Therapie Hyperaktive Blase / Dranginkontinenz

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Re: Therapie Hyperaktive Blase / Dranginkontinenz

Beitrag #11 von residesi24 » 24 Aug 2015 12:13


Beispiel schwere Infekt, nicht mehr Pinkeln können und starke Schmerzen
Tom252 hat geschrieben:Hallo,

habe schon mehrfach Botox bekommen und kann bisher nichts negatives dazu berichten. Es kommt aber auch darauf an wer und wie es gemacht wird.

Was hast Du negatives gehört?

Viele Grüße
Tom
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Re: Therapie Hyperaktive Blase / Dranginkontinenz

Beitrag #12 von Tom252 » 24 Aug 2015 12:34


Hallo,

schwere Infekte und starke Schmerzen kann ich nicht bestätigen. Wieso sollte es deswegen Infekte geben? Es kann kurz nach der Gabe zu Infekten kommen, aber das kann auch bei einer Spiegelung geschehen. Botox gibt man auch gegen Schmerzen in den man die Schmerzindikatoren einspritzt, so wie es bei mir gemacht wurde und ich war damit fast bzw. eine gewisse Zeit schmerzfrei.

Nicht mehr pinkeln können, kann passieren muss aber nicht passieren, das kommt auf den Arzt drauf an der dir das Botox verabreicht. Wenn du wirklich nicht mehr pinkeln kannst vergeht das nach einigen Monaten wieder und kann dies beim nächsten Mal sicher berücksichtigen.

Alles in Allem ich mache es immer wieder, da es mir mehr bringt als schadet und ich einen Arzt habe, der auch vorsichtig agiert.

Viele Grüße
Tom
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Re: Therapie Hyperaktive Blase / Dranginkontinenz

Beitrag #13 von MartinK » 08 Sep 2015 19:59


Hallo zusammen

Es sind nun gut 1 1/2 Monate her, seit ich mit der Einnahme von Betmiga (50 g) begonnen habe. Hier mein versprochenes Update: Die Situation hat sich bei mir insofern verbessert, dass meine Blase deutlich entspannter ist. Die Kontinenz ist zwar nicht zurück, aber ich habe nicht mehr das ständige Gefühl, dass ich pinkeln muss, und muss auch effektiv nicht mehr so häufig Wasser lassen. Über den Daumen gepeilt hat sich die Häufigkeit inetwas halbiert; d.h. an einem normalen Tag muss ich ca 10 mal pro Tag pinkeln. Auch meine Nächte sind ruhiger und mein Schlaf entsprechend entspannter. Ich habe also den Eindruck, dass das Medikament mir hilft. Da ich überhaupt keine Nebenwirkungen spüre, werde ich es weiter einnehmen.

Die Blasenkontrolle ist eine andere Sache...wenn ich nicht innert kurzer Zeit die Toilette erreiche, geht's in die Hose, und die Nächte waren in den letzten 4 Monaten fast ausnahmslos nass...da bin ich ratlos und habe wenig Hoffnung, dass es besser wird.

Herzliche Grüsse
Martin
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Re: Therapie Hyperaktive Blase / Dranginkontinenz

Beitrag #14 von Helmut » 09 Sep 2015 18:07


Hallo Martin,

freut mich zu hören dass du mit Betmiga gut klar kommst ggf. kann die Dosis vielleicht noch leicht erhöht werden. Am besten lässt sich der Therapieerfolg mit einer Urodynamik erkennen, die sollte demnächst noch gemacht werden. Auch wenn deine Kontinenz noch nicht wieder hergestellt ist, so ist der ständige Drang doch merklich zurück gegangen.

Viele Grüße Helmut
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Re: Therapie Hyperaktive Blase / Dranginkontinenz

Beitrag #15 von interface1860 » 12 Dez 2015 17:39


Liebe Forums Mitglieder,

bei meiner Recherche für Hilfsmittel zur Kontrolle von Harninkontinenz bin ich auf lirscientific [punkt] com aufmerksam geworden. Dabei geht es um einen Sensor auf der Bauchdecke, der den Füllstand der Blase misst und diskret Meldung für den nächsten Toilettengang gibt.
Würde eine solche Anwendung helfen mit der Krankheit besser umzugehen?

Würd mich über eure Meinung freuen.
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Re: Therapie Hyperaktive Blase / Dranginkontinenz

Beitrag #16 von Helmut » 24 Dez 2015 17:36


Hallo interface1860,

ich habe mir mal die Seite http://www.lirscientific.com/ mit den Brightly angeschaut, so richtig viel an Informationen gibt es nicht zu lesen. Das System Lilium® α-200 ist ähnlich aufgebaut und soll auch den Füllstand der Blase erfassen können. Beide Systeme sind aber noch nicht auf den Markt. Erst wenn die Systeme verfügbar sind, wird sich eine Aussage treffen lassen wie zuverlässig sie arbeiten und ob es tatsächlich eine Erleichterung für bestimmte Patientengruppen gibt. Ich bin mir auch nicht so sicher ob es sich um zwei verschiedene Systeme handelt oder ob der gleiche Hersteller dahinter steht.

Welchen nutzen ein solches System bietet lässt sich schwer sagen, aber ich denke es kommt nur eine kleine Patientengruppe dafür infrage. Zum einen könnte ich mir bei Patienten mit Dranginkontinenz vorstellen dass sie frühzeitig gewarnt werden wenn sich die Blase einen bestimmten Füllstand nähert um zuvor noch selbst zur Toilette zu gehen und zum anderen könnte es bei Patienten mit noch leichter Demenz etwas bringen, wenn sie daran erinnert werden dass sie zur Toilette gehen müssen. Einen anderen Einsatzbereich kann ich mir im Augenblick nicht vorstellen, da noch keine Details zu diesem Gerät verfügbar sind.

Viele Grüße Helmut 8)
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Re: Therapie Hyperaktive Blase / Dranginkontinenz

Beitrag #17 von Hoods » 14 Feb 2016 18:46


Hi,

ich habe auch mit Ditropan angefangen, das hat bei mir zu extremer Mundtrockenheit geführt und deswegen habe ich es wieder abgesetzt. Bin jetzt bei Vesikur gelandet, was mir sehr gut weiterhilft und Nebenwirkungen habe ich bis jetzt auch noch keine. Hoffe das bleibt so, aber bis hierher kann ichs eig nur weiterempfehlen.

LG
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Re: Therapie Hyperaktive Blase / Dranginkontinenz

Beitrag #18 von Ditta59 » 29 Feb 2016 08:01


Hallo,

bekam vom Arzt ein Blasenspasmolytikum zum Austesten verschrieben. Es heisst PROPIVERIN AL und ist ein echtes Dreckszeugs. Abgesehen davon, dass es Null gebracht hat, bekam ich dermassen Mundtrockenheit, dass es fast nicht zum Aushalten war. Nun, ich weiss jetzt definitiv, dass ich eine Belastungsinkontinenz habe, nicht mehr und nicht weniger. Von den Antidepressiva, die ich seit 16 Jahren eingenommen habe, kenne ich das Problem der Mundtrockenheit schon zur Genüge. Bin im Moment gerade dabei, die AD ausschleichen zu lassen, weil ich keine Lust auf die vielen anderen Nebenwirkungen der AD´s habe und keine Lust mehr, mir das ganze Leben mit diesen Medikamenten versauen zu lassen. Habe es mit dem HA abgesprochen und schleiche, wie schon erwähnt, gaaanz langsam aus.

LG Ditta59
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