Inkontinenz im Fernsehen

Du hast allgemeine Fragen zum Thema Blasen-, Darmschwäche oder Inkontinenz? Oder Du weißt nicht wo Deine Frage hingehört? Dann bist Du im allgemeinen Inkontinenzforum richtig!

Moderatoren: Helmut, Benjamin, MSN, Marco N., Georges

Inkontinenz im Fernsehen

Beitrag #1 von Ramona » 06 Jun 2004 18:16


Habe ein Fernsehtip für Euch:

Montag, 07.06.04 um 20:15 Uhr auf BR3

Die Sprechstunde
Worüber niemand gerne spricht – Inkontinenz

Quelle:http://www.abm-medien.de/tvtip2


Gruß Ramona
GESTERN ist vorbei,
MORGEN ist noch nicht da
und HEUTE hilft der Herr.

Hermann Bezzel
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Beitrag #2 von walker » 06 Jun 2004 19:04


Hallo Ramona,

vielen Dank für Deinen TIPP.

Grüsse Walker
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Überraschung

Beitrag #3 von Frank » 07 Jun 2004 11:03


Danke für den Tip !

es gibt ja sonst wenig Info aus dem Fernsehen
über das "Tabuthema" Inkontinenz.
Vielleicht gibt es ja irgendwann den
Durchbruch.
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Beitrag #4 von Helmut » 08 Jun 2004 08:42


Hallo,

also ich habe mir die Sendung angeschaut, aber der Informationsgehalt war nicht gerade berauschend. Es wurde nur allgemein über Inkontinenz gesprochen, wobei der Schwerpunkt der Sendung bei der Stressinkontinenz der Frau lag. Wirklich neue Informationen gab es aber nicht zu hören, nur die üblichen Verfahren wie Beckenbodentraining und die diversen unterstützenden Operationsverfahren. Nur kurz wurde über die Problematik einer Harninkontinenz beim Mann nach einer Prostataoperation gesprochen und die Möglichkeit von speziellen Beckenbodentraining für Männer und die Anlage eines künstlichen Schließmuskels genannt.

Was mich positiv überrascht hat, das war daß erstmals auch über Selbsthilfegruppen und deren positive Arbeit bei der Bewältigung einer Inkontinenz gesprochen wurde. Alles in allem kann ich aber sagen, wer die Sendung nicht gesehen hat, der hat eigentlich auch nichts verpasst.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Fernsehsendung

Beitrag #5 von Kalle » 08 Jun 2004 12:37


hallo

Ich hatte mir erhofft, das mehr über die Probleme beim Mann gesprochen wird. Neues gab es wirklich nicht. Ich habe da nur einmal eine Frage zu dem künstlichen Verschluß der Harnröhre, ist dies eventuell etwas wenn man unter einer Dranginkontinenz leidet?

Von dem einem Herren aus der Gruppe kann ich mir es wirklich nicht voorstellen, das er nicht psychisch darunter gelitten hat.

Von meiner Warte her war die Sendung nicht das i-Tüpfelchen.
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Bayrisches Fernsehen

Beitrag #6 von frosch » 08 Jun 2004 15:47


Hallo liebe Gruppe!

Meine Freundin und ich haben gestern den Bericht gesehen. Es ging fast ausschließlich um Ältere. Außerdem kein Wort vom Bettnässen. Sie fühlte sich nicht besonders gut informiert durch die Sendung. Und ich sowieso nicht.
Als Bettnässer oder junger Inkontinenter ist man in den Augen der Öffentlichkeit und der Medien eben doch ein Alien.
Lieber Gruß, René
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Die Sprechstunde

