Neu hier und Frage zu Hilfsmittel für beh. Kind

Du hast allgemeine Fragen zum Thema Blasen-, Darmschwäche oder Inkontinenz? Oder Du weißt nicht wo Deine Frage hingehört? Dann bist Du im allgemeinen Inkontinenzforum richtig!

Moderatoren: Helmut, Benjamin, MSN, Marco N., Georges

Beitrag #11 von eckhard11 » 13 Sep 2005 10:20


Hallo nikki,

ich streite mich doch nicht mit papa.

Ich bin der Meinung, dass sein Posting unpassend war, schon allein deswegen, weil er den Leuten vorrechnet, wieviel Kindergeld sie bekommen.

Und wir alle dürften wissen, dass man vom Kindergeld kein Kind ernähren, geschweigen denn aufziehen kann....

Und wenn ich anderer Meinung bin, versuche ich, diese Meinung zu begründen, um Andersdenkende von dieser meiner Meinung zu überzeugen.
( Wenn sie sich trotzdem nicht überzeugen lassen, gibt´s was auf die Fresse, hi, hi... )

Ihr seid der Meinung, es handele sich um Bettelei, ich bin der Meinung, eine Mutter, die sieben Kinder zu versorgen hat, hat nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht, nach einer günstigen, gebrauchten Badehose für ihren behinderten Sohn zu fragen.

Egal, ob sie Kindergeld bekommt oder nicht: In einem solchen Haushalt ist ganz sicher kein Überfluss an Geldmitteln vorhanden.

Nicht das erste Mal wird hier im Forum nach irgendwelchen Sachen gefragt, seien es Vorlagen oder Windeln oder ähnliches.
Ich habe noch eine Menge dieser Teile vorrätig ( da ich auf Kondome umgestiegen bin )

Wenn jetzt jemand nach Vorlagen fragt, soll ich dem antworten, er solle mit seiner Bettelei
Samstagsmittags in die Fussgängerzone gehen, aber nicht hier ins Forum, anstatt ihm meine nicht verwendeten Vorlagen zu schenken ???

Wisst ihr, dass es hier im Forum Leute gibt, welche monatlich für den Privatverbrauch 130,00 Euronen zur Verfügung stehen haben ?
Seid ihr nicht auch der Meinung, dass für jene eine Einsparung von 20,00 oder 30,00 Euronen
Welten bedeuten ?????

Ich empfinde dies keineswegs als Bettelei.

Überlegt euch doch einmal, was ihr da von euch gebt.

So, und jetzt lasst es gut sein......


Ich leg mich wieder hin .sleep:
Eckhard
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eckhard11
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Beitrag #12 von Matti » 13 Sep 2005 13:09


Liebe Silvie,

es ist eigentlich nicht meine Art mich für andere Menschen zu Entschuldigen. In diesem Fall bin ich aber persönlich so betroffen über die unsäglichen Postings von Papa und Nicci, das ich dir sagen möchte das nicht alle Menschen in diesem Forum einen so beschränkten Horizont haben wie diese beiden.

Ich selbst Verfüge leider nicht über die Finanziellen Möglichkeiten von Eckhard, finde es aber sehr, sehr Lobenswert was er dir und damit deinem Sohn anbietet.

Wir gehen wohl noch ganz schwarzen Zeiten entgegen, wenn sich solche Meinungen durchsetzten, dass nur noch vermeintlich Reiche Menschen sich Kinder "Leisten" können.

Diese beiden sollten einmal selbst beweisen ob sie sieben Kinder Großziehen könnten unter dennen eines auch noch eine Behinderung hat.

Ich wünsche dir viel Kraft und deinem Sohn alles Gute

Matti
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Beitrag #13 von Jens Schriever » 13 Sep 2005 15:49


Hallo Silvie, Eckhard und Matti

Ich finde das als eine Schande dass so ein Posting wie von Pappa und Nikki hier im Selbsthilfeverband auftaucht. Der Selbsthilfeverband ist eigentlich dafür da um sich und Andere zu helfen das sagt ja auch schon der Nahme.
Matti und Eckhard ihr habt vollkommen Recht mit dem was ihr schreibt und ich empfinde das nicht als ein Bettelbrief von Silvie.


