Ich brauch ne Empfehlung

Hier geht es um alle saugenden Hilfsmittel, angefangen von den Einlagen, über Vorlagen und Trainers bis hin zu den Inkontinenzslips.

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Ich brauch ne Empfehlung

Beitrag #1 von Jörg75 » 18 Dez 2006 02:05


Moin,

ich habe ein Problem und benötige Euren Rat.

Ich bekomme in Kürze ein Medikament, das als Nebenwirkung sehr harntreibend ist. Erfahrungen sagen, das man in den ersten Wochen täglich Durst nach 5-8 Litern hat und dass sich das nur sehr langsam wieder normalisiert.

Ich bisher keine Inko gehabt, aber eine, sagen wir mal empfindlich Blase. Ich laufe ständig aufs Klo und habe Mühe, das Wasser zu halten.

Doch mit der neuen Medizin wird das ganz kompliziert. Ich kann natürlich weiter laufen. Aber ich bin im Job und möchte nicht alle 15min unterbrechen, das geht einfach nicht. Andererseits will ich mir nicht die Blase versauen. Ich habe dabei zu wenig Erfahrung und brauche Euren Rat.

Danke

Jörg
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Jörg75
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themen rubrik , saugende Hilfsmittel?

Beitrag #2 von klaro (+16.05.2008) » 18 Dez 2006 09:28


hallo Jörg



du schreibst sehr fragend ,kombinierte Aussagen und doch sehr verschlüsselt. Also sehr knifflig, hier zu Antworten,..

Ein neues Medikament, das die Nebenwirkung hat, "harntreibend" hat.

nun, scheint ja auch die andere Nebenwirkung zu sein " Durstgefühl". ( und welche noch)

Also haben wir 2 Nebenwirkungen, die das eine ,das andere noch verstärken.

dazu tendierst du mit eigenen Worten auf eine schwache Blase hin, welche natürlich auch trainiert werden kann.

Hast du denn das mit deinem Arzt beredet oder schreibst du erst mal hier?

Also das wegen harntreibend.. da weiss ich nicht welches Medikament es sien könnte, ist ja einerseits auch egal.

WAS aber die Nebenwirkung "Durstgefühl " angeht, da kannst du dir ja selber lieb sein, ob du es dir antun willst.. bis 8 liter reinzuschütten am Tag, was zimlich bis *sehr krankhaft * ist und sein wird,. weil dies keine allzugesunde Sache ist.

die Frage wäre einerseits, mit dem Arzt zu bereden, ob es was anderes gibt, oder wie du diese nebenwirkungen denn verkraften sollst.

das andere, aus meiner Erfahrung. Durstgefühl als Nebeneffekt, das kannst du dir selber einteilen, ob du 3-4 oder 7-8 Liter trinkst. Das Durstgefühl ist ja nicht ein Durst , sondern ein Empfinden nach Trinken. Welches der Körper einfach signalisiert.

diesem Signal kannst du nun alle 5 Minuten nach geben und sagen* ok, Körper, ich schütt dir 3 dl rein* oder aber

" ok, mein Körper, ich muss lernen mit diesem Durstsignal umzugehen* du bekommst jetzt einfach 2 Schluk Wasser.*


Dies ist ein Phänomen, wo auch sehr viele Magersüchtige kennen, wenn sie auf dem Gesundungsweg sind. Dass das Durstgefühl nicht mehr mit der Realität übereinstimmt. ebenso die Nebenwirkungen gewisser Medikamente.

Also, eigentlich hast du es selber in der Hand, wie du mit deinem Trinkverhalten umgehst. Du weisst es zum Vornherein,, dass dies neue Medikament DURST macht. Also dann trinke bisschen nach dem Kopf und logischen Denken und übertölple somit die falschen Signale des Körpers.

Oder du gibst dem Gefühl von Durst, das unweigerlich alle paar Minuten da sein wird nach, trinkst und du hast ein Toiletten, sprich.. pinkel-häufigkeits-problem.


Dem ganzen bist du also weniger ausgeliefert, als es hier lesbar ist.

.--
nimm mal an du hast Schmerzen, Du nimmst ein Medikament.
nimm mal an du hast so Schmerzen , du nimmst schon beim 1. Anzeichen ein Medikament.
nimm mal an, du hast dermassen Schmerzen , du brauchst Dauernd Medikament.

