Harnwegs-Infekte nach Botox-Injektion am Blasenmuskel

Du hast allgemeine Fragen zum Thema Blasen-, Darmschwäche oder Inkontinenz? Oder Du weißt nicht wo Deine Frage hingehört? Dann bist Du im allgemeinen Inkontinenzforum richtig!

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wie oft ISK

Beitrag #21 von Chris » 27 Okt 2008 09:26


Hallo Stefan, Hallo die "Anderen",

ich stimme dir bei Botox und weitgehend auch deiner Meinung zu "den Ärzten" zu.

Was ich problematisch finde ist die Absoludität, mit der du viele Dinge verbreitest, das Abwägen der verschiedenen Gesichtspunkte unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten halte ich für wichtig und richtig. Das Forum lebt - denke ich - von den unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen, da gibt es selten nur eine Lösung.

Zum ISK - es ist individuell sehr unterschiedlich, wie oft ISK gemacht werden soll oder muss. Alles zwischen 1x und 5-6x ist Normal und je nach Krankheitsbild auch richtig. Bei einer neurogenen Blasenentleerungsstörung, bei der oft auf "Normalem Weg" gar nicht Wasser gelassen werden kann, ist es durchaus normal, dass bis zu 5x am Tag diese mit dem Katheter entleert wird. In einem anderen Fall, wenn es ausschließlich um die Restharnentleerung geht ist 1x durchaus richtig.

Worum geht es denn ?? - im Restharn vermehren sich die Bakterien, das verursacht oft einen HWI, also muss der Restharn weg. Beim akuten HWI ist es durchaus sinnvoll nach einer normalen Miktion, den Restharn zu entleeren. Das ist dann der von dir angesprochene Fall, aber dann muss eben manchmal auch deutlich öfter als 2x am Tag geleert werden.

Auf der anderen Seite, wenn ich hier von Blasenvolumina von 800ml bis 1l lese, dann wird mir schlecht. Natürlich gibt es so große Blasen, aber es ist bei weitem nicht die Regel (ca. 600ml ist normal) und dann sollte sicher gestellt sein, dass sich nichts in die Nieren staut !! Wenn regelmäßige Katheter Entleerungen vom Arzt vorgesehen sind, ist es grob fahrlässig, diese nicht zu machen!!! Die Wahrscheinlichkeit, dass die Nieren unumkehrbar geschädigt werden und nur noch eine Transplantation helfen kann ist nicht klein!!!

Insofern - ich halte es für sehr gewagt, sich über die vom Arzt vorgesehene Behandlung hinweg zu setzen und keine Rücksprache zu halten. Es kommt immer wieder vor, dass man Probleme mit einer Behandlung hat, das ist Normal!!, aber dann ohne Rücksprache Medikamente abzusetzen, oder eine Therapie nicht durchzuführen ist fahrlässig!

Noch zum Thema "schlitzen" - eine prima Sache, wenn sie denn gut und Sachgerecht gemacht wird. Was aber immer berücksichtigt werden muss - ein Eingriff hinterlässt Narben, die wachsen bei Jedem anders und so ein Eingriff ist nicht spurlos rückgängig zu machen - ein klein bisschen zu tief geschnitten und die Folgen sind unabsehbar!!

Eine Bemerkung, speziell für Gabi, - wenn du Probleme mit dem ISK hast und deine Blase krampft o.ä. dann solltest du umgehend darüber mit dem Neurologen sprechen. Es kann keine Lösung sein, so große Restharnwerte zu haben und abzuwarten - s.o. Natürlich kann die Blase über die Schleimhaut beim ISK krampfen - dem kann aber vorgebeugt werden und es lässt im Laufe der Zeit nach. Es ist also auf keinen Fall gut, das "einfach so" zu belassen, die Folgeschäden sind erheblich.

