Jetzt 4 Jahre Inkontinent – das „Warum“ noch immer ungeklärt

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Jetzt 4 Jahre Inkontinent – das „Warum“ noch immer ungeklärt

Beitrag #1 von Olli » 12 Jan 2015 17:17


Hallo liebe Forums-Mitglieder,

jetzt bin ich seit 4 Jahren Inko, nur das warum oder wodurch ist immer noch ungeklärt.

Wie ich an anderer Stelle schon mal geschrieben habe bin ich nach einer wirklich „peinlichen Vorstellung“ in einer Postfiliale direkt zu meiner Urologin. Dort wurde wie schon ein paar Jahre vorher eine BE + Harnwegs und Samenleiter diagnostiziert, wie in den Jahren zuvor – vollkommen schmerz- und beschwerdefrei.

Die Entzündungen und Infektionen vergingen nach längerer Einnahme von Antibiotika, die Inko blieb.

Dann die volle Bandbreite an Untersuchungen Blasenspiegelungen, Urodynamik, Orthopädie, Neurologie....... nirgends wurde was gefunden. Die Diagnose im Beckenbodenzentrum: Überaktive Blase mit Dranginkontinenz und Enuresis nocturna.

Die Mediodysee der „hochdosierten anticholinergenen" Pharmas habe ich abgebrochen und würde ich wieder tun, die Nebenwirkungen sind ja bekannt aber ich war nie wirklich kontinent.
Die Fachkompetenz im Beckenbodenzentrum wollte unbedingt Botox probieren – ich in keinem Fall.

Im laufe der Jahre hat sich die Inko insoweit verändert das ich heute 24/7 in Windeln bin. Vielmehr ich habe mich verändert und die Windeln als einen Teil von mir akzeptiert und mich nicht mehr dem Zwang und Drang unterworfen unbedingt „normal“ sein zu wollen, zumindest punktuell – ohne Windel.
Auch die nächtlichen Toilettenbesuche, in Spitzennächten bis zu 8x, gehören der Vergangenheit an.
Sport, Fitnessstudio, Konzert, Theater, Kino – alles kein Thema.

In den letzten 6 Monaten wollte ich es dann doch nochmal wissen, das „Warum“?. Geboren aus einem immer wiederkehrenden Taubheitsgefühl im Oberschenkel lag` der Verdacht der Bandscheibe nahe. Ich hatte da schon mal vor 20 Jahren Probleme und es gibt ja auch Bandscheibenvorfälle die nicht erkannt werden und eine Schädigung der Nervenwurzeln historisch sein könnte.

Der Gang zum Orthopäden brachte nichts neues, alles normal und altersbedingt. Der Neurologe hat auch nichts gefunden und der Radiologe nach dem MRT fand „keinen Anhalt einer intraspinalen Ursache der Blasenfunktionsstörung im Bereich des lumbalen Spinalkanals“.

Wer hat ähnliche Erfahrungen oder noch Ideen in der Diagnostik?

Lieben Gruss, Olli
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Olli
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