Hallo & einige Fragen

Du hast allgemeine Fragen zum Thema Blasen-, Darmschwäche oder Inkontinenz? Oder Du weißt nicht wo Deine Frage hingehört? Dann bist Du im allgemeinen Inkontinenzforum richtig!

Moderatoren: Helmut, Benjamin, MSN, Marco N., Georges

Hallo & einige Fragen

Beitrag #1 von daniel105 » 29 Mai 2012 22:08


Hallo an Alle

habe mich heute erst heir angemeldet...

Ich bin 33 und bis auf die inko-sache ziemlich fit...
Aber um die Inko geht es hier und ich bin langsam irgendwie einfach absolut ratlos - vielleicht kommt hier ja noch irgend ein Input.

Zu meiner geschichte..
Als Kind war ich anscheinend rel. schnell / normal trocken und es gab in Richtung Inko auch keine "Vorzeichen" oder so - dann mit etwas 9j fing rel. spontan das Bettnässen bei mir an.
Ich führe das insofern auf die damalige Lebenssituation zurück (auf das will ich hier eigentlich gar nicht genauer eingehen) und den damit verbundenen Stress...
Das Bettnässen hielt auch bis mit ca. 15 an... und das relativ häufig (also min 2-4 nasse Nächte im Schnitt)... nach einigen ärztlichen Abklärungen, den Versuchen mit Medikamenten (zuviele nebenwirkungen, keine wirkliche Besserung), Versuche mit so einem "Alarm" (das war für mich vielleicht das übelste - weil ich zwar Wach wurde, aber immer zuspät und das aber meist 2x in der Nacht - ich weiss noch heute, dass ich nach wenigen wochen mit dem ding fix und fertig war weil ich kaum mehr gut geschlafen hatte) - nach all dem griffen meine Eltern zur Windel... Das habe ich damals auch nach etwas gegenwillen mitgemacht, es war mir lieber als das ständig nasse bett...
Ich war allerdings heilfroh als das so mit 15 sein ende nahm.
Danach war dann ruhe von dem Thema....
Mit etwa 20 hatte ich dann eine rel. üble Blasenentzündung mit welcher ich erst sehr spät zum Arzt bin und hatte steten Harndrang und hab's ein-zwei mal nicht rechtzeitig auf's klo geschafft... zudem fing etwa Zeitgleich das verd**** Betnässen wieder an.
Die Entzündung verheilte - der häufige Harndrang nahm wieder ab, aber das Bettnässen blieb...
Da ich noch aus der Jugend/Kinderzeit rel. schlechte Erinnerungen an div. Arztbesuche hatte habe ich das auch sehr lange (2 Jahre) vor mich hingeschoben und es zunächst mit so bettauflagen (was aber mässig viel brachte, da Schlafzeugs und Bettwäsche dennoch nass waren) und dann halt wieder mit Windeln "kontrolliert". Das war mir, auf Grund der langen Jahre in meiner Jugend nicht so Fremd und auch "OK" - Ich fand das ganze zwar unheimlich belastend aber es war besser als zum Arzt zu gehen (zumindest meinte ich das).

Als es sich dann nach zwei Jahren nicht gelegt hatte und sich noch eine Art "Reizblase" (häufiger harndrang, tröpfeln und seltene "unfälle" am Tag) dazu gesellt hatten hat mich meine damalige Freundin und der Leidensdruck dennoch dazu bewegt endlich zum Arzt zu gehen.
Da ich keinen "Hausarzt" hatte und dieses Problem auch nicht mit einem allg. Mediziner besprechen wollte (es war mir / ist mir extrem peinlich) habe ich einen Termin bei einem "renomierten" urologen gemacht.
Nach gut 1.5 Monaten WARTEZEIT (der hatte keinen frühreren Termin!!) kamen dann eine ganze Reihe an Untersuchungen - Seine Diagnose war nach zwei Terminen und einigen recht unangenehmen Untersuchungen schlicht und Simpel "Reizblase" - auf's Bettnässen ist der gar nicht wirklich eingegangen und auch sonst schien mir das "Urteil" irgendwie wenig kompetent.
Er verschrieb mir "Spasmo Urogenin Neo" - welches ich auch nahm aber mich irgendwie "müde" / "träge" machte, was ich bei der Arbeit an Maschinen wirklich nicht brauchen kann... zwar wurde der häufige Harndrang etwas weniger, aber wirklich besser wurde es dennoch nicht.
Bei der Nachuntersuchung waren die Fragen recht kurz und es kamen von diesem Arzt keine bis wenig erklärungen oder Inputs - lediglich empfahl er mir ein Kondom-Urinal für die Nacht anstelle der Inkontinenz-Slips und gab mir auch mal ein "kleines" Rezept für diese.

