Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

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Re: Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

Beitrag #11 von Mick » 12 Mär 2018 10:19


Hallo Marco,

Danke für deine Nachricht!
Beim letzten Urologentermin habe ich das nicht angesprochen, weil zu diesem Zeitpunkt nur das Bettnässen aktuell war - und das habe ich (leider) verschwiegen ..
Mein Hausarzt weiß aber natürlich vollumfänglich Bescheid, für den ist die derzeitige Inko aber eine logische Folge aus der momentanen psychischen Belastung ...
Nachdem ich wegen einer anderen Sache aber regelmäßig beim Urologen bin (und mir der Verzicht auf eine Windel mittlerweile einfach zu "gefährlich" ist), wird er ja selbst nachfragen, was es damit auf sich hat ... wenngleich mir dabei nicht sonderlich wohl sein wird :-(

Spekulieren möchte ich natürlich nicht, mich irritiert nur die Unregelmäßigkeit und das Fehlen irgendeines "Systems" hinsichtlich der Zeitpunkte, wo es einfach "läuft" und das einfach nicht in die klassischen Inkontinenzformen einzuordnen ist - aber vielleicht bin ich mit meinem seltsamen Fall nicht alleine und jemand aus diesem Forum kennt das auch ...

Mylenium könnte da schon recht haben mit seiner Theorie ... ich denke noch drüber nach, freue mich aber immer über weitere Meinungen ;-)

Viele Grüße,

Mick
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Re: Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

Beitrag #12 von Marco N. » 12 Mär 2018 10:36


Hallo Mick,

dass es am Anfang sehr unangenehm ist steht außer Frage aber wage bitte diesen Schritt.

Der Urologe wird sowieso erst einmal Fragen stellen (wann, wo, wie, ...). Einige Fragen werden auch uangenehm sein. Der Arzt braucht aber diese Angaben.

Im zweiten Schritt wird er Untersuchungen veranlassen. Wenn das vorbei ist, hast du zumindest mehr Sicherheit ob es organisch oder psychisch ist (oder durch Medikamente ausgelöst wird) und um welche Art der Inkontinenz es sich bei Dir handelt.
Was ja nicht ganz unwichtig ist, ist es etwas vorübergehendes oder was langwieriges. Sicher kann der Urologe das zwar am Anfang nicht sagen aber eine Prognose abgeben.

Vorsicht wenn der Arzt gleich am Anfang auf Medikamente zurückgreifen will (ohne anständige Diagnostik). Dann behandelt er ins Blaue und das kann nachteilig sein.

Bitte nicht böse sein aber dein Hausarzt redet das auch nur dahin oder macht es sich leicht, wenn er es nicht untersucht bzw. untersuchen lässt.

Und bitte denke daran. Bei einer anerkannt diagnostizierten Inkontinenz werden Inkontinenzhilfen Verschrieben.

Viele Grüße
Marco N.
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Re: Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

Beitrag #13 von Mick » 13 Mär 2018 12:30


Hallo Marco,

vielen Dank für deine Tipps!
Mal schauen, was der Urologe sagt, wenn ich übernächste Woche wieder beim Hausarzt bin, werde ich mal eine Überweisung anregen ...

Unangenehme Fragen kann ich mir fast nicht vorstellen, denn wenn es erstmal jemand weiß (und das sind dann doch einige), dann gehe ich relativ offen mit der Thematik um - es ist aber halt jedes mal wieder ein erneutes "Outing", um dann festzustellen, dass mein Umfeld unerwartet locker drauf reagiert ...

Aber ich muss trotzdem meinen ganzen Mut zusammennehmen, weil wenn ich mal dort bin, komme ich nicht mehr aus :puke: und stehe dann mit ner Windel da ... aber wird schon irgendwie klappen!

Danke für deine Zusprache,

LG

Mick
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Re: Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

Beitrag #14 von Marco N. » 13 Mär 2018 15:00


Hallo Mick,

kein Thema.

Wenn dein Umfeld damit recht locker umgeht, ist eine große Hürde ja schon genommen.

Wenn dein Hausarzt sich gegen die Überweisung sperren sollte (was ich nicht glaube), dann sprich es beim nächsten Besuch bei deinem Urologen einfach an. Die Zeiten, wo man zwingend eine Überweisung braucht, sind ja zum glück vorbei.
Und wie gesagt, dann hast du mehr Sicherheit und weißt woran du bist.

Nur Mut und viel Erfolg.

Viele Grüße
Marco N.
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Re: Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

Beitrag #15 von Powerfix » 14 Mär 2018 10:34


Mick hat geschrieben:
Aber ich muss trotzdem meinen ganzen Mut zusammennehmen, weil wenn ich mal dort bin, komme ich nicht mehr aus :puke: und stehe dann mit ner Windel da ... aber wird schon irgendwie klappen!