Eckard: Es ist Toll von dir die Badehose zu Spenden und so Silvie zu helfen.

Silvie: Ich wünsche dir und deiner Familie alles gute und lasse dich nicht durch solche Postings die Kraft nehmen.




Guss Jens
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Jens Schriever
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Beitrag #14 von Helmut » 14 Sep 2005 11:59


Hallo Silvie,

in der Regel bezahlen die Krankenkassen die Inkontinenzbadehosen schon, zumindestens übernehmen sie einen Teil der Kosten. Wenn du jetzt noch keinen Antrrag gestellt hast, dann hole es nach. Du brauchst dazu ein Attest vom Arzt dass dein Sohn von Inkontinenz betroffen ist und er im Rahmen vom Schulsport bzw. wegen ärztlich verordneter Wassertherapie eine solche Badehose benötigt. Dann muss die Krankenkasse schon einen triftigen Grund liefern, warum sie die Zahlung verweigern. Hier habe ich dir einmal den Auszug aus dem Hilfsmittelverzeichnis Gruppe 15 "Inkontinenzhilfsmittel", ich habe dir die entsprechende Stelle Blau markiert:

Bekanntmachung
des
Hilfsmittelverzeichnisses
Produktgruppe 15 Inkontinenzhilfen

Vom 16. Dezember 2003


[...]

Leistungspflicht der GKV:

Die Verordnung von Inkontinenzhilfen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung kommt dann in Betracht, wenn eine mindestens mittelgradige (100 ml in 4 Stunden) Harnund/ oder Stuhlinkontinenz vorliegt und der Einsatz der Inkontinenzhilfen
<blockquote>* medizinisch indiziert und
* im Einzelfall erforderlich ist und
* den Versicherten in die Lage versetzt, Grundbedürfnisse des täglichen Lebens zu befriedigen.</blockquote>
Vorlagen, die der Hygiene dienen (i.S. der Monatsbinden) und der Aufnahme geringer Ausscheidungsmengen, gelten nicht als Inkontinenzhilfen. Sie dienen mehr einem persönlichen Sicherheitsbedürfnis, dessen Befriedigung evtl. die Einleitung einer gezielten Diagnostik und Therapie verhindert oder verzögert. Sie dienen im übrigen eher dem Schutz der Kleidung, da bei geringen Urinmengen sekundäre Hautveränderungen nicht zu erwarten sind.

Penistaschen verfügen ebenfalls nur über eine zu geringe Saugleistung und stellen daher keine adäquate Inkontinenzversorgung dar.

Die Notwendigkeit einer Inkontinenzversorgung sollte in regelmäßigen Abständen (3 - 6 Monate) vom behandelnden Arzt oder dem Medizinischen Dienst überprüft werden. Dies ist erforderlich, damit es nicht zu einer routinemäßigen Hilfsmittelversorgung beim einzelnen Patienten kommt.

Insbesondere bei einer über einen längeren Zeitraum notwendigen Versorgung mit Inkontinenzhilfen sind unter Berücksichtigung des Wirtschaftlichkeitsgebotes des § 12 SGB V alle in Frage kommenden Einsparmöglichkeiten (z.B. Direktbezug) zu nutzen.

Ausschließlich der Erleichterung hygienischer und pflegerischer Maßnahmen dienende Produkte begründen keine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn aufgrund des körperlichen oder geistigen Zustands dauernde Bettlägerigkeit vorliegt und Inkontinenzhilfen allein aus hygienischen oder pflegerischen Gesichtspunkten zum Einsatz kommen.

Da Krankenunterlagen nicht körpernah (direkt am Ausscheidungsort) wirken, können sie nicht der Produktgruppe "Inkontinenzhilfen" zugeordnet werden. Die Voraussetzungen für eine Verordnung zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung sind in der Produktgruppe "Krankenpflegeartikel" definiert.

