Man bekommt die Binden verschrieben????

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Man bekommt die Binden verschrieben????

Beitrag #1 von mersger » 18 Dez 2005 23:00


Sorry, ich noch mal. Ich habe gerade so einige Beiträge gelesen und dabei mitbekommen, das ihr alle von verschreiben redet.....Vielleicht habe ich ja auch nur einfach etwas falsch verstanden. Seit fast einem Jahr leide ich unter dieser blöden Inkontonenz und habe in dieser Zeit schon sicher ein Vermögen ausgegeben, denn nie hat ein Arzt auch nur mal gefragt ob ich Binden oder so brauche. Und weil das ganz schön ins Geld geht, kaufe ich selbstverständlich die Dinger von Rossmann und Co, weil ich mir andere nicht wirklich leisten kann.
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mersger
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Beitrag #2 von eckhard11 » 19 Dez 2005 09:21


Hallo mersger,

zunächst einmal herzlich Willkommen in unserem Forum.

Ja, ja, es ist schon ein Kreuz, wenn man es mit gelangweilten oder uninteressierten Ärzten zu tun hat.

Aus Deinen Beiträgen ist leider nicht zu erkennen, ob Du schon einmal bei einem Urologen warst.
Bei einer - angenommenen - Stressinko solltest Du Dich unbedingt von einem Urologen untersuchen lassen.
Der verschreibt Dir auch die Hilfsmittel.
Diese belasten nicht sein Budget, da es sich um Hilfsmittel handelt.
Ich bin allerdings erstaunt, dass es weder die Gynäkologin noch die Hautärztin für nötig hielten, Dich zum Urologen zu überweisen oder Dir die entsprechenden Hilfsmittel zu verschreiben.....

Ich weiss nicht, welche "Binden" Du Dir da gekauft hast, ( Rossmann kenne ich nicht ), aber Dein Juckreiz, welchen Du in einem anderen Posting erwähnst, kann natürlich von derartigen Vorlagen stammen.
Jetzt musst Du wohl erst einmal zusehen, dass Du diesen Juckreiz bzw. die Hautreizungen los wirst.
Da wird Dir sicherlich hier im Forum ein geeignetes Mittel genannt.
( Ich selber kann Dir da nicht raten, da ich noch nie eine Hautreizung hatte... )

Dann solltest Du in die Apotheke gehen und Dir vernünftige Vorlagen für eine Inkontinenz kaufen und diesen "Billigkram" wegwerfen.
Erst einmal zum Probieren. Ein kleines Paket mit 14 Stück Vorlagen wäre vernünftig und ist auch nicht zu teuer ( ca. 5,00 bis 6,00 Euronen ).

Die Damen unter unseren Usern werden Dir da ganz gewiss die richtige Vorlage nennen.

Ganz vorrangig solltest Du aber zum Urologen gehen, damit Deine Stressinko ( wenn es denn eine ist ) auch behandelt wird.
Gynäkologin und Hautärztin sind bei einer Inko ganz sicher nicht die richtigen Ansprechpartner


Ich leg mich jetzt wieder hin .sleep:
Eckhard
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Vorlagen

Beitrag #3 von lima » 19 Dez 2005 10:46


Hallo, ich bin eine Frau und kann dazu folgendes schreiben: Eine Hose für die Vorlagen habe ich mir selbst kaufen müssen, kostet etwa 14,00 Euro, aber die Vorlagen verschreibt auch der Hauarzt. Man sollte lieber in ein Sanitätshaus gehen, die können weil größere Mengen bestellt werden, preiswerter liefern. Z.B. bekomme ich Euron micro plus, das sind 28 größere Vorlagen für mittlere Inko in einem Paket, da bezahle ich etwa 3,oo Euro selbst zu :roll: . Der Arzt muß aufschreiben: xx Stück Vorlagen Hilfsmittel-Nr., Monatsbedarf usw., Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. ...Am besten in einem Sanit.-Haus genau erfragen. Ja, das Wundwerden ist ein Problem, auch kann sich in diesem Milieu leicht etwas Hautpilz breitmachen, die Haut hat viele Pilze überall, das ist nicht unnormal. Ich nehme da Babycreme oder Multilind Heilpaste, die bekämpft auch die Pilzinfektionen. Aber unbedingt zum Urologen, wie empfohlen, vielleicht gibts ja noch andere Hilfe, z.B. bei Stressinko das Blasenband, oder Tabletten, ich bekomme jetzt ein neu entwickeltes Pflaster, auch Beckenbodengymnastik ist gut.
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Beitrag #4 von Jens Schriever » 19 Dez 2005 15:51


