Brauche Rat

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Brauche Rat

Beitrag #1 von thomas1969 » 31 Okt 2009 21:26


Hallo ihr Lieben ,

ich leide seit einigen Jahren an einer Dranginko , die man seit kurzsem eigendlich gut in griff bekommen hat durch Tabletten und Beckenboden tränig .
Aber mein Problem ist noch wie ich mich von den Windeln ( Nachts ) und den Vorlagen
( am Tag ) entwönt werden kann .
Ich habe schon mit Toilettentrening und so weiter probiert , aber irgentwie habe ich mich so sehr an die Windeln gewöhnt , das ich fast nur ind die Windel oder Vorlage geht als wie auf Toillette . Mein Ärtztin weiß auch keinnen Rat mehr , wie mann von wegkommt .
Hätte vielleicht von euch einnen Rat für mich ?
Währe froh wenn ich davon endlich nach den 6 Jahren befreit bin .
Ich hoffe einer hätte einen guten Tipp für mich .

Gruß

Thomas
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thomas1969
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Beitrag #2 von Helmut » 01 Nov 2009 10:59


Hallo Thomas,

das Problem das du da schilderst, ist nicht neu. Besonders wenn man lange auf Hilfsmittel angewiesen war und sie dann plötzlich durch "Heilung" der Krankheit nicht mehr braucht, dann fehlt einem in der ersten Zeit etwas ohne die Hilfsmittel.

Wie ich aus deinem Beitrag heraus lese, hast du die Dranginkontinenz durch die Medikamente eigentlich im Griff und bräuchtest die Vorlagen/Windeln nicht mehr?

Du willst also ohne Vorlagen/Windeln auskommen und schaffst es nicht?

In diesem Fall würde ich dir raten, einen Psychologen hinzu zu ziehen und mit ihm gemeinsam eine Art Bewältigungsstrategie auszuarbeiten, wie du davon los kommst.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #3 von Psycho » 01 Nov 2009 19:28


Hallo Thomas,
ich stimme Helmut voll zu. Mit einer Überweisung ist der Weg zum Psychologen offen. Er/sie kann dir durch eine entsprechende Therapie mit Sicherheit langfristig helfen. Ich selbst habe diesbezüglich schon einige Kinder therapiert. Du musst es aber wirklich wollen.
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Beitrag #4 von Psycho » 26 Dez 2009 00:16


Hallo Thomas,
folgende Mail habe ich heute von dir erhalten:

Hier ist der Thomas ,

Dein Tipp vom 1.11.09 zum Psychologen hat mir nicht sehr viel gebracht .
Ich hatte einige Sitzungen beim Pychologen gehabt und konnte irgendwie mir nicht helfen .
Hiermit möchte ich wissen , ob du mir vieleicht ein paar Tipps hättest wie man Psychüch von den Windeln und Vorlagen wegkommt ?
Denn mein Problem ist das das pipi nur geht wenn ich eine Vorlage oder Windel umhabe und auf der Toilette kann ich sonstwie lange sitzen da paziert nichts .
Wenn du so lieb bist dann schreibe bitte mir ein paar tipps .
Ich würde mich sehr freuen über ein paar Tipps .

Meine Antwort dazu:
Hallo Thomas,
welchen Tipp möchtest du von mir hören? Ich kenne dich nicht kann keine Ferntherapie machen. Meine Empfehlung für dich war vom 1.11.2009, es sind noch nicht mal 2 Monate vergangen und was erwartest du in dieser Zeit von einem Psychologen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du so schnell einen Termin bekommen hast, dies wäre wie ein Gewinn im Lotto. Eine Therapie kann über Wochen oder Monate dauern. Es gibt Klienten, die einige Jahre benötigen und erst dann Erfolge sichtbar sind. Jeder Psychologe merkt aber nach den ersten Gesprächen ob die Therapie überhaupt sinnvoll ist. Es muss der Wille für eine Veränderung und Mitarbeit verfestigt sein. Allein der Psychologe kann nichts ändern, er ist auch kein Arzt oder Wunderheiler. Geduld ist gefragt.
Ich wünsche ein schönes Weihnachtsfest,
Psycho
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Beitrag #5 von schierwolf » 27 Dez 2009 12:45


Lieber Thomas!
Du sollst Dir angewöhnen, in regelmässigen Abständen auf die Toilette zu gehen. Anfangs muss das vielleicht alle (1 bis ) 2 Stunden sein, wo Du Deine Blase entleerst, allmählich werden die Abstände grösser sein können. Abends würde ich nicht mehr zu viel trinken und mir auch in den nacht, vielleicht 1 bis 2x den Wecker stellen um auf's Klo zu gehen.
Und bei der psychischen Begleitung sollst Du wirklich noch etwas mehr Geduld haben - das geht nicht so schnell!
Alles Gute!
Wolfgang.
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Dranginkontinenz

Beitrag #6 von thomas1969 » 27 Dez 2009 13:53


Hallo lieber schierwolf ,

guter Rat mit Toilettentreining , aber der nachteil ist bei mir Nachts mit dem Wecker stellen , wenn ich schlafe dann schlafe ich .
Mich kann mann bein Schlafen raustragen ohne das ich es merke und den Wecker höre ich erst garnicht .
Am Tage versuche ich ja es mit dem training wie es in meiner macht steht .

schöhnen Gruß
Thomas
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Beitrag #7 von schierwolf » 28 Dez 2009 12:18


So kann also ein guter und fester Schlaf (..wieviele Menschen würden viel dafür geben!) auchseine Nachteile haben. Bleibt also nur, die Trinkmenge noch weiter in den Tag hinein zu verschieben und abends ist Trockenzeit angesagt.
Alles Gute!
Wolfgang.
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