beinbeutel bei flüssigkeitsverbot im flughafen

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Re: beinbeutel bei flüssigkeitsverbot im flughafen

Beitrag #11 von SquareLoop » 14 Feb 2015 17:47


Hallo Adi,

ich hatte auch schon mal über eine Wildnistour in der Slowakei mit Stunning Slovakia nachgedacht. Natürlich wären Windeln in der Hohen Tatra doch etwas hinderlich. Allerdings habe ich die Firma einfach angeschrieben und die Problematik geschildert. Darauf wurde mir mitgeteilt, dass das alles gar kein Problem sei und man mir dabei behilflich sein würde, das ganze vernünftig zu handhaben.

Mein Rat wäre daher: Schreib einfach den Tour-Organisator an und bitte um Hilfe. Auch die Fluggesellschaften nehmen medizinisches Sondergepäck im Regelfall kostenlos mit sofern man vorher fragt. Den Buschpiloten vor Ort wird es sicherlich lieber sein, wenn ein Gast Windeln benutzt statt wie viele anderen nach einer Stunde um eine Pinkelpause zu bitten.

Mach Dich daher einfach locker und versuche alles vorher zu organisieren. Sollte es an der englischen Sprache hapern, könnte ich mit einer Übersetzung aushelfen.

Viele Grüße,
Jan
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SquareLoop
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Re: beinbeutel bei flüssigkeitsverbot im flughafen

Beitrag #12 von adi3611 » 19 Feb 2015 21:40


Hallo Jan
Vielen Dank für Deine Hilfe,aber ich denke wir sind ein wenig von meinem eigentlichen Problem abgekommen. Meine Sorge ist das peinliche durchsuchen am Zoll und das Körper abtasten, sowie der lange Flug und das Problem mit dem wechseln ohne das jemand etwas davon mitbekommt. Das Gebäck ist für mich eher ein kleineres Hindernis da,wir ja zu zweit fliegen und alles auf zwei Koffer verteilen können. Vierzig Molicare wiegen ganze 4 Kilo,praktisch 2 Kilo pro Koffer. Meine Idee war deswegen auf Beinbeutel umzusteigen,um die ganzen Peinlichkeiten zu verhindern und mich einfach flexibler bewegen zu können ohne auffälligen Wechsel.
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adi3611
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Re: beinbeutel bei flüssigkeitsverbot im flughafen

Beitrag #13 von Georges » 20 Feb 2015 10:06


Hallo,

ansonsten rufe doch mal am Flughafen bei der Sicherheitsfirma nach und schildere dein Problem. Ich vermute das ein Arztattest ausreichen wird? Auch beim "Befummeln" ist meine Erfahrung dass die Sicherheitsleute sehr diskret sind. Sogar in Russland und Südkorea war die Diskretion sehr hoch. Es gab selten eine Rückfrage und wenn, dann auch hier sehr diskret. Ich habe hierfür auch nie ein Attest austellen lassen.
Also keiner wird von Schleuse 1 zu den Kollegen bis Schleuse 6 rufen und laut fragen was er jetzt mit einen "Inko" machen muss. :lol:
Ebenso haben die keine Zeit sich darüber ausführlich zu unterhalten, die Leute arbeiten unter immense Zeitdruck. Du bist nach der Kontrolle schon direkt wieder vergessen. Und, es gibt bestimmt viele Menschen mit Blasenschwäche die per Flieger an der selben Tag reisen, also alles kein Problem.

Ich habe auch mal mit ein Kondomurinal experimentiert. Persönlich bin ich keinen Fan davon, es ist mir zu viel Klempnerei. Wenn unterwegs als Ungeübter etwas schief geht, hast du eine schöne Bescherung. Nachts passierte es mehrmals dass es geleckt hat, ich bin laut meine Frau nachts oft wie einem Wühlmaus, also eine sehr unruhige Schläfer. Bei der richtige Produktauswahl kann da mit Schutzhosen nichts schief gehen. Für beide Systeme ist etwas zu sagen, da hilft denke ich nur ausprobieren. Klar, im Sitzen leckt eine Hose schneller durch, dafür irritiert mich aber das Kondom, was ich als sehr unbequem empfunden habe. Letztendlich habe ich mich dann doch für die aufsaugende Liga entschieden. Dies ist aber meine persönliche Entscheidung.