Hallo mersger

Mit Damenbinden von Rossmann und Co ist dir bestimmt nicht geholfen. Das Wund sein kommt daher das diese Binden nicht für Inkontinenz geeignet sind sondern zur Monats Hygiene. Du solltest dir entweder richtige Inkontinenz Vorlagen oder Windelhosen besorgen.
Inkontinenz Hilfsmittel sind wie eckhard schon geschrieben hat verschreibungsfähig und belasten nicht das Budget des Arztes. Im Sanitätshaus kannst du dir Muster von den Verschiedenen Produkten und Firmen geben lassen und so das Richtige für dich aussuchen.
Wenn du dein Produkt gefunden hast, kannst du dir dieses aufschreiben lassen. Wichtig ist das du unbedingt zu einen Urologen gehst.
Gegen das Wundsein ist Babycreme oder Multilind zu empfehlen. Du solltest auch rechtzeitig die Hilfsmittel
Wechseln ,da das Feucht- Warme Milieu die Haut angreift und sich da viele Bakterien tummeln.


Gruß Jens
Zuletzt geändert von Jens Schriever am 21 Dez 2005 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag #5 von mersger » 20 Dez 2005 01:20


Hallo Jens, Hallo eckard, hallo lima
zunächst einmal vielen dank für eure antworten. also ich wurde damals vom hausarzt überwiesen,dem ich das problem mit dem "in die Hose machen" schilderte. ich sollte mir selbst aussuchen wohin ich gehe ob urologe oder gynäkologe. Ich zog den Gyn vor, da ich die besuche etwas vernachlässigt habe. bei der gynäkologin wurde bei der krebsvorsorge dann ein schlechtes ergebnis festgestellt und ich musste ins krankenhaus. die gyn veranlasste, das in diesem zuge gleich auch eine urodynamik gemacht wird. also die stressinkontinenz wurde im krankenhaus festgestellt. Das wars dann auch. sie erklärten mir dort nur, das man etwas machen kann (TVT) aber das jetzt erst mal nicht geht, wegen der anderen op, weswegen ich ja eigendlich im krankenhaus war. Das war im mai. wieder aus dem krankenhaus sagte die gyn. nur, ich solle es mir überlegen das machen zu lassen, damit ich vielleicht mal irgendwann ruhe habe. in der zwischenzeit fing dann das ganze mit der juckerei an. Da es ja im genitalbereich ist, war mein erster anlaufpunkt wieder die gyn, die dann irgendwelche salben verschrieb, die ja wie ihr wisst irgendwann nicht mehr halfen, deswegen der hautarzt. Zum urologen bin ich nun von mir aus gegangen,( wie ich zu meiner schande zugeben muss) bin ich erst jetzt anfang dezember gegangen. dem habe ich nun das erzählt, von der urodynamik und dem ergebnis. er hat mich nicht weiter untersucht und mir nun eine einweisung ins krankenhaus gegeben wo ich nun am 4. januar einen termin habe.aber ich werde trotzdem noch mal den arzt aufsuchen und versuchen das er mir irgendwas verschreibt, denn bis januar ist ja noch ein bisschen und dann ist es ja wohl nicht gesagt, das ich keine vorlagen mehr brauche... (ich hoffe jedenfalls nicht) Zu den binden muss ich sagen, das sie für blasenschwäche deklariert sind, aber scheinbar nicht das richtige sind. Ich meine sie halten schon ne ganze menge ab, aber ich muss sie trotz allem doch sehr häufig wechseln. Je nach dem wie oft ich huste.... dazu noch eine kurze erklärung. ich habe asthma und gerade bei diesem wetter wie es jetzt ist huste ich sehr häufig, hauptsächlich bei temperaturwechsel von warm zu kalt und umgekehrt, dazu kommt das ich auch noch ne erkältung habe und ich jetzt gerade sehr oft huste.
So nun habe ich euch genug genervt.
Danke
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Vorlagen usw.