Es entspricht durchaus der allgemeinen Lebenserfahrung, dass Kinder bis zum dritten Lebensjahr mit Windeln versorgt werden. Daher besteht für aufsaugende Inkontinenzhilfen grundsätzlich bis zu diesem Lebensalter keine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung.

Versorgungssets für die ableitende Inkontinenzversorgung sind dann zu Lasten der GKV verordnungsfähig, wenn das Set aus zugelassenen Produkten besteht. Für die Abrechnung sind die Pos.-Nr. der zugelassenen Einzelprodukte anzugeben. Nicht zugelassene Teile eines Sets können nicht zu Lasten der GKV verordnet werden.

Eine Leistungspflicht der GKV im Rahmen einer Schwangerschaftsverhütung mit Pessaren ist nicht gegeben. Weiter besteht nur eine Leistungspflicht der GKV für Pessare, die von der Patientin selbstständig wieder entfernt, gereinigt und neu eingesetzt werden können.

Produkte, die ausschließlich vom Arzt angelegt oder in den Körper eingeführt werden, sind keine Hilfsmittel im Sinne des § 33 SGB V. Da die Erstanlage und der Wechsel der suprapubischen Katheter zwingend durch den Arzt durchgeführt werden muss, erfolgt keine Aufnahme von suprapubischen Kathetern in diese Produktgruppe.

Ein Zuschuss zu Wassertherapiehosen kann dann gewährleistet werden, wenn derartige Produkte bei Inkontinenten für Übungsbehandlungen im Wasser oder zur Krankengymnastik im Bewegungsbad auf der Grundlage des § 32 SGB V benötigt werden. Eine ähnliche Bewertung ergibt sich für schulpflichtige inkontinente Kinder, die am Schwimmen im Rahmen der Schulpflicht teilnehmen. Die Höhe des Zuschusses ist individuell zu prüfen. Der Zuschuss kann unter der entsprechenden Abrechnungspositionsnummer abgerechnet werden.

[...]



Hier kannst du es von unserer Homepage runterladen: Hilfsmittelverzeichnis Gruppe 15 "Inkontinenzhilfsmittel"

Ich finde es übrigens ganz ok dass du dich mit deinem Anliegen an uns gewendet hast, da es ja auch zu unseren Aufgaben gehört, anderen Betroffenen eine Hilfestellung zu geben. Klar können wir jetzt nich das Scheckheft zücken, aber auf andere Weise können wir bestimmt weiterhelfen.

Mit gebrauchten Inkontinenzbadehosen ist es aber immer etwas schwierig, da diese in der Regel ja auf Maß gefertigt werden und jedes Kind etwas anders im Körperbau ist. Du könntest dich einmal mit der Yvonne von http://www.behinderte-kinder.de/ in Verbindung setzen, ihre Tochter trägt auch solche Inkontinenzbadehosen. Vielleicht kann sie dir mit gebrauchten Inkontinenzbadehosen weiterhelfen oder dir einen Kontakt zu anderen Eltern herstellen.

Gute Maßgefertigte Inkontinenzbadehosen bekommst du übrigens von der Firma Suprima, mit der wir in engen Kontakt stehen. Im Herbst sollen auch Inkontinenzbadehosen in fertigen Konfektionsgrößen von Suprima auf den Markt kommen.


@papa, nikki

Ich finde euer Posting doch etwas daneben, Silvie hat eine Frage gestellt und erwartet eine Hilfestellung von uns. Es geht hier jetzt nicht darum, dass jemand Angebettelt wird oder nicht, sondern darum, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten eine für sie brauchbare Lösung anbieten. Übrigens sind solche Inkontinenzbadehosen ja nicht gerade billig, die kosten im Schnitt etwa 300,- € und das geht doch ins Geld. Du musst auch bedenken, dass Kinder ja noch wachsen und die Hose vielleicht nächstes Jahr schon nichtmehr passen könnte. Bei Erwachsenen sieht das ja anders aus, da hast du so eine Hose mehrere Jahre bis sie durch Alterung oder Verschleiss nichtmehr brauchbar ist. Denkt bitte auch einmal darüber nach.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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@Helmut, Matti und Jens