---
da wäre doch auch der Versuch angebracht, einmal zu versuchen, wenige Schmerzen, einfach auszuhalten.. oder??

auch Durstgefühl kann man aushalten, damit lernen umgehen. Es dosieren im Nachgeben. Es einteilen.

ich wünsche dir guten Erfolg mit der neuen Medizin. klaro :?

ALSO, deine Chancen stehen gut, WEIL du zum Voraus nun gefragt hast, WIE damit umzugehen ist. umsetzen musst du es selber. Aber besprich es doch mit deinem Arzt auf jeden Fall noch.
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Beitrag #3 von Jörg75 » 18 Dez 2006 11:19


Hallo Klaro,

ich nehme das Medikament dauerhaft. Es hat einige Nebenwirkung, es verändert das Verhalten der Schilddrüse und der Niere. Die Niere kann weniger Harn konzentrieren. Somit rauscht das Wasser schneller durch. Laut Arzt soll man gerade in der Startphase dem Durstgefühl nachkommen, um irgendwie das Ausspülen zu unterstützen (keine Ahnung, was er meinte). Sicherlich nimmt es irgendwann wieder ab. Aber das Mittel ist bekannt für sein harntreibendes Verhalten.

Hast Du denn einen praktischen Tipp für mich, wie ich damit umgehen kann?
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Beitrag #4 von eckhard11 » 18 Dez 2006 16:31


Guten Tag, Jörg75,

eine derartige Menge wirst Du kaum noch mit einer Windel oder ähnlichem auffangen können, ohne daß Du sehr häufig wechseln musst. ( Wirklich sehr häufig )

Hier kann ich Dir nur zu einem Kondomurinal raten.
Und keinen Beinbeutel verwenden, sondern sofort einen Bettbeutel, den Du Dir
mit einem geeigneten Teil an den Gürtel hängst.

Dazu braucht es dann aber weite Kleidung, damit Du den Beutel überdecken kannst.
( Ich hatte mir den Beutel nach innen gehängt, bei einer weiten Hose kein Problem )

Ein Beinbeutel nimmt allgemein nur 500 ml auf, ein Bettbeutel 2.000 ml.......

Es geht, ich habe diesen Bettbeutel selbst fast zwei Wochen getragen, bevor ich operiert wurde, ( allerdings mit einem Dauerkatheter ) und habe damit gearbeitet, Kunden besucht etc.

Einen Bericht über Kondomurinale findest Du hier :
ftopic332.html

und hier
http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/ ... .php?t=713

Es geht sehr gut, wenn man sich etwas geschickt anstellt.....

Gruss
Eckhard
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Beitrag #5 von Chris00 » 18 Dez 2006 18:58


Hallo,

nach deiner letzten Beschreibung (Schilddrüse, Niere...) kann ich mir nur vorstellen, dass es sich um ein oralverfügbares Diabetikum handelt. Das sind meist Thioharnstoffderivate. Das Durstgefühl ist dabei bekannt, die etwas erhöhte Ausscheidung auch. Aber nicht so drastisch, wie du das darstellst.

Ich trinke auch locker 3 bis 4 liter am Tag. Und klar, kommen die auch wieder raus. Aber das wäre bei einem nicht-inko auch so.

Was für ein Medikament ist das denn nun (du machst ja ein riesen Geheimnis drum)? Und was für eine "Lösung" schwebt dir denn vor?
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Beitrag #6 von Jörg75 » 18 Dez 2006 21:49


Hi Chris,

es ist ein Medikament aus der Psychiatrie und wird bei Hypomanie verschrieben.

Ich hab keine Ahnung, was mir vorschwebt. Ich überlege gerade, wie man mit den Problemen den Alltag meistern kann. Viele andere erklären sich einfach für krank und schwach und vielen sich so bedauernswert. Ich suche nach einer Lösung, nicht in diese Schublade zu fallen.

Das Problem bei der Thematik ist ja, dass ich eigentlich nicht inkontinent bin, sondern nur zu viel in der Blase habe. Trotzdem muss der Alltag damit handlebar bleiben. Aus diesem Grund frage ich Euch nach Ratschlägen.

