neurogene Blase

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neurogene Blase

Beitrag #1 von snakedriver » 12 Apr 2005 15:54


Als erstes Hallo an alle,

ich leide seit längerem an eine hyperaktiven und neurogen Blase. Durch Entzündung und einer Nebenhodenentzündung wurde mir vor ca. 4 Wochen ein Bauchdeckenkatheder gelegt. Meine Restharnwerte lagen zwischen 350 & 510 ml.Die Urologen gehen davon aus das dieser Zustand durch mehrere Bandscheibenvorfälle kam. Bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt stellten die Ärzte mein Medikament um. Damit wollen Sie für die nächste Urodynamik eine komplette Blasenlähmung erzielen. Nun muss ich viermal täglich Dridase einnehmen, da Spasmex nicht reagierte. Leider finde ich relativ wenig über dieses Medikament und das was ich gefunden habe ist nicht Nennenswert.

Da ich mich sonst selbst ( alle 2,5 Std ) kathedern muss empfinde ich diese Lösung eingenentlich angenehmer als Windeln und Gummihosen zu tragen.

Zu aller letzt würde ich mich freuen, wenn einer von euch Erfahrungen mit Dridase hatte und mir ein wenig berichten könnte u.a. Nebenwirkungen.

Auf eure Antwort freue ich mich schon. m.naegele.laupheim@freenet.de
seit 16 Jahre leide ich an einer Harninkontinenz. Bei einer Bandscheiben OP wurden die Nerven durchtrennt. Anfangs war diese Inkontinenz ein Schock, heute sehe ich die dazu gehörenden Hilfsmittel als normale Unterwäsche an.
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Beitrag #2 von Helmut » 15 Apr 2005 18:46


Hallo,

also Dridase enthält als Wirkstoff das Oxybutynin, ein Anticholinergika. Wir haben dazu sogar eine eigene Themenseite zum Oxybutynin gemacht. Auch auf der Themenseite "Zum Thema --> Harninkontinenz --> konservative Behandlung" findest du etwas über diese Anticholinergika und ihre Wirkungsweise.

Sicher ist die Methode mit den Anticholinergika und dem ISK eine elegante Lösung, aber ich würde diese Lösung nicht über Jahre hinweg machen wollen. Es ist Bekannt, daß bei langjähriger Medikamenteneinnahme die Nieren und die Leber in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Auch das Risiko für einen Blasenkrebs kann etwas ansteigen durch diese Anticholinergika wenn sie lange in hoher Dosis genommen werden.

Gruß Helmut
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Danke für den Tip

Beitrag #3 von snakedriver » 16 Apr 2005 18:12


Hallo Helmut,

ich möchte mich für diesen Tip bedanken. Zu denn Nebenwirkungen sagt ja kein Arzt etwas. Auf der anderen Seite möchte ich auch nicht ständig mit einem Loch im Bauch und Beutel am Fuß rumlaufen. Die Angst geht mit, das wenn der Bauchdeckenkatheder raus kommt, gleich die nächste Nebenhodenentzündung kommt. Seit etwa zwei Jahre kämpfe ich ständig mit Harnwegsinfekte, kaum durch Tavanic ausgeheilt, steht der nächste vor der Türe. Es geht schon so weit das die Spermchen dadurch gekillt wurden.

Zum anderen können die Weiskittel keine eindeutige Diagnose stellen woher diese Inkontinenz kommt. Die Urologen schieben es auf die Neurologen, die dagegen schieben es auf den Operateur der mir meine Bandscheiben von L4 - S3 per Laser operierte. Bin halt sehr froh das meine Frau dieses Maleur der Inkontinenz akzeptierte, und das es auch beruflich in dieser Beziehung sehr gut ausschaut.

Nun ja, lassen wir uns überraschen was als nächstes kommt.

Gruss aus Laupheim, liegt ja nicht weit von Augsburg

Michael :fleissig: :fleissig: :fleissig:
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