meine Beschwerden

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meine Beschwerden

Beitrag #1 von plastique » 21 Jun 2009 21:54


Leider kann ich nicht sagen, wie lange ich schon an einer Blasenschwäche leide. Das erste mal richtig aufgefallen ist es mir vor ungefähr 1,5 Jahren und in den letzten 6 Monaten scheint es sich kontinuierlich zu verschlimmern - jedenfalls beschäftigt es mich jetzt sehr. Ich habe bisher keine professionellen Hilfsmittel benutzt oder einen Arzt aufgesucht.

Tatsache ist, dass ich öfter als "normale" Menschen die Toilette aufsuchen muss und auch manchmal nach dem Wasserlassen immernoch Harndrang verspüre. Zudem tritt Harndrang sehr plötzlich auf. Außerdem verliere ich kleine Mengen Urin, wenn ich niesen oder heftig lachen muss. Abgesehen davon scheine ich aber auch ohne einen ersehbaren Grund Urin zu verlieren. Die Mengen sind bisher nicht gravierend und alles, was ich bisher dagegen getan habe, war die Nutzung von Slipeinlagen oder kleinen Damenbinden. Allerdings habe ich dennoch festgestellt, dass es mehr und öfter wird. Ich habe noch nie eine nasse Hose gehabt, aber eben täglich einen feuchten Slip.


Über Ursachen habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Ich leide unter leichtem Übergewicht und stehe permanent unter großem Stress, sodass ich viele Nächte nicht mehr als 4 Stunden Schlaf finde und auch am Tag selten zur Ruhe/Entspannung komme.

Nun bin ich mir auch sehr unsicher, ob das noch Blasenschwäche oder schon Inkontinenz ist. Und meine größte Sorge ist, dass es nicht heilbar sein könnte.
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Beitrag #2 von Brandy » 22 Jun 2009 17:15


Hallo plastique,

Herzlich willkommen im Forum!

Bevor du dich selbst total fertig machst und dir überlegst, ob deine Probleme vielleicht nicht heilbar sein könnten, solltest du dringendst zum Arzt gehen.

Erster Ansprechpartner ist dein Hausarzt. Der wird von dir vorab einmal eine Harnprobe verlangen, die er dann untersucht. Schon der Hausarzt kann dir, wenn du z. B. einen Harnwegsinfekt hast, Medikamente dagegen verschreiben.

Sollte er der Meinung sein, dass du von einem Facharzt weiterbetreut werden solltest, schickt er dich evtl. zum Urologen.

Ich weiß schon, dass es nicht leicht ist, den Weg zum Arzt einzuschlagen, aber es führt kein Weg daran vorbei.

Lieben Gruß
Brandy
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Beitrag #3 von plastique » 22 Jun 2009 22:38


Ja, das ist mir inzwischen auch bewusst. Vielleicht werde ich mir gleich morgen mal eine Überweisung holen. Nützt ja nun nichts mehr, die Sache unnötig hinauszuzögern ...
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Beitrag #4 von Helmut » 02 Jul 2009 16:37


Hallo plastique,

erst mal herzlich willkommen bei uns im Forum.

Hast du dir schon die Überweisung zum Urologen geholt?

Du schreibst dass du leicht Übergewichtig bist, das kann eine Belastungsinkontinenz fördern. Deiner Beschreibung nach gehe ich auch davon aus, dass du eine beginnende Belastungs bzw. Mischinkontinenz hast. Diese lässt sich heute sehr gut behandeln, sei es durch Beckenbodengymnastik, mithilfe von Medikamenten oder durch eine Operation. Auf alle Fälle solltest du nicht mehr allzulange damit warten und jetzt was dagegen unternehmen. Du kannst dir übrigens auch die benötigten Einlagen vom Arzt verschreiben lassen, die musst du nicht selber zahlen.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #5 von plastique » 06 Jul 2009 14:37


Also ich habe jetzt eine Überweisung und nach langer Suche im Internet eine Urulogin/Gynäkologin gefunden, die mir zusagt. Jetzt brauche ich im Prinzip nur noch einen Termin und dann geht es wohl los mit der Diagnostik/Behandlung. Ich weiß gar nicht, warum ich so nervös bin deswegen ... :|
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Beitrag #6 von Helmut » 08 Jul 2009 10:46


Hallo plastique,

schön dass du eine Ärztin gefunden hast, ich hoffe du hast inzwischen auch einen Termin bekommen?

Du brauchst wirklich nicht nervös zu sein, klar es geht um den Intimbereich und Inkontinenz ist auch nicht das Thema mit dem man hausieren geht, aber du hast ja schon den ersten Schritt getan.

Gruß Helmut
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