Hautverträglichkeit bei Tena

Hier geht es um alle saugenden Hilfsmittel, angefangen von den Einlagen, über Vorlagen und Trainers bis hin zu den Inkontinenzslips.

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Hautverträglichkeit bei Tena

Beitrag #1 von wiebke46 » 27 Jun 2003 19:53


Hallo Ihr alle,

ich schreibe diesen Beitrag in der Hoffnung, dass dieses Forum auch mit dazu dienen kann, der Industrie ein gewisses feedback zu geben.
Vor sehr vielen Jahren hatte ich nach einer Geburt vorübergehend Tena-Vorlagen verwendet, die ich aber ziemlich bald nicht mehr vetrug, d.h., ich bekamm Quaddeln und Juckreiz davon. Ich stieg deshalb auf Suprimaslips mit diversen Einlagen um, nach einigen Monaten brauchte ich auch die nichtmehr, stattdessen arrangierte ich mich über Jahre einigermaßen mit Damenbinden. Nun wo meine Inko seit mehreren Jahren deutlich stärker ist, bin ich irgendwann doch wieder auf die Tena-Produkte zurückgekommen, und ich habe keinerlei Probleme mehr mit der Hautverträglichkeit. Weiß jemand, ob Tena da mal irgendwas umgestellt hat, oder hat irgendwer ähnliche Beobachtungen gemacht??
Mein zweites Anliegen ist in die Zukunft gerichtet: warum kann man nicht anatomische Vorlagen mit Gelkern, aber ohne Plastikfolie herstellen, die man dann mit einer Suprima oder ähnmlichen Gummihose tragen könnte?? Das wäre für viele glaube ich ein Segen, denn das wäre eine sehr raschelarme Versorgung, und zwar angefangen bei den kleinsten Damenvorlagen bis hin zu den großen Vorlagen. Weiterhin würde eine solche Kombination eine gute Paßform und gute Unauffälligkeit ermöglichen. Schließlich wäre dann auch noch ein wesentlicher Vorteil, dass die gebrauchten Einlagen in den Biomüll könnten.
Der Geräusch-Aspekt liegt mir besonders am Herzen. Immer dann, wenn man in leiser Umgebung mit anderen Menschen ist, kann das Rascheln gehört werden. Bis heute trage ich deshalb z.B. beim Zahnarzt (wo man wegen der Liegeposition keine kleine Tena-Lady o.Ä. tragen kann) eine Suprima-Hose mit zwei Strampelpeter-Flockenwindeln. Das müßte sich doch auch besser lösen lassen, und zwar unbedingt mit Gelkern.

Denkt doch bitte mal darüber nach,

Gruß, Wiebke
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Beitrag #2 von walker » 27 Jun 2003 20:48


Hallo wiebke,

ich kann mir nicht vorstellen, dass zwei Strampelpeter-Flockenwindeln nicht mehr auffallen sollen als die grösste TENA-Lady die es gibt.

Bei leichter Harninko gibt es Produkte als PULL-ON (statt Unterwäsche ) ohne Plastikfolie, aber mit Absorbern (ob die von der Kasse bezahlt werden, ist mir unbekannt).

Und zum Thema Rascheln:

Jeder ist unterschiedlich geräuschempfindlich (subjektiv). Aus eigener Erfahrung gibt es je nach Hersteller und Produkt, was das Rascheln der Folien angeht, grosse Unterschiede (objektiv).

Als Träger von saugenden Hilfsmitteln kann man mit seiner Kleidung die Geräuschentwicklung wesentlich beeinflussen (Dämmung). Normale Unterwäsche über die saugenden Hilfsmittel oder eine Schutzhose (mit PVC oder speziell beschichtete Oberfläche) können hierbei hilfreich sein.

Anatomische Vorlagen ohne Plastikfolie:

Schöne Idee, aber das grösste Problem scheint die Formstabilität der Vorlagen zu sein. Absorber? Alles hat seinen Preis - und Markt ist umkämpft. Die Preise gehen runter, da die Kassen sparen sollen und müssen. Da wird eine Produktinnovation oder Produktverbesserung fraglicher und für mich eher unwahrscheinlicher.

