Ein paar wichtige Fragen

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Moderatoren: Helmut, Marco N., Georges, Benjamin

Beitrag #31 von Knallfrosch » 24 Aug 2005 19:51


Danke sehr fur die Erklarungen. Ich wusste nicht so ganz, was da gemacht wurde und wagte nicht so viel zu fragen. Aber war besser als ich habe gedacht.

an matti: ich habe jetzt erst gemerkt, dass ich Fragen vergessen habe zu antworten.
Entschuldige.

Also du hast gefragt wie ich zurecht gekommen bin mit die Unfalle.
Nun, ich habe einfach gelebt mit sie. Habe nur dunkele Hosen angehabt und nur selten jemand hat bemerkt. Nun ich werden schutzen mein Hose und vielleicht bald ich brauch nicht mehr weil kann repariert werden.
Und passiert fast nur unterwegs , in Stadt oder Einkauf oder so.
Manchmal auch bei Arbeit. Und ganz schlimm wenn ich bin nervous.

Selten zuhause, und wenn dann meist in Bett.
Ich war sehr falsch, nicht zu Arzt zu gehen, sondern einfach zu haben.

Habe Arzt gefragt wegen Windel, aber ich bin besonders versichtert, weil ich nicht geregelt arbeite und nicht bin eingestellt, also muss ich das erst mit meine Versicherung reden. In England es ist etwas schwer. Aber ich habe kein Problem selbst zu kaufen. Das geht auch.

Regards

Sean
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Beitrag #32 von mehlbox2001 » 26 Aug 2005 04:40


Hi Sean,

NHS can be a pain in the a*** -- guess you know what I mean. Waiting years for some surgery that's considered bread-and-butter stuff over here ... Just INSIST on anything you want: physical examination, tests, special underwear ... Reall INSIST! And if you don't get it, there's a special e-mail address known as investigate@mirror.co.uk -- just mentioning it seems to make people nervous ;-)

Andreas
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Beitrag #33 von Knallfrosch » 28 Aug 2005 23:53


Entschuldigung, dass ich so spat melde.
Musste geschaftlich weg fahren. Also danke fur das Adresse, ich werde uberlegen, ob ich schreibe da.

Habe nun endlich versucht auf kleine Reise mit Schutz und war prima. Hatte kein sichbare Unfall und niemand hat gemerkt. Und war auch nicht ungenehm. Ich denke, ich werde so leben kann, wenn nicht gehen weg.

Neurologe hat mir wenig Hoffnung geben können. Nach Untersuchung in Rohre, ich musste extra in Hospital fahren, wurde gesagt, dass wohl Nerv ist nicht in Ordnung und vielleicht muss OP oder bleibt so oder wird schlimmer. :(

Ich weiß nicht, was ich soll machen.
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Beitrag #34 von eckhard11 » 29 Aug 2005 00:27


Hallo Sean,

es ist absolut verständlich, dass Du nicht weisst, was Du machen sollst....

Hier ist auch ein Rat schwerwiegend, denn Deine Entscheidung wird wahrscheinlich Dein ganzes Leben beeinflussen.

Eine Operation an der Wirbelsäule ist zwar nicht ungefährlich, aber mittlerweile doch erheblich sicherer geworden als noch vor fünf oder gar zehn Jahren.
Es kommt natürlich primär auf die Klinik an, in welcher eine solche Operation durchgeführt werden sollte. Erfahrung ist hier alles !!

Du solltest Dich intensiv mit dem Neurologen unterhalten.
Es kann ja gut sein, dass der Nerv "nur" eingeklemmt ist.
Im Spasmokanal, oder wie diese Durchgänge genannt werden......
Aufgrund Deines Unfalles ist dies naheliegend.

( Bei einem meiner Freunde sind wohl mehrere Nerven ebenfalls eingeklemmt. Jetzt, momentan.
Der arme Hund liegt gerade im Krankenhaus.
Allerdings fällt ihm auch das Gehen sehr schwer. Dazu die Inko.
Er wird um eine Operation wohl nicht herumkommen. )

Andererseits kann es ja gut sein, dass Dir geholfen wird und Du das Leiden los bist.

Die Alternative ist recht einfach : Lebenslange Inko.
Und die ist ebenfalls sehr unangenehm.

Also, wenn ich an Deiner Stelle wäre :
Ich würde mich über die Operationsmethoden schlau machen,
würde mich sehr genau nach entsprechenden Kliniken erkundigen,
mich dort noch einmal intensiv untersuchen lassen,
dem Chirurgen vertrauen und mich operieren lassen.

Aber, wie gesagt, das würde ich machen.
Deine Entscheidung kann ( und wird ) Dir niemand abnehmen !!

Genau, wie Du schreibst :
Schiffe sind im Hafen sicher. Aber dafür sind sie nicht gebaut worden.....
Nerven können eingeklemmt oder kaputt sein. Aber dafür sind sie nicht gedacht.


Ich leg mich jetzt wieder hin .sleep:
Eckhard
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Beitrag #35 von eckhard11 » 29 Aug 2005 23:56


Hallo Sean,

ich muß meinen Rat von gestern abend revidieren :

Die Lektüre des heute erschienenen "Spiegel", Nr.: 35 vom 29.08.05,

"Sinnlos unterm Messer. Das Geschäft mit überflüssiger Medizin"

hat bei mir zu einem Überdenken hinsichtlich meines - sehr grossen - Vertrauens zur Medizin geführt.

