörungen, in: Der Urologe, 12/2016, DOI 10.1007/s00120-016-0250-y

Link zur Studie:
https://link.springer.com/article/10.10 ... 016-0250-y

Quelle:   Bundesverband Medizintechnologie e.V. vom 09.06.2017




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Allgemeines
Pressestelle Fa. Coloplast vom 05.04.2017
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18 Apr 2017 18:32



Internationaler Inkontinenztag: Coloplast fördert Dialog und informiert zum Thema Blaseschwäche




HAMBURG: Am Welt-Inkontinenz-Tag am 30. Juni 2017 veranstaltet Coloplast im Grand Elysée Hotel Hamburg das Coloplast-Kontinenz-Forum. Die Veranstaltung informiert rund um das Thema Blasenschwäche und richtet sich an Betroffene, ihre Angehörigen und Mitglieder von Inkontinenz-Selbsthilfegruppen. Auf dem Programm stehen eine Vortragsreihe und eine informative Ausstellung, die in den Kaffeepausen oder nach den Vorträgen besucht werden. Zusätzlich bieten wir in Kooperation mit dem Deutschen Rollstuhlsportverein (DRS) einen aktiven Part an.

Inkontinenz ist ein Thema, das in unserer Gesellschaft so viele Menschen betrifft, und das doch für einige immer noch ein heikles Thema ist. Manchen ist sie peinlich, sie schämen sich und schweigen. Inkontinenz in einer großen Gemeinschaft zu begegnen, eben nicht allein damit konfrontiert zu sein: Dieses Gefühl hilft. Coloplast ist es sehr wichtig, zum Thema Inkontinenz zu informieren, Betroffene und Angehörige für einen Austausch zusammen zu bringen und mit Expertenrat zur Seite zu stehen, wenn es um ein selbstbestimmtes und mobiles Leben geht.

Gut informiert
Im Fokus des ersten Coloplast Kontinenz-Forums, das am 30. Juni im Grand Elysée Hotel Hamburg stattfindet, steht das Thema Blase. Anika Biel, Urologin aus Recklinghausen, wird über die verschiedenen Ursachen einer Blaseninkontinenz berichten und welche Behandlungsmöglichkeiten Erfolg versprechen. Die Ernährungswissenschaftlerin Ramona Schinköthe erläutert, wie sich die persönliche Ernährung auf die Blasen- und Darmfunktion auswirkt. Rechtsanwalt Christian Au informiert über rechtliche Aspekte der Versorgung mit Hilfs- und Pflegehilfsmitteln. Sein Vortrag zeigt die aktuellen Entwicklungen und resultierende Möglichkeiten der Versicherten auf. Wie Betroffene mit Kontinenzproblemen von den Angeboten der Selbsthilfe profitieren können, präsentiert Frau Annette Lemli, 2. Vorsitzende SoMA e.V.

Aktiv mobil
Mobilität spielt eine tragende Rolle auf dem Weg zurück in den Alltag. Wie mobil und sportlich aktiv sind Sie? Informieren Sie sich auf dem Coloplast-Kontinenz-Forum über das breitgefächerte Sportangebot des DRS und nutzen Sie die kostenfreie persönliche Sportberatung mit Personal Training sowie den Rollstuhl-TÜV. Testen Sie Ihre Geschicklichkeit auf dem Rollstuhlparcours und messen Sie Ihre Kräfte auf einer Kraftstrecke.

Hintergrundinformationen
Coloplast widmet sich seit über 50 Jahren den Themen Harn - und Stuhlinkontinenz. Im Rahmen des Coloplast-Kontinenz-Forums treffen sich Betroffene, Angehörige und Coloplast einmal mehr – in dem Wissen um die Kraft des Austauschens, des Zuhörens, des Miteinanders. Es sind wesentliche Aspekte eines selbstbestimmten Lebens – und der Anlass unseres Forums.

