Einnässen nach Alkoholkonsum / viel trinken.

Du hast allgemeine Fragen zum Thema Blasen-, Darmschwäche oder Inkontinenz? Oder Du weißt nicht wo Deine Frage hingehört? Dann bist Du im allgemeinen Inkontinenzforum richtig!

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Beitrag #11 von eckhard11 » 26 Dez 2004 23:05


Nun ja,

man kann da wohl doch - hinsichtlich der Antworten an Axel - etwas geteilter Meinung sein.

Mag sein, daß Axel mehr Bier trinkt, als einigen notwendig erscheint, andererseits hat er aber auch nicht damit hinter dem Berg gehalten und um einen Rat gefragt.
Der Rat, mit dem Alkohol aufzuhören, war da sicherlich nicht gemeint.....

Und seine Frage ist doch gar nicht einmal so abwegig :

Ich bin seit einer Blasenkrebs - OP im November letzten Jahres als Folge der Entfernung der betreffenden Nerven harniko. Jetzt bin ich Eigentümer einer Neoblase aus einem Stück Darm.

So habe ich z.B. die Erfahrung gemacht, daß ich, wenn ich mir Freitagsabends in meiner Stammkneipe - wenn auch selten - mal einen ziehe, ( so um die 10 bis 12 Biere dürfen es dann schon sein ), nicht nur während des Kneipenbesuches seltener auf die Toilette muß, sondern auch noch, und dies setzt mich fürbass in Erstaunen, des Nachts - fast - immer trocken bleibe.
Wenn ich die gleiche Menge Wasser, Fruchtsäfte, Milch oder Tee trinke, bin ich des Morgens überschwemmt.
Bei mir passiert ergo genau das Gegenteil als das, was in den sicherlich gutgemeinten Antworten als Ursache beschrieben wird.....

Kennt jemand auch diese Situation ?

Ich bitte aber dringend darum, mir jetzt nicht zu raten, mit dem Wasser - Tee - Milch oder Fruchtsafttrinken aufzuhören.

Ich lege mich wieder hin .sleep:
Eckhard
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Beitrag #12 von Matti » 26 Dez 2004 23:42


Hallo Eckhard,

deine Ironie ist ja schon legendär in diesem Forum und das ist auch gut so.
Das du weniger Harndrang bei dem von dir geschilderten "Gerstensaftkonsum" hast verwundert mich allerdings auch.
Wir hatten ja vor ein paar tagen das Thema "wird hier die Windel zum Hauptthema gemacht ". Dieser Beitrag hat mich daran erinnert. Auch auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole, " Windeln, wenn sie nicht absolut Notwendig sind aufgrund körperlicher oder Psychischer " Ursachen lehne ich ab. Und ich denke halt das man seinen Bierkonsum drosseln kann, wenn man weis das dadurch so schwere Konsequenzen resultieren das man Einnässt. Wenn man eine Windel halt Tragen will dann hindre ich niemanden dran. Die Sozialen folgen kennen aber wohl die meisten Inkontinenten und wenn man sie durch einfachste Dinge abstellen kann ist es zumindest eine Überlegung wert oder?

In diesem Sinne :bier:

Matti
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Beitrag #13 von mehlbox2001 » 28 Dez 2004 02:20


Hallo Eckhard und Matti,

wir nähern uns hier einem Phänomen, dass manchmal als "medizinisches Paradoxon" beschrieben wird. Nach zwei Litern Apfelschorle sind Bett oder Hose nass, nach zwei Litern Bier nicht ...

Meine persönliche paradoxe Erfahrung: Als Student im widerlich zentralbeheizten "Telefunkenhochhaus" der TU Berlin, dass Telefunken wegen des hohen Krankenstandes (sic!) als Bürogebäude aufgegeben hatte, hatte ich manchmal fürchterliche Halsschmerzen, die die ganze Woche trotz massenweise konsumierter Halsschmerzmittel nicht weggingen. Sonnabend früh waren sie meist schlagartig weg -- Dank sei den fünf großen eiskalten Bieren in meiner Lieblingskneipe (fast wie Eis für die Mandeln), dazu eine Schachtel filterloser Zigaretten (wahrlich paradox bei Halsschmerzen!), danach zehn Stunden Schwitzkur-Schlaf ...