Beitrag #15 von Silvie » 14 Sep 2005 16:19


Hallo, ihr drei,
vielen Dank für eure lieben Zeilen und auch für die Infos zur KK. Ich werde Ekke also hiermit um etwas Geduld bitten und die KK mit einer Bescheinigung beglücken, die hoffentlich der Schularzt ausstellt (der ja auch begründen kann, warum das Teil erforderlich ist).
Und: Natürlich habe ich eine Frage nach einer günstigen Hose nicht als Bettelei empfunden, weil ich wirklich dachte, es kommt was GÜNSTIGES (günstiger KAUF) dabei heraus - und wenn jetzt noch andere anders darüber denken, sollen sie es. Ich bin es ja gewöhnt, dass Leute manches nicht verstehen wollen. Kann man halt nix machen.
Übrigens: Vor vier Jahren hatte mein Mann noch einen Ingenieursberuf....heute ist er arbeitslos und schwer vermittelbar (ist wesentlich älter als ich)...Aber nun will ich da lieber nix mehr zu sagen, es reicht ja auch irgendwann. Jedenfalls vielen Dank an alle Netten hier!!!!!!!!!!!!!:)
Wenn ich euch auch mal helfen kann, ihr erreicht mich prima per Email...(ich bin immer so der Typ, bei dem sich alle möglichen Menschen gern ausquatschen...und der Psychotherapeut ist teuer, ggggg...)
So, ich wünsche euch alles alles Gute auf euren Wegen und schau auch mal wieder rein,...
Ganz liebe Grüße
Silvie

@Ekke: Vielen Dank für deinen Beitrag für die MASA-Website! Werde unsern "Familienprogrammierer" fragen, wann er mal wieder was an der Seite tut...:) Ein paar Einschulungsfotos von Andy würden sich vielleicht gut drin machen,:)
Ganz herzliche Grüße
Silvie
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Re: @Helmut, Matti und Jens

Beitrag #16 von papa0861 » 15 Sep 2005 00:08


Silvie hat geschrieben:- und wenn jetzt noch andere anders darüber denken, sollen sie es. Ich bin es ja gewöhnt, dass Leute manches nicht verstehen wollen. Kann man halt nix machen.




hallo,

auch wenn ich mir jetzt wieder den zorn anderer zuziehe. .... man kann halt nix machen .....


aber so, wie du deine meinung vertritts, vertrete ich eben meine.

und ich bin nun mal der meinung, daß ich nicht immer mehr haben kann, wenn ich nicht weiß, wie es weitergehen soll. ich kann heute nunmal nicht mehr darauf vertrauen, daß schon irgendwo ein hilfslichtlein brennen wird.

auf deiner website ist zu lesen, daß du nach der feststellung der erkrankung deines kindes ganau wußtest, daß dies genetisch bedingt ist. hier müßten alle alarmglocken klingeln.

sich dann noch weiteren nachwuchs zuzulegen, daß ist aus meiner sicht verantwortungslos.

das nächste kind könnte noch viel mehr behindert sein. und was dann? oder es gibt ne neue regierung die das kinderged auf 50 euro kürzt, die eigenheimzulage streicht und, und und ....

aber das ist tatsächlich deine sache. du mußt wissen was du tust.

wenn ich deinen lebenslauf richtig gelesen habe, hast du bislang nie echt gearbeitet, nimmst aber selbstverständlich alle sozialen leistungen in anspruch. du warst "nur" mutter und nun kommst du auf die idee, mal zu studieren.

ach gott, zum glück gibt es ja bafög.

ich will dir mal was sagen:

meine "frau" lebte trotz "unserer" behinderten tochter immer am finanziellen abgrund bis sie mich kennenlernte. ihr wäre es nie im traum eingefallen, "bitteln" zu gehen.

wir hätten auch gern noch ein gemeisames kind. aber wir sind verantwortungsbewußt genug, es zu lassen. ich kann nicht darauf vertrauen, daß mein beamtenstatus noch lange bestand hat. ich rechne damit, daß ich in ca. 6 monaten in frühpension geschickt werde.

