Frage zu Inkontinenz Slip

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Frage zu Inkontinenz Slip

Beitrag #1 von john » 29 Dez 2007 10:54


Hi,
Mein Urologe meinte, ich sollte mal einen Inkontinenzslip ausprobieren und mitteilen, wieviel der Nässeindikator anzeigt.
Ausprobieren sollte ich den Tena Slip Plus, Molicare Classic und Euron Form Ultra. D.h. lt. Webseiten die jeweils dünnsten Ausführungen. Ich sollte so feststellen, welcher Slip am angenehmsten ist.

Morgens haben die Nässeindikatoren eine schöne Färbung im Schrittbereich gehabt, wenn ich die die ganze nacht getragen habe und wenn ich die den ganzen Tag von Morgens bis abends anhatte, war der Nässeindikator abends auch gefärbt. War zwar zwischendurch auch auf der Toilette, es ging aber scheinbar auch nebenbei noch was raus. Färbung war aber nicht immer gleich stark bei den einzelnen Slips...
Ich sollte dies mit jedem Slip jeweils 1x Tags und 1x Nachts ausprobieren und hatte daher jeweils zwei Stück von den verschiedenen Slips bekommen.

Bevor mich die Antwort vom Urologen umhaut, würde ich gerne mal so aus Erfahrungswerten wissen, was mich erwarten könnte.

Danke...
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john
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Beitrag #2 von Brandy » 29 Dez 2007 19:47


Hallo john,

bei dem Windeltest handelt es sich um eine übliche Methode zur Feststellung der Schwere der Inkontinenz. Er ist ein Teil der Diagnostik.
Du schreibst nicht, warum du überhaupt zum Urologen gegangen bist, deshalb lässt sich auch schwer mehr dazu sagen. Du brauchst aber vor nächsten Gespräch mit dem Urologen keine Angst zu haben, der macht solche Dinge täglich.

Ich wünsche dir jedenfalls, dass du mit ihm ein gutes und offenes Gespräch haben wirst, damit er dir möglichst effizient helfen kann.

Guten Rutsch!

Gruß
Brandy
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Beitrag #3 von john » 29 Dez 2007 22:31


Hi,
ich bin beim Urologen wegen Reflexinkontinenz.
Eigentlich sollte ich lt. Urologen schon seit einiger Zeit zumindest Vorlagen nutzen und Inkontinenzslips bei Bedarf.
Dies habe ich jedoch bisher stets "vergessen". Jetzt meinte der Urologe dass ich dies mal testen und dann berichen soll.
Wie schwer wäre eine Inkontinenz bei den Ergebnissen, wie Eingangs beschrieben?

Würde mich vorab schon einmal interessieren, damit ich mich darauf einstellen kann, was der mir sagen wird.


EDIT:
Ich habe vor einiger Zeit noch einer Allergietest gemacht. Lt. Allergologen könnte die Inkontinenz bei mir von der Allergie herkommen. Lt. Allergietest wäre ich auf alle Arten von Gräsern, Kräutern, Blühendes Gewächs... Kurzum gegen "Grünzeug in der Natur" und Katzen allergiesch. Könnte der Urologen mit dem Ergebnis der Allergietests was anfangen? Die Ergebnisse habe ich vom Allergologen in Kopie erhalten. Seine Empfehlung war: Meide alles wogegen allergisch und insbesondere das, was nochmal extra aufgeführt wurde.
Ich solle auch die sich hieraus ergebenden Kreuzallergien beachten...
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john
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Beitrag #4 von Rosi2 » 30 Dez 2007 00:06


Grüß Dich John, schön wieder was von Dir zu hören.

Erstmal werde ich versuchen, Deine Eingangsfrage zu beantworten.

Zwar kann ich mich auch irren, aber es ist wohl nicht zu erwarten, daß die Antwort vom Urologen Dich umhauen wird. Für mich sieht es eher so aus, als ob er Dir helfen will, den "richtigen" Slip für Dich zu finden. (Finde ich übrigens gut, viele von uns wurden mit dieser Thematik völlig alleingelassen.)

Es macht Sinn, auf Folgendes zu achten:

- Sitzt der Slip gut, oder hast Du immer das Gefühl, er rutscht
- pieken irgendwelche Verschlüsse
- fühlst Du Dich einigermaßen trocken da drin, oder hält der gut nass
- und vor allem wieviel nimmt der auf.

Der Nässeindikator ist bei einigen Modellen nicht so aufschlußreich. Damit erhälst Du äußerstenfalls ungenaue Schätzwerte. Ich habe bei mir selber schon beobachtet, daß der sich verfärbt, wenn ich nur schon etwas geschwitzt habe. Wenn Du genau wissen willst, wieviel der Slip aufgenommen hat, dann kannst Du ihn vor und nach der Benutzung wiegen und näherungsweise Gramm gleich Milliliter setzen. (Vor einiger Zeit wurde ich im Krankenhaus untersucht, dort hat man es auch so gemacht.)