Beitrag #6 von lima » 20 Dez 2005 10:29


Hallo mersger, auch ich habe durch Total-OP erst mit der Inko angefangen und mir von der Band-op versprochen, daß sie wieder vollständig aufhört. Das ist leider nicht der Fall gewesen, es ist wie vorher. Mir sagte ein Frauenarzt, der eine Spezialsprechstunde abhält, wenn es in einem Vierteljahr aufgehört hat, dann ist die Ursache doch noch nicht richtig erforscht. Jetzt war ich zur zweiten Urodynamik, probiere nun die erst seit Mai zugelassenen Pflaster aus Kentera. Sie sollen weniger Nebenwirkungen haben als die Tabletten, weniger Mundtrockenheit usw. Das Blasenband liegt gut, sagen mir die Ärzte, nur warum es nichts gebracht hat, weiß auch keiner. Aber auf alle Fälle Vorlagen verschreiben lassen, das beruhigt und lenkt ab, wenn man unterwegs ist. Schon das nicht immer daran denken müssen ist positiv. Vielleicht gibt es auch eine Selbsthilfegruppe in der über das Thema gesprochen wird? Hier in Leipzig treffen wir uns jeden 2. Montag im Monat, alles Betroffene, da kriegt man gute Hinweise, Vorträge usw. Auch von den Firmen (Apothekenheft-Anzeigen) bekommt man Proben zugesandt. Alles Gute! :fleissig:
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Beitrag #7 von mersger » 20 Dez 2005 15:05


Hallo Lima
Bei mir ist ja noch alles da. Der Krebsverdacht hatte sich Gott sei dank nicht bestätigt. Aber ich gebe die Hoffnung auf Hilfe nicht auf. Wie gesagt, so kann ich mit der Inkontinenz verhältnismässig gut umgehen, was mich halt nervt, sind die ständigen wunden Stellen, Juckreiz und brennen. Und ich werde auf jeden Fall noch mal zu meinem Arzt gehen und nach Rezept fragen, denn die Binden oder wie immer sich die Dinger nennen, sind offensichtlich nicht das Wahre.
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Beitrag #8 von Matti » 20 Dez 2005 20:14


Hallo Lima und Mersger,

hat Dir Dein Arzt nie zu einer medikamentösen Therpie geraten? Gerade im Bereich der Stressinkontinenz werden z.B. mit dem Medikament "Yentreve" beachtlicher Erfolge erzielt.
Speziell für Harninkontinenzformen, die mit einer erhöhten Tätigkeit des Blasenmuskels einhergehen, also insbesondere bei Symptomen einer Misch- oder Dranginkontinenz, sind heute effektive Wirkstoffe verfügbar. Sie hemmen die Überaktivität des Blasenmuskels und sind dabei gut verträglich.
Kombiniert werden sollte jegliche Therapie immer mit einem Training der Beckenbodenmuskulatur. Wenn eine Streßinkontinenz im Vordergrund, so sollte das Ziel der Behandlung vorwiegend in einer Verstärkung der Verschlußmechanismen der Blase liegen. Dies geht zum Beispiel, indem man durch gezielte Übungen die Beckenbodenmuskulatur trainiert und somit stärkt. In einigen Fällen kann aber auch ein operativer Eingriff nötig sein, etwa wenn die Inkontinenz durch eine Senkung der Gebärmutter oder irreperabler Schwächung des Beckenbodens verursacht wird. In Deinem Alter sollte mit viel Training aber noch eine deutliche Besserung erzielt werden können. Ich würde die TVT erst dann Empfehlen, wenn konservative Behandlungsformen nicht anschlagen. Weitere Möglichkeiten wären z.B. ein Biofeedback Training oder einen Elektrostimulation. Das sind allesamt Möglichkeiten die vor einer Operation probiert werden sollten.

Der Hautschutz ist wichtig!

Die Haut eines Inkontinenten hat es nicht leicht. Häufiges Waschen und das feuchtwarme Milieu bedingt durch die Inkontinenzvorlage führen nicht selten zu Hautproblemen. Vor allem kommt es bei einer Hautpflege darauf an, den Säure- und Fettschutzmantel zu erhalten.

Pflege des Intimbereichs: Mehrmals am Tag solltest Du den Intimbereich mit Wasser oder pH-neutraler Waschlotion reinigen. Dem Wasser eventuell etwas Essig oder Zitronensaft !zufügen. Verwende keine Waschlotion mit der Aufschrift "wirkt desinfizierend". Werden Waschzusätze benutzt, die Haut stets mit kaltem Wasser nachreinigen. Sorgfältig und schonend abtrocknen. Pflege die empfindliche Haut nur mit Wasser-in-Öl-Emulsionen, nicht mit Cremes mit der Aufschrift "zieht schnell ein. Ist die Haut bereits gerötet und leicht entzündet, schützen stark fettende Salben.

