Tablettenänderung

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Tablettenänderung

Beitrag #1 von Gulliam » 30 Aug 2007 12:25


Nach mein Prostataentfernung war ich Inkotinent. Es ist jetzt 2 Jahre her, und ich habe immer noch Probleme. Zwar hat es sich sehr gebessert, ich brauche noch eine Vorlage auf 24 Stunden, hatte aber gehofft, das ich mal ganz davon wegkomme.

Ich nahm immer Spasmex, wenn ich die aber probeweise mal absetzte, dann wurde es sofort immer schlimmer. Jetzt hat mein Urologe mir mal Yentreve 20mg verschrieben, für 2 Wochen morgens und abends eine, um zu testen, ob ich die vertragen kann.

Ich habe mir mal die Nebenwirkungen angeschaut, da bekommt man ja echt Angst, wenn man liest, was es da alles gibt.

Frage ist nun, hat Jemand Erfahrungen mit diesen Tabletten gemacht, ich weiß natürlich, das jeder Mensch anders auf Medikamente reagiert
Viele Grüsse
Gulliam
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Beitrag #2 von Struppi » 30 Aug 2007 14:19


Hallo Gulliam,

leider kann ich Dir nichts Konkretes zu Deinem Medikament sagen, aber ich nehme einen ganzen Cocktail aus 6 verschiedenen Medis und habe es mir inzwischen abgewöhnt, mir die Beipackzettel durchzulesen. Klar ist das, was da z.T. so drinsteht nicht unbedingt angenehm und die Vorstellung einiger dieser Nebenwirkungen ist ziemlich gruselig.

Aber wenn ich ein neues Medikament verschrieben bekomme, dann vertraue ich zunächst meinem Arzt und nehme es wie verordnet ein - ohne vorher einen Blick auf den Beipackzettel geworfen zu haben (habe schon selbst erlebt, wie die Angst vor bestimmten Nebenwirkungen die Psyche beeinflussen kann...). Wenn ich dann eine Veränderung in meinem Gesundheitszustand bemerke, beobachte ich, ob es einen Zusammenhang mit der Einnahme des neuen Präparates gibt.

Wenn sich dann nichts (außer natürlich der Wirkung, die das Medikament haben sollte :lol: ) tut, nehme ich es wie verordnet weiter.

Grüße

Struppi
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Inkontinenz nach Prostata - OP

Beitrag #3 von Horst-S » 30 Aug 2007 20:20


Grüß dich Gulliam,
meine Prostataentfernung ist erst 5 Monate her und bin trotz Yentreve und Kollageneinspritzung und Beckenbodengymastik noch immer inkontinent. Die Tabletten hatten mir schon geholfen, es wurde besser. Aber ich wollte ja weg von Tabletten. Ich baue jetzt wieder auf Beckenbodengymnastik. Die Kollageneinspritzung hat nur eine Woche gehalten. Wenn meine Inko auch so lange dauert wie bei dir, muß ich mir bald was anderes einfallen lassen. Aber ich fürchte auch die Uros. Die wollen Actions und Kohle machen. Was einpflanzen lassen will ich mir aber vorerst nichts. Bringt ja auch bloß neue Probleme. Wie hast du es 2 Jahre lang ausgehalten mit Windeln?
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Beitrag #4 von papa0861 » 30 Aug 2007 23:50


hallo gulliam,

ich würde an deiner stelle den beipackzettel wegwerfen und einfach den versuch starten.

die aufgeführten nebenwirkungen beruhen doch oft nur aus einer auswahl von von 1:1000.

schon beim lesen dieser zettel wird einem oftmals schon schlecht. die genannten nebenwirkungen müssen aus gesetzlicher pflicht heraus aufgeführt werden.

nur eigener versuch macht klug.

dazu nur ein beispiel zu meinen psychopillen. in der beschreibung steht zum beispiel, daß durch die einnhame das reaktionsvermögen eingeschränkt und deshalb vom führen von fahrzeugen abgeraten wird.

aber erst durch die regelmäßige einnahme dieser pillen bin ich wieder in der lage, mein auto gelassem im straßenverkehr zu führen. keine angstzustände, kein aufregen mehr über die trotteligen schlafopas mit hut ......

mich regt nichts mehr so auf und ich kann mich besser auf den verkehr konzentrieren.

privat fahre ich also nun seit zwei jahren wieder mit viel spaß (und unfallfrei), nur im dienstlichen bereich laß ich die karre aus rechtlichen gründen stehen.

hier muß jeder seine eigenen erfahrungen sammeln.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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Beitrag #5 von Gulliam » 31 Aug 2007 08:49


Horst-S schrieb:
Wie hast du es 2 Jahre lang ausgehalten mit Windeln?

Ich nehme keine Windeln sondern Vorlagen, Beckenbodentraining mach ich immer noch.
Und wenn ich weit zurück schaue,dann ist es ja auch sehr viel besser geworden, früher brauchte ich alle 3 Stunden eine Vorlage, und heute eine auf 24 Stunden.
Trotzdem ist es noch sehr unangenehm wenn man so ein Ding tragen muß. Ich bin bin die Tabletten jetzt am nehmen, der Urologe hat mir zuerst mal die halbe Dosis = 20 mg verordnet, um zu sehen, ob ich das Medikament vertrage.
Ich hatte mir das auch alles anders vorgestellt, aber was will man machen, man muß es ertragen.
Wenn ich oft lese, was andere Menschen hier für Probleme haben, dann bin ich noch gut dran.
Viele Grüsse
Gulliam
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