Wenn Du so vorgehst, weißt Du zumindest selber, wie schwer Deine Inkontinenz ist. Wie genau Du es Deinem Arzt erzählst, mußt Du selber entscheiden, der hat ja nur nach dem Indikator gefragt.

Ist denn die Diagnose Reflexinkontinenz jetzt gesichert?

Eben habe ich mir mal Deine "alten" Beiträge durchgelesen, da sah es ja so aus, als ob jeder was anderes sagte. Du hast damals auch geschrieben, daß man Dir keine Vorlagen u.ä. aufschreiben wollte, weil es angeblich noch nicht so schlimm sei. Hat der Urologe sich das jetzt anders überlegt, oder hast Du Dir einen anderen Urologen gesucht?

Nochwas, John, ich möchte Dir ein wenig Mut machen.

Es ist keinesfalls so, daß Bandscheibenprobleme in jedem Falle unbehandelbar sind. Man sollte nicht aufgeben und alle nur verfügbaren Informationen zusammentragen. Je nachdem, welche speziellen Probleme Du jetzt hast, könnten eventuell bestimmte Sportarten oder Gymnastikarten helfen, andere wiederum sehr schaden. Das größte Problem dabei ist, einen Arzt zu finden, der sich erstens Zeit nimmt und der sich zweitens gut genug auskennt. (Das ist nervenraubend und zeitraubend, ich weiß. In meinem Falle - ich hatte jedoch nichts mit den Bandscheiben - hat es sich aber gelohnt.) Mehr kann ich allerdings nicht dazu sagen, ich habe nicht genug medizinische Kenntnisse dazu.

Ich halte Dir die Daumen, John.

Gruß Rosi
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Beitrag #5 von john » 30 Dez 2007 12:52


Hi,
nur kurze Antworten, da ich gleich weg auf eine Feier muss:

Urologe:
Neuen gesucht und gefunden. Der alte war mir zu oberflächlich (nach dem Motto: ist halt so...)

Gesicherte Diagnose:
Neueste Theorie vom Urologen und Allergologen ist Reflexinkontinenz aufgrund von allergiescher Überreaktion. Daher der Allergietest...

Gruss
John
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Beitrag #6 von Die_Steffi » 30 Dez 2007 13:55


Wie sah denn die allergische Reaktion aus? Es gibt ja mehrere Formen, wir sind gerade dabei, die von meiner kleinen Schwägering für die wir das Sorgerecht haben, zu behandeln.
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Beitrag #7 von john » 30 Dez 2007 18:35


Hi Steffi,

Die allergischen Reaktionen von mir sehen so aus, dass die ganzen Probeme von mir (wie schon berichtet) scheinbar von meinen Allergien ausgelöst werden.
Im einzelnen:
- sensorische Störung in der Hand (gehen zeitweise bis zu Schulter), die bis zur Gefühlslosigkeit gehen
- Kopfschmerzen - gibt eigentlich keinen Tag ohne
- Reflexinkontinenz (mal mehr mal weniger und im Winter eigentlich fast keine)
- der übliche Rest aus der Rubrik "Heuschnupfen" bis hin zu Atemproblemen.

Allergisch sei ich lt. Test gegen folgendes (entsprechende Kreuzallergien nicht inbegriffen)
- Katzen
- Pferde
- Erdnüsse
- alles an Gräsern und Kreutern
- alles was irgendwie Blüht oder Pollen von sich gibt
- Pilzsporen
Sinnigerweise jedoch nicht gegen Hausstaubmilben. Die könnte ich unendlich vertragen, da keinerlei Reaktionen hierauf.

Lt. Allergologen sei eine Deseniblisierung nicht möglich, da das Risiko was es bei einer Desensibilisierung immer gäbe (Verstärkung der Allergie), nicht mehr vertretbar.
Einzige Möglichkeit: Allergene meiden.

D.h. im Sommer nicht in die Natur gehen. Wie ich die Kreuzallergien vermeiden kann, konnte er mir nicht sagen. Sei zu komplex und zu ungewöhnlich die Art von Reaktionen...

Bleibt mir letztendlich nur, mir jetzt schon was auszusuchen, was ich im Sommer als Hilfsmittel nehmen kann. Da die Inkontinenz nicht immer regelmässig stark ist, meinte der neue Urologe, die könnte wirklich eine allergische Reaktion als Reflexinkontinenz sein. Ob er letztendlich was dauerhaft verschreiben kann, könnte man erst später sagen. Seine Empfehlung war Inkontinenzslip (da bei einer heftigen Reaktion im Somme eine Vorlage überfordert sei) oder Urinalkondome. Sollte es zu einem Harnverhalt kommen, müsste man sehen, wie dieses zu behandeln sei.

