Psychische Inkontinenz!

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Psychische Inkontinenz!

Beitrag #1 von Schwarze Seele » 19 Jul 2009 21:34


Hallo, bin neu hier und habe mal ne Frage.
Gibt es eine psychische Inkontinenz? Habe etwa vor einem halben Jahr angefangen nachts einzunässen! Mittlerweile jede Nacht. Leide an schweren Depressionen und Angstzuständen. Auch tagsüber kann ich meine Urinausscheidung mittlerweile nicht mehr kontrollieren. Wer kann mir helfen?
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Schwarze Seele
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Beitrag #2 von papa0861 » 19 Jul 2009 22:26


hallo schwarze seele,

es gibt keine psychische inko. sehr wohl aber eine inko, deren gründe in psychosomatischen belangen zu suchen ist. zum beispiel reines bettnässen oder formen in denen willentliche darmentleerungen eine folge des psychomatischen belastungsdruckes sind. borderliner zerschnippeln sich die haut um sich zu zeigen, daß sie leben.

ebenso gibt es halt leute, die diesen aufmerksamkeitsschrei in die hose erledigen.

in diesen fällen hilft kein urologe, sonder nur der gang zum psychiater oder psychomatiker

man muß für sich selbst entscheiden, ob man dem leidensweg folgt oder eine änderung seiner situation wirklich will.

ein ertser schritt wäre in deinem fall vielleicht die änderung deines nicknamens.

das mußt du aber ganz allein für dich entscheiden. jeder körper hat zwei seelen. welche gewinnen soll. ist deine sache.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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Beitrag #3 von Psycho » 19 Jul 2009 23:05


Hallo SCHWARZE SEELE,
es besteht die Möglichkeit, dass eine Inkontinenz psychisch bedingt ist. In meiner Arbeit als Schulpsychologin (Diplompsychologin) hatte ich schon viele solcher Klienten. Kinder wurden zum Beispiel plötzlich zum Bettnässer, da sie in der Schule überfordert oder unterfordert waren oder der allgemeine Leistubnstdruck zu hoch war bzw andere Dinge das Kind psychisch belastet haben. Bevor davon gesprochen werden kann, muss die medizinische Seite durch einen Facharzt abgekärt werden. Gibt es keinen medizinischen Befund wird dich dein Arzt zum Psychologen überweisen.
Gehe also zuerst zu einem Facharzt. Nur Mut dazu!
Psycho
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Beitrag #4 von Donald1993 » 20 Jul 2009 21:06


Hallo Schwarze Seele ich kann dich nur darin bestärken zudem was Psycho geschrieben hat.
Bei mir war es ähnlich habe mit 14 plötzlich angefangen eizunässen erst wars nachts dann auch tagüber.Ich war beim Arzt (Urologen) und auch beim Psychater.Urologisch war bei mir alles soweit in Ordnung.Psycholigisch ehr nicht,es liegt wohl an meinen Psychischen Problemen auf die ich hier nicht näher eingehen möchte,habe vom Arzt Medikamente bekommen die mir helfen es in den Griff zu bekommen.Naja,jedenfalls habe ich irgendwann mit meinen Eltern angefangen mich selbst zu therapieren und dass sah so aus,dass wenn ich aus dem Haus ging mich vorher auf Klo gestzt habe,wenn ich dann musste hab ich immer wieder und wieder versucht zu stoppen bis meine Blase entleert war,nachts ok hab abends weniger getrunken und hab auch dann dieses Toilettetraining gemacht.Nunja es hat funkioniert,es wurde seltener nicht mehr so oft,kommt zwar noch vor,aber nicht mehr oft.
Du kannst mir glauben ich habe sehr gegen darunter gelitten,gerade auch wegen der Schule und so...aber ich kann es schaffen davon ganz los zu kommen sagt mein Arzt,ich muss mich meinen Problemen stellen.Nur mut geh zum Arzt,ich bin überzeugt du bekommst das wieder in den Griff.
LG Donald1993
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Beitrag #5 von Schwarze Seele » 20 Jul 2009 21:12


Hi, mein Name gehört zu mir! Habe heute einen Termin beim Urologen ausgemacht. Ist aber leider erst Mitte August! Was kann ich bis dorthin für Hilfsmittel benutzen, dass nicht jede Nacht das Bett total nass wird und auch tagsüber? Wäre Euch für Antworten sehr dankbar! Grüße Schwarze Seele
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Beitrag #6 von Werner Holmans » 21 Jul 2009 11:51