@ Lima

Unter welchen Dach ist die Selbsthilfegruppe die Du besuchst denn Organisiert? Ist das eine Gruppe der Deutschen Kontinenz Gesellschaft (früher GIH)?
Vielleicht kannst Du noch mehr über Deine positiven Erlebnisse in der Selbsthilfegruppe berichten, es gibt hier im Forum eine menge Menschen die sehr viel Angst vor einem solchen Gruppenbesuch haben. Vielleicht kannst Du einigen diese Ängste ein wenig nehmen.

Gruß

Matti
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Beitrag #9 von mersger » 20 Dez 2005 22:50


Hallo Matti
Mir hat eigendlich nie wirklich ein Arzt zu irgendetwas geraten. Um noch mal zu erklären, ich war bei einer gynäkologin, die überwies mich dann in ein Beckenbodenzentrum,( Wartezeit auf Termin ca 3 Monate) den Termin konnte ich aber nicht wahrnehmen, weil ich in der Zwischenzeit ins Krankenhaus musste, wegen einer Konisation. Von der Gyn wurde zumindestens noch veranlasst, das sich während meines Krankenhausaufenthaltes ein Urologe meiner annimmt. Es wurde eine Urodynamik gemacht und da dann eben festgestellt, das es sich bei mir um eine Stressinkontinenz handelt. Über irgendwelche Therapiemöglichkeiten ausser dem TVT-Band wurde nicht gesprochen. Das alles war im Mai diesen Jahres. Zwischenzeitlich war es ja auch nicht ganz so schlimm, weil ich ja nicht so viel gehustet habe. ( ich habe Asthma und bin auf einiges allergisch) Ich muss auch zu meiner Schande gestehen, das ich auch jetzt erst zu einem Urologen gegangen bin. Der hat sich aber auch schon mit der Diagnose aus dem Krankenhaus zufrieden gegeben und schrieb mir nun eine Einweisung aus.
Was mein eigendliches Problem angeht, wurde bisher auch nur rumprobiert. Die Gyn verschrieb mir Salben mit Cortison, die zwar kurzzeitig halfen aber eben nicht lange. Eher habe ich das Gefühl, die Salben haben das ganze nur verschlimmert. Es fing mit Juckreiz an und nun sind es bereits offene Stellen. Eine Hautärztin die ich dann aufsuchte, verschrieb mir eine Salbe, die ich keine Minute aufgetragen hatte und ich sofort abwaschen musste, es war, als hätte ich mir Säure oder so was aufgetragen.
Nun habe ich ehrlich gesagt langsam die Nase voll von Ärzten und probiere alles mögliche aus, angefangen bei Vasiline über Bepanthen, Babycreme in allen Variationen und Zinksalbe... nichts hilft. Kann ja auch irgendwie nicht, weil es ja immer wieder ständig gereizt wird. Ich bin echt schon am verzweifeln und sitze hier oft nur noch und heule.
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Selbsthilfegruppe Inkontinenz

Beitrag #10 von lima » 21 Dez 2005 10:32


:fleissig:
Ja, unsere Selbsthilfegruppe in Leipzig ist unter dem Dach der GIH, findet jeden zweiten Montag im Monat (außer Juli/ August) um 17 Uhr in den Räumen des operativen Zentrums der Univ.-Klinik in der Liebigstraße statt. Seit zwei Jahren gehe ich regelmäßig hin, die Gespräche mit Betroffenen, vorwiegend kommen Frauen aber auch einige Männer, sind hilfreich unt zeigen, daß man nicht allein ist. Wir haben schon gute Vorträge gehört von Ärzten (Urologe), Heilpraktikerin, Physiotherapeutin, über Elektrostimulationsgeräte usw. Auch über neue Arzneien, Yentreve usw.Eine Betroffene ist eine sehr gute Physiotherapeutin im Ruhestand, mit ihr machen wir Beckenbodengymnastik, einmal 10 Stunden Männergruppe, dann wieder die Frauen. Klasse! Unser "Vorstand" ist auch sehr aktiv, nimmt an Tagungen teil, kümmert sich um Zuschüsse zur Arbeit bei Stadt und Krankenkassen, Probepackungen usw. Natürlich gibts auch so etwas wie Zoobesuch, Besichtigung des wiedererstandenen ehemal. "Reichsgerichtes" in Leipzig, jetzt Bundesverwaltungsgericht, ein wunderschöner Bau. Auch mit den Leuten aus Halle/S. wollen wir uns evtl. mal treffen. Ich kann allen nur empfehlen, sich eine Gruppe zu suchen, dort kann man viele Fragen stellen, die man sich vielleicht beim Arzt nicht getraut zu fragen.
Allen herzliche Weihnachtsgrüße und nur Mut! :roll:
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