Die Urinale habe ich dann probiert und fand das wesentlich unangenehmer als die Slips.
Zum einen Bewege ich mich offensichtlich recht viel im Schlaf was mehrfach dazu führe dass der Schlauch entweder abkam oder geknickt war und dann halt ausgelaufen ist, anderseits fühle ich mich damit einfach nicht wohl so mit schlauch, beutel am Bettrand etc...
aber das ist ja "egal".

Nach der Arzterfahrung habe ich mir dann erst mal weiterhin "selber" mit Slips / Pants und Vorlagen für den Tag beholfen... und habe aber dann denoch noch einmal einen anderen Arzt "probieren" wollen. (das war etwa 1 Jahr nach dem letzten Besuch).
Der "neue" Arzt schien mir zwar etwas kompetenter / hörte besser zu... machte ebenfalls zahlreiche Tests, kam aber auch nicht auf schlüssige ergebnisse... nach zwei weiteren medi-versuchen, beide ohne grossen / keinen Erfolg war weiterhin keine Lösung in sicht.
Bis dahin waren es seit dem auftauchen etwas mehr als drei Jahre her.
Ich machte weiter wie bis anhin (vorlagen/slips) und das ging eigentlich soweit recht "OK"... immerhin konnte ich so der Arbeit und Freizeit nachgehen ohne den steten Stress oder sichtbare "unfälle".

Nach etwas weiteren 3/4 jahren (also insg. 4) hat das dann plus minus von selber aufgehört (!).
Also nicht zu 100% - was geblieben war, ist dass ich immer noch rel. häufig auf's klo musste und ab und zu ein wenig Urin abging (aber selten), das Bettnässen hingegen und die "häufigen" unfälle waren weg... endlich!

Dann hatte ich Ruhe vor dem Thema bis etwa vor 5 Monaten.
Also das waren dann 7/8 Jahre Inko-Frei, aber nicht mit der "besten Blase".
Eben bis vor ca. 5 Monaten... Zunächst habe ich Tagsdurch wieder vermehrt nachgetröpfelt, dann konnte ich z.B. am Morgen auf's klo bevor ich ausser haus bin und nach etwas 30-45min im Auto hatte ich bereits wieder enormen druck auf der blase und es wurde schnell nahezu unerträglich (zum glück gibt's ja auf der autbahn reichlich rastplätze mit WCs)... Danach konnte es etwa 1-2h gut sein, aber dann übler Drang und auch "schmerzhafter" Druck auf's neue.
Obwohl ich nicht "unmengen getrunken" hatte...
Wenige Tage später der erste kleine "unfall" am Tag und zwei Tage späte etwa das "erste" nasse Bett am morgen wieder...
Seit da an ist's wechselhaft - da gibt's Tage da läuft's gut, kaum Probleme - dann gibt's Tage da ist's definitiv nicht gut. inzwischen bin ich wieder soweit, dass ich in der Nacht leider wieder Inko-slips trage und Tagsdurch je nach Situtation Vorlagen/pants od. dünne Slips.

Ansonsten keinerlei beschwerden, bin sonst physisch fit, etc.
Ich versteh' das einfach nicht mehr... aber im Moment habe ich nach den letzten Arztbesuchen auch keinen Bock nochmals einen neuen Arzt zu finden, nochmals alles abzuklären...
Aber ich will auch nicht den rest meines Lebens mit dem Problem leben müssen.
Auch fallen mir langsam die Kosten der Versorgung zu last (frührer hatte ich einen besser-bezahlten job und weniger sonstige kosten... )...
Ich frage mich einfach, lohnt sich das überhaupt nochmals zu einem arzt zu gehen - die beiden davor waren alle samt "renomierte" ärzte mit viel Erfahrung... aber ich fand mich weder wirklich verstanden noch hat's geholfen.

