Schmerzmedikation gesucht

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Schmerzmedikation gesucht

Beitrag #1 von rode » 06 Dez 2008 20:46


hallo

So eine Frage mal wieder an dieses tolle forum :-)
wusste nicht unter welche rubrik ich es schreiben sollte.
ich brauche tipps für schmerzmittel in einer komplizierten situation:
- schmerzursache: zum 2. mal frisch eingesetzte harnleiterschienen bds.
- bisherige therapie 200 mg tramal long täglich
- anfänglich guter erfolg
- tolleranzgrenze sinkt aber schnell, dh ich muss nach ca 1 Woche 1 Tablette pro tag mehr nehmen für die gleiche Wirkung.
-das ist blöd weil tramal ist nicht das beste für den körper (leide u.a. auch unter niereninsuffizienz)
- Nebenwirkung tramal: darmlähmung :-( :-( :-(
das fand ich erst total toll, weil ich so eine "normale" stuhlsituation erzielen konnte.
allerdings krieg ich dann nichts raus ohne seeehr doll zu pressen.
da ich nun auch noch einen blasenkathter hab entfällt das pressen leider komplett.
also jemand tipps für gute und verträgliche schmerzmedikation mit wenig nebenwirkung ???
liebe grüße an alle
codename rode
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Beitrag #2 von claudia07 » 06 Dez 2008 23:37


Hallo rode,

auch ich bin Schmerzpatient und nehme regelmäßig Oxygesic (Oxycodon) habe dadurch massive Darmprobleme.

Wegen neurogener Blasenprobleme mache ich ISK.

Mein Schmerztherapeut will mich jetzt auf TARGIN umstellen, dass soll keine Darmverlangsamung mehr machen.

Ich bin z. Zeit langsam dabei es umzustellen (ich reagiere sehr stark auf medikamente)
Seit einigen Tagen habe ich den Eindruck, dass der Darm etwas besser arbeitet.

Mal sehen ob das auf Dauer bei der Komplettumstellung auch auf Dauer besser ist.

Lieben Gruß

Claudia
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Beitrag #3 von Struppi » 07 Dez 2008 10:48


Hallo ihr beiden,

ich bin ebenfalls Krebs- und - wie ihr - chronischer Schmerzpatient. Tramal und Oxygesic habe ich selbst über viele Jahre eingenommen, weiß also, wovon Ihr sprecht.

Erfolgversprechend kann Transtec (Wirkstoff Buprenorphin, Opioit Stufe III - erheb. stärker als Morphin) sein, ein transdermales Pflaster, das seinen Wirkstoff kontinuierlich über mehrere Tage abgibt und in verschiedenen Dosierungen erhältlich ist, so dass eine optimale Anpassung an die jeweilige Schmerzsituation erfolgen kann.

Vorteil dieses Medikaments ist u.a., dass der Wirkstoff über die Haut aufgenommen und die Leber dadurch nicht so stark belastet wird.

Transtec ist nur ein Vorschlag, kein Muss, hilft aber meist, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind oder zu Unverträglichkeit führen.

Unabdingbar für eine solche Therapie ist m.E. aber die genaue Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, ggf. einen Schmerztherapeuten hinzuziehen.

Grüße

Hannes
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Beitrag #4 von rode » 08 Dez 2008 08:34


Hallo,
na das klingt doch alles nach neuen Ansätzen. Danke für die Tips. Wichtig bei mir ist vor allem auch, dass die Präparate so verträglich wie möglich für die Nieren sind.

In ganz leichten Fällen bin ich dazu übergegangen Paracetamol zu nehmen, Die Wirkung ist natürlich überhaupt nicht vergleichbar, aber es bringt evtl ein wenig entspannung, so dass man das Schmerzempfinden ein wenig beeinflussen kann.

Jemand Erfahrungen mit IBU gemacht? Ich habe das immer bei Nierenkohliken als Einzeldosis genommen. Hat meistens auch geholfen zu entkrampfen etc. aber ist eben auch nicht das gesündeste - schon gar nicht für regelmäßige Anwendung.

Wie siehts aus mit Novamin? Jmd Erfahrungen?

lg codename rode
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Beitrag #5 von Gabi » 08 Dez 2008 19:52


Hallo rode

Auch ich bin seit Jahren Schmerzpatientin der StufeIII. Ich nehme Tilidin (Opioit) gibt es in mehreren Stärken. Wenn Tabl. oder Pflaster nicht reichen, gibt es auch eine Schmerzpumpe. Du kannst die Menge dann selber steuern (je nach Schmerz)

Meinst du mit- IBU- Ibuprofen??? Ich würde es nicht lange nehmen, habe davon Magengeschwüre und Leberprobl.

Für den Darm: Versuche es einmal mit getr. Pflaumen und Milch (Tip v. meinem Schmerzth.)auch Leinsamen eingeweicht mit etwas Saft hilt bei mir gut

Ein erfahrener Schmerztherapeut wrid dir sicher die bestmögl. Therapie anbieten.


viele Grüße

Gabi
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