Hi habe eine Frage.

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Hi habe eine Frage.

Beitrag #1 von Ignatz68 » 10 Okt 2006 23:26


Hallo ich bin 38jahre und seit mehr als 20jahre inkontinent.Ich würde gerne wissen ob jemand erfahrung mit diesen Medikamenten hat.Laut meinen Urologen muss ich diese Medikamente auf dauer einnehmen.Tamsulosin beta , transdermales Pflaster Oxybutynin.Würde mich über eine antwort sehr freuen.Danke.
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Beitrag #2 von Ratte » 11 Okt 2006 17:58


Hi,

Ich kenne zwar den Wirkstoff Oxybutynin und dessen Wirkungen nicht aber ich kenne transdermales Pflaster.

Ich hatte gegen starke Schmerzen ein Transdermales Pflaster mit dem Wirkstoff Fentanyl. Die wirkung was sehr zufriedenstellen. Im Sommer hatte ich aber durch die Hitze und dem damit verbundenen Schwitzen Probleme mit dem Pflaster.

Das Pflaster löste dich durch den Hautschweiß teilweise sehr leicht. Durch das lösen des Pflasters konnte keine Dauerhafte Versorgung mit dem Wirkstoff erfolgen.

Ansonsten war ich mit der transdermalen versorgung sehr zufrieden. Die Trensdermale Versorung hat den Vorteil, das damit eine Dauerhafte und gleichmäßige Versorgung mit dem Medikamentenwirkstoff erfolgt.

Ich hoffe das die diese Antwort helfen kann.
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Beitrag #3 von walker » 11 Okt 2006 19:21


Hallo Ignatz68,

bei dem Pflaster mit dem Wirkstoff unbedingt klären, ob dieser von der Krankenkasse übernommen wird, teurer als Tabs.

Bei mir kam es zu Problemen mit dem Kleber (Allegie) - ansonsten sehr angenehm.

Grüsse Walker
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Beitrag #4 von Ignatz68 » 11 Okt 2006 21:49


Hi!! danke für die beantwortung meiner frage.Mein eigentliches problem ist , das mein arzt mir diese Medikamente verschreibt , ohne das diese mir wirklich helfen können.Mein arzt hat bei mir eine Blasenspiegellung gemacht ,dabei kam raus ,das der blasenhalsmuskel und der muskel davor gegeneinander arbeiten. Die tabletten sollen das muskelgewebe straffen ,damit ich leichter urinieren kann.Was das pflaster bewirken soll weis ich nicht.Auf meine frage beim arzt , ob die INKO nachlässt, hat er gesagt , das ich eine schädigung an den nerven habe und das meine inko nicht nachlässt. Als kind hatte ich eine heftige Gehirnhautentzündung , diese soll für die inko verantwortlich sein.Bin ein bischen durcheinander.Warum muss ich die Medikamente auf dauer nehmen.Ich wurde auch schon an der Harnröhre operriert (verängung am blasenhals)anderer arzt andere Diaknose.Weis garnicht was ich noch glauben soll.Danke .
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hallo

Beitrag #5 von Stefan_CH » 11 Okt 2006 21:58


kann das sein das dein oxy..... gleich wie oxykontin ist, ist das ein schmerzmitel dein oxy dingsbums wenn ja mit meinem oxykontin habe ich gute erfahrung nur leider wirkt es nicht so wie ich es will es sollte mehr wirkung zeigen aber mein körper spinnt eh
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Beitrag #6 von Chris00 » 12 Okt 2006 08:48


Hallo,

Oxybutynin
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Oxybutynin wird in der Urologie bei Querschnittgelähmten und neurologisch betroffenen Patienten zur Steuerung der Blasentätigkeit eingesetzt. Es ist eine der Substanzen, die anticholinerg (atropinähnlich) M-Rezeptoren (muskarinartige Rezeptoren) blockiert und auch zusätzlich eine direkt erschlaffende Wirkung auf die glatte Muskulatur besitzt.

Blasestörungen sind allgemein sehr schwierig zu handhaben. Die Detrusormuskeln werden durch parasympathische Innvervation, also über Acetylcholin und über M-Rezeptoren, aktiviert. Aber genau diese Rezeptoren finden sich ebenfalls an vielen anderen glatten Muskeln. Deshalb ist es nicht möglich, einen Wirkstoff "nur an der Blase" wirken zu lassen, wenn er systemisch eingenommen wird.

Nun ja, es gibt genug Leute, die Oxybutynin und anderen Substanzen, die bei gleicher Indikation empfohlen werden, eher ... kritisch sehen. In Doppelblindstudien ließ sich bisher her nie ein signifikanter Vorteil gegenüber Placebos ausmachen.


Tamsulosin beta
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Wirstoff: Tamsulosin-HCl. Soweit mir bekannt ist, wird das beim Mann gegen Blasenentleerungsstörungen bei gutartig vergrößerter Prostata eingesetzt. Es ist ein Alpha-1A-Rezeptorblocker, wodurch die Harnröhre nicht noch zusätzlich durch die Muskulator verengt werden kann. Dadurch wird die Blasenentleerung wieder erleichtert.

Da Tamsulosin nur in die 1A-Unterart der Alpha-1-Rezeptoren dockt, werden Nebenwirkungen vermieden.


Soviel zu Pharmakologie. Aber trotzdem ist das, was du uns alles bruchstückartig berichtest, nicht schlüssig. Wenn du eine ernsthafte Antwort willst, solltest du etwas ausführlicher und zusammenhängend berichten. Nur so ein Tipp am Rande.
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