Auch ich kann tagsüber oft normal zur Toilette und wie du schreibst, nur wenn ich muss, dann muss ich auch direkt. An Reisetage bin ich da sehr gut mit Pants und solche Flexsysteme zurecht gekommen. Kam es vor dass ich unterwegs doch wechseln müsste, habe ich so ein Flexslip genommen. Diese kannst du sehr gut im Stehen anziehen, sind problemlos mehrfach zu öffnen/schließen, und sind auch sehr sicher. In Zeiten von Crohn-Schübe trage ich normale (dünne) Inkontinenzslips. Wenn du die Slips nicht zu eng anlegst, kannst du diese mit etwas Geschick auch wie eine Unterhose herunterziehen. Mit ein wenig Gefühl kannst du dann auch im Stehen dein Geschäft erledigen. Zur Not zuhause ein paar Mal üben, aber das klappt bei jeder, behaupte ich mal. Das Ganze sichere ich immer noch ab mit ein normale etwas engere Unterhose in Modell "Pants", so eine Hose mit von diese sehr kurze Hosenbeine. Es bleibt dann genug Platz zum Atmen und es ist alles sicher. Ich finde dann auch der Anblick besser für mich, für meine Frau oder für jeder wo ich mich mal entkleiden muss (z.B. Arzt). Aber auch dies ist meine persönliche Meinung.
Da ich im Flieger auf längere Strecken fast immer eine Jogginghose oder sonstige weite Hosen trage, fällt dies alles definitiv nicht auf. Ziehe dich nach dem Zwiebelprinzip an, dann kannst du an Bord auch mal was ausziehen wenn es dir zu warm wird. Mit Fleece und Funktionsunterwäsche bleibst du völlig "schweißfrei". Während der Flug brauchst du vielleicht auch gar keinen Slip zu wechseln. Suche dir ein Gangplatz aus, dann kannst du ohne Probleme heraus. Viel oder tief Schlafen hält sich immer stark in Grenzen. Es herrscht immer viel Betrieb an Bord und ständig laufen Leute herum.

Mein Fazit, ich wurde für Unterwegs auf Pants/Slips setzen. Sicherlich wenn du normal auf Toilette gehen kannst.

Ich hoffe dass du etwas mit meinen Beitrag anfangen kannst und wünsche dir eine sehr schöne Reise.

//Georg1
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Re: beinbeutel bei flüssigkeitsverbot im flughafen

Beitrag #14 von carl32 » 29 Jun 2015 18:03


Hallo Helumt
Ich reise ebenfalls sehr viel und lebe, beruflich bedient nun ein paar Jahre in Johannesburg. Ich trage seit ca. 1 Jahre, Tena Pants XL. Hatte noch nie Probleme, ausser in Frankfurt am Airport. Habe immer 2 -3 Tena Spare dabei, aber in bei den letzten beiden Flügen über Frankfurt, mussten die Securitys jedesmal alles ausbreiten.... da stehst du in der Schlange und sie machen dich breit ! Hatte noch nie ein Problem hier in Afrika.
Schlage Dir vor, den Beutel zu entleeren, bevor du auf den Flieger gehst.
Leider ist meine Konsequenz, das ich Frankfurt meide, als Transfer Airport.
Ich wünsche Dir einen angenehmen Aufenthalt in Botswana. wenn Du wilde Tier und Natur magst, da bist Du absolut richtig.
Herzlichen Gruss aus Jozi
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Re: beinbeutel bei flüssigkeitsverbot im flughafen

Beitrag #15 von adrian82 » 02 Jul 2015 07:51


Frankfurt scheint sich einen Spass daraus zu machen, unnötig zu schikanieren.

Ich musste zweimal einen Kilometer latschen um einen Photoapparat zu scannen. Das machen sie sonst nirgends.

Auch ich meide Frankfurt, aber überhaupt D, wegen der ewigen Streiks. Man kann so keine Interkontinentalflüge langfristig planen.
Adrian
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