Kann es sein, Eckhard, dass bei dir der Bierkonsum einfach zu entspannterem Schlaf führt, der angstfrei weniger Einnässen zur Folge hat? Muss ja nicht immer Bier sein, vielleicht führen ja klassische Musik, warme Farben im Schlafzimmer, ein bisschen Entspannungsübungen und so weiter zu ähnlichen Erfolgen ... Probier ruhig mal ein bisschen was in der Richtung, schaden kann's ja nicht ... Bei mir isses auch immer schlimmer bei Stress im Büro als im Urlaub ...

Andreas
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Paradoxien

Beitrag #14 von Sirius » 28 Dez 2004 09:03


Guten Morgen alle miteinander,

zu den widersprüchlichen Auswirkungen muss ich meinen Senf doch dazugeben:
Am häufigsten wird mein Bett nach dem Konsum von alkoholfreien Gerstensaft nass. Insofern kann ich persönlich die harntreibende Wirkung des Bieres bestätigen, aber am Alkohol liegt es bei mir nicht :wink:
Ansonsten hilft Rauchen durchaus bei Halsschmerzen: Durch das Nikotin der Zigaretten ziehen sich die Blutgefäße zusammen und werden weniger durchblutet. Als Folge davon geht unter Umständen auch die Schwellung gereizter/entzündeter Mandeln zurück, durch das kalte Bier wird dieser Effekt nochmals verstärkt.

Ein "trinkender und rauchender" Sirius wünscht allen einen guten Rutsch :lach:
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Beitrag #15 von eckhard11 » 28 Dez 2004 09:48


Hihihi, hahahohohohuhu, harharhar, :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Andreas,

jetzt komme ich mir ja bald so vor, als würde ich permanent Bier saufen......
Dabei bin ich sicher, daß die Hälfte aller User in zwei Wochen mehr Alkohol trinkt als ich im ganzen Jahr. Wenn es hoch kommt, dann leere ich 30 Glas Bier jährlich. Und niemals Flaschenbier, sondern ausschließlich ein gezapftes Pils. Und auch niemals zuhause. Und niemals alkoholfrei, mein lieber Sirius.....
Ansonsten trinke ich - auch in meiner Stammkneipe - Mineralwasser und Milch. ( Ja, Milch. Ich bin nämlich begeisterter Milchtrinker )
Ich werde den Deubel tun und "zur Beruhigung" Alkohol trinken !

Nein, nein, Andreas, es war nur als Beispiel gedacht, da mir dieser Umstand aufgefallen ist.
Und Angst vor dem Einnässen habe ich gar nicht. Ich kann es nämlich eh´nicht ändern.

Anders als andere bin ich durch eine Operation inkontinent geworden. Diese Inko hat daher ausschließlich körperliche Gründe, die nicht mehr zu beheben sind. Damit habe ich mich abgefunden. Basta.
Mann, ich werde 62 Jahre alt. Vor was sollte ich mich also noch ängstigen ?

Klassik ist mein Musikfavorit. Mein Zimmer ist in warmen Tönen gehalten ( mein geliebtes Eheweib und ich schlafen - bedingt durch mein etwas lauteres, nächtliches Atmen - seit 25 Jahren in eigenen Zimmern. Wenn ich mal wollte, habe ich gepfiffen. Wenn mein geliebtes Eheweib mal wollte, kam sie und fragte: `Schatz, hast Du gepfiffen ?`) und ich erfreue mich meiner Bildersammlung an den Wänden. Und an meiner Kunstsammlung. ( Sind übrigens auch einige Sachen von Jonas bei. Der macht tolle kleine Skulpturen. Info : wulfvogl@artifexium.de )
Zur weiteren Entspannung haue ich mir die Roth-Händle rein. Und lese Schundliteratur.
Ich entspanne mich jeden Abend in der Badewanne, während des Beckenbodentrainings, welches ich - vorzugsweise - in der Wanne absolviere.
Dieses Training führe ich auch weiterhin durch, obwohl mir mitgeteilt wurde, ich könnte meine nächtliche Inko dadurch nicht beheben.
"Wo nix mehr ist, hat der Kaiser sein Recht verloren....." sagte mir der Arzt meines Vertrauens.
Ich mache es trotzdem. Man kann nie wissen. Und schaden kann es ja nun wirklich nicht.

