SCHÄDELHIRNTRAUMA = STROKE ? DRANG OHNE STRESS?

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SCHÄDELHIRNTRAUMA = STROKE ? DRANG OHNE STRESS?

Beitrag #1 von SAWASDEE » 16 Jul 2007 07:42


HI,

1. nur um unterstreichen, dass es Stress nicht sein kann= ich lebe höchst zufrieden und relaxed auf Phuket /Thailand. Keine Sorgen, keine Probleme, auch nicht unterschwellig.

2.Hinweis = vor 20 Jahren schweres SHT. Aber keine Inkontinez. Da SHT ähnlich einem Schlaganfall könnte Drang verspätete Folge sein??

3. seit 3 Jahren Nichtraucher, wirklich max 2 Bier am Abend., heute 90% Wasser o. Kohlensäure. Nie Bettnässer.

4. Dranginkontinenz unterschiedlich seit ein paar Jahren, ein paar Tröpfchen, je näher ich der Toilette komme , im wahrsten Sinne des Wortes, wenn der Reissverschluss offen ist, dann am stärksten.
Urolog . Untersuchung vor 2 Jahren zeigte keine Auffälligkeit.
Bis jetzt kein echtes Problem, aber es könnte eins werden. Will es angehen, aber wie ??
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Beitrag #2 von mehlbox2001 » 18 Jul 2007 00:28


Hallo Sawasdee,

es ist in Fällen wie deinem häufig so, dass keine auffällige organische Ursache gefunden wird, weil sich das Organische im Rahmen der altersgemäßen Toleranzen bewegt. Und natürlich ist es in Fällen wie deinem häufig so, dass keine auffällige organische Ursache gefunden wird, weil sich das Organische im Rahmen der altersgemäßen Toleranzen bewegt. Klar, mit 61 ist die Muskulatur auch allgemein nicht mehr so jung und frisch wie mit 20 ...

Den verstärkten Harndrang, der besonders stark wird, wenn man 1. die Haustür aufschließt, 2. die Klotür aufmacht und 3. wenn man den Reißverschluss aufmacht, hat übrigens keine biologisch-organischen Ursachen -- das geht schlicht und einfach nicht -- sondern mit der "Konditionierung" des Menschen zu tun: Ah, jetzt darf ich bald.

Solchen Verhaltensmustern kann man mit "gezielten Aktionen" entgegenwirken: Zum Beispiel aus dem Restaurant nur weggehen mit Toilettenbesuch nach dem Zahlen -- schon schaffst du es spielend bis nach Hause. Schaff dir neue "Ersatz-Verhalten", und der Drang beim Nachhausekommen spielt nicht mehr die große Rolle. Beobachte die Fälle von Drang und überleg, wie du darauf reagieren kannst.

Ähnliche Verhaltensmuster kennst du vielleicht von deiner Zeit als Tabakraucher: Noch schnell eine Zigarrette vor dem Einsteigen in den Flieger, dann mit Kaffee und Cola den Nikotinmangel bekämpfen und die meiste Zeit im Flieger nach Thailand schlafen ...

Andreas
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Beitrag #3 von SAWASDEE » 18 Jul 2007 04:52


DANKE Andreas,

werd ich versuchen. Bitte noch eine Erläuterung, muss immer alles verstehen, hat mir bei der Reha von meinem SHT sehr geholfen =
Durch was wird der Wille "dichtzuhalten" denn es geht ja offensichtlich noch, im Körper übertrumpft ?
Je mehr man "den Schwanz einklemmt" (sorry, aber bildliche Sprache ist oft die einfachste) um so mehr Tröpfchen kann es werden. Interessant ist auch, dass wenn der Überdruck raus ist, dass dann erstmal Ruhe ist.
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Beitrag #4 von mehlbox2001 » 23 Jul 2007 22:00


Hallo Sawasdee,

der Wille ist da, durchzuhalten, aber da der menschliche Körper altert, machen die Muskeln nicht immer so mit, wie sie wollen. Das ist genau so, als wolltest du wie ein Jugendlicher zwanzig Etagen im Hochhaus hochrennen. Das wäre der erste plausible Ansatz.

Das mit dem "je mehr man den Schwanz einklemmt" mag daran liegen, dass die Blasenschließmuskulatur nur bis zu einem gewissen Grad beeinflussbar ist. Zumal, du kannst die Muskeln, anders als zum Beispiel in Hand und Arm, nicht sehen und so bewusst eingreifen. Zum Verstehen: Wenn du mit der Hand einen weichen Pfirsich greifst, kannst du durch Gefühl in den Fingern und gleichzeitiges Kucken vorsichtig sein und die Bewegungen deiner Hand ständig korrigieren. Bei der Blasenmuskulatur musst du auf das Kucken und einen großen Teil des Fühlens -- im Vergleich zur Hand -- verzichten.

Es kann zum Beispiel sein, dass du, ohne es zu wissen, nicht nur versuchst, die Blase geschlossen zu halten, sondern gleichzeitig einen weiteren Druck ausübst, wodurch sie überläuft. Solche "Angewohnheiten" lassen sich -- sofern sie von der Medizin überhaupt wahrgenommen werden (können) -- schwer korrigieren. Versuch bewusst, gewohnte Abläufe zu durchbrechen, das müsste am besten helfen, weil du eventuelle eingeübte Muskelspannungsmuster vermeidest.

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