Welche Form der Inko?

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Welche Form der Inko?

Beitrag #1 von Katha » 10 Nov 2009 10:41


Hallo zusammen,

ich habe mich ja vor kurzem schon mal vorgestellt. Nun benutze ich seit ca. einer Woche MoliForm plus. Damit komme ich auch ganz gut klar. Zum Testen hat mir das Sanihaus noch ein paar Inkoslips mitgegeben (MoliCare extra). Die habe ich am Wochenende getestet (Kino + anschließendem Essen). Von der Saugleistung her war ich echt begeistert. Hat fünf bis sechs Stunden gut durchgehalten. Allerdings hatte ich mit dem Anlegen total zu kämpfen. Auf Grund meiner eingeschränkten Handfunktion, habe ich die einfach nicht gut zu bekommen. Die saßen total labberig. Ich musste sie mit einer gut sitzenden Unterhose fixieren. Also auf Dauer sind die nix für mich. Jetzt werde ich mal die MoliFlex testen. Auf der Internetseite von Hartmann wird gezeigt, wie man die anlegt. Ich glaube, damit werde ich wesentlich besser klar kommen...

So, nun aber noch was anderes: In der vergangen Woche habe ich mal genau beobachtet, wann ich Harndrang verspüre, wann ich mich einnässe usw. Da ja die Art, Schwere und Ursache meiner plötzlich aufgetretenen Inko noch nicht geklärt ist, schien mir das sinnvoll.

Also:
Harndrang habe ich nur morgens bzw. liegend (also wenn ich am Wochenende nach dem Frühstück noch mal ins Bett gehe und liegend noch etwas Fernsehe).

Harndrang habe ich aber auch wenn die Blase wirklich übervoll ist. Also so ca. 700 ml fasst.

Sonst habe ich tagsüber nie Harndrang.

Toilettengänge absolviere ich nur, weil ich denke, dass ich nach ein bis zwei geleerten Gläsern Wasser mal gehen sollte. Ich habe vor oder während dieser Toilettengänge aber keinen Harndrang. Ich gehe halt einfach.

Dann kann ich auch willentlich losstrullern und es dann auch willentlich wieder stoppen. Allerdings kann ich nach dem Stoppen des Urinstrahles dann nicht mehr so einfach wieder weiterpinkeln. Dauert dann so fünf Minuten bis das wieder geht.

Vor oder während des Einnässens verspüre ich überhaupt keinen Harndrang, stoppen ist dann nur sehr schwer möglich und wenn, dann auch nur für höchstens eine Minute. Wenn ich bis dahin keine Toilette gefunden habe, nässe ich mich weiter ein. Dann kann ich es wieder für kurze Zeit stoppen, anschließend läuft es wieder weiter. Das geht so lange so, bis sich meine Blase komplett entleert hat. Wenn eine Toilette in der Nähe ist, ist das ja auch kein großes Problem. Wenn ich unterwegs bin, muss ich im Augenblick auf Inkoslips o. ä. zurückgreifen.

Ach so, am Wochenende habe ich mal meinen Urin bei jedem Toilettengang aufgefangen und geguckt, wie viel da immer so rauskommt. Morgens etwa 350 bis 400 ml, tagsüber zwischen 250 und 300 ml. Eigentlich eine normale Menge, würde ich mal denken.

Kommt das irgendjemandem bekannt vor? Welche Art der Inko könnte das sein? Kann man da was machen?

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Meine Urologin scheint da keine große Hilfe zu sein. Von der fühle ich mich nicht wirklich ernst genommen.

Dank und Gruß
Katharina
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Beitrag #2 von Helmut » 10 Nov 2009 12:35


Hallo Katharina,

ja die Moliflex sind auch nicht schlecht, die kannst du auch relativ leicht und schnell aufmachen. Eine ähnliche Art ist der Attends Slip Active, der hat nur zwei breite Klebestreifen und zusätzlich noch zwei Klettverschlüsse zum Vorfixieren. Diesen Inkoslip verwende ich selber tagsüber.

Wie ich dir schon gesagt habe, könnte eine neurologische Ursache dahinter stecken, was aber nur mit einer Urodynamik eindeutig belegt werden kann.

Du schreibst dass bei dir eine Blasenentleerung etwa 250-400ml beträgt, das ist auch im normalen Rahmen. Hast du schon mal den Restharn bestimmen lassen? Könnte gut sein, dass sich deine Blase nicht vollständig entleert. Auf alle Fälle ist es gut, wenn du auch ohne Harndrang so alle 3-4 Stunden zur Toilette gehst, was auch bei einem Gesunden so die Regel wäre.

Auf alle Fälle sind bei dir weitere Untersuchungen nötig und wenn deine Urologin da nicht mitspielt, dann gehst du einfach woanders hin.

Gruß Helmut :wink:
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Beitrag #3 von Katha » 10 Nov 2009 12:44


Hallo Helmut,

Restharn bleibt nicht zurück. Ich hoffe ja, dass mich meine Urologin nun doch etwas genauer auf mögliche Ursachen untersucht.

Gruß
Katharina

PS: Danke für deine schnelle Antwort!
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Beitrag #4 von Helmut » 30 Nov 2009 09:37


Hallo Katharina,

ist schon etwas neues heraus gekommen bei deiner Urologin?

Liebe Grüße Helmut :wink:
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