Beitrag #7 von eckhard11 » 09 Jun 2004 01:03


Guten Abend allerseits,

ich verfolge diese Sendung - sporadisch - schon seit einigen Jahren.
Auch schon lange, bevor ich inkontinent wurde. Eigentlich mehr aus einer Art Masochismus, weil ich mir dabei Frau Dr. Antje-Katrin Kühnemann antun muß.
Daher erlaube ich mir die Bemerkung, daß in keiner anderen wissenschaftlichen oder medizinischen Sendung eine Moderatorin/Moderator dermaßen schlecht vorbereitet ist wie diese sogenannte "Ärztin" Dr. Antje-Katrin Kühnemann. Nicht nur gestern.
Ganz sicher hat dies aber auch mit einer gehörigen Portion Naivität ( ich will nicht unbedingt sagen : Dummheit ) zu tun, welche die Dame - fast immer - an den Tag legt.
Zum allergrößten Teil wiederholt sie eh´ immer nur das, was ihr Vorredner gesagt hat, dies aber dann als Fragestellung mit äußerst wichtiger Miene......
Ich bin auch ziemlich sicher, daß sich diese ausgemergelte Person unter Inkontinenz vorstellt, die Betroffenen hätten ein wenig "die Pipi am dröppeln", geradeso, wie es die Schlüpfereinlagenreklamen ( "Ersatzflüssigkeit" ) von Tena oder die Pinkelattacken ( "Du, ich muß schon wieder" ) von Granufink es im Fernsehen verkaufen.
Schade, eine gute Gelegenheit, einer breiteren Öffentlichkeit die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Harninkontinenz näher zu bringen, wurde vertan.
Von einer Stuhlinkontinenz ganz zu schweigen. Das wäre zuviel gewesen. Igidigitt !!! Dann wäre der magere Kopp über dem dürren, faltigen Hals ja noch mehr hin - und hergezuckt.

Nein Frosch, ich glaube nicht, daß wir Betroffenen in den Augen der Öffentlichkeit und der Medien als Alien angesehen werden. Zumindestens habe ich in dieser Hinsicht keine negativen Erfahrungen gemacht.
Es war ganz eindeutig das richtige Thema, aber mit einer - wie immer - erbarmungswürdigen Moderatorin und Gästen, welche zum Thema letztlich nichts beisteuern konnten oder wollten.
Ganz einfach die falschen Leute am richtigen Platz.

Aber es war immerhin ein Anfang.....


Ich leg mich wieder hin
Eckhard
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Beitrag #8 von mehlbox2001 » 09 Jun 2004 05:35


... also ich muss dem Helmut beipflichten, was die Offenheit bezüglich der Selbsthilfegruppen angeht, und wenn ich mich recht erinner, war's das erste Mal im deutschen Fernsehen, dass Leute völlig ungeniert darüber gesprochen haben, dass sie zwar ein Problem haben, aber dass sie mit den passenden Hilfsmitteln ihr Leben fast unbeeinträchtigt gestalten können.

Aus eigener Erfahrung, wenn über eigene Herzensanliegen berichtet wird, weiß ich, dass die Fernseh-Welt nie perfekt ist, weil jeder Journalist eigene Schwerpunkte hat. Aber ein paar bemerkenswerte Sachen mag ich im Gegensatz zu den "Defizit-Sehern" schon erwähnen. Da war die Frau, deren Mann wie völlig selbstverständlich beipflichtete, es sei schon bei der Mutter und der Oma normal gewesen, dass die nach einem halben Dutzend Geburten nicht mehr kontinent sind (ist glaub ich inzwischen aus dem allgemeinen Wissen verschwunden). Da waren die Leute aus der Selbsthilfegruppe, die endlich aus der "Schmuddelecke" entkommen sind, auch wenn's überwiegend Rentner waren (was ja die Alltags-Erfahrung bei Selbsthilfegruppen ist). Nicht zuletzt der abwägende Beitrag zur Frage der gutartigen Prostata-Vergrößerung: Soll ich, wenn's da läuft, operieren lassen, oder läuft's dann umso mehr? Und die Dame, die sagte, dass sie sich nun in der City viel freier bewegte, weil sie weiß, dass sie Dank ihrer Vorlagen nicht mehr panisch reagieren muss ...