Über die Coloplast GmbH
Coloplast ist führender Anbieter medizinischer Produkte und Serviceleistungen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die Kerngeschäftsfelder sind Stomaversorgung, Kontinenzversorgung, Wundversorgung und Urologie. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug zuletzt weltweit mehr als 1,5 Mrd. Euro.
Coloplast A/S wurde 1957 in Dänemark gegründet und beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat Niederlassungen in mehr als 40 Ländern und Produktionsstätten in China, Dänemark, Ungarn, Frankreich und den USA. Die Unternehmenszentrale ist in Humlebæk in Dänemark. Die Coloplast GmbH mit Sitz in Hamburg besteht seit 1983 und hat derzeit 550 Mitarbeiter.


Kontakt
Tina Krüger
Coloplast GmbH
Kuehnstrasse 75
22045 Hamburg
Tel.: +49 40 66 98 07-469
E-Mail: detlw@coloplast.com
Internet: http://www.coloplast.de/kontinenzforum

Quelle:   Pressestelle Fa. Coloplast vom 05.04.2017




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SVI - Redaktion
Stefan
22 Feb 2017 15:17



Stiftung Warentest – Test von Inkontinenzprodukten - Eine deutliche Klatsche für die Krankenkassen




Stefan Süß

BERLIN: In Augabe März der Zeitschrift „Test“ wurden saugende Inkontinenzhilfen getestet. Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass die meisten Kassenwindeln nicht dicht halten und zudem auch noch zu viel Feuchte abgeben. Die von Leistungserbringern abgegebenen Produkte halten so die Mindestanforderungen des aktuellen Hilfsmittelverzeichnis nicht ein.

Obwohl der Test nach den alten Regeln und Eingruppierungen des Hilfsmittelverzeichnisses gemacht wurde, zeigt sich deutlich, dass beliebte Kassenwindeln nicht den Mindestanforderungen des neuen Hilfsmittelverzeichnis genügen. Alle Hilfsmittel die den Übergang bis Mitte März nicht schaffen und keine neue Hilfsmittelnummer zugeteilt bekommen haben, werden dann gelöscht. Ab Mitte März gelten nur Hilfsmittel mit einer Hilfsmittelnummer 15.25.30.xxxx und 15.25.31.xxxx ohne weiteren Nachweis als zugelassen.

Betroffene fragen hierzu den Leistungserbringer nach der aktuellen Hilfsmittelpositionsnummer der „Windel“. Gibt dieser eine Positionsnummer mit 15.25.01.xxxx oder 15.25.03.xxxx an, sollte gesetzlich Versicherte der Abgabe des Hilfsmittels auf jeden Fall widersprechen und das Hilfsmittel ablehnen. Möchte ein Leistungserbringer trotzdem ein altes Produkt abgeben, dann hat dieser dem Betroffenen schriftlich zu bestätigen, dass Hilfsmittel in allen Punkten dem neuen Hilfsmittelverzeichnis entspricht. Der Leistungserbringer übernimmt in diesem Fall die volle Haftung gegenüber dem Versicherten und der Krankenkasse. Wird das Hilfsmittel vom Hersteller nicht oder nur verändert eingetragen, dann hat der Leistungserbringer zumindest die Pauschalen an die Krankenkassen zurück zu erstatten. Das von ihm abgegebene Hilfsmittel entsprach nachweislich dann doch nicht dem gültigen Hilfsmittelverzeichnis.

Viele Produkte der von Stiftung Warentest genannten Hersteller haben noch keine solche Nummer für ihre Produkte, dies betrifft auch Marken wie Tena, Euron oder Seni. Bei Billiganbietern wie Abena, Param, Unizell oder Nona könnten viele Produkte ohne technische Änderungen überhaupt nicht zugelassen werden. Viele Leistungserbringer sitzen daher ab März auf einem Berg unverkäuflicher alter Windeln die Mindestanforderungen zur Abgabe an gesetzlich Versicherte nicht erfüllen. Betroffene sollten aufpassen, dass ihnen nicht dieser „Müll“ untergeschoben wird.