@ ecki und matti,


- ich stehe in keiner erklärungsnot
- ja, ich bin krank und kriege zur zeit noch volle bezüge
- dafür habe ich aber auch 25 jahre meine buckel krumm gemacht

ja, ich bin auch der meinung, daß man helfen sollte wo man kann, aber kritisch oder eigensinnig darf man ja wohl auch sein.

lg
jürgen
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Beitrag #17 von Matti » 15 Sep 2005 19:44


Ohgott, Ohgott wirf Hirn vom Himmel.

Bei deiner Aufzählung, lieber Papa, was so alles im Leben passieren kann hast du eines Vergessen: Es könnte ein Meteorit in der Nähe von Dresden niedergehen und jemanden am Kopf Treffen der uns dann nicht, ab dem 44 Lebensjahr aufgrund von ein bisschen Pinkelei in eine Lebenskrise gekommen, eine ganze Menge Geld Kosten würde, weil er nicht fähig ist den Arsch hochzubekommen und lieber die soziale Hängematte der Solidargemeinschaft nutzen möchte.

Soviel Dummheit müsste Strafbar sein

Matti :aerger:
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Beitrag #18 von papa0861 » 15 Sep 2005 23:41


Matti hat geschrieben:Ohgott, Ohgott wirf Hirn vom Himmel.

Bei deiner Aufzählung, lieber Papa, was so alles im Leben passieren kann hast du eines Vergessen: Es könnte ein Meteorit in der Nähe von Dresden niedergehen und jemanden am Kopf Treffen der uns dann nicht, ab dem 44 Lebensjahr aufgrund von ein bisschen Pinkelei in eine Lebenskrise gekommen, eine ganze Menge Geld Kosten würde, weil er nicht fähig ist den Arsch hochzubekommen und lieber die soziale Hängematte der Solidargemeinschaft nutzen möchte.

Soviel Dummheit müsste Strafbar sein

Matti :aerger:



wer im glashaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen.

mehr sage ich jetzt mal im öffentlichen bereich nicht.

dein posting ist einfach lachhaft.
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Beitrag #19 von papa0861 » 16 Sep 2005 00:37


Jens Schriever hat geschrieben:Hallo Silvie, Eckhard und Matti

Ich finde das als eine Schande dass so ein Posting wie von Pappa und Nikki hier im Selbsthilfeverband auftaucht.


hallo jens,

ich lasse ungern was auf mir sitzen, aber folgendes soll was zum thema der armen silvie beitragen:

Abitur-Online Lehrgang: „Never give up“
Siebenfache Mutter zwischen Beruf, Familie und Hausaufgaben

12.07.2005

Wenn Silvia Drechsel an Schule, Hausaufgaben und Prüfungen denkt, lehnt sie sich in ihrem Sessel zurück und lächelt entspannt. „Alles weit weg“, denkt die 45-Jährige zufrieden. „Abitur? Habe ich lange in der Tasche!“ Lange ist relativ! Denn Silvia Drechsel hat vor wenigen Wochen erfolgreich das Abendgymnasium am Weiterbildungskolleg des Kreises Viersen absolviert.

Kinder toben durch das Wohnzimmer, das Essen macht Jens, der Älteste, die Jüngste knatscht in ihrem Zimmer, und mittendrin sitzt Silvia Drechsel und büffelt für ihre Prüfung – so ist der Alltag in den Wochen und Monaten vor der Abiturprüfung. Silvia Drechsel ist nämlich siebenfache Mutter, eines ihrer Kinder ist schwer behindert. Sie führt einen Haushalt und nebenbei lernt sie für die Allgemeine Hochschulreife. „Ganz normaler Alltag“, erzählt die Nettetalerin. Manchmal bis zu zwanzig Stunden Unterricht pro Woche am Computer zu Hause, weitere elf Schulstunden im Weiterbildungskolleg des Kreises Viersen in Dülken, und dann kommt noch das Lernen dazu: Das ist der „ganz normale Alltag“, von dem die frisch gebackene Abiturientin erzählt. Dabei ist dies doch etwas wirklich Besonderes.

