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Beitrag #1 von EinsamerJunge21 » 04 Dez 2007 11:23


hallo ich bin chris 21 jahre alt habe seid ca. 5jahren stress inkontinent was aber zwischendurch mal aufgehört hatte und nicht durchgehend war
jetz habe ich es wieder seid ca.1jahr
ich suche nette leute aus meiner umgebung am liebsten weibliche mit denen ich über meine probleme reden kann mir fällt es schwer mit männern darüber zu reden
würde mich freuen endlich mal jemand aus meiner umgebung kennenzulernen dem es genauso geht wie mir oder auch eine inkontinenz hat

lg chris 8)
ich suche damen mit den ich über meine probleme reden kann weil ich mich so alleine fühle
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Beitrag #2 von Helmut » 04 Dez 2007 11:53


Hallo Chris,

eine Stressinkontinenz ist in deinem Alter eher selten wenn sie nicht durch eine Erkrankung hervorgerufen wurde. Was ist denn die genaue Ursache für deine Inkontinenz?

Eine Stressinkontinenz lässt sich mit den heutigen Behandlungsmethoden praktisch heilen und in deinem Alter würde ich alles daran setzen, das auch in die Tat umzusetzen wenn es medizinisch machbar ist.

Wenn du Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen suchst, dann ist es am besten, du besuchst einmal eine Selbsthilfegruppe, dort wirst du sicher mit anderen Betroffenen zusammen kommen. Sicher ist es am Anfang nicht leicht, mit anderen über seine körperlichen Unzulänglichkeiten zu sprechen, aber warum müssen es gerade immer Frauen sein? Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass gerade jüngere Frauen mehr Probleme haben, darüber zu reden und besonders mit männlichen Betroffenen. Etwas besser wird es dann, wenn die Frauen dann z.B. nach Geburten an Inkontinenz leiden, da trifft es doch 1/3, aber auch hier reden die Frauen eher untereinander darüber als mit männlichen Betroffenen.

Ich will dir jetzt nicht die "Hoffnung" nehmen, aber die Inkontinenz sollte nicht im Mittelpunkt deines Lebens stehen und du solltest auch nicht deine Beziehungen zu Frauen nur danach ausrichten, ob die zukünftige Partnerin auch inkontinent ist.

Gruß Helmut
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Beitrag #3 von frosch » 04 Dez 2007 14:32


Hallo Helmut,

treffender hätte es keiner ausdrücken können.

Deiner Sichtweise möchte ich mich hier uneingeschränkt anschließen.

Lieber Gruß, René
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antw.

Beitrag #4 von EinsamerJunge21 » 04 Dez 2007 14:40


hallo das hat psychische gründe überdie ich nicht reden möchte meine ärztin sagt das das vorraussichtlich nicht weggehen wird weil es zu stark ist
ich suche damen mit den ich über meine probleme reden kann weil ich mich so alleine fühle
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Beitrag #5 von Helmut » 04 Dez 2007 15:52


Hallo Chris,

nun, aber dann hast du dich etwas ungenau ausgedrückt. Der Begriff "Stressinkontinenz" kommt aus dem Englischen und hat mit dem Stress den wir meinen, eigentlich nichts zu tun. Die richtige Übersetzung ist daher "stress incontinence --> Belastungsinkontinenz", weil durch die körperliche Belastung der Urin nicht gehalten werden kann. Das englische Wort "stress" wird im physikalischem Sinne mit "Beanspruchung, Belastung" übersetzt.

Wenn deine Inkontinenz nun eine psychische Ursache zugrunde liegt wie du schreibst, dann solltest du hier ansetzen und dich in psychologische Behandlung begeben, falls du das noch nicht getan hast. Du gehst da nicht hin weil du "bescheuert" bist, sondern der Psychologe soll im Rahmen der Diagnostik die wahre Ursache deiner Inkontinenz finden und gemeinsam mit dir eine Behandlungsstrategie finden. Er wird dir auch Lösungsansätze aufzeigen können, wie du mit der Inkontinenz im Alltag umgehen kannst und auch wie du eine zwischenmenschliche Beziehung aufbauen kannst. Mit diesem Rüstzeug wirst du es viel leichter haben, Kontakte zum "weiblichen Geschlecht" aufzubauen, du lernst auch, mit "Rückschlägen" besser umzugehen.

Dass dir deine Inkontinenz bleiben wird, das lässt sich nie so genau sagen, aber du hast trotzdem gute Aussichten, sie eines Tages wieder los zu werden, da ja offenbar keine körperliche Ursache dahinter steckt. Du musst natürlich selber auch dazu bereit sein, alles daran zu setzen, wieder Gesund zu werden.

Gruß Helmut
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Beitrag #6 von frosch » 04 Dez 2007 16:22


Hallo Chris,

die psychologische Arbeit fängt ganz bei Dir selbst an. Psychisch stabilisiert hast Du dann bestimmt auch eine weitaus bessere Ausgangsposition zur Entwicklung einer tragfähigen Beziehung.

Sowohl Männer als auch Frauen in dieser Gruppe haben gewiß für alle Deine Probleme ein weit geöffnetes Ohr. Doch eine Lösung Deiner Schwierigkeiten wirst Du vorraussichtlich nicht erreichen, wenn Dein einziges Ziel ist, lediglich eine inkontinente Partnerin zu suchen.

Gruß, René
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Beitrag #7 von EinsamerJunge21 » 04 Dez 2007 18:09


meine ärzte sagen das ist stress inko
ich bin in behandlung seit 3jahren
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Beitrag #8 von frosch » 04 Dez 2007 18:53


Hallo Chris,

schön, dass du etwas zu Deinen weiteren Krankheitsbildern geschrieben hast.

Hat das Einnässen Einfluss auf Deine Borderline-Ausprägung? Bringt es Dich eher an Grenzphasen oder hilft es Dir, Dich davon etwas fernzuhalten?

Lieber Gruß, René
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Beitrag #9 von Die_Steffi » 04 Dez 2007 20:44


Meinen die mit Stress Belastungen wie heben, lachen etc? Weil das ist eigentlich nie psychisch.

Dranginkontinenz oder durch Stress (psychischen) verursachte Inko kann psychisch sein.

Hast du nachts auch Probleme?

Hoffe dir geht's bald besser und die Behandlungen schlagen an.

Ich wuerde auf jeden Fall den Arzt wechseln, oder wenisgstens ne zweite Meinung anhoeren, die Termini hoert sich seltsam an und die Aussage das wird nicht weggehen auch.
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