Gruss Walker
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Beitrag #3 von morzel » 28 Jun 2003 00:45


Hallo Wiebke
ich benutze seit ca. 2 Jahren die Tena Flex.
Anfangs gab es die auch nur mit einer Außenfolie.
Seit längerem hat die Flex aber eine Textielähnliche Oberfläche.
Da knistert garantiert nichts.
Sie ist angenehm zu tragen und sehr einfach anzulegen.
Ich habe es da auch noch nie erlebt das sie ausgelaufen ist.
Mit der Haut habe ich bisher auch noch nie Ärger gehabt.
Und was Du da beschreibst beim Zahnarzt z.b. da denke ich das viele Inkos
überempfindlich sind und es immer Rascheln Hören oder das man meint der Hintern währe zu dick. Ich denke das die Gesellschaft egal wo wir sind nicht immer genau hinsieht oder hinhört. Wir meinen das oft aber die Realität sieht glaub ich doch anders aus.
Von daher mache ich mir behaupt kein Kopf mehr darum was ich anhabe.
Von meinem ganzen Bekantenkreis weiß keiner was davon. Und mit denen bin ich sehr viel zusammen und da habe ich auch immer was an und zum teil sogar die sehr dicken Tenas Slips wenn ich den ganzen Tag weg bin. Gemerkt hat aber noch keiner was. Am besten Du ziehst immer noch eine stramme Radler Hose drüber.
Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig weiter helfen.
Sei lieb gegrüßt von Morzel

:lol:
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Beitrag #4 von Doris » 29 Jun 2003 08:28


Hallo Wiebke,

ich verstehe zwar noch nicht, warum eine Tena-Lady beim Zahnarzt schlechter ist als eine Gummihose mit Einlagen, aber im Prinzip hast Du recht. Es wäre eine kostengünstige und umweltschonende Lösung, wenn es bessere Einlagen ohne Folie gäbe. Die Taschen in den Hosen passen meistens nicht zu den Einlagen. Auch in Sanitätshäusern bekommt man oft nur die Strampelpetereinlagen. Für die meisten Inkoslips sind die zu klein, d.h. sie rutschen. Mir ist ohnehin mit einer Einlage, die kaum größer ist als eine Binde nicht geholfen. Gibt es überhaupt größere Einlagen? Wenn ja, wo? Ein gut durchdachtes System in dieser Richtung für schwere Inkontinenz wäre ein echter Fortschritt.

Grüsse
Doris
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Beitrag #5 von wiebke46 » 29 Jun 2003 10:00


Hallo Ihr,

danke für Eure Beiträge! Um das am "Zahnarztbeispiel" erklärte Problem mit Tena Lady o.ä. nochmal zu verdeutlichen: wenn man (annähernd) liegt, sind die verschiedenen Damenvorlagen von der Länge her unzureichend, der Urin kann schlichtweg am hinteren Ende auslaufen, was mir auch durchaus schon passiert ist. Genau da liegt der Vorteil der hinten bis oben durchgehend dichten Gummihosen. Damit sind nicht die verschiedenen Suprima-Sympathy gemeint, bei denen die Folie schon tief aufhört, zumal die textilen Beinabschlüsse bei denen ständig naß werden.
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Rascheln? Wo?

Beitrag #6 von Regenmacher » 29 Jun 2003 14:48


auf die Gefahr hin, etwas zu wiederholen, hier mein Statement:

Rascheln hörst du, weil du weisst, dass es da ist. Im normalen Umfeld hört man das Rascheln nicht - wir haben z.B. eine sehr leise Wohnung, meine Frau hört unter der Wäsche NICHT, ob ich eine Tena Maxi trage oder nicht. Nur wenn ich sie drauf ansprechen und sie explizit hinhört, kann sie ein Geräusch ausmachen. Aber da gibt es ja den Trick mit den Tempos in der Hosentasche.

Mach dir keine Sorgen - es kommt niemand drauf, dass du eine Vorlage verwendest. Ist mir noch nie passiert, dass mich einer angesprochen hat. Und ich trage sehr feine Wäsche, wo Geräusche noch stärker durchdringen, als z.B. durch Jeans.

Gruß Marco
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