Na ja ... irgendwie bin ich momentan an dem Punkt wo ich mich frage, ob ich das so einfach akzeptieren soll (fällt mir schwer) oder was es für möglichkeiten gibt...

Danke für's lesen.

daniel
Benutzeravatar
daniel105
(Themenstarter)
Starter (bis 15 Beiträge)
Starter (bis 15 Beiträge)
 
Beiträge: 3
Alter: 39
Registriert: 29 Mai 2012 21:32
Wohnort: Schweiz
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Art der Inkontinenz: kompliziert...

Beitrag #2 von adrian82 » 31 Mai 2012 00:48


salü Daniel

Gerne gelesen. Hatte diese Erfahrung nicht, aber auch meinen ständigen Doktor hinsichtlich einer Schläfenschwäche (auf Licht und Hitze) gefragt, und er wusste oder gab keine gescheite Antwort.

Irgendwie kommen auch "gute" Doktoren - an dem ich bei meinem Endokrinologen nicht zweifeln will - an ihre Grenzen, und jedes Bobo erheischt wohl seine eigene Liebe: der es hat muss sich darum kümmern wie um die bessere Hälfte.

Am besten ist sich dareinzuschicken. Eine Untersuchung ist schon recht um keine Gewissensbisse zu haben, etwas ernsthaftes verschleppt zu haben. Aber gerade die vielen Urologiepatienten haben eine gemeinsame Erfahrung: ausser Ärger nichts gewesen.

:lach:

Schönen Sonntag
Adrian
Benutzeravatar
adrian82
Ultraautor (min. 125 Beiträge)
Ultraautor (min. 125 Beiträge)
 
Beiträge: 125
Registriert: 20 Nov 2011 13:31
Wohnort: Schlieren
Land: Switzerland (ch)
Geschlecht: Männlich
 
Art der Inkontinenz: Stress
Hilfsmittel: Flanellwindeln und Gummihosen

Beitrag #3 von Sebald » 31 Mai 2012 08:02


...also echt nicht! Ich finde nicht, wie mein Vorschreiber, dass man sich in die Situation einfinden sollte. Aber klar, wer zur Nervenberuhigung Windeln trägt (an sich ja okay bzw. nicht weiter schlimm), dem bringt der Urologe wirklich nicht viel außer Stress.

Ich habe in meiner Urologenkarriere - und das waren immerhin, freilich auf 20 Jahre hinweg, 6 Stück - festgestellt, dass irgendwann der richtige kommt. Jenerwelcher, der ein guter Diagnostiker ist, ein klein wenig zuhört und in die richtige Richtung denkt. Et voilà: Es gibt eine Diagnose, mit der sich weiter arbeiten lässt.

Im konkreten Fall könnte etwa eine Urodynamik weiter helfen, die die Druckverhältnisse abbildet. Vielleicht gibt es seit längerer Zeit schon Restharn? Oder aber es liegt eine neurologische Störung vor, aufgrund derer die Blasenreize falsch verarbeitet werden. Möglichkeiten ohne Ende.

Also Daniel, raff dich noch einmal auf. Dein Einstiegstext zeigt, dass du dich klar und gut beobachtest. Dass ist schonmal ein guter Einstieg, um so in's Gespräch zu kommen, dass dabei mehr als die Standarduntersuchung Ultraschall und Urinprobe rausspringt...

Beste Grüße,
Sebald
Benutzeravatar
Sebald
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 235
Alter: 48
Registriert: 14 Nov 2009 17:26
Wohnort: südliches Bayern
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Art der Inkontinenz: Neurogene Blase & Darm
Hilfsmittel: Katheter (ISK), Slips

Beitrag #4 von daniel105 » 31 Mai 2012 14:54


Sebald hat geschrieben:...also echt nicht! Ich finde nicht, wie mein Vorschreiber, dass man sich in die Situation einfinden sollte. Aber klar, wer zur Nervenberuhigung Windeln trägt (an sich ja okay bzw. nicht weiter schlimm), dem bringt der Urologe wirklich nicht viel außer Stress.