Ich sollte wohl mir überlegen in eine Wüste auszuwandern oder sonstwohin, wo es wenig "Grünzeug" gibt. :lol:

Übrigens, vielleicht könnte mir einer mal hierzu was sagen:
Die Nässeindikatoren der oben angegebenen Inkontinenzslips haben jweils Tags und Nachts vom Anfang bis zur Mitte im Schritt (also ca. die halbe Länge) ausgeschlagen. Tragezeit: die ganze Nacht bzw. den ganzen Tag (Wochenende) von ca. 8:00 bis 22:00 Uhr. Zwischendurch bin ich Tags auf Toilette gewesen und die ersten Farbflecken gab es so nach ca. 3 Stunden. Ist das viel der noch recht wenig???



Grüsse von John, der nach Silvester mal nachprüft, ob man in Grönland oder Island auch IT-Leute braucht... :fleissig: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

:lach: SCHÖNEN RUTSCH IN'S JAHR 2008. :lach:
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Beitrag #8 von Helmut » 01 Jan 2008 20:05


Hallo John,

dass deine Inkontinenz eine Folge einer allergischen Reaktion ist, das ist sehr ungewöhnlich und es gibt praktisch keine wissenschaftlichen Studien darüber. Wenn die Inkontinenz durch eine Allergie bei dir ausgelöst bzw. verstärkt werden kann, dann müsste auch ein Nachweis in deiner Klinik möglich sein, welche sich auf Allergien spezialisiert hat. Da dein Problem ja nicht erst seit gestern besteht, kannst du ja schon grob aussagen, welche äußeren Umstände die Inkontinenz verstärken, das sollte dann der Ansatz für weitere Untersuchungen sein.

Eine Reflexinkontinenz lässt sich mit einer urodynamischen Untersuchung relativ leicht nachweisen, das muss dein Urologe aber wissen.

john hat geschrieben:Mein Urologe meinte, ich sollte mal einen Inkontinenzslip ausprobieren und mitteilen, wieviel der Nässeindikator anzeigt.
Ausprobieren sollte ich den Tena Slip Plus, Molicare Classic und Euron Form Ultra. D.h. lt. Webseiten die jeweils dünnsten Ausführungen. Ich sollte so feststellen, welcher Slip am angenehmsten ist.

Zur Beurteilung der Stärke der Inkontinenz wird in der Regel ein Miktionsprotokoll geführt und in einigen Fällen zusätzlich ein Pad-Test (Windeltest) gemacht bei dem die Vorlage/Windel eine vorbestimmte Zeit getragen und im Anschluß gewogen wird. Dann wird davon das Leergewicht der Vorlage/Windel abgezogen und die Differenz ergibt den Urinverlust. Anhand der Ergebnisse vom Miktionsprotokoll und dem Pad-Test kann die Stärke der Inkontinenz bestimmt und das passende Produkt ausgewählt werden.

Kondomurinale sind eine brauchbare Alternative wenn nur eine Harninkontinenz vorliegt, da hier die Haut am wenigsten beansprucht wird. Moderne Kondomurinale sind heute aus nicht allergenen Silikonen hergestellt wodurch es zu keiner allergischen Reaktion kommt.

Letztlich ist es aber in deinem Fall erst einmal wichtig, die genaue Ursache der Inkontinenz zu finden, denn danach richtet sich auch die weitere Behandlung.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #9 von john » 02 Jan 2008 23:17


Hi,

Eine Reflexinkontinenz lässt sich mit einer urodynamischen Untersuchung relativ leicht nachweisen, das muss dein Urologe aber wissen.

Dass es Reflexinkontinenz ist, wurde schon festgestellt, nur die Ursache war noch nicht klar.
Dies ist jetzt durch den Allergietest wahrscheinlich gefunden worden, da sonst nichts mehr an Möglichkeiten übrigbleibt. :mrgreen:

dass deine Inkontinenz eine Folge einer allergischen Reaktion ist, das ist sehr ungewöhnlich und es gibt praktisch keine wissenschaftlichen Studien darüber.

Richtig, es gibt hierzu keine wissenschaftliche Studien. Behandlungsmöglichkeiten sind daher, wie bei Allergien, auch nicht gesichtert möglich.