In diesem Sinne

Allen einen schönen Tag

Chris
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Chris
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Beitrag #22 von Gabi » 27 Okt 2008 14:54


hallo Chris

Natürlich hast du recht!!! Ich habe ja auch ein schlechtes Gewissen und auch Angst. Ich weiss es ist nicht von Dauer, aber ich brauchte mal dringend eine ISK Pause. Diese Spastik ist ein Problem von mehreren. Ich habe z.B. einen ständigen Scheidenpilz, den kein Arzt in den Griff bekam. Meine Scheide brannte bei Desinfektionsmitteln (sogar bei Wasser) wie Feuer. Ich hatte auch laufend einen dicken weißen Belag. Das alles hat sich z.Zt. wieder beruhigt. Sowie ich aber wieder regelmäßig ISK mache, fängt alles wieder von vorne an (so war es schon öfter).Ich habe auch schon versucht nur 1-2/Tag ISK, dann hatte ich aber gleich wieder einen HWI, weil dies laut Arzt zu wenig sei. Bei 5/Tag ist diese Gefahr geringer, nur dann kommen diese Verkrampfungen und ich kann den Harn bei einem Drang nicht mehr halten und beim Kath. kommt nichts mehr raus. Zum WC muss ich dann alle 30 Min. Das macht mich psychisch fertig.

Hin und wieder kathterisiere ich, um zu sehen wie hoch der Restharn ist. Gestern waren es nur 250ml.

Ich suche händeringend nach einer geeigneten Lösung, bin für jeden Rat dankbar. Aber ich habe schon mehrere Urol. besucht, von denen ich nur gehört habe, dass ich ISK machen müsse, eine Lösung für meine Probleme hatte aber keiner. Ein Urol. meinte sogar, die Restharnm. 300ml sei noch tolerierbar, da ich einen "großen, schlaffen Sack" habe.

Durch meine Ärztin fand ich endlich einen Neurourologen der sich meine Problematik auch anhörte, den ich auch vertraue. Diese Praxis liegt 2 Autostunden von meinem Wohnort entfernt. Ich kann also nicht nur KURZ zu ihm hin. Ich werde in Kürze einen Termin
vereinbaren, dann kommt aber sicher wieder Botox zur Sprache.

Vielleicht ist mein "großer, schlaffer Sack" auch etwas kleiner geworden.

Es grüßt dich

Gabi
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Beitrag #23 von Gabi » 27 Okt 2008 15:15


Hallo Kühlein

Ich habe eine neurogene Blasenentleerungsstörung, die durch einer Spinalkanalstenose kam.
Ich habe aber noch eine Spontanmiktion aber halt erst nach über 800ml. Empfinde selten einen Drang sonder nur ein Spannungsgefühl (wenn ich nicht kateterisiere). Mit ISK geht es mir fast wie dir. Ich muss alle 30Min. auf die Toilette, wenn ich das nicht schaffe wird die Hose nass.

Früher war ich auch bei Urologen, die mich aber nicht weiter aufgeklärt haben über
(Spastik, HWI oder Cranberry). Meine Hausärztin fand dann einen Neurourologen, diese sind nicht so stark verbreitet.Er hat seine Praxis weit von meinem Wohnort entfernt, ist aber etwas gesprächiger. Die Ärzte haben aber nur eine begrenzte Zeit pro Patient. Die meisten Fragen habe ich dann hinterher, obwohl ich mich eigentlich gut vorbereite.Ich versuch´s mal mit dem löcher

Über die weitere Entwicklung gebe ich dir Nachricht

Grüße

Gabi
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ISK/Botox

Beitrag #24 von Kühlein » 27 Okt 2008 17:36


Hallo Gabi,

scheinbar hast Du das gegenteilige Problem (ursprünglich) als ich? Bei mir ist ja der Blasenmuskel grundsätzlich spastisch und die Toilettengänge arteten in einen Maraton-Lauf aus (gut für die Figur... :lach: ) - nun ja, bisschen Spaß muss manchmal sein.

Ich werde mal im Internet nachsehen, ob sich für mich auch ein Neurourologe auftreiben läßt, denn wie gesagt - meiner schwört ausschließlich auf Botox, will dann offensichtlich in seiner Kammer von dessen Vorzügen berichten - nicht von den Nachteilen, die er ja genüßlich unter den Tisch fegt.
Das Problem, dass einem erst im Nachgang noch Fragen einfallen, kenne ich zur Genüge. Da quatschen sie einen mit ihrem Wissen voll und man vergißt dann das Wesentliche - außerdem hat man ohnehin das Gefühl, man hat hierzu kein fundiertes Wissen (die sind ja klüger) und läßt es dann lieber DOCH sein, "dumme Fragen " zu stellen..., schlimm.