Ich habe in meiner Urologenkarriere - und das waren immerhin, freilich auf 20 Jahre hinweg, 6 Stück - festgestellt, dass irgendwann der richtige kommt. Jenerwelcher, der ein guter Diagnostiker ist, ein klein wenig zuhört und in die richtige Richtung denkt. Et voilà: Es gibt eine Diagnose, mit der sich weiter arbeiten lässt.

Im konkreten Fall könnte etwa eine Urodynamik weiter helfen, die die Druckverhältnisse abbildet. Vielleicht gibt es seit längerer Zeit schon Restharn? Oder aber es liegt eine neurologische Störung vor, aufgrund derer die Blasenreize falsch verarbeitet werden. Möglichkeiten ohne Ende.

Also Daniel, raff dich noch einmal auf. Dein Einstiegstext zeigt, dass du dich klar und gut beobachtest. Dass ist schonmal ein guter Einstieg, um so in's Gespräch zu kommen, dass dabei mehr als die Standarduntersuchung Ultraschall und Urinprobe rausspringt...

Beste Grüße,
Sebald


Hallo Sebald,

Zunächst weiss ich nicht genau wie du auf die Idee kommst ich trage Inko-Slips/Windeln/Vorlagen zur "Nervenberuhigung"??
Ich find die Dinger weder toll noch sonst irgendwie "beruhigend" - lediglich der Fakt dass so die Kleidung/Bett nicht nass wird und sich's damit halbwegs diskret und ohne weitere grosse Einschränkungen leben lässt ist für mich wichtig.
Ich habe leider keine Möglichkeit vorherzusehen ob heute so einer der eher seltenen Tage ist an welchem nichts od. sehr wenig inko-mässig passiert oder ob's "deftiger" wird.
Daher Sehe ich die Vorlagen/Pants/etc. als wohl einzige "Option" im Moment - wie gesagt ich hab im Laufe der Jahre in welchen mein Bettnässen/Inko-Problem mich beschäftigt hat zahlreiches Ausprobiert - aber einfach ohne echten erfolg....

Was die ärzte Angeht ist's halt so ne sache, ich hab im Moment einfach kein Vertrauen zu denen - ich weiss, das tönt vielleicht extrem doof - aber nach dem man nebst Prostata, Ultraschall, etc. auch einige Medis ausprobiert hatte (schon in meiner Jugend) und nie irgend etwas wirklich eine Lösung gebracht hat, habe ich einfach das Gefühl, dass der Medizinmann in meinem Fall irgendwie Ratlos ist (das bin ich selber auch) und halt einfach ein paar standard-sachen probiert.
Zumindest scheint mir das Rechnungsstellen irgendwie vordergründig...
Medi-Verschreiben und gut ist.

Ich war auch schon beim Psychologen - eigeninitiative - aber der konnte auch nichts feststellen.-.. ich hab' zwar viel "Stress" aber das ist's auch schon bin sonst emotional stabil, weder angeschlagen noch hatte ich irgend welche traumatisierende erlebenisse mit welchen ich nicht "klar" komme.


Was mir in meinem Fall einfach extrem komisch vorkommt ist das Auftreten der Inkontinenz/des Bettnässens quasi "Phasenweise" - ich meine wenn's was nerven-techn. wäre würde das ja wohl dauernd der Fall sein... aber eben es gab immer wieder Jahre in denen gar nichts (bis auf meine idR. eher häufiges WC-besuchen) war und dann "plötzlich" wieder.

Ich werde wohl mal wenn ich mir das Herz dazu Fassen kann, wieder mal einen weiteren Urologen aufsuchen... auch wenn's mir jetzt schon "sträubt" bei dem Gedanken an das ganze Prozedere...
Benutzeravatar
daniel105
(Themenstarter)
Starter (bis 15 Beiträge)
Starter (bis 15 Beiträge)
 
Beiträge: 3
Alter: 39
Registriert: 29 Mai 2012 21:32
Wohnort: Schweiz
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Art der Inkontinenz: kompliziert...

Beitrag #5 von Sebald » 31 Mai 2012 16:41


Hallo Daniel,

zunächst: die Sache mit den Nerven bezog sich nicht auf dich, sondern auf deinen Vorschreiber. Keine 'Sorge': ich weiss, dass Hilfsmittel wirklich helfen (können).

