Festellung: Des Grad der Behinderung

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Festellung: Des Grad der Behinderung

Beitrag #1 von Christian83 » 11 Jul 2007 17:20


Habe gerad das schreiben vom Versorgungsamt bekommen ich hatte nämlich vor 2 monaten nen antrag auf feststellung der behinderung gestellt heut bekamm ich die Antwort für meine Harn Inkontinenz bekomme ich 20%. Ist das berechtigt oder ist da mehr drin ? Vielen dank für eure Antworten
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Christian83
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GdB

Beitrag #2 von Chris » 12 Jul 2007 10:34


Hallo Christian,

wenn da nichts dazukommt, dann fürchte ich, dass die Feststellung so korrekt ist. Falls aber noch weitere Erkrankungen sind - Nierenprobleme, Rückenprobleme, Beinträchtigungen der Bewegungsfähigkeit etc., dann gehören die eigentlich schon bei Antragstellung mit erfaßt. Jetzt Widerspruch einzulegen und Neufeststellung zu beantragen ist ein größerer Aufwand mit unbestimmtem Ergebnis.

Sorry, dass ich dir aus eigener Erfahrung nichts besseres sagen kann

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Beitrag #3 von Christian83 » 12 Jul 2007 14:59


Da sind noch andere schmerzen (die linke Körperhälfte vom Hals bis zum Zeh) aber die sind seit März 07 am suchen wo ran das liegt aber bis jetzt haben drei Ärzte und zwei verschiedene Uni Kliniken noch nicht gefunden wo die Schmerzen her kommen und deswegen. Kann ich das leider nicht mit angeben und die untersuchungen sind immomnet gestoppt durch die Arbeiterei. leider Ich wurde bis jetzt immer fürn Simulant behandelt was ein total runterholt. Aber ich würde gern endlich mal wissen was mit mir los ist und wo diese ganzen Schmerzen herkommen.
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Beitrag #4 von papa0861 » 12 Jul 2007 21:47


hallo christian,

mich würde mal interessieren, welche vergünstigungen man bei 20% bekommt. ich würde die ja bestimmt auch bekommen, allerdings war mir der aufwand der beantragung einfach zuviel.
bin in der beziehung ziemlich faul.

arbeitsmäßig wäre diese einstufung vielleicht hilfreich, aber ich will auch keinen unter druck setzen.

aber wenn ich an die strukturreform bei uns denke, wäre ein behinderungsgrad vielleicht doch nicht so schlecht ;-) .
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Vergünstigungen bei 20%

Beitrag #5 von Chris » 13 Jul 2007 08:53


Hallo Jürgen,

in deiner Auffassung, dass der Aufwand für 20% recht groß ist, kann ich dich nur unterstützen - erst ab 50% geht es los mit Steuer etc.. Aber - wenn der Einstieg erst mal gemacht ist und sich das Leiden verschlimmert ist es einfacher eine Höherstufung zu bekommen. Wenn allerdings gleich von Begin an alle Beschwerden mit begutachtet werden, dann ist das deutlich besser, als nach der Salamitaktik vorzugehen. Es gibt Versorgungsämter, die da sehr unangenehm reagieren, wenn man jedes Jahr einen neuen Antrag stellt, wolmöglich auf Leiden, die schon länger bestehen. Übrigens - auch die psychischen Einschränkungen (z.B. Phobie als Folge der Inko etc) zählen !!

Vergünstigungen im Alltag gibt es erst ab 50% und auch das bröckelt, da viele Theater, Kinos Schwimmbäder etc. die Grenze auf 70% bzw. 80% hochziehen.

Im Job könntest du Vergünstigungen haben, wenn du einen Antrag auf Gleichstellung stellst und der durchgeht, dann wirst du so gestellt, wie jemand der von Haus aus 50% hat und bekommst den Schutz und die Mehrtage an Urlaub etc. - das kann dir der Behindertenbeauftragte sagen - im Zweifel frag bei der GdP, die wissen das auch.