Allein die zuletzt genannte Äußerung mag auf viele Zuseher anregend gewirkt haben, sich endlich mal mit Vorlagen zu beschäftigen. Ich kenn auch noch die Zeit, wo ich lieber zu Hause geblieben bin. Was für eine Befreiung ist es doch, sich wieder in die Stadt zu trauen! Wenn die Sendung nur ein paar Dutzend Zuschauern geholfen hat, ihre Angst zu überwinden, war's das wert! Könnt ihr "Profis" euch noch an die neurotisierende (!) Wirkung erinnern, die der erste Unfall in der Stadt beim Shopping hatte?

Natürlich kann auch keine Schwerpunktsendung umfassend sein. Auch mein Problem der unvollständigen Muskelkontrolle (nur die halbe Blasenmuskulatur funktioniert, nutzt den funktionierenden Rest vorzeitig ab) hat natürlich gefehlt ... Aber so eine Sendung ist ein Anfang, endlich das Tabu Inkontinenz zu überwinden. Zugegeben, mir macht's ein guter Freund mit zeitweise deutlich sichtbareren Problemen der Gesichtsmuskulatur einfach, wenn er sagt, bei mir sieht man nix und riecht man nix -- aber es wäre schön, wenn man einfach noch unbeschwerter leben könnte, weil unser Problem noch mehr gesellschaftliche Akzeptanz findet. Darum, liebe Leut, freu ich mich auf die nächste Sendung mit den nächsten Facetten ... Lasst noch ein paar Jahre ins Land gehen ...

Liebe Grüße vom
Andreas

PS: Ich weiß, übriges, wovon ich rede, wenn ich "ein paar Jahre ins Land gehen" sag ... Nur falls sich jemand erinnert ;-) Vor ziemlich genau zehn Jahren, im Juni 1994, hab ich auf dem F.D.P.-Parteitag in Rostock mit einer flammenden Rede den Programmpunkt zur Einführung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften durchgesetzt, und das gegen ausgesprochen große Widerstände. Heute ist das in der FDP kein Thema mehr, und obendrein geltendes Gesetz. Bilder von der westfälischen "Bauernhochzeit", wo ich im Mai war, gibt's übrigens unter http://www.geocities.com/dirkunddirk/index.html , ich bin der Typ in der braunen Cordhose, und den immer mal wieder erwähnten Mann mit der Facialis Parese findet ihr mit mir in Bild Nummer 67 ...
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Beitrag #9 von Stefan » 09 Jun 2004 17:09


Hallo Leute,

ich habe mir den Beitrag auf Video aufgenommen und gestern Abend bei einer Flasche Bier angesehen, bis Flasche Bier war leer. Und Flasche Bier war schnell leer, sehr schnell.

Also kein Kommentar zur Aufarbeitung des medizinischen Themas. Aber zu der Sache mit den Betroffenen möchte ich sagen, dass wir das schon im Jahr 2003 bei ZDF und Pro Sieben gemacht haben. Ich denke das wir da keinerlei Vergleich scheuen müssen.

Auch dieses Jahr werden wir wieder Beiträge vom Selbsthilfeverband aus mit Sendern machen, aber dafür brauchen wir Leute. Vieliecht auch Leute die eine nette "Story" haben und die gerne mal professionell vor die Kamera möchten (gehen würden). Wer Lust hat, oder glaubt er könne sich breit schlagen lassen, der kann sich bei mir melden.

Ach ja ich habe mich noch bei der Sprechstunden - Redaktion beschwergt, weil unsere Adresse nicht genannt wurde. Die haben wirklich schnell und professionell reagiert. Das ist das Resultat (unter Kontaktaderessen)

http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/sprechstunde/200406/st20040607.shtml
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Beitrag #10 von eckhard11 » 09 Jun 2004 19:41


Hallo Stefan,

ganz ausgezeicnet !!

So hat die Sache letztlich ja doch noch etwas gebracht.


Ich leg mich wieder hin
Eckhard
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