Klar und deutlich erklärt Stiftung Warentest im Kapitel „Was sich Patienten nicht gefallen lassen müssen“ welche Rechte man gegenüber seiner Kasse und dem Leistungserbringer hat. Die individuell passende Versorgung ohne wirtschaftliche Aufzahlung, die Auswahl von geeigneten Produkten, und eine ausreichende Anzahl gehören eindeutig dazu. Auch fordert die Stiftung Warentest auf, man solle wirtschaftliche Aufzahlungen verweigern. Lediglich 10% der Pauschale habe man zu bezahlen.

In einem Teil des Artikels werden auch die Pauschalen angesprochen. Hier geben die Kassen an, dass trotz höher Mindestanforderungen die Pauschalen zunächst nicht steigen. Leistungserbringer haben sich also auch mit den bisherigen Pauschalen an das neue Hilfsmittelverzeichnis zu halten und das sowohl bei den individuell passenden Produkten, als auch bei der notwendigen Stückanzahl und den im Hilfsmittelverzeichnis geregelten Leistungen wie Beratung, Produktauswahl und Belieferung. Hier bleibt abzuwarten, ob eine verstärkte Anzahl von Kündigungen der Verträge auf Seiten der Leistungserbringer einen Anstieg der Pauschalen bringen wird.

Der Test ist erschienen am 22. Februar im Heft „Test“ Ausgabe März 2017 – Seite 82 bis Seite 91

Quelle:   SVI - Redaktion




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Allgemeines
Bundesverband Medizintechnologie e.V. vom 10.01.2017
Foren-Admin
17 Jan 2017 10:01



Inkontinenzversorgung aus der Tabuzone holen - Die Kampagne "Körperstolz" geht weiter




BERLIN: Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) trägt seit 2010 mit der Kampagne „Maßstab Mensch“ die Bedeutung und Faszination moderner Medizintechnologie in die Öffentlichkeit. Teil dieser Kampagne ist die im Frühjahr 2015 gestartete Motivreihe „Körperstolz“, die 2017 mit einem aktualisierten und drei neuen Motiven fortgesetzt werden soll.

Mit der Kampagne „Körperstolz“ rüttelt der BVMed an einem gesellschaftlichen Tabu: Trotz ihrer Verbreitung und Relevanz für den Einzelnen wird über die vielfache Nutzung von Medizinprodukten kaum gesprochen. Im Gegenteil: Einige werden sogar schamvoll versteckt. Die Kampagne „Körperstolz“ setzt genau da an: Sie macht deutlich, dass es für Tabuisierung und falsche Scham keinen Grund gibt, und will Betroffene motivieren, auf den eigenen Körper stolz zu sein.

Die Kampagne möchte zudem das Verständnis von der Lebenssituation Betroffener stärken. Darüber hinaus wird die Botschaft transportiert, dass moderne Medizinprodukte entscheidend zu ihrer Lebensqualität beitragen und ihnen ein weitgehend normales Leben ermöglichen. All diese Aspekte spiegelt die Kampagnenbotschaft wieder: „Jeder Mensch ist einzigartig. Einigen helfen wir, wie alle anderen zu leben“.

Suche nach neuen Motiven

Für die Fortführung der Körperstolz-Kampagne im Jahr 2017 sind wir auf der Suche nach jungen Patientinnen, die Inkontinenzhilfen verwenden. Die Teilnehmerinnen sollten bereit sein, sich und das von ihnen genutzte Medizinprodukt bzw. Hilfsmittel bei einem Fotoshooting in Berlin zu präsentieren. Erscheinen wird die Kampagne in Form von Plakaten sowie auf den Internet-Präsenzen des BVMed. Darüber hinaus sollten die Patienten bereit sein, ihre Geschichte zu erzählen, welche für Pressearbeit genutzt werden soll. Die Teilnehmerinnen werden zu einem Fotoshooting eingeladen, welches voraussichtlich Anfang März an einem Wochenende in Berlin stattfinden wird. Die Agentur übernimmt die Organisation und Kosten der An- und Abreise sowie der Übernachtung. Zudem wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

Alle Interessenten sollten sich bis spätestens 10. Februar 2017 an der unten angegebenen Adresse melden, dort gibt es auch weitere Informationen.