Es ist einfach so, daß ich festgestellt habe, daß - zumindestens bei mir - nach einem Biergenuß das nächtliche Pullern sehr viel geringer ist als nach gleichen Mengen anderer Getränke.
Geradeso, als wenn Bier vom Körper ganz anders verarbeitet und aufgenommen würde.
Ich meine die Flüssigkeitsmenge.
Und dies steht doch im Gegensatz zur landläufigen Meinung, daß Bier treiben würde.

Menschenskinder, ich gebe immer viel zu viel von mir preis.....

Ich leg mich wieder hin .sleep:
Eckhard
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Beitrag #16 von mehlbox2001 » 29 Dez 2004 04:01


Hallo Eckhard,

na, da haben wir ja schon wieder ein paar lustige Sachen gemeinsam. Und Vielschreiber geben hier nunmal viel preis, das ist der Preis des Schreibfleißes:

Ohne einen Liter beste Demeter-Milch aus dem Bioladen, die Hälfte davon in guten Arabica-Kaffee, ist der Tag kein Tag. Bloß so leichten Kram wie Roth-Händle hatten wir damals in Berlin nie geraucht. So manch Westberliner Student aus Kreuzberg hat sich damals wie ich in die Hauptstadt der DDR aufgemacht, um billige Karo-Zigaretten zu kaufen, 1,60 Mark (Ost) die Schachtel. Nach der Währungsunion kamen da die Etiketten mit den Werten drauf, und wir waren tief erschüttert: Der VEB Vereinigte Tabakfabriken Dresden hatte uns jahrelang doppelt so stark bedient wie Roth-Händle, Reval und Gauloises bleues -- mit 3,5 zu 29 oder so ... Kein Wunder, dass so manchem Dreizehnjährigen was "in die Büx ging" bei der ersten Zigarette ;-)

Andreas
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Doppelkopf

Beitrag #17 von Sirius » 29 Dez 2004 08:48


Guten Morgen, an alle,

heute morgen bzw. im Laufe der Nacht ist es mal wieder passiert, nach einem Konsum von 2 Flaschen alkoholfreiem Bier (ich musste ja noch Autofahren bei dem Wetter) und mind. einer Flasche Mineralwasser. War wohl doch ein bisschen zu viel. Aber ich werde den Teufel tun, aus dem Grund auf meinen Doppelkopfabend zu verzichten.

Und schon führe ich die Diskussion wieder zum Ausgangspunkt: Welches Ziel ist mir wichtiger, das trockene Bett oder trotz meines gelegentlichen Bettnässens einen lustigen Abend mit guten Freunden zu verbringen, wohl wissend dass dann die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls steigt? - Ganz vergleichbar ist es mit der Eingangsfragestellung nicht, da es mir auch so passieren könnte, ohne dass ich vorher Karten gezockt habe. -
Ich für mein Teil nehme hier das erhöhte Risiko gerne in Kauf, da ich keine Lust habe, dass meine Inko mein restliches Leben bestimmt. Zumal man ja in zwei Tagen schon wieder vor der gleichen Fragestellung stehen würde...

Ansonsten (off Topic):
Wenn ich schon Milch trinke, dann auch welche aus dem Bioladen (aber es muss nicht unbedingt Demeter sein). Bin auf einem Bauernhof groß geworden, und da schmeckt halt selbst die normale Vollmilch aus dem Supermarkt nicht mehr. :D

Nach wie vor einen guten Rutsch ins Jahr 2005 wünscht Sirius
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Beitrag #18 von mehlbox2001 » 30 Dez 2004 03:33


... Recht hast du, Sirius, wenn man sich sein Leben lang selber verrückt macht, dann wird's nichts mit Leben genießen. Zumindest dann, wenn man nichts ändern kann. Ist halt eine Abwägung, die man nach sorgfältiger Diagnose mit sich selber treffen muss.