Danke für deine Zusprache,

LG


Mick

Hallo
Vielleicht kannst Du dieses Statement erklären. Du kaufst anscheinend Windeln und gehst zum Hausarzt. Musst du dich dort ausziehen bis auf die Windel? Diese Art der "Demütigung" hatte ich noch nie erlebt. Deshalb kommt mir so was suspekt vor. Würde kürzlich an meinem besten Stück operiert und selbst da beim der Nachkontrolle der Naht hatte ich mich nicht voll entkleiden müssen. Ich machte einen Klebestreifen auf und zog Hose und Windel nach unten. Arzt schaute Wunde an fertig. Als Tip kannst du ja eine weite Boxershort über deine Windel tragen. Hausärzte sind keine Urologen noch Proktologen deshalb weis ich nicht warum Du nur in Windeln dastehen willst?



Mick hat geschrieben:

Powerfix, was die Verschreibung von Hilfsmitteln angeht - über die Beihilfe ist das tatsächlich (Gott sei Dank) relativ problemlos ...
Mick


Auch hier bin ich verwirrt mit diesem Statement. Beihilfe ist keine Versicherung, sondern wo der Staat bei Beamten, Soldaten, Polizisten und Angestellten im öffentlichen Dienst einspringt und ergänzt was nicht Privatversicherungsmässig bezahlt wird bzw umgekehrt. Ich bin gesetzlich krankenversichert aber habe schon bei Verwandtschaft bei der Einreichung von Beihilfe geholfen. Interessant ist deshalb das diese anscheinend bei dir mehr halt als üblich? Oder versuchst du ein Privatrezept einzureichen und zahlst dann selber?
Wäre sicher interessant für viele hier, weil unsere gesetzliche Krankenversicherung immer mehr knausert und wie gesagt bei Bettnässen nicht zahlt.
Danke für deinen Input
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Re: Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

Beitrag #16 von Mick » 14 Mär 2018 13:43


Hallo Powerfix,

da hast du mich, was den 1. Teil anbelangt, leider falsch verstanden!
Mir ging es gar nicht um den Hausarzt (der weiß das ja), sondern um den Urologen ... der weiß das eben noch nicht, und es ist halt jedesmal ein erneutes "Outing", worauf ich - trotz fehlender negativer Erfahrungen bis jetzt (Gott sei Dank) - auch nicht scharf bin :-(
Und "ohne" ist mir halt dann doch zu gefährlich, das kann ein paar Stunden gut gehen und dann passiert es recht schnell ...

Zu Teil 2:

Richtig, ich gehöre dem von dir bereits genannten Personenkreis an, deshalb ist das so.
Aber ich möchte das gar nicht zu sehr vertiefen, weil es ja auch nicht die Thematik meines ursprünglichen Beitrages war ...

Viele Grüße,

Mick
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Re: Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

Beitrag #17 von justin84 » 18 Apr 2018 23:24


Komischerweise passiert das aber in den meisten Fällen nur, wenn ich mich gerade etwas entspanne (bei ner Zigarette auf dem Balkon, während einer Pause oder wenn ich einfach mal mit nichts anderem beschäftigt bin). Das ist aber auch schon im Supermarkt vor dem Regal stehend beim Einkaufen vorgekommen ...
Ich habe dann das Gefühl, dass sich der Urin urplötzlich bereits im Harnleiter befindet und ich somit keine Chance mehr habe, ihn zurückzuhalten - es läuft dann halt.
Solange ich beschäftigt bin, passiert ewig überhaupt nichts - gestern während einer Schulung wurde die Windel zwar ein klein wenig nass, aber ansonsten war 9 Stunden (!!) Ruhe. Nach der Schulung setzte ich mich ins Auto - und plötzlich fängt es an zu laufen, so dass die Tena Slip maxi gut zu tun hatte ...
Das passiert 3-4 mal am Tag, so dass ich nun wirklich 24/7 Windeln brauche, weil das natürlich keine Einlage (wie sie vorher tagsüber ausreichend waren) mitmacht! Dafür habe ich jetzt zunehmend mehr trockene Nächte, was aber vermutlich daran liegt, dass ich mehr schlafe (Krank geschrieben) und leichter aufwache als vorher ...


Sprichst du von mir?
kommt mir irgendwie bekannt vor
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Re: Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

Beitrag #18 von Mick » 23 Apr 2018 16:17


Justin, dann bin ich zumindest nicht der einzige mit einer solchen Symptomatik - der Termin beim Urologen ist leider erst am 15.05., eher ging nix ...
Was genau ist bei dir denn diagnostiziert worden, bzw. mit welchen Verfahren?
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Re: Inkontinenz - Aber welche, was ist das????

Beitrag #19 von justin84 » 23 Apr 2018 18:15


war leider wegen diesen Problemen noch nicht beim Arzt( nur mit dem Darmproblem)! das Problem mit dem Blasendruck hab ich aber schon seit gut 15 Jahren mit eher seltenen urinverlusten (ist erst seit ein paar Monaten schlimmer, mit Verlust des ganzen Blaseninhalts), hab mir halt nie wirklich n kopf drum gemacht!
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