Ich nehme mir jetzt jedenfalls einiges in dieser Richtung vor. Übrigens habe ich auch diesen Pilz (keine HWI momentan, hoffe ich jedenfalls) und noch immer das Problem der auffällig verringerten Miktionen. Normaler Weise würde mich letzteres ja unter anderen Umständen sehr erfreuen, doch die Angst, meine Nieren könnten Schaden genommen haben, hindert mich da an jeglicher Freude.
Nächste Woche endlich fahre ich in die alten BL in eine Urologische Klinik, die dann alle Untersuchungen machen werden. Dadurch habe ich ein wenig Beruhigung.

Kann der Pilz ggf. auch von alleine "verschwinden"? Hast Du das mal erlebt? Ich meine, ich gehe trotzdem spätestens am Do. zum Arzt - ich habe damit früher keine Erfahrungen gemacht, ist alles Neuland also.

Ich wünsche Dir gute Besserung und gutes Gelingen sowie Kraft für alles!

Liebe Grüße
Kühlein
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Beitrag #25 von Gabi » 28 Okt 2008 13:22


Hallo Kühlein

Ich glaube nicht, dass ein Pilz von alleine verschwindet. Wenn er nicht rezidiv ist (wie bei mir), ist die Behandlung nicht schwer. Kaufe in der Apotheke KADE FUNGIN Creme in wenigen Tagen ist er verschwunden. Ist der Befall jedoch stärker : der Gynäkologe verschreibt eine Kombipackung, das sind Zäpfchen und Creme, die kostet dann nur die übliche Aufzahlung.
Nur die Creme gibt´s nicht auf Rezept.

Zur Wiederherstellung eines gesunden Milieus in der Scheide gibt es auch Lactose-Zäpchen, denn nach Antibiotika und von dem Desinfektionsmittel verändert sich die Schleimhaut.Habe ich probiert, hilft aber nur wenn dann das Desinfekt. abgesetzt wird. Es ist einfach ein Teufelskreis.

Ich wünsche dir einen erfolgreichen Besuch in der Uro.Klinik. Hältst du mich auf dem laufenden wie es bei dir weitergeht?

Gutes gelingen beim "löchern" des Onkel Doktors und suchen eines Neurourologen wünscht dir

Gabi :winke: :winke: :winke:
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Pilz

Beitrag #26 von Kühlein » 28 Okt 2008 18:42


Hallo Gabi,

oh, wieder viele Tips - DANKE!!!
Ich gehe am Donnerstag ja zum Arzt. Mir kommt es komisch vor, dass es beim Wasserlassen auch so brennt - habe das Gefühl, dass es innen - von der Harnröhre - kommt. Alles ein wenig verwirrend also - warum auch nicht... :lol:

Klar halte ich Dich auf dem Laufenden. Dienstag fliege ich nach Bayern und bin schon auf die Meinung des Professors dort sehr gespannt - auch zum Botox und ob es tatsächlich die einzige Alternative für meine NBES ist.
Er fragte ja telefonisch gleich nach, welche andere neurologische Erkrankung bei mir zugrunde liegt.
Nun, bei mir wurde ja noch keine Punktion gemacht, obwohl es mir seit Jahren allgemein immer schlechter geht. Nun meinen sie, ich habe eine Neurasthenie.
Irgendwie hat man manchmal keine Lust mehr, immer nur zu kämpfen und den Ärzten die Diagnosen schon fertig "zu servieren".

Nun, den Mut will ich nicht verlieren (obwohl ich ja seit Wochen mit den Depressionen schon kurz davor war und oft noch bin).
Halt mich auch auf dem Laufenden und bitte laß Dich gut zu dem Botox beraten. Es muss nicht zwingend sein, dass es für Dich nicht gut ist! Chris hat da Recht, man muss alles abwägen und die Einzelfälle in Betracht ziehen, das Für und Wider.
Gib gut auf Dich acht.

Viele Grüße
Kühlein :knuddel:
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Beitrag #27 von Cveta » 02 Nov 2008 11:57


Gabi hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass ein Pilz von alleine verschwindet.


Hallo Gabi und Kühlein,

ich habe mal in einer Zeitschrift bei meinem Urologen gelesen, dass Pilze keine fetthaltigen Vaginalcremes vertragen. Habe mir dann Xapro-Creme von Jenapharm verschreiben lassen, Kriege die auch von meiner Frauenärztin.

