tena-kleber

Hier geht es um alle saugenden Hilfsmittel, angefangen von den Einlagen, über Vorlagen und Trainers bis hin zu den Inkontinenzslips.

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tena-kleber

Beitrag #1 von tanja74 » 10 Aug 2006 21:16


hallo,

nachdem ich keine attends regular 8 in "m" mehr bekomme (diese neuen s-dinger sind eine katastrophe!!!), bin ich auf tena slips ausgewichen. wenn ich die aber ausreichend stramm zumache, löst sich nach einiger zeit der untere klebestreifen... beim oberen geht´s, weil ich da den windelrand nach aussen umschlage und den klebestreifen knicke... was macht ihr? kann man das seitens des svi nicht mal einfluss nehmen, damit tena das ändert?

gruss
tanja
(die sich fragt, warum die positiven eigenschaften der verschiedenen hersteller mal zusammengeführt werden können und das dann produkt dann nicht mehr verschlimmbessert wird!!!)
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Beitrag #2 von Helmut » 11 Aug 2006 01:05


Hallo Tanja,

schade dass dir die neuen Attends nicht zusagen, ich selber habe damit eigentlich keine wirklichen Probleme. Klar haben die neuen Attends Slips noch ein paar Schwachstellen, aber die werden schon behoben.

Dass es Probleme mit den Klebern bei den Tenaslips gibt, das istz mir jetzt aber neu. Ich wußte nur, dass die Folie bei den Tenaslip maxi wegen der Konstruktion beim Tragen manchmal Löcher bekommen und deswegen undicht werden. Ob wir genügend Einfluss bei SCA ausüben können, das ist nicht sicher. Wir hatten schon vor Jahren die Problematik mit den Löchern angesprochen, denen ist es auch bekannt, aber wirklich gelöst wurde das Problem bis heute nicht.

Ich glaube kaum, dass die Hersteller den ultimativen Windelslip herstellen können, da schon jeder von uns unterschiedliche Anforderungen hat, das gehht schon beim Körperbau los und endet mit den Einsatz im Alltag. So gesehen wird man immer die Hersteller durchtesten müssen, um ein Produkt zu finden, das den eigenen Ansprüchen am nächsten kommt.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #3 von Matti » 11 Aug 2006 09:42


Hallo Tanja

kann man das seitens des svi nicht mal einfluss nehmen, damit tena das ändert?


Desto mehr Mitglieder der SVI vertritt, desto repräsentativer und legitimierter ist dieser Verein. Um die Stimme der Menschen mit Inkontinenzproblemen zu stärken und sicherzustellen, dass sie auf bundesweiter Ebene gehört werden, bedarf es aktiver Mitglieder.

Bist du eigentlich Mitglied?

Gruß

Matti
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Beitrag #4 von eckhard11 » 11 Aug 2006 12:58


Hallo Tanja,

ich war - bevor ich auf Urinalkondome umgestiegen bin - eineinhalb Jahre auf der Suche nach einer “idealen” Windel. ( Ideal für mich bzw. meinen Körperbau )

Glaube mir, ich habe alles durchprobiert, von waschbaren Windeln über Pants, normale Windeln bis hin zu Microfaser-Handtüchern, alles in Verbindung mit einer Suprima.
Da ich absolut nichts fand, was mich des nachts zuverlässig dicht hielt, habe ich die verschiedenen Hersteller angeschrieben und Vorschläge zur Verbesserung ihres Produktes gemacht.
Gerade hinsichtlich des Windelverschlusses und der Beinabschlüsse.

Nicht einer ( !! ) der Hersteller hat geantwortet !

Wir sind die einsamen Rufer in der Wüste. Kein Schwein hört uns ( oder hört uns zu )

Ursächlich wurden die Windeln zur Verwendung bei pflegebedürftigen Personen entwickelt, vor allem bei Liegendpersonen.
Da diese immer mehr werden ( wir werden ja immer älter ) und die Pflegerinnen/Pfleger immer weniger,
( es ist immer weniger Geld vorhanden ), wurden mit der Zeit die Windeln ganz besonders auf diesen Personenkreis abgestimmt.
Deshalb auch die unterschiedliche Farbgebung. Da muss nicht mehr lange nach der richtigen Windel gesucht werden.
Ratsch, die Windel runter, zack, neue Windel dran, fertig. Blos keine Zeit verlieren....

Glaubst Du ernsthaft, den Herstellern wäre bekannt, dass es junge Inkos und Inkos mittleren oder gar älteren Jahrganges gibt, die völlig mobil sind ??
Das haben die doch bis heute noch nicht gerafft.
Und selbst wenn sie es wüssten : Diese Menge “mobiler Inkos” macht doch nur einen Bruchteil derjenigen aus, die Windeln verwenden müssen. Und die Hersteller denken natürlich in Umsatzzahlen und Gewinnen, nicht in Sphären wie : “Wie können wir den mobilen Inkos helfen ?”
Wir interessieren die nicht !