Zu Off-Topic: La-la-la-lass dich nicht verarschen ;-) Auf eine Wortwahl findiger Industriestrategen lass ich mich grundsätzlich nicht mehr ein: Die "Milch" aus dem Supermarkt ist ein hochkompliziertes Produkt, dass komplett in seine Bestandteile zerlegt wurde ("Blaumilch" und Fett), um wieder gleichmäßig zusammengesetzt zu werden. Das, was du im Bioladen kaufst, ist "normale Milch", wie's sie vor 30 Jahren noch in jedem Laden gab. Damals hätten wir gedacht, das heutige Supermarktzeugs kann bloß absurdeste Science Fiction sein!

Auch aus Nürnberg die besten Wünsche für 2005
Andreas
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Beitrag #19 von eckhard11 » 08 Jan 2005 02:11


Seht ihr, Freunde,

genau das meine ich :

Ich habe mich - weil mir der Sinn nach einem ordentlichen Besäufnis stand ( ich habe seit wenigstens 3 Monaten keinen Alkohol getrunken und keine Freunde getroffen ) - von meinem geliebten Eheweib um 20:00 Uhr in meine Stammkneipe bringen lassen.
Wie es so ist, kamen vier Freunde und wir redeten über Gott und die Welt. :bier:
Um 01:30 Uhr ( ergo vor einer halben Stunde ) war ich wieder zuhause.

In den 5 1/2 Stunden habe ich 18 Glas Radeberger Pils getrunken. ( Ich habe zwar 22 Glas Pils bezahlt, aber eine Runde war auf´s neue Jahr.... ). Mann, wir reden hier von 3,60 Liter Bier, die ich in mich reingeschüttet habe. Drei Liter und 600 cm³ ( wenn die Wirtin die Gläser immer voll gemacht hat, ha, ha )

In den 5 1/2 Stunden Kneipengang war ich nicht einmal auf der Toilette.
Erst auf der Heimfahrt mit der Taxe fing ich ganz langsam an, auszulaufen, ohne daß ich Probleme hatte, den Urin zurückzuhalten.
Ich denke aber, das lag mehr an der Entspannung, ( das Auslaufen meine ich......)
Jetzt gerade, zuhause, habe ich dann richtig ausgepinkelt.
Außerdem fühle ich mich recht nüchtern. Mein geliebtes Eheweib kam gerade in mein Zimmer ( wir schlafen seit .....zig Jahren getrennt ) und sagte, ich wirke wie jemand, der sich so 2-3 Pils getrunken hätte.
Jetzt habe ich mich frisch gepuckt und werde heute vormittag sehen, wie sehr ich mich einnässe.

Aber das Erstaunliche ist eben, daß ich trotz der Neoblase keinerlei Pinkeldrang fühlte und auch nicht - bis ich hier zuhause war - nicht gepinkelt habe.
Und dies nach dem Genuss ( ? ) von 18 Pils.... Ja, ja, das Radeberger hat schon was für sich.

Hätte ich die gleiche Menge Wasser oder andere alkoholfreien Getränke in mich reingeschüttet, wäre ich ganz sicher wenigstens 2x auf der Toilette gewesen.

Erkläre mir dies bitte einmal jemand.

Ich leg mich jetzt hin .sleep:
Eckhard

Sollte jemand in meinen - ansonsten immer fehlerfreien - Ausführungen Fehler finden, dann sind diese gewollt und bedürfen keiner Korrektur.
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Beitrag #20 von Axel » 01 Jun 2005 00:07


Sorry erstmal das ich mich jetzt erst melde...