Da lt. Allergologen und Krankenkasse sich die Allergien im laufe der Jahre verändern, ebenso wie die hieraus resultierenden Kreuzallergien, kann man eine langfristige Behandlung mit Besserung der Beschwerden (nicht nur Reflexinkontinenz, sondern auch die anderen oben beschriebenen) nicht garantieren. Es fehlen hat die Studien. Histamin kann einige Besserung bringen, muss aber nicht. Die stärke der R.I. hängt auch von der Jahreszeit und vom Essen (Stichwort Kreuzallergie) etc. ab. Aufgrund der Anzahl an Ärzten, die ich in den letzten 1.5 Jahren besucht habe, ist Behandlungsmässig alles ausgeschöpft worden, was nicht mit einer Allergie zusammenhängt und alle bekannten Möglichkeiten für Allergien wurden auch ausgeschöpft. Die letzte Idee wäre von den Ärzten noch, dass ich dahin umziehe, wo möglichst wenig Pflanzen sind. Die würde wenigstens eine Allergiequelle ausschließen und die Probleme lindern. Nur, wer will Freiwillig dahin?!?
-----
Wenn die Inkontinenz durch eine Allergie bei dir ausgelöst bzw. verstärkt werden kann, dann müsste auch ein Nachweis in deiner Klinik möglich sein, welche sich auf Allergien spezialisiert hat.

Da war ich auch. Wurde mir auch von der Krankenkasse als Fachklinik aufgelistet.

kannst du ja schon grob aussagen, welche äußeren Umstände die Inkontinenz verstärken, das sollte dann der Ansatz für weitere Untersuchungen sein.

Ganz grob gesagt: Obst, Salate, Gemüse, Käse, zeitweise auch Baumwolle in Kleidung (reist die Haut auf als ob man sich mit Sandpapier abtrocknet), Gräser, Kreuter, div. Blütenpollen)... Wurde alles getestet. Ergebnis siehe oben.

Kurzum, lt. Allergologen ist die Allergiekombination so ausgefallen und komplex, dass man keine sinnvolle Behandlung mit akzeptablen Nebenwirkungen empfehlen kann.

Zur Beurteilung der Stärke der Inkontinenz wird in der Regel ein Miktionsprotokoll geführt und in einigen Fällen zusätzlich ein Pad-Test (Windeltest) gemacht bei dem die Vorlage/Windel eine vorbestimmte Zeit getragen und im Anschluß gewogen wird. Dann wird davon das Leergewicht der Vorlage/Windel abgezogen und die Differenz ergibt den Urinverlust. Anhand der Ergebnisse vom Miktionsprotokoll und dem Pad-Test kann die Stärke der Inkontinenz bestimmt und das passende Produkt ausgewählt werden.

Das wird ein abendfüllendes Programm. Ich brauche nur etwas anderes zu essen/trinken und die Ergebnisse sind ganz anders. Das ganz ist dann auch noch von der Jahreszeit abhängig, da die umherfliegenden Pollen auch noch eine Änderung erzeugen. Beispiel: Im Sommer hatte ich Atemprobleme, dass ich schon ausser Atem war, wenn ich eine Treppe hochgegangen bin, jetzt habe ich eine Lungenleistung, die einem Profisportler Konkurrenz macht (Wurde auch in der Klinik getestet).

Letztlich ist es aber in deinem Fall erst einmal wichtig, die genaue Ursache der Inkontinenz zu finden, denn danach richtet sich auch die weitere Behandlung.

Ursache gefunden; Behandlung lt. Klinik: Allergiestoffe möglichst meiden...

Moderne Kondomurinale sind heute aus nicht allergenen Silikonen hergestellt wodurch es zu keiner allergischen Reaktion kommt.

Latex wäre auch nicht so Sinnvoll bei mir. :mrgreen:

Zur Beurteilung der Stärke der Inkontinenz wird in der Regel ein Miktionsprotokoll geführt und in einigen Fällen zusätzlich ein Pad-Test (Windeltest) gemacht bei dem die Vorlage/Windel eine vorbestimmte Zeit getragen und im Anschluß gewogen wird. Dann wird davon das Leergewicht der Vorlage/Windel abgezogen und die Differenz ergibt den Urinverlust. Anhand der Ergebnisse vom Miktionsprotokoll und dem Pad-Test kann die Stärke der Inkontinenz bestimmt und das passende Produkt ausgewählt werden.

Das mit dem "Windeltest" war eine Abwandlung vom Urologen, da er schon festgestellt hat, dass die Undichtigkeit nicht gleichmässig ist. In Abwandlung eines Miktionsprotokolls gibt es von mir eine Art "Unfallliste" über die Stärke und Häufigkeit von Vorfällen.

Mal sehen, hab demnächst mal wieder einen Termin beim Urologen. Könnte interessant werden, was er sich jetzt wieder einfallen lässt. Ist übrigens auch ein Urologe in einem Krankenhaus, also keiner mit einer kleinen Praxis, der nur die "üblichen und normalen Fälle" kennt.

Letztendlich dürften die Schwankungen der Undichtigkeit auch das Problem gewesen sein, warum der vorherige Urologe nichts an Hilfsmittel verschreiben wollte/konnte. Wahrscheinlich ist die so ausgefallen, dass die Krankenkasse hierzu keine Übernahmemöglichkeit sieht...
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