Nach der Grundschule will Silvia Drechsel eigentlich direkt auf das Gymnasium gehen. Dennoch besucht sie die Realschule – und ihre Leistungen werden immer schlechter. 1977 kann sie dennoch – mit einem Jahr Verspätung – ihren Abschluss machen. Persönliches Pech führt dazu, dass Silvia Drechsel erst einmal keine Berufsausbildung machen kann. Sie heiratet, bekommt ihre ersten vier Kinder Jens, Tim, Corinn und René. 1993 bis 94 schafft sie es dann nebenbei, ihre Fachoberschulreife nachzuholen und macht eine Ausbildung zur staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondentin. Schulische und gesundheitliche Probleme ihrer Kinder – nach der Ausbildung wurden noch Wesley, Andre und Felice geboren – sowie die schlechte Lage auf dem Arbeitsmarkt führen dazu, dass Silvia Drechsel nicht in ihrem erlernten Beruf arbeiten kann. Deshalb schlägt sie sich als Dozentin an der Kreisvolkshochschule durch und verdient zusammen mit ihrem Mann den Lebensunterhalt für ihre große Familie.

„Aber der Wunsch, das Abitur zu machen, ist nie gestorben“, erklärt Silvia Drechsel. Der Versuch, dieses über ein Fernlerninstitut zu machen, scheitert am hohen finanziellen Aufwand und an der unpersönlichen Art und Weise der Stoffvermittlung. „Also recherchierte ich im Internet und stieß auf den Abitur-Online-Kurs des Weiterbildungskollegs des Kreises Viersen.“ Dann geht alles ganz schnell: Beratungstermin, Einführungsabend für Einsteiger und los gehts. Das ist im Mai 2003.

Silvia Drechsel muss sich durchkämpfen. „Ich war die Älteste und aufgrund einer Erkrankung auch die dickste Teilnehmerin am Lehrgang. Da ist es nicht ganz so leicht, den Kontakt zu den Mitschülerinnen und Mitschülern zu knüpfen.“ Außerdem muss sich ihre ganze Familie umstellen. An zwei Abenden in der Woche ist die Mami plötzlich nicht mehr zu Hause. Und wenn sie da ist, verbringt sie viel Zeit am Schreibtisch. „Es ist ja nicht so, dass man nur ganz normale Hausaufgaben bekommt. Man muss sich vielmehr eine ganze Menge Stoff selbst erarbeiten. Man arbeitet mit Internetplattformen, persönlichen Recherchen sowie mit Lernmitteln wie Büchern oder CD-Roms.“ Auch der Präsenzunterricht an der Schule ist nicht immer nur eine Fragestunde für die Inhalte, die man zu Hause nicht alleine verstanden hat. Es wird auch Stoff vermittelt, Lernmittel und Lerntechniken werden besprochen, und vor allem: Es gibt die ganz normalen Klausuren.

Es ist viel zu tun für Silvia Drechsel. Vor allem in Mathe muss sie sich durchkämpfen. „Never give up“ steht auf einer ihrer Schulmappen und mit der Zeit sind Extremwertaufgaben, Integralrechnung und auch Summenvektoren keine Fremdwörter mehr für die vielfache Mutter. Auch der Arbeitsalltag wird mehr und mehr zur Routine. „Dinge, die weniger Konzentration erforderten, habe ich am Tag erledigt. Einige Hausaufgaben konnte ich dann mit meinen älteren Kindern zusammen erledigen. Und komplizierte Aufgaben habe ich mir für den Abend aufgehoben. Da kam es in Spitzenzeiten schon einmal vor, dass ich halbe Nächte lang am Computer saß und dafür morgens, wenn die Kleinen im Kindergarten waren, noch ein Schläfchen machte. Bis mich zum Beispiel der Briefträger wieder aus dem Bett geklingelt hat...“

Der Aufwand hat sich schließlich gelohnt. Nicht nur, dass sich Silvia Drechsels Familie perfekt aufeinander abgestimmt hat. Die großen Kinder helfen den kleinen und alle versuchen, die Mami so wenig zu belasten, wie möglich. Auch das Abitur ist schließlich mit großem Erfolg – nämlich einem Durchschnitt von 1,7 – bestanden. „Ich bin sehr stolz auf mich“, freut sich Silvia Drechsel. „Und ich bin stolz auf meine Familie. Wenn die Kinder und mein Mann mich nicht unterstützt hätten, hätte ich einfach keine Chance gehabt.“