Da der "Spiegel" im allgemeinen recht gut und gründlich recherchiert, kann diesem Artikel eine hohe Wahrscheinlichkeit zugebilligt werden.
Ich bin doch etwas erschüttert, was dort so berichtet wird an völlig überflüssigen Operationen, Heilmethoden, Eingriffen und Verfahren, besonders hinsichtlich Bandscheibe resp. Wirbelsäule, Herz, Gallenblase und Kniegelenken.

Natürlich rät der Bericht nicht von dringend angeraten Operationen ab !
Ich zitiere :

In Deutschland bestimmen zunehmend operierende Orthopäden die Rückenmedizin, wie Daten der AOK offenbaren :
1998 gab es 82 Bandscheibenoperationen auf 100.000 Versicherte,; fünf Jahre später waren es schon 127 - ein Zuwachs von mehr als 50%.
Dabei bestünde durchaus Grund zur Zurückhaltung :
Kein anderer Zweig der Heilkunde hat mehr menschliche Wracks zustande gebracht als die
Wirbelsäulenchirurgie.
Seit sieben Jahrzehnten geht es an die Bandscheibe.
Anfangs waren die Schnitte 15 cm lang, und weil die Röntgentechnik noch nicht ausgefeilt war, mussten die Operateure lange in der blutigen Wunde herumkramen, bis sie die kaputte Bandscheibe gefunden hatten.
Um an sie heranzukommen, wurden meistens sogar die Wirbelbögen samt Dornfortsatz abgesägt.

Die Technik wurde seither verfeinert, aber das Prinzip blieb gleich :
Nach einem Schnitt in den Rücken wird die Muskulatur beiseite manövriert, bis das Rückgrat zu sehen ist.
Bei der microchirurgischen Variante ist der Schnitt ca. 3 cm lang.
Die Ärzte gucken durch ein Mikroskop ( 8-bis 10fache Vergrösserung ), während sie herausgeflutschtes Bandscheibenmaterial entfernen.
So soll der Druck von den abgehenden Nervenbahnen der Wirbelsäule genommen werden.

Kein Zweifel : In etlichen Fällen müssen Rückenoperationen sofort durchgeführt werden - beispielsweise, wenn man Blase und Schliessmuskel nicht mehr kontrollieren kann.
In aller Regel hat sich da ein "Massenvorfall" der Bandscheibe ereignet, der die Nerven der Beckenregion bedrohlich zusammenpresst.


Andererseits wird dringlich davor gewarnt, "Patienten durch überflüssige Operationen Narben zuzufügen".

Denn ein Einschnitt ins sensible Säulensystem wiege immer schwer. Das am Rückgrat festgewachsene Muskelgewebe muss gelöst werden; die oftmals verkümmerte Rückenmuskulatur werde dadurch zusätzlich geschwächt.
Zudem wachsen im verletzten Gewebe Narben, und die könnten ihrerseit die Nervenfasern schmerzhaft bedrängen.
Durch das Entfernen von Gewebe der Bandscheibe würde überdies ihre Funktion gestört.
Sie verlöre Druck, würde platter und könnte die benachbarten Wirbel nicht mehr stabilisieren.
Ein Teufelskreis : Die Operation selbst begünstige weitere Degeneration......

Du solltest Dir also wirklich sicher sein, wenn Du Dich operieren lassen willst.

Ich empfehle unbedingt die Lektüre des o.a. "Spiegels" !!


Jetzt leg ich mich aber erst einmal wieder hin .sleep:
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Beitrag #36 von Knallfrosch » 06 Jul 2006 08:01


Hallo! Ja, ich weiß, es hat lange gedauert, dass ich, oder mein Freund sich mal wieder gemeldet haben. Es war etwas stressig im letzten Jahr, beruflich und auch privat. Dann kommt dazu, dass es für ihn natürlich in Englisch leichter ist und er sich somit mittlerweile in einem britischen Board mit anderen Betroffenen austauscht. Bitte nicht persönlich nehmen. Ich wisst gar nicht, wie dankbar wir euch sind! Und ich werde ihn auch hier noch einmal hinzerren.

Ich muss als erstes sagen, er hat sich gegen eine OP entschieden, einfach, weil er Angst hat, dass irgendwas passiert. Er hatte schon einmal großes Glück, dass er nach einigen Tagen Lähmung und einer Operation wieder laufen konnte. Ihm ist das Risiko einfach zu groß.
Aber er, ich wundere mich selber darüber, scheint nun wirklich damit zurecht zu kommen.
Er trägt unterwegs meistens seinen Schutz oder sorgt halt dafür, dass er regelmäßig zur Vorsicht eine Toilette oder ein Gebüsch aufsucht (gerade wenn es so heiß ist, wie in den letzten Tagen, dann ist er halt auch gerne mal "ohne").
Gebessert hat es sich leider nicht, aber auch nicht verschlimmert. Er muss halt nur Situationen ohne Schutz vermeiden, in denen er nicht sofort irgendwo Pipi machen kann *ggg*

Ich bin wirklich froh, dass ich letztes Jahr hier her gekommen bin und er so schnell bereit war, doch etwas dagegen zu tun. Denn auch ihm geht es jetzt besser, einfach, weil er sich damit abgefunden hat, dass er dieses "kleine" Problemchen hat und es nicht mehr verstecken oder verdrängen muss. Natürlich hängt er es jetzt auch nicht an die große Glocke, aber immerhin weiß ich (die ja mit ihm zusammenlebt) und einige nahestehenden Personen davon.

Und demnächst werden wir wohl noch mehr Windeln kaufen müssen, denn im Oktober wird die Ankuft von Sean junior erwartet
:lach:
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