Bett und Hosen

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Bett und Hosen

Beitrag #1 von Vero » 27 Okt 2008 14:25


Hallo Leser.

DAMALS:

Unsere Familie lebte in den 1950 und 60 Jahren in einem Bergdorf.
Probleme wie Bettnässen und Hosenmachen galten als Sünde und wurde einfach Verschwiegen und Vertuscht.Hilfesuche beim Arzt galt als Schande. So wenigstens Erlebte ich es als Jugendlicher. Noch mit 16 -17 jähriger hatte ich fast Täglich mit einer Nassen kurzen Hose oder Bett zu Kämpfen. Abhilfe wurde mit einer Täglich zu tragenden Strumpfhose versucht, als Wärmeschutz.
Mein Damaliger Lehrmeister war Besorgt um mich und brachte mich soweit meinen Körper etwas besser zu Behrschen was das Nässen anbelangte. Hatte ich doch Kost und Zimmer bei Ihm im Hause.
Jedoch in Stresssituationen blieb das Nasswerden nicht aus.

GEGENWART:

Heute bin ich 60 Pensioniert , und habe nun wider das Problem mit dem Nass. Nur aus etwas anderem Grunde.

Grund: Mein Hausarzt stellte etwas Wasser auf der Lunge als Diagnose.

Ich habe etwas Wasser auf der Lunge und muss deshalb Medis Einnehmen was zu Extremen Druck und Wasserlösen führt. Manchmal so Stark dass ich gerade noch einenWC zu finden vermag.
Wenn nicht....... habe ich Nasse Hosen.............

Frage :
Hat das auch mit meiner Jugenderfahrung zu tun?

Und wie kann ich mich Kleidermässig Schützen? ( Die erwähnte Strumpfhosen trage ich immer noch Täglich als Schutz vor Blasenerkältung)
Was für Möglichkeiten habe ich nun? Reicht es eine einfache Einlage in die Strumpfhose um das Nass zu Binden?
Bin Dankbar um Ratschläge.
Gruss Vero.
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Vero
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Beitrag #2 von mehlbox2001 » 28 Okt 2008 02:35


Hallo Vero,

nein, mit deiner Jugenderfahrung hat das nichts zu tun -- aber deine Jugenderfahrung hat damit zu tun, dass die menschliche Muskulatur unterschiedlich gut ausgeprägt ist. Das war damals noch nicht so allgemein bekannt ...

Welche Versorgung dir reicht, kannst du nur selber rausfinden. Dein Arzt und die freundlichen Verkäuferinnen im Sanitätshaus werden dich dabei sicher gern unterstützen. Unterkörper wärmen (und Auto heizen!) ist immer gut, reicht aber nicht immer.

Die heutige Qualität der Hilfsmittel ist faszinierend: Was in den 50er/60er Jahren noch ein großes Problem war, ist heute keines mehr. Ich kann selbst meinem Beruf mit viel Kundenkontakt problemlos nachgehen.

Andreas
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Beitrag #3 von Vero » 28 Okt 2008 10:33


Hallo Andreas.

Danke sehr für Deine Hilfestellung.

Mein Problem dabei ist nur: Ich wurde nie ganz genau Untersucht von einem Urologen um die wirkliche Ursache zu finden ,was ja eigentlich der Eltern Pflicht gewesen wäre damals.Aber eben...........

Warum sonst nur war ich Jahrelang Bett und Hosennässer.?

Mein Hausarzt ist der Meinung dass nicht wirklich der Harndrang ein Problem darstelle, sei es doch Vermehrt der Wassertablette zuzuschreiben die einfach zu stärkerem Wasserlösen führt.
Mich Ärgert es einfach, dass es ganz Schnell geht mit dem Lösen und ich kaum Zeit finde etwa ein WC zu finden.

Dazu kommt dass ich mich Unheimlich Geniere in einem Sanitästhaus mich der Tatsache zu Stellen dass ich etwas Brauche.
Das problem kommt eben doch auch aus meiner Jugendzeit so finde ich man Schämt sich......

Dass mir die Strumpfhosen wirklich etwas gebracht haben ist Unbestritten Denke ich.

An der Stelle einmal einen ganz Herzlichen Gruss an meinen Freund Thomas in USA.
Er hat mir dises Forum Empfholen und trägt auch immer wider dazu bei dass ich genügend Qualitätsstrumpfhosen im Schrankfach habe........Danke Thomas. Ich Melde mich noch per Mail.

Danke nochmals an Andreas, das Forum Hilft mir etwas besser Umzugehen mit meinem Problem.
Herzlichen Gruss Vero
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Beitrag #4 von Werner Holmans » 30 Okt 2008 19:38


Hallo Vero,
ich denke, dass ein Arztbesuch für dich die einzige Möglichkeit ist. Gehe zuerst zum Hausharzt und hole dir eine Überweisung und dann geht es zum Urologen (so ist es in Deutschland üblich). Eine gute Diagnostik ist unbedingt erforderlich.
Sei gegrüßt von Werner
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Beitrag #5 von papa0861 » 30 Okt 2008 22:27


hallo vero,

ich verstehe dein problem, verstehe es aber gleichzeitig auch nicht.

ich gebe werner und mehlbox vollkommen recht.

was ich bei dir nicht verstehe ist der zusammenhang zwischen der "inko" und der einnahme von entwässerunspillen.

ich habe keine kontrolle über meinen blasenfüllstand. daß heißt, daß ich nicht merke, wenn das teil droht, überzulaufen.

im laufe der letzten drei jahre habe ich meine blase allerdings so trainiert, daß sie tut, was ich will.

gerade die entwässerungspillen waren bei mir dabei besonders hilfreich.

nur wenn ich die dinger eingenommen habe erhielt ich auf grund des schnell ansteigenden blasendruckes eine rückmeldung in form von blasenschmerzen und konnte so gezielt die entleerung steuern.

somit verliefen die tage dann zunehmend trockener und nur in einem prozent der fälle gings daneben.

somit war mein arbeitsleben gerettet.

dann habe ich getestet; ... und nehme nun die pillen gegen 18.00 uhr ein. da die pillen ca. 4 stunden lang wirken, habe ich meinen körper bis zum schlafengehen scheinbar soweit entwässert, daß genug speicherkapazität für die nacht übrigbleibt und ich meine inkoslips nur noch aus gründen der hygiene mehrfach wechseln muß.

vielleicht helfen dir meine erfahrungen weiter.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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