Und zur Suche eines neuen Urologen würde ich dich gerne ermutigen. Vielleicht kannst du über den Bereich Diagnose mal abchecken, was bisher gemacht wurde, und was noch oder nochmal gemacht werden könnte. Das muss man dann beim nächsten Arzttermin sicher nicht alles anfordern, aber man kann auf diese oder jene Untersuchung hinweisen. Dann muss sich der Urologe dazu positionieren und zumindest erklären, warum er es nicht für sinnvoll hält. Und auch hierüber erkennt man, ob man mit dem Arzt kann oder nöcht.

Beste Grüße!
Sebald
Benutzeravatar
Sebald
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 235
Alter: 48
Registriert: 14 Nov 2009 17:26
Wohnort: südliches Bayern
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Art der Inkontinenz: Neurogene Blase & Darm
Hilfsmittel: Katheter (ISK), Slips

Beitrag #6 von Psycho » 03 Jun 2012 20:47


Hallo Daniel,
mich würde die Art die Diagnostik interessieren, die beim Psychologen erfolgte. Wie oft warst du zu den Sitzungen?
Psycho
Benutzeravatar
Psycho
Superautor (min. 50 Beiträge)
Superautor (min. 50 Beiträge)
 
Beiträge: 82
Registriert: 21 Jul 2008 14:39
Wohnort: Brandenburg
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Art der Inkontinenz: Tröpfelinkontinenz
Hilfsmittel: Einlagen

Beitrag #7 von Chris24 » 06 Jun 2012 09:18


daniel105 hat geschrieben:Was mir in meinem Fall einfach extrem komisch vorkommt ist das Auftreten der Inkontinenz/des Bettnässens quasi "Phasenweise" - ich meine wenn's was nerven-techn. wäre würde das ja wohl dauernd der Fall sein... aber eben es gab immer wieder Jahre in denen gar nichts (bis auf meine idR. eher häufiges WC-besuchen) war und dann "plötzlich" wieder.

Ist bei mir ähnlich.
Auslöser sind Probleme mit dem Rücken, gepaart mit - na, sagen wir mal - "sehr empfindlichen" Nerven im entsprechenden Bereich.
Grund dafür ist wohl eine Verletzung (Zwerchfell kaputt), die recht schlecht verheilt zu sein scheint. Und weil das ganze Gewebe irgendwie zusammenhängt, kann das auch Auswirkungen auf den Bereich der Wirbelsäule haben. Früher ging das phasenweise mit sehr unangenehmen Bauchschmerzen einher. Das ist jetzt wesentlich weniger schlimm, auch der Nebeneffekt hat sich erheblich gebessert. Manchmal merke ich immer noch ein leichtes ziehen - und habe dann wenigstens eine Vorahnung, was als nächtlicher Nebeneffekt passieren könnte.

Rausgefunden (und behandelt) hat das übrgigens keiner der Ärzte, sondern ("m")eine Osteopathin.
Da sich "Rücken", Bauchschmerzen und nächtliches Auslaufen gebessert haben, gehe ich doch davon aus, dass sie irgendwie Recht haben muss. :wink:

Hoffe, dass ich helfen konnte.

Cheers
Benutzeravatar
Chris24
Superautor (min. 50 Beiträge)
Superautor (min. 50 Beiträge)
 
Beiträge: 59
Alter: 37
Registriert: 17 Apr 2005 17:02
Wohnort: Norddeutschland
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Partner: verheiratet
Art der Inkontinenz: nachts, alle 2-3 Wochen
Hilfsmittel: Zumindest wenn ich auswärts schlafe. Meistens Pants

Beitrag #8 von daniel105 » 17 Jun 2012 14:20


Psycho hat geschrieben:Hallo Daniel,
mich würde die Art die Diagnostik interessieren, die beim Psychologen erfolgte. Wie oft warst du zu den Sitzungen?
Psycho