Machs erst mal gut

Chris
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Beitrag #6 von papa0861 » 13 Jul 2007 23:50


hallo chris,

ich weiß ja noch nichteinmal, wo ich da ansetzen soll. wen müßte ich denn wegen der einschränkungen zuerst ansprechen?

wie gesagt, ich habe mich mit diesem thema noch nie beschäftigt.

welche wege müßte ich denn gehen?

lg
jürgen
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Nochmals hallo Papa,

Beitrag #7 von Fernet » 14 Jul 2007 22:05


Den Antrag auf Schwerbehinderung holst Du beim Ordnungamt ab. Dann trägst Du alle Krankheiten, Behinderungen und wie es Dich tagtäglich beeinträchtigt in das Formular ein.
Zählst auf bei welchen Ärzten Du in Behandlung bist. Besser wäre natürlich, wenn nicht nur der Hausarzt da steht, sondern auch: Urologe, Psychiater, Psychotherapeut, Orthopäde, eben alles belegt über Befunde, die zum Hausarzt geschickt wurden. Notfalls mußt Du vorher nochmals hinsichtlich dessen die Ärzte abklappern.

Dann also beim Arzt die Befunde abholen (in Kopie), die hinsichtlich Deinen Befindlichkeiten alles bestätigen. Diese Befunde mitschicken. Dann gehts schneller.

Adresse steht auf den Formularen. Ja und dann abwarten auf Antwort.

Kann teilweise bis zu 3 Monaten dauern.

Viele Grüße und viel Glück
Fernet
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Festellung: Des Grad der Behinderung

Beitrag #8 von Günni » 17 Jul 2007 11:21


Hallo Jürgen,
Fernet und Chris haben alles schon dazu gepostet. Ich habe es gerade auch hinter mir die Feststellung der Behinderung. Praktisch habe ich nur das Formular ausgefüllt, mein Hausarzt und mein Urologen angegeben, Fertig. Der Urologe hat seine Praxis innerhalb des Krankenhauses und hat auch die OP bei mir durchgeführt

(BPH gutartige Prostata-Vergrößerung wurde festgestellt am 05.10.2005 OP am 22.10.2005 Folgeerscheinung: Balkenblase 200ml Restharn und Dauer SPK der alle 6 Wochen gewechselt wird. Überlegung auf ISK zu wechseln!)

Unterlagen habe ich nicht mitgeschickt da der Urologe alles in seinen Unterlagen hat. Ich habe GdB 50 bekommen in ca. 3 Monaten bei einem SPK (Bauchdeckenkatheter). Dies wird dann nach 2 Jahren noch einmal geprüft!

Man muss allerdings mindestens GdB 50 bekommen um Vorteile zu erlangen! Passfoto einschicken und der Ausweis wird zugeschickt, aber erst ab GdB 50!

Ich habe auch erst lange überlegt ob ich den Antrag stelle, aber ich habe wirklich nur den Antag ausgefüllt, mehr nicht! Alles andere ging von selbst!

Viel Erfolg Jürgen :wink:
Herzlichen Gruß
Günni
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Beitrag #9 von Werner Holmans » 21 Jul 2007 23:55


Hallo,
bei uns laufen alle Anträge für einen Behindertenausweis über das Gesundheitsamt. Dort gibt es eine Fürsorgerin, die Hilfestellung gibt und alles an den richtigen Ort schickt. Beim ersten Antrag mussen alle ärztlichen Unterlagen und Passbilder dabei sein. Die Unterlagen und der Antrag werden dann an das Versorgungsamt (bei uns ist es in der Landeshauptstadt) geschickt. Die Bearbeitung kann dort sehr lange dauern. Bei mir hat es über ein Jahr gedauert. Wird eine Beschädigung unter 50 % gegeben muss man damit zum Arbeitsamt und eine Gleichstellung beantragen. So bekommt man zum Beispiel auch Kündigungsschutz usw. Ich denke doch, dass dies auch schon eine große Hilfe ist.
Hat man nicht die gewünschte Behindertenstufe bekommen, sollte man sofort einen Widerspruch einlegen (die Fürsorgerin im Gesundheitsamt hilft dabei). Oft bekommt man dann einen höheren Behinderungsgrad.
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Beitrag #10 von Ramona » 24 Jul 2007 20:26


Hallo zusammen!

Den Antrag für einen Schwerbehindertenausweis kann man auch teilsweise im Internet herunterladen. Es ist aber auch möglich diesen telefonisch beim zuständigen Versorgungsamt anzufordern.

Falls man übrigens keine Befunde zu Hause hat muß man diese nicht selber bei den Ärzten besorgen als Kopie. Im Antrag gibt man ja die behandelnden Ärzte an. Diese werden eh angeschrieben und um die Befunde gebeten. Wichtig finde ich nur, daß die Ärzte im Vorfeld schon Bescheid wissen sollten, daß man einen Antrag stellt.

Gruß Ramona
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