LG Cveta
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Beitrag #28 von Gabi » 03 Nov 2008 12:57


Hallo Cveta

Danke für deinen Tipp, werde es ausprobieren. Kann man die Creme ständig benutzen?
Ich bekam von meinem Gyn. OVESTIN Creme (hormonhaltig gegen trockene Scheide -Wechseljahre-). Ist das so ähnlich?

Grüße

Gabi
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War wieder im Krankenhaus, aus Bayern wurde nichts...

Beitrag #29 von Kühlein » 12 Nov 2008 17:41


Hallo Ihr,

nun, leider wurde aus dem Flug nach München nichts, denn ich lag vom 02.11. bis 11.11.08 wieder im Krankenhaus: Beginnende Lungenentzündung und akuter HWI... :(

Nun wurde man nicht etwa DOCH mal aufmerksam, dass ich von einem Infekt (jeglicher Art) in den nächsten schlittere und will bald eine Lumbal-Punktion machen.
Ich hatte ja die Hoffnung schon beinahe aufgegeben, nachdem ich mich damit abfand, als "psychosomatisch" heilungsbedüftig zu gelten - ausschließlich.
Ich hatte ja am Anfang des Jahres mal beschrieben, dass es mir ständig schlecht geht, Erschöpfungen, Verringerungen der Belastbarkeit, Temperatur nach normaler Anstrengung, starke Rückenschmerzen, andere Krankheiten etc.
Irgendwie habe ich es wirklich langsam satt und denke, wenn es weiter so geht, dürfte es schwierig sein, dass ich überhaupt noch auf Antibiothika anspreche (was sich jetzt schon abzeichnet, denn die akute Bronchitis weicht nicht von meiner Seite und auch bin ich mir nicht sicher, ob sich der HWI "vom Acker gemacht" hat).
Sprachlos, Verwirrung...

Aber ich will ja noch nicht aufgeben, trotz Schmerzen und einem Leben, von welchem ich noch vor 5 Jahren niemals "geträumt" hätte... unvorstellbar - nicht mehr arbeiten gehen zu können und ständig in Krankenhäusern "rumzuliegen".

Jedenfalls hoffe ich, nächste Woche endlich in die urol. Klinik fahren zu können und dort beraten zu werden, zu Botox usw.- wie gesagt... :wink:

Liebe Grüße an alle
Kühlein
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Hilfe! Schon wieder HWI, Blut im Urin, Schmerzen

Beitrag #30 von Kühlein » 22 Nov 2008 17:17


Hallo Ihr,


vor 10 Tagen wurde ich erst aus dem Krankenhaus entlassen und habe schon wieder einen HWI. Seit gestern habe ich Blut im Urin und seit heute Flankenschmerzen und Brennen beim Wasserlassen.
Seit Wochen nehme ich auch - ohne Grund (ich meine Essen) - an Gewicht zu, habe das Gefühl, Wasser im Körper einzulagern.
:(
Morgen will ich ja nach Bayern in die urologische Klinik fliegen, habe aber erst am Dienstag früh einen Termin dort.
Meint Ihr, ich kann solange noch warten???

Langsam mache ich mir echt um meine Nieren Sorgen, denn auch die Miktionen sind seit Wochen (seit der Nierenbeckenentzündung) ungewöhnlich gering geworden.
Wenn ich im KH bin, weiß kaum einer, was eine "NBES" ist und ICH erkläre vielen Ärzten, wie das mit dem Botox am Blasenmuskel funktioniert (gibt es noch Weiterbildungen.... ha ha ha) und ich werde wohl nicht adäquat behandelt, wenn man mir - wie beim letzten KH-Aufenthalt 5 Tage lang das falsche Antibiothika verabreicht (man behandelt ja nur die Lungentzündung, jedoch nicht den akuten HWI...) usw., usw..
Die Botox-Injektionen waren für 4 Monate eine "trockene, angenehme Angelegenheit", doch seit Mai werden sie für mich zu einer Art Langstreckenlauf....

Ich wäre sehr dankbar, wenn Ihr mir heute noch antworten könntet.

DANKE!!!
Liebe Grüße
Kühlein aus DRESDEN
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