Ihre Ansprechpartnerin bei Scholz & Friends / Commarco Services:

Anne-Katrin Lukas
PR Consulting
Tel. +49 30 700186-722
Mail: anne-katrin.lukas@s-f.com

Quelle:   Bundesverband Medizintechnologie e.V. vom 10.01.2017




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Alten- und Krankenpflege
Pressetext WICHTELexpress24 vom 08.12.2016
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08 Dez 2016 15:12



OdoCare: der erste geruchslose Abfallbehälter jetzt auch für den Homecare Bereich erhältlich




RAMMELSBACH: Die Firma WICHTELexpress24, ein Onlineshop für Produkte rund um Baby & Kleinkind hat sein Sortiment nun auch auf Produkte im Bereich der Inkontinenzhygiene erweitert. Außer Krankenunterlagen bietet das Unternehmen mit dem OdoCare den ersten geruchlosen Abfalleimer, welcher speziell für Inkontinenz- und Pflegeabfälle entworfen wurde, in seinem Sortiment an.

Der OdoCare Abfalleimer ist eine Weiterentwicklung des aus der Babypflege bekannten Diaper Champ Windeleimers. Bei der Entwicklung des OdoCare Abfalleimers wurde besonderen Wert auf die Belange in Pflegeeinrichtungen gelegt. Das Grundprinzip der Funktion des Diaper Champ wurde übernommen, er lässt sich auch mit einer Hand leicht befüllen. Der Einfülltrichter wurde auf 22cm Durchmesser vergrößert, damit auch Erwachsenenwindeln in großen Größen ohne Probleme entsorgt werden können. Zusätzlich wurde ein auswechselbarer Hygieneeinsatz angebracht, um auch die besonderen hygienischen Anforderungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen gerecht zu werden.

Den OdoCare Eimer gibt es in zwei Größen, einmal mit 45 Liter Volumen was etwa dem Volumen des Diaper Champ X-Large entspricht und mit 75 Liter. Beide Modelle können mit Rädern geliefert werden, zusätzlich sind noch Haltegriffe zur Befestigung an Wäschewagen sowie kleine Körbchen erhältlich. Passend zum OdoCare gibt es noch spezielle Vakuumtüten und Hygienebeutel, es können aber auch handelsübliche Müllsäcke verwendet werden. Auch die Abdichtung des Einfülltrichters wurde gegenüber dem Diaper Champ weiter entwickelt, so dass er noch besser Geruchslos abdichtet.

Die Reinigung erfolgt mit lauwarmen Wasser und handelsüblichen Reinigern zur Oberflächen-Desinfektion, dabei kann der OdoCare sehr einfach zerlegt werden. Auch wurde beim Design bewusst darauf geachtet, dass möglichst wenig Ecken vorhanden sind, in denen sich Schmutz festsetzen kann. Der Eimer besteht aus bruchfestem ABS Polylac Kunststoff und ist damit sehr robust einsetzbar.

All diese Eigenschaften haben natürlich ihren Preis, deswegen war dieser Eimer mit über 400 € je nach Ausführung für den Homecare Bereich eher uninteressant. Die Firma WICHTELexpress24 konnte den Hersteller überzeugen, dieses Produkt nun für einen sehr attraktiven Preis auch für den Homecare Bereich im Privathaushalten erschwinglich zu machen. Mit einem Verkaufspreis von 249 € bzw. 299 € mit Rollen ist der OdoCare auch für die häusliche Pflege interessant und sorgt für ein angenehmes Wohnklima ohne störende verräterische Gerüche.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Firma WICHTELexpress24 unter https://www.wichtelexpress24.de/inkontinenz/

Übrigens bekommen Sie dort außer dem OdoCare Eimer auch alle notwendigen Verbrauchsmaterialien.