Danke
Jörg
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Re: Ich brauch ne Empfehlung

Beitrag #7 von papa0861 » 18 Dez 2006 22:53


hallo jörg,

psychopharmaka vermitteln oft ein gefühl, daß man ständig durst hat. es ist aber nur ein gefühl. ich nehme selbst pillen, die als nebeneffekt eine austrocknung der schleimhäute haben. es hilft hier, nicht dem gefühl nachzugeben und zu "saufen" was das zeug hält. es hilft, hier den mund regelmäßig mit wasser spülen, nicht schlucken wie ein oller gaul. ein altes hausmittel gegen das durstgefühl ist, einen kirschkern in den mund zu nehmen und auf diesem rumzulutschen. probiere einfach aus.
ich lebe selbst seit monaten nach diesem muster und gehe meiner arbeit nach. also es geht auch ohne beinbeutel und co.
hilfreich wäre vielleicht, wenn du mehr zu den gründen der einnahme schreiben würdest. das kannst du aber gern per pn tun.
also keine scheu.

lg
jürgen
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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komplexe Probleme

Beitrag #8 von klaro (+16.05.2008) » 19 Dez 2006 01:03


hallo Jörg

danke, dass es ausführlicher wurde, denn rätseln ist nicht so einfach, wie es aussieht.

papa hat geschrieben:
psychopharmaka vermitteln oft ein gefühl, daß man ständig durst hat. es ist aber nur ein gefühl. ich nehme selbst pillen, die als nebeneffekt eine austrocknung der schleimhäute haben. es hilft hier, nicht dem gefühl nachzugeben und zu "saufen" was das zeug hält. es hilft, hier den mund regelmäßig mit wasser spülen,


richtig. Die Nebenwirkungen von den Psychopharmakas sind meist sehr deftig. Also hier seh ich keinen allzugrossen Zusammenhang, dass es sinnvoll wäre, die 5-8 liter zu kippen. Was der Arzt meint, dem Durstgefühl nachgeben, das wirst du austomatisch,dennoch wäre bewusstes Trinken da angebrachder.

DAS WAR EIGENTLICH MEIN TIPP, praktischer Tipp, den ich dir im 1.posting gegebn hatte.
Oft muss man am Beginn beginnen, was zu verändern. Nicht am Ende. :wink:

Was auch hilft ist Wasser mit Zitronenschnitz aufgekocht oder nur bisschen reingeträufelt oder Kaugummi oder sowas. Ein Erfrischungsbonbon ab und zu.

denke daran, ALLE die Medikamente, die das Durstgefühl auslösen, lösen sehr oft auch eine Gewichtszunahme aus.

Welche sehr oft durch das Trink und auch falsche Trinkverhalten begünstigt werden.

Also, schon zusehen, was du da runterkippst den ganzen Tag. Ebenso bei grösserem Trinkmenge, wird das Sättigungsgefühl sich erhöhen, automatisch isst man daann mehr, bis man das *genug * GEfühl bekommt.

( dumme Nebenwirkungen sind dann klar auch, wenn das Sättigungsgefühl auch beeinträchtigt wird)

wie es scheint, Manie kenn ich, manisch-depressiv war ich auch lange. hypo manie werd ich nach googlen.

dennoch scheinen einige Zusammenhänge da zu sein, die dir den Alltag, immer erschweren. Es wird immer wie komplexer, so sehe ich das, willst du das so sagen?

Hier kann es unter Umständen schon angebracht sein, dies Problems aufs klo müssen, irgendwie anzugehen. Aber frag mich gerade nicht wie...

Eckhard hat dir einen Tipp gegeben, andere Vatiante sind Vorlagen. dennoch würd ich erst mal zusehen, wie das Medikament wirkt.

du siehst, du bist hier nicht allein. Kannst das Medikament dann mal einnehmen und hier posten, wie es wirkt.

habe auch nicht begriffen, ob du das Medikament nun BALD mal bekommst, oder schon einnimmst.

ich hab etwa mal meine Mühe, was zu schnallen.

Aber eins bleibt. Mit dem Durstgefühl, musst du lernen umzugehen. Ich würd dir raten, eins ums andere anzugehen. Also erst das neue Medikament, dann halt mal noch öfter aufs klo, oder zumindest noch so oft.

dann mal sehen , wie es mit dem Pinkel-Drang und verhalten so aussieht.


Kopf hoch und
bis dann klaro


als Mann kann man sich mindestens das nächtliche Leben bisschen vereinfachen . mit dem Kauf einer Urinflasche, so spitalähnlich, wäre mindestesns das nächtliche Problem, nicht so, dass man 5 mal rauslaufen müsste. Man kann auch gleich 2 kaufen, sind ja vom System her sauber, da sie einen Klappdeckel haben. Zumindest würde ich das den Vorlagen vorziehen, solange man es merkt, dass man urinieren muss.


ist auch nur eine Variante.. aber irgendwie muss man ja *seinen * eigenen WEg finden.
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Beitrag #9 von klaro (+16.05.2008) » 19 Dez 2006 02:54


na ja
nochmal. WANN bekommst die neuen Medikamente???

eine Hypomanie, ist also noch keine Bipolare Erkrankung, also noch keine oder wird nicht sicher je eine, Manisch-depressive Sache. Gut so.

also bist du an einem Anfangspunkt, wo dir der Arzt, Medikamentöse Hilfe anbieten möchte.

ob in Manie, oder nun Hypomanie, egal. Weil es geht ja ums gleiche. Geht s ja darum, das *hoch* welches ja ein *zu hoch* ist, bisschen runter zu holen.

