Trinken

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Trinken

Beitrag #1 von Robbe » 14 Jun 2007 08:42


welche Tips gibt es, daß trinken leichter fällt.
Habe gerade in einem Beitrag gelesen - viel trinken hilft gegen Infektionen...
Meine Mutti trägt Windeln - und meint, wenn sie weniger trinkt passiert nicht so viel. Vati hatte letzte Woche einen kleinen Schlaganfall - hat sich Gott sei Dank wieder alles gelegt, Herdblick ist wieder weg, seine Hand kann er wieder bewegen. Naja das mit der Flasche im Bett nachts funktioniert noch nicht so ganz.
Ich denke, er hatte an dem Tag vor dem Schlaganfall viel zu wenig getrunken.
Aber er kann es jetzt schon fast nicht mehr hören, trinken, trinken - "da krieg ich ja einen Wasserbauch!"
Mutti hat Parkinson, sie ist 86 Jahre, Vati ist 92 Jahre. Ich sitze dabei, und warte bis sie ihr Glas ausgetrunken haben - das dauert manchmal!
bin gespannt auf Anwort,
viele Grüsse
Robbe
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Beitrag #2 von fiat08 » 14 Jun 2007 10:53


Hallo Robbe,
trinken ist sehr wichtig für die Gesundheit. Leider
stimmt es nicht weniger trinken, weniger
Wasserlassen, die Nieren produzieren weiter
Urin, aber bei Wenigtrinkern sehr konzentierten
Urin, der die Blase reizt und auch zu Infektionen
führt.
Also mein Tipp viel Trinken besonders Tee und
Wasser min. 1,5 l am Tag.

LG
fiat08
Wünsche mir Erfahrungsaustausch mit Betroffenen, die ihre Inkontinenz einer Querschnittslähmung verdanken.
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Trinken,

Beitrag #3 von Erich48 » 14 Jun 2007 14:26


Hallo ihr Forenleser,
jeder Dok sagt doch seinen Erwachsenen Patienten, dass man 2-3 Liter/Tag trinken sollte, und zwar nicht alkoholisches.
Mein Hausarzt hat noch nie gesagt, dass meine inko sich verändern würde, wennich meineTagesmenge trinke. Deshalb rate ich trinkt genügend, egal was mit der Blase passiert, es ist nicht so schlimm wie austrocknen.
Macht mit diesem Forum weiter so.
LG
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Beitrag #4 von Icho » 16 Jun 2007 14:40


Mein Tip ist auch viel trinken durch den Tag, dann gewöhnt sich die Blase dran und Nachts passiert es mir weniger...
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Viel trinken

Beitrag #5 von Günni » 16 Jun 2007 22:43


Hallo alle zusammen,
ich kann es auch nur immer wieder bestätigen, dass viel trinken wichtig für Blase und für den Körper ist. Mir geht es sehr gut dabei und ich habe keine HWI Probleme seit meiner OP. Ich muss natürlich dazu sagen, das ich vor der OP auch schon viel Wasser getrunken habe. Deshalb fällt es mir jetzt nicht schwer.

Robbe ich würde die Trinkmenge am Tag verteilt langsam steigern, dann geht es bald auch von selbst. Ich kann natürlich leicht reden (schreiben) weil ich nach der Prostata OP noch dicht bin. Aber auch wenn man Windeln braucht, sollte man genügend trinken. Denn Blasen und HWI sind keine bessere Alternative nur um eine Windel weniger zu brauchen finde ich! Es gibt dann ja auch noch andere Hilfsmittel in der Nacht! Dafür bin ich aber nicht Fachmann genug um diese alle zu aufzuzählen! Hier wird sich aber bestimmt jemand finden!

:wink:
Herzlichen Gruß
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Beitrag #6 von papa0861 » 16 Jun 2007 23:08


hallo robbe,

"meine" tochter" arbeitet im rahmen der ausbildung in einem altenpflegeheim. auch hier besteht das problem, daß die alten leutchen zu wenig trinken.

sie erzählt mir oft, daß die alten leutchen immer der meinung sind gerade erst getrunken zu haben, obwohl es schon über eine stunde her ist.

in diesem heim wird ein trinkplan geführt.

jeder bewohner hat einen speziell abgestimmten trinkplan und dort wird jede gereichte menge aufgeführt.

um den trinkzwang zu "verschleiern" werden mehrmals täglich kleine trinkmengen in verschiedenen dosen und arten gereicht. so gelingt es, die alten leutchen zu überlisten. mal tee, mal wasser, mal saft ..... das ist überaus wichtig. das macht die alten leutchen neugierig, was es wohl das nächste mal geben wird.

überlistet, weil altersmäßig bedingt die kontrolle über die notwendige flüssigkeitsaufnahme einfach nachläßt.

allerdings erzählte mir meine kleine auch (und das belastet sie sehr), daß die alten leutchen das trinken (und auch essen) bewußt unterlassen. dies kommt dann vor, wenn sie einfach nicht mehr wollen. also keine lust mehr am leben haben. eine zwangsernährung wird in den meisten fällen abgelehnt.

so passiert es oft, daß sie sich noch vergnügt am montag von einer alten dame verabschiedet, an der ihr herz hing, und wenn sie am nächsten montag kommt, eine andere bewohnerin in deren bett liegt.

lg
jürgen
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Beitrag #7 von Nanni » 18 Jun 2007 20:49


Hm naja ich kenne das Thema trinken sehr gut. Früher als Kind wurde mir von meinen "Erzeuger" schon immer eingeprügelt das ich ab 14Uhr nicht mehr trinken darf weil ich sonst ins Bett mache. Natürlich war das Blödsinn weil ich trotzdem ins Bett gemacht habe. Bis heute fällt es mir sehr schwer viel zu trinken manchmal trinke ich 2 Tage gar nichts auch wenn ich weiss das das sehr ungesund ist. Mitlerweile habe ich immer eine Flasche Wasser hier und da stehen (Am Schreibtisch, Wohnzimmer und Bett) und so trinke ich dann langsam mehr als sonst.
Ich war das nicht
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Beitrag #8 von papa0861 » 18 Jun 2007 21:26


hallo nanni,

zum glück bist du dir wenigstens bewußt, was du deinen nieren damit antust.

zugegeben, ich arbeite auch mit reduzierten trinkmengen, daß darf aber kein allgemeingültiges beispiel sein, weil verdammt riskant.

lg
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