Noch bis zum 31.12.2016 bekommt außerdem jeder Besteller mit dem Gutscheincode „VERBAND“ einen Rabatt von 50 € auf den OdoCare im Onlineshop unter
https://www.wichtelexpress24.de/inkonti ... 45-l?c=190

Quelle:   Pressetext WICHTELexpress24 vom 08.12.2016




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Pressemeldung Coloplast GmbH
Foren-Admin
28 Nov 2016 14:52



Neu: SpeediCath® Flex - Leicht gemacht bis ins Detail




HAMBURG: Zum 30. November 2016 bringt Coloplast den neuen Männerkatheter SpeediCath® Flex auf den Markt. Er erleichtert jeden Schritt des Katheterisierens – vom Öffnen über das Anwenden bis hin zum Entsorgen.

SpeediCath Flex ist ein neuer weicher Katheter mit einer trockenen Schutzfolie und einer flexiblen Kugelspitze, der sich leicht und sicher handhaben lässt. Die Schutzfolie ermöglicht es dem Anwender, den Katheter während des Einführens überall zu berühren. Das macht es besonders einfach, den Katheter auf saubere und hygienische Art und Weise festzuhalten und zu kontrollieren. Von außen ist die Folie trocken und dadurch angenehm anzufassen. Darüber hinaus ist sie bakteriensicher, so dass der Anwender alle Zeit zur Vorbereitung hat, auch wenn er den Katheter bereits aus der Verpackung genommen hat.

Generell ist das Produkt äußerst intuitiv anzuwenden. Der Katheter kommt als geschlossener Ring aus der Verpackung – Griff und Auslass sind miteinander verschlossen. Der elastische türkise Griff liegt nicht nur gut in der Hand, sein vorderer Teil schützt bis zur Anwendung auch die Katheterspitze in der Verpackung. Die Pfeile an der Verbindung zwischen Griff und Auslass zeigen, in welche Richtung der Katheter mit einer Vierteldrehung aufgedreht werden kann.

Der Katheter selbst ist innerhalb der Schutzfolie in sterile Flüssigkeit eingebettet. Diese wird nach dem Öffnen in die Toilette oder in einen zuvor konnektierten Urinbeutel entleert.

Flexible Kugelspitze für ein sanftes Passieren

Besonderes Augenmerk legten die Produktentwickler auf die Form der Katheterspitze: SpeediCath Flex hat eine flexible Kugelspitze, die sich einfach einführen lässt und die Biegungen und Kurven der männlichen Harnröhre sanft passiert. Der weiche Katheter bietet die nötige Flexibilität, um die natürlich vorkommenden Biegungen und Kurven in der Harnröhre sanft und sicher zu passieren.

Durch seine durchdachte Größe ist der Katheter praktisch in der Aufbewahrung und beim Transport. Und auch nach Gebrauch ist der neue Männerkatheter äußerst diskret: Der elastische Griff kann wieder zurück in den Auslass gesteckt und tropfsicher wiederverschlossen werden. So wird eine saubere und hygienische Handhabung gewährleistet – Flüssigkeitsrückstände verbleiben sicher innerhalb des Katheters. Anschließend steckt der Anwender den Katheter einfach wieder zurück in die wiederverschließbare Verpackung und kann diese sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt über den Hausmüll entsorgen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.flex.coloplast.de.