Mach Dir da mal gar nichts vor :
Die einzige Möglichkeit, zu versuchen, etwas zu verändern, ist, einen dieser “Events” der Hersteller zu besuchen, den Schampus zu schlürfen und dann, wenn der “Leiter Marketing und Vertrieb” gerade so richtig dröhnt, wie toll die Windeln seien, aufzustehen, ans Mikro zu gehen und ihn zu fragen, ob er denn schon einmal seine Windeln über einen Monat lang getragen hätte, immer, im Büro und zuhause, Tag und Nacht.....
Und wenn nein, wieso er auf solche Aussagen käme.
Dann erst - nachdem Dich der Sicherheitsdienst auffällig unauffällig als Störenfried entsorgt hat - dann erst hast Du eine Chance, dass entweder die Firma oder einer der Besucher nachdenklich wird.
Oder dass gar ein intelligenter Reporter Deine Einlassung mitbekommen hat und anfängt zu recherchieren.
Aber diese Chance ist äusserst gering.
( Hatten wir alles schon, hat aber nix gebracht, es kam, wie immer, nur der übliche Müll dabei raus, hi, hi.... )

Ich leg mich ob dieser geistigen Anstrengung wieder nieder .sleep:
Eckhard
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Beitrag #5 von tanja74 » 17 Aug 2006 21:24


hallo,

nein, ich bin kein mitglied und will es auch nicht werden. klar, kann man jetzt sagen, dann kannst du ja auch nicht erwarten, dass dich jemand vertritt... aber ich mache mir ehrlich gesagt keine hoffnungen, dass sich ausgerechnet durch meine teilnahme an dem svi etwas ändert in bezug auf die sensibilität der hersteller. und eine vereinsbindung mag ich einfach nicht.

ich kann es auch nicht recht glauben, dass die hersteller nicht wissen, dass auch mobile jüngere betroffene slips tragen, da wäre mal eine repräsentative untersuchung der benutzer sinnvoll, oder?

wie ist das denn im ausland? in frankreich zum beispiel kann man inko-produkte in allen supermärkten kaufen - wer ist denn dort die kundschaft? nur alte und behinderte etwa? werden die hilfsmittel da nciht von der kasse übernommen und in fachgeschäften gekauft?

gruss
tanja
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Beitrag #6 von eckhard11 » 17 Aug 2006 22:30


Tolle Antwort, Tanja,

besser hätte ich diese nicht formulieren können.....

Denn genauso, wie Du schreibst, dass Du Dir ehrlich gesagt keine Hoffnungen machst, dass sich ausgerechnet durch Deine Teilnahme an dem SVI etwas ändert in Bezug auf die Sensibilität der Hersteller, habe ich meine Mitgliedschaft im SVI zum Jahreswechsel beendet, da ein Verein ja bekanntlich desto einflussreicher wird, je weniger Mitglieder er hat.
Wenn Helmut dann eines Tages das einzige Mitglied ist, ist er wahrscheinlich der mächtigste Mann auf dem Gebiet der Selbsthilfe.

Und wenn Du nicht glaubst, was die Hersteller nicht wissen, dann überlass es unbedingt den anderen, sich zu kümmern.
Eine repräsentative Umfrage durch einen Verein mit möglichst wenigen Mitgliedern ist sicherlich sehr aussagefähig und auch ganz einfach durchführbar....
Je weniger Mitglieder, desto mehr mobile jüngere Betroffene können durch ein Mitglied befragt werden.
Das hat den Vorteil, dass sich die Fragen automatisieren und man muss auch nicht so viele einzelne Fragebögen zählen.

Sag mal, merkst Du eigentlich was Du da schreibst ??
Du willst den Apfel essen und verkaufen.....

Und was der Einkauf von Inko-Artikeln in Frankreich mit Deiner Feststellung von schlechtklebenden Klebestreifen und/oder Verbesserungen von Tena-Produkten zu tun hat, wird mir wohl für immer verschlossen bleiben.

Gruss
Eckhard
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Beitrag #7 von Helmut » 19 Aug 2006 22:52


Hallo Tanja,

Eckhard hat es ja schön beschrieben, wie es funktioniert, dass die Betroffenen bei den Herstellern auch gehört werden. Deine Einstellung einer Mitgliedschaft in einem Verein, in diesem Fall dem SVI, ist eigentlich ein typisches Beispiel, wie die Betroffenen mit dem Tabuthema Inkontinenz umgehen. Was glaubst du, warum z.B. der ADAC bei den Herstellern schon Gehör findet und auch deren Vorschläge, testergebnisse usw. ernst nehmen? Ja genau, der ADAC hat sehr viele Mitglieder und das sind alles potentielle Kunden und die will man unter keinen Umständen verlieren. Genauso könnte es auch bei uns im Hilfsmittelsektor laufen, wenn z.B. der SVI oder auch ein anderer Verein 10.000 oder mehr Mitglieder hätte. Wenn nun jeder sagt, da werde ich kein Mitglied, meine Stimme hat eh kein Gewicht, dann ist das eine Einstellung die nicht gerade förderlich für das Wachstum eines Vereins ist, um einen Verein zu unterstützen. Es hat ja auch keiner gesagt dass du ein aktives Mitglied sein mußt, für die Hersteller zählen allein die Masse der Mitglieder, danach wird beurteilt, wie Stark der Verein die allgemeine Meinung der Betroffenen vertritt.

Gruß Helmut
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