Also um einige Fragen mal aufzuklären:
Da ich früher schon viel in der Gastronomie gearbeitet habe, besteht mein Freundes und Bekanntenkreis zu einen nicht unerheblichen Teil aus Menschen die immernoch in dieser Branche sind. Das geht vom normalen Wirt mit einer kleinen Eckkneipe bis zum Gastronomen der denn schon so 8 sogenannte "In-Lokale" hat.
Also ich will dem Bier auch mal den Wind aus den Segeln nehmen, es "funktioniert" auch mit Red Bull-Vodka oder diversen anderen Alkoholika. Ich denke das mein Konsum sicherlich über dem der meisten hier liegt, welches aber für mich kein Problem darstellt, sofern man von dem daraus hin und wieder resultierenden Einnässen einmal absieht.
Jedenfalls sagt mein Arzt das bei mir soweit alles in Ordnung sei, mein Job und mein Führerschei haben darunter auch noch nicht gelitten (Gibt ja Taxis).
Wie auch immer, ich bin letztens in Frankfurt gewesen und habe mir dort das Nachtleben angesehen, zwei Nächte bis ca 07.00h durch die Clubs getanzt und wirklich mächtig gefeiert... (Dank der Gastronomen mit denen ich dort war um neue Ideen zu suchen für mich kostenlos :lol: )
Und was passierte? Nichts... keinen Tropfen... Ja, an dem einen Abend habe ich auch eine ne Menge an Bier konsumiert, an dem anderen eher Prosecco und Redbull-Vodka und so ein Zeugs.
Aber passiert ist nichts.
Kaum wieder zuhause wurde gegrillt und ich habe nur 4 Flaschen Becks-Gold getrunken...
Was glaubt ihr was passierte?
Genau...
Also wenn ich mir alles so durchlese erscheint mir die Erklärung von Helmut :
-------------------------------------------------------------------------------------------

Wie die anderen schon sagten, ist es ein normales Verhalten, wenn man entsprechende Getränke zu sich nimmt und dann häufiger zur Toilette muß. Gerade bei Bier ist diese Wirkung hinreichend bekannt und daher auch nicht "unnormal" für den Betroffenen. Hinzu kommt noch die Tatsache, daß der Alkohol eine entsprechende Wirkung auf das zentrale Nervensystem hat und die Wahrnehmung beeinflußt. Wenn du nun "Stockbesoffen" ins Bett gehst, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit so, daß dein Bett nass sein wird. Das ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich, nicht jeder reagiert so darauf. Durch die hohe Flüssigkeitszufuhr am Abend und der "Rausch" vom Bier kommt es zu einer Herabsetzung der Wahrnehmung für die Blasenfüllung und auch zur Veränderungen der Schlaftiefe in der Nacht, das bedeutet, daß du u.U. nicht durch den Harndrang Nachts geweckt wirst und daher irgendwann die Blase einfach "Überläuft".

Du kannst natürlich zum Urologen gehen und mithilfe einer Urodynamik testen lassen, ob die Blase und der Schließmuskel seine Arbeiten im normalen Rahmen erledigen. Sollte das der Fall sein, dann bleibt nur der Rat, auf harntreibende Getränke zu verzichten!

----------------------------------------------------------------------------------------------------
noch am ehesten zuzutreffen...
Also ich denke auch das es zu einem gewissen Teil psychisch bedingt ist. Also eine Folge meiner derzeitigen Verfassung. Wenns mir schlecht geht durch stressige Jobsituationen oder Beziehungsproblemchen habe ich das Gefühl das es öfter eintritt...
Aber ich bin begeistert das sich so viele Menschen beteiligt haben und jeder in seinem Ermessen mit Ratschlägen dabei ist. Wie auch immer diese sich gestalten. Gut gemeint sind sie allemal. Daher sollte man auch nicht darüber urteilen wie gut oder schlecht sie sind.
Da ich mich ja mit dem Thema nicht so gut auskannte hätte es ja auch ebenso sein können das es eine ganz einfache Erklärung gibt und ich meinen Doc nur in die richtige Richtung hätte stossen müssen.

Also aufgrund meiner Art und meiner Ansprüche in der Richtung Amüsieren und Alkohol dürfen jetzt weiter kontroverse Diskussionen geführt werden... Ich werde dabei bleiben.
Ich geh ja nicht nur saufen, ich bin nebenbei tatsächlich auch sportlich und habe 1.000qm Garten fit zu halten :-) Also immer gut ausgelastet.
Macht euch diesbezüglich jedenfalls nicht zu sehr einen Kopf...
Danke erstmal,

Axel,
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Art der Inkontinenz: ??

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