Auch daraum, dass der Körper ausgeglichener sein und ruhen, aber auch angemessener leisten kann, aber alles im mass vom vermindern, statt antreiben wie bei Depressionen.

HAst du nicht auch das Gefühl, WENN du dies Medikament dann nimmst, dass ALLES etwas ruhiger wird?
Eigentlich wird und sollte sich dies auf allen Ebenen mehr oder weniger auswirken. Kann also sehr gut auch sein, dass sogar deine Blase Freude hat.Harntreibend heisst noch lange nicht, dss die Blasenwand auch so reagiert. Könte unter umständen sogar noch positiv sich auswirken. Wirklich, ich kannte so Medikamente, die der Blase gut taten. Der Harn völlig einiges besser blieb. ab er welche das waren, weiss ich wenig mehr. (leider)

mein derzeitiges Neuroleptika, bei hoher dosierung, wirkt auch eher so , dass ich Zeiten haben kann, woes kurz länger in Blase bleibt und ich aufs Klo kann. Setz ich es wieder ab.. dann rinnts .. doof.

meine aber doch, dass die Wirkungen, erst mal am eigenen Körper ausprobiert werden können.


aber so kannst du doch auch dem Beginn der Medikation entgegensehen, auch wenn das durstgefühl da ist und etwas mehr getrunken wird.

wann soll denn angefangen werden? mir scheint, dass dir die Wartefrist udn die offenen Fragen bald mehr zu schaffen machen, als wenn du *loslegen* könntest mit der Medikation.

Nebst den Fragen wegen , wie machen, bei soviel trinken und schwacher Blase,

Jörg, wie siehst DU denn die GANZE Sache selber an ??

gibt sie dir Hoffnung oder mehr Unsicherheit oder Angst?


Zweifel?? an was, am Medikament oder an dir selber?
lernen wie umgehen mit neuer Situation.. beängstigend??
ist es das erste mal, dass du solche Tabletten bekommst? Denke nicht, weil du schreibst.. "neue Medizin"

wie war es denn mit dem alten Mittel?? Sieh da sind so viele Fragen. Es kann nicht nur ums Pinkel Problem gehen, es beinhaltet einiges mehr.


wie kräftezehrend dein Zustand ist, kann man sich ja ausrechnen, wers kennt. Verstehe deine Frage schon, aber so einfach kann man die nicht beantworten.

mit :"lass dir doch Windeln verordnen," wäre dir sicher nicht geholfen.

Mein Beitrag nützt nicht wirklich noch wsa. aber ich hab mir echt Gedanken gemacht, weil ich verstehe schon,

in "welche Schublade " du nicht rein möchtest. wie du oben geschrieben hast.

gute Nacht einmal wieder klaro :?
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Beitrag #10 von Jörg75 » 19 Dez 2006 05:53


Hi Klaro,

ich bekomme das Medikament schon, die Dosis wird aber langsam hochgeschraubt, um die Nebenwirkungen in der Startphase gering zu halten. Hypomanie muss nicht bipolar sein, ist es aber in meinem Fall (bipolar II glaub ich). Und das Problem mit der Harntreiberei ist dabei ein alter Hut. Nur die meisten anderen lassen sich wie beschrieben krank schreiben und hängen dann ggf. ständig auf dem Klo. Ich bekomme nachts Probleme (habe sie teilweise jetzt schon). Ich habe starke Schlaftabletten und schlafe damit wie ein Stein. Ich habe dabei schon mehr als einmal ins Bett gemacht. Bei dem erhöhten Wasserverbrauch (Der Arzt sagt, man soll auch viel trinken, damit die Niere "durchgespühlt" wird.) werde ich zwangsweise auf unkontrollierbare Situationen stoßen.

Ich hoffe ich konnte meine Gedanken klar darlegen.

Jörg


PS: Jetzt versuche ich es mal wieder mit Schlafen...5:53Uhr...
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