Psycho,

Ich war in meinem leben zwei mal in einer Psychotherapie - das erste mal unabhängig vom genannten Inko Problem, da mir der Wunsch lag einige meiner Aktionen / Rekationen auf div. Inputs etwas besser zu kontrollieren (war eine zeitlang recht aggressiv...
Das war sehr interessant und der Psychotherapeut war wirklich gut.
Damals war das über den Zeitraum von etwa einem Jahr, Sitzungen ca. alle 2 Wochen am Anfang, dann noch etwa einmal im Monat... Ich fand es hatte mir damals geholfen die bewussten & unbewussten umstände zu erkennen, auch mittel und Wege zu finden anders auf Situationen zu reagieren - überhaupt konnte ich viel über mich lernen.

daher war ich auch nicht abgeneigt, als mir der eine Arzt bez. der Inko riet das mal psychologisch abklären zu lassen.

Da mein damaliger Psychologe nicht mehr arbeitete (pensioniert) ging ich zu einem anderen - der war auch gut - wobei ich sagen muss dass mir der letzte "erfahrener" schien, aber das war dennoch nicht schlecht.

Das ganze lief auf der Basis von Gesprächstherapie / Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie... insg. habe ich 12 Sitzungen mitgemacht (jeweils eine pro woche)...
Die Gespräche waren gut und es wurde viel über meine Erlebnisse und deren Verarbeitung / Bezug auf meine aktuelle Situation geredet... Details sind mir für die "öffentlichkeit" aber zu persönlich.
Was die Inko betrifft konnte zwar festgestellt werden, dass dies für mich ein grosser "Stressfaktor" ist und mich durchaus auch belastet - dabei hat die Therapie sicherlich auch etwas geholfen mir die Akzeptanz des ganzen etwas näher zu bringen und somit einen teil des Druckes / Stresses abzubauen - aber eine Ursache oder eine Lösung konnte nicht gefunden werden.
Kurz gefasst bin ich mit dem meisten erlebten im Reinen und auch meine aktuelle Situation belastet mich bei weitem nicht bis an die grenze...
Benutzeravatar
daniel105
(Themenstarter)
Starter (bis 15 Beiträge)
Starter (bis 15 Beiträge)
 
Beiträge: 3
Alter: 39
Registriert: 29 Mai 2012 21:32
Wohnort: Schweiz
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Art der Inkontinenz: kompliziert...

Beitrag #9 von Psycho » 08 Jul 2012 22:15


Hallo Daniel,
ich sprach von der Art der durchgeführten Diagnostik und nicht von der Art der Therapie beim Psychologen. Jeder Psychologe macht vor Beginn einer Therapie eine ganz gründliche Diagnostik (unabhängig von der Diagnostik des Arztes, da diese einen anderen Bereich erfasst.) und baut dann die Therapie auf die Ergebnisse auf. Die Diagnostik kann mehrere Stunden dauern (je nach der Problemstellung und der Diagnostik des Arztes).
Mich interessiert wie und auf welche Art die Diagnostik erfolgte.
MfG
Psycho
Benutzeravatar
Psycho
Superautor (min. 50 Beiträge)
Superautor (min. 50 Beiträge)
 
Beiträge: 82
Registriert: 21 Jul 2008 14:39
Wohnort: Brandenburg
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Art der Inkontinenz: Tröpfelinkontinenz
Hilfsmittel: Einlagen

Beitrag #10 von Sebald » 11 Jul 2012 10:14


Hallo Psycho,

ähem, kann Daniel darauf überhaupt eine Antwort geben? Der Therapeut lässt erzählen, macht sich seine Notizen, erklärt das Einnässen für ein psychologisches Phänomen (ansonsten müsste er die ganze Sache ja wieder an den Urologen zurück geben) - und los geht es... - welche Frequenz die Therapie hatte, dazu hat Daniel ja etwas gesagt.

Oder stelle ich mir die ganze Sache zu einfach vor? Sollte das so sein, dannn wäre eine Erläuterung von Dir sehr nett - das würde auch Dein Interesse an der Diagnostik etwas kontextualisieren...

Beste Grüße,
Sebald
Benutzeravatar
Sebald
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 235
Alter: 48
Registriert: 14 Nov 2009 17:26
Wohnort: südliches Bayern
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Art der Inkontinenz: Neurogene Blase & Darm
Hilfsmittel: Katheter (ISK), Slips

Nächste

Zurück zu Inko Forum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste

cron