Hallo,
sprech mit deinem Hausarzt über die bestehenden Probleme (von dort muss ja eigentlich auch die Überweisung zum Urologen gekommen sein). Der Hausarzt kann die entsprechenden Hilfmittel als Übergangslösung verschreiben. Such dir jetzt schon einen Psychologen und melde dich an. Die Wartezeiten sind oft sehr lang.
Viel Glück wünscht Werner
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Beitrag #7 von Schwarze Seele » 21 Jul 2009 17:54


Hallo Werner, zum Urologen kann ich ohne Überweisung gehen und zum Hausarzt möchte ich nicht wegen meiner Inkontinenz, weil ich dort alle gut kenne und ich mich dort sehr schämen würde. Wer könnte mir einige Tipps für meine Inkontinenzversorgung geben. Lg.
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Beitrag #8 von Struppi » 21 Jul 2009 18:25


Hallo Schwarzeseele,

Werner hat mit seinem Beitrag schon alles gesagt: Zunächst solltest Du dringend eine ärztliche Diagnose machen lassen, eine psychologische Begleittherapie scheint nicht verkehrt zu sein.

Wenn Du den Facharzt ohne Überweisung aufsuchen möchtest, dann tue es bitte, aber dann auch möglichst zügig (obwohl mir Deine Begründung für die Ablehung des Hausarztes nicht nachvollziehbar ist... ich kenne in meiner Hausarztpraxis die Mitarbeiter dort auch sehr lange, diese kannte ich auch schon vor Eintritt meiner Inkontinenz. Aber gut, das entscheidet schlussendlich ja jeder selbst...).

Von mir bekommst Du aber auf gar keinen Fall irgendwelche Tipps für Deine "Versorgung". Es sollte doch wohl naheliegend sein, was Du tun kannst - von mir wirst Du keine Legitimation zum Windeltrag erhalten.

Mach eine Diagnostik und basta.

Gruß

Hannes
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Beitrag #9 von Schwarze Seele » 21 Jul 2009 20:50


Hi Hannes, Du hast vielleicht nicht die Probleme bei Deinem Hausarzt, aber ich hab sie eben schon! Ich will von Dir auch keine Legitimation zum Windeltragen erhalten, denn ich wäre sehr froh, wenn ich diese Hilfsmittel nicht brauchen würde. Bin nämlich kein Windelfetischist! Ich war bis vor 5 Jahren ca. 20 Jahre in der Altenpflege tätig und habe immer noch diesen üblen Geruch der vollen Windeln in der Nase und hoffe sehr, dass ich diese Hilfsmittel nicht auf Dauer brauche. Auch jetzt habe ich immer das Gefühl, ich stinke nach Urin. Ich habe in der Zeit als Altenpfleger mir auch nie große Gedanken gemacht, welche Hilfsmittel ich meinen Patienten anlege. Ich war 20 Jahre in der ambulanten Pflege tätig und da war das Material zur Inkontinenzversorgung in den meißten Fällen von den Angehörigen besorgt worden. Im Moment trage ich Pants und das reicht mir aber oft nicht, vor allem nachts nicht. Nur aus diesem Grund wollte ich von Euch Tipps erhalten, weil es ist eben doch ein großer Unterschied, ob ich bei Patienten Inkontinenzversorgung mache, oder bei mir selbst. Liebe Grüße, Schwarze Seele
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Beitrag #10 von Helmut » 21 Jul 2009 22:33


Hallo Schwarze Seele,

Im Moment trage ich Pants und das reicht mir aber oft nicht, vor allem nachts nicht. Nur aus diesem Grund wollte ich von Euch Tipps erhalten, weil es ist eben doch ein großer Unterschied, ob ich bei Patienten Inkontinenzversorgung mache, oder bei mir selbst.

Also da würde ich dir zu Inkontinenzslips raten, die nehmen mehr auf als die Pants. Gut sind Attends active/regular No.10, Tena Slip maxi, Molicare super plus, ....

Sonst kann ich dir auch nur raten, deine Inkontinenz sowohl Urologisch als auch Psychologisch abklären zu lassen.

Gruß Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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