Quelle:   Pressemeldung Coloplast GmbH




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Gesetze & Versicherungen
SVI - Redaktion
Stefan
18 Nov 2016 12:30



Panne bei der Eintragung von Windelhosen – GKV trägt Produkte die ein Mindestkriterium nicht erfüllen ein.




Seit März gibt es das neue Hilfsmittelverzeichnis, lange gab es in den neuen Gruppen kein einziges Hilfsmittel. Hersteller und GKV-Spitzenverband haben sich sehr lange Zeit gelassen. Seit März ist eines der Mindestkriterien, dass „Inkontinenzwindelhosen und –unterhosen über eine feuchtigkeitsundurchlässige und zugleich atmungsaktive Außenschicht“ verfügen . So steht es im Hilfsmittelverzeichnis und trotzdem hat der GKV-Spitzenverband Windelhosen mit Plastikfolie eingetragen. PE-Folie ist definitiv nicht atmungsaktiv!

Bei folgenden Produkten ist die Anforderung bei den derzeit im Markt (im Verkauf) befindlichen Produkten nach Kenntnisstand des Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V. nicht gegeben:

15.25.31.0007 - TENA SLip Active Fit Plus S

15.25.31.3001 - MoliCare Slip maxi, Gr. S, Art.-Nrn. 165 531
15.25.31.3008 - Attends Slip Regular 9 Extra Small, Art.-Nr. 7332152 208182
15.25.31.3009 - Attends Slip Regular 9 Small, Art.-Nr. 7332152 208106

15.25.31.4006 - Attends Slip Active 8 Medium, Art.-Nr. 7332152 200728

15.25.31.6003 - Attends Slip Regular 10 Small, Art.-Nr. 7332152 208120

15.25.31.7001 - MoliCare Slip maxi, Gr. M, Art.-Nrn. 165 532
15.25.31.7005 - Attends Slip Active 9 Medium, Art.-Nr. 7332152 201503
15.25.31.7006 - Attends Slip Active 10 Medium, Art.-Nr. 7332152 201404

15.25.31.8011 - MoliCare Premium Slip maxi, Gr. L; Art.-Nrn.: 169 385, PZN 11346196
15.25.31.8012 - MoliCare Premium Slip maxi, Gr. XL, Art.-Nr. 169 485
15.25.31.8034 - Attends Slip Active 8 Large, Art.-Nr. 7332152 201329
15.25.31.8019 - Attends Slip Active 9 Large, Art.-Nr. 7332152 201381
15.25.31.8021 - iD Expert Slip Extra Plus Large, Art.-Nr. 561037028
15.25.31.8018 - Kolibri comslip plus XL, Art.-Nrn. 2119802, 2119803

Wir raten Betroffenen die Produkte zu prüfen und sollte sich Folie auf der Außenseite des Produktes befinden diese mit dem Hinweis auf das Hilfsmittelverzeichnis ablehnen. Es kann jedoch sein, dass die Hersteller in der Umstellung sind. Auf keinen Fall sollte man ab März Produkte annehmen die nicht atmungsaktiv sind.

Des weiteren haben wir den GKV-Spitzenverband aufgefordert, dass Sie darauf achten, dass die Hersteller unverzüglich die "feuchtigkeitsundurchlässige und zugleich atmungsaktive Außenschicht" belegen und mitteilen, dass sich nur diese Produkte ab spätestens März 2017 im Markt befinden oder der GKV – Spitzenverband muss die Produkte sofort wieder löschen. Er hat auch sicher zu stellen, dass keine unberechtigten Zuteilungen von Hilfsmittelnummern mehr erfolgen. Interessant ist, dass bei einigen Produkten die Zulassung erfolgt ist, obwohl die Unterlagen nicht vollständig waren und z.B. der ABL - Test fehlte. Wir haben ihn gebeten in Zukunft Hilfsmittel mit der ausreichenden Sorgfalt ins HMV einzutragen, damit solche eindeutigen Fehleintragungen nicht mehr passieren.

Quelle:   SVI - Redaktion






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