Hallo & einige Fragen

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Beitrag #11 von Psycho » 11 Jul 2012 23:04


Hallo Sebald,
wie dir sicherlich aus meinem Profil bekannt ist, bin ich Psychologin und auch in meinem Beruf tätig. Jeder Psychologe macht vor einer Therapie eine Diagnostik (es werden dazu sehr unterschiedliche Verfahren eingesetzt, auch das Gespräch). Es ist so wie eine mögliche Ursachenforschung. Durch diese erkennt der Psychologe erst wo die wirklichen Probleme des Klienten ganz genau liegen und wo er mit der Therapie ansetzen kann, bzw. muss. Dann wird auch die Art der Therapie festgelegt und mit dem Klienten besprochen. Der Psychologe ist auch gleichzeitig Therapeut (sollte unbedingt so sein, wenn er das Studium entsprechend abgeschlossen hat). Es gibt aber auch „Therapeuten“, die nicht Psychologen sind. Diese „Therapeuten“ arbeiten ganz anders, was nicht bedeutet, dass sie nicht auch eine gute Arbeit auf ihrem Gebiet leisten können. Leider reicht ihre Ausbildung nicht immer aus und ist oft auf eine Therapieform begrenzt.
Vielleicht hilft dir meine Antwort etwas über das Berufsbild eines Psychologen zu erfahren. Leider ist der Beruf des Psychologen bei vielen Menschen nicht so gut angesehen, da oft die Meinung besteht, dass der Psychologe nur mit Menschen arbeitet, die (so die Meinung einiger Leute) „bekloppt“ sind. Oft wird der Beruf eines Psychologen auch mit der Arbeit eines Psychiaters (er ist ein Arzt) verglichen.
Sei gegrüßt von Psycho
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Beitrag #12 von Struppi » 15 Jul 2012 18:22


Hallo Psycho,

wie immer ganz nett beantwortet es doch nicht die eigentliche Frage.

Ich hingegen stelle doch einfach mal das vorhandene Dipl.-Psych. ganz unverfroren infrage.

Gruß

Hannes
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Beitrag #13 von Sebald » 15 Jul 2012 18:42


Hallo Hannes, hallo Psycho.

Ich weiss, dass es hier ein gewisse Verhärtung im Dialog (?) von euch beiden gibt. Doch würde ich den akademischen Grad erstmal nicht in Fragen stellen wollen.

Fragen tu ich mich aber schon, in welcher, wenn nicht sprachlichen Form, der Psychologe bei einem Erwachsenen zu seiner Diagnose kommen will. Anders als durch Befragung des künftigen Patienten geht es doch eigentlich nicht... (außer der Psychologe läuft im Alltag mit, was ich für unwahrscheinlich halte).

Beste Grüße,
Sebald
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