Wieder Dauerbrennen beim Wasserlassen... WAS TUN?

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Wieder Dauerbrennen beim Wasserlassen... WAS TUN?

Beitrag #1 von Kühlein » 07 Okt 2009 10:35


Hallo,

im Januar 2008 bekam ich ja - wie ich in einigen Beiträgen schrieb - Botox in den Blasenmuskel injiziert, meine Lebensqualität besserte sich zunächst wesentlich. Allerdings bekam ich ab Mai 2008 häufig HWI und Nierenbeckenentzündung.
Im Dez. 2008 wurde in München dann eine chron. Zystitis festgestellt (ich schrieb auch darüber hier).
Mein Urologe benahm sich bei meinem letzten Besuch unmöglich. Er signalisierte mir unmißverständlich, dass er nicht mehr bereit ist, mich zu behandeln. Was mit ihm los war, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich mich von keinem Arzt mehr so behandeln (bzw. "nicht behandeln"...) lassen werde und habe nun einen Termin bei einer neuen Urologin.

Mein Problem seit einigen Wochen ist folgendes:
Ich habe im Prinzip ein Dauerbrennen beim Wasserlassen, auch einen schrecklichen Druck dabei und am Schlimmsten wird es, wenn der letzte Strahl heraus kommt - da brennt es am Meisten. Auch mein Urin sieht häufig sehr eigenartig aus.
Auch im "normalen Zustand" (also nicht beim Wasserlassen) spüre ich dieses Brennen innen.
Vor 4 Wochen erst hatte ich einen (gynäkologischen) Pilz, denke aber, diesmal ist es nicht gynäkologisch bedingt.
Mein "alter" Urologe riet mir dringend, immer wieder mal das "NOCUTIL" für die Nacht zu verwenden. Seit 2 Wochen habe ich das gemacht (auch, weil ich mich im Urlaub befand) und bekam dann noch mehr Probleme beim Wasserlassen.

Eigentlich bin ich erfahren - inzwischen und notgedrungener Maßen -, brauche jedoch trotzdem mal einen Rat, was das bedeuten könnte und ob es vielleicht angebracht wäre, den Urin lieber überprüfen zu lassen.

So, ich hoffe, das war nicht alles zu verworren :-))), wenn so seht es mir nach - ich stehe etwas im Streß.

Liebe Grüße an Euch alle
Kühlein
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Beitrag #2 von Miriam » 07 Okt 2009 15:48


Hallo Kühlein,

Ich würde auf jeden Fall den Urin testen lassen. Wenn er "komisch" aussieht hört sich das nicht gut an.

Ich habe für solche Fälle immer Combur 9 - Testreifen zu Hause. Die kann der Arzt verschreiben. An diesen sieht man selbst sofort "ob etwas los ist". Viele Hausärzte verwenden solche Testreifen ebenfalls und gehn erst danach ins Labor. Zeit der Streifen etwas verdächtiges an- hoher Nitrit-Wert, deutlich Blut (auch außerhalb der besonderen Tage der Frau) oder etwas anderes an, gehe ich zu meinem Urologen. Der macht dann weitere, genauere Tests.

Als erste Hausmittel wenn ich einen Infekt habe (also bevor ich zum Arzt kann), trinke ich einieg Tassen Blasentee um die durchzuspülen. Natürlich ersetzt das nicht den Arztbesuch!

Gruß,

Miriam
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Beitrag #3 von Kühlein » 14 Okt 2009 12:24


Hallo,

leider habe ich zu lange gewartet. Am vergangenen Freitag konnte ich dann wieder mal ein anderes KH von innen betrachten, diesmal in Chemnitz - seeeeeehr lustig... :lach:
Es war bereits ein aufsteigender HWI und die Notärztin (Urologin) erklärte mir unmißverständlich, dass meine Nieren (US) schon entzündet aussehen würden.

Mein bisher behandelnder Urologe hat meine Nieren seit mind. 3 (!!!!) Jahren nicht mehr untersucht - trotz NBES.
Ausserdem habe ich einen schon geringen GFR-Wert (62) /Kreatinin erhöht.

Kennt sich jemand von Euch mit diesen Nierenwerten aus? Im Internet habe ich mich darüber schon informiert. Aber die schreiben ja nicht, was man als Patient mit diesen Werten tun soll, worauf man zu achten hat.

Liebe Grüße an alle und schützt gut Euer (unser aller ... :-) ) Lieblingsorgan.... :lach:

Kühlein
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