Jetzt ist in der ganzen Familie erst einmal Feiern angesagt. Schließlich gibt es dazu auch allen Grund. Allerdings: Silvia Drechsel schmiedet bereits wieder Zukunftspläne. „Ich würde gerne Deutsch und Englisch studieren und dann Lehrerin werden.“ Mit ihrem – übrigens ganz normalen – Abitur plus Zusatzzertifikat für ihre PC-Kenntnisse erfüllt sie für das Studium auch alle Voraussetzungen. Und sie ist nach dem guten Abi-Erfolg nun auf den Geschmack gekommen ist. „Mal schauen, ob und wie wir das organisieren können“, sagt sie und lächelt verschmitzt. „Meine Kinder werden mich bestimmt weiter unterstützen. Und wenn alles gut läuft, bleibt auch noch genug Zeit, damit ich mich um den jüngsten Spross kümmern kann.“ Silvia Drechsel ist vor kurzem Großmutter geworden. Und auch ihr Enkel Chris wird sicherlich später einmal stolz darauf sein, was seine tolle Oma alles geschafft hat.


Info: Nach den Sommerferien beginnt am 22. August am Weiterbildungskolleg / Abendgymnasium des Kreises Viersen das neue Semester. Der Besuch ist kostenfrei und führt mit sorgfältig auf die Bedürfnisse Erwachsener abgestimmten Methoden zu Fachhochschulreife und Allgemeiner Hochschulreife / Abitur. Das Weiterbildungskolleg/Abendgymnasium bietet auch Vormittagsunterricht. Für beruflich oder häuslich gebundene Interessenten bietet sich der Abi-Online-Lehrgang an. Informationen zur Anmeldung gibt es am Weiterbildungskolleg Viersen-Dülken unter der Telef .....



und es gibt da noch andere seiten, die zeigen, daß frau s. nicht ganz so mittellos zu schein seint, wie sie vorgibt

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Beitrag #20 von eckhard11 » 16 Sep 2005 07:53


Sag mal, papa,

entwickelst Du da eine Manie ??

Der von Dir eingestellte Bericht ( übrigens im Original nachzulesen : "News aus dem Kreis Viersen" ) ist nichts anderes als eine Meldung, wie sie täglich zu Hunderten in den Tageszeitungen erscheint.

Hier wird halt über eine Mutter von sieben Kindern berichtet, welche ihr Abitur nachgemacht hat.
Das sagt doch über finanzielle Verhältnisse nicht das Geringste aus.
Anstatt ein Lob ob dieser Leistung auszusprechen, willst Du unbedingt Deine - vorgefasste - Meinung untermauern.

Ein Fehler von Frau Drechsel war, dass sie sich mit vollem Namen vorgestellt und die Homepage ihres Sohne bekanntgemacht hat. Ansonsten wärst Du doch niemals auf diesen Artikel gestossen.

Angenommen, Du würdest Deinen vollen Namen mit Adresse bekanntgeben:
Wie würdest Du reagieren, wenn dann plötzlich Berichte über Dich ( seien es positive oder negative ) hier im Forum auftauchen würden ??

und es gibt da noch andere seiten, die zeigen, daß frau s. nicht ganz so mittellos zu sein scheint, wie sie vorgibt


Diese Ausdrucksweise finde ich besonders unangenehm:

"........ dass Frau S. nicht ganz so mittelos zu sein scheint, wie sie vorgibt."

Du willst hier eine Vermutung als Tatsache erscheinen lassen.
Und das finde ich - gerade bei einem Polizisten - schlimm.
Wir sind doch hier nicht bei SOKO Leipzig !

Auch die "anderen Seiten" sagen nichts über irgendwelche finanziellen Hintergründe aus, wie jeder nachlesen kann.

Papa, merkst Du nicht, dass Du Dich in dieser Sache langsam ausgrenzt ?


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