Aufruf zum "Windeltest" !!!

Hier geht es um alle saugenden Hilfsmittel, angefangen von den Einlagen, über Vorlagen und Trainers bis hin zu den Inkontinenzslips.

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Beitrag #21 von mehlbox2001 » 16 Aug 2004 02:48


Hallo Eckard,

die Joschi-Windeln (die einfachen, nicht die "Seniorenhosen") mögen dir groß vorkommen, sind aber auf dem Markt der wiederverwendbaren Produkte noch die dünnsten. Tex-a-med und Konsorten sind wesentlich dicker. Einlagen brauchst du dabei nicht angesichts der Urinmengen. Was bei dir offensichtlich nicht passt, ist das Größenverhältnis zum Slip darüber oder dessen Dichtigkeit. Mit Suprima-Slip (211) darüber: Wenn der komplett abschließt, ist alles sehr sicher. Wie bereits anderswo gesagt, ich habe nie (!) Probleme mit Auslaufen.

Andreas
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Beitrag #22 von Helmut » 16 Aug 2004 14:19


Hallo Eckhard,

wenn deine Blase in der Nacht überläuft, dann sind die Molimed maxi doch etwas knapp bemessen. Diese Einlagen nehmen nicht mehr als etwa 400ml an Flüssigkeit auf und das ist ein zu geringer Spielraum der dir da bleibt. Sollte sich dann noch ein Teil der Blase mit dazu entleeren, dann ist die "Überschwemmung" schon vorprogrammiert. Ich empfehle dir daher ein Produkt zu wählen, das mindestens 1500ml (theoretisch) an Flüssigkeit aufnimmt.

In der Nacht haben sich richtige Windeln besser bewährt, da Einlagen gerne durch die nächtlichen Bewegungen verrutschen und dann nichtmehr sicher genug sind. Ob du hierbei nun Einwegprodukte wie Molicare® super plus verwendest, oder aber waschbare Systeme wie sie Andreas bevorzugt, das hängt von deinem persönlichen Geschmack ab. Beide Systeme sind sicher, wenn einige Grundregeln beachtet werden.

Du kannst den Bedarf ganz einfach selber ausrechnen, dazu mußt du nur in etwa wissen, wieviel Urin du in der Nacht durchschnittlich verlierst. Um dann auf der sicheren Seite zu sein, rechnest du den Wert mal 1,5 und somit hast du eine gewisse Reserve mit dabei. Da die Herstellerangaben alle nur nach Rothwell gehen, also theoretische Werte sind, muß du etwa 40% davon abziehen, dann hast du die tatsächliche Menge, die im Alltag bei diesem Produkt erreicht wird. Ein Rechenbeispiel:

<blockquote>
Urinverlust in der Nacht etwa 500ml
dann hast du einen Wert von 500ml x 1,5 = 750ml tatsächlicher Bedarf
Produkt nach Rothwell etwa 1500ml also 1500ml x 0,6 = 900ml tatsächliche Kapazität, also würde das Produkt reichen
</blockquote>
So kannst du etwa deinen tatsächlichen Bedarf ausrechnen. Wenn du aber eine komplette Blasenentleerung von 500ml auf einmal hast, dann must du den Sicherheitsfaktor statt 1,5 auf 2 setzten, da das Produkt. eine gewisse Zeit benötigt, bis der Urin gebunden ist und nichtmehr auslaufen kann. Bei Produkten mit höherer Saugkraft geschieht das schneller und somit sind sie auch sicherer.

Bei den Joschi-Windeln ist es wichtig, daß die Schutzhose über der Windel an den Beinen und am Bund sicher abschließen, daher mußt du darauf auchten, daß die Windel nicht aus der Schuzhose heraus schaut. Wie Andreas schon sagte, eignet sich da die Suprima-Hose Art.Nr. 1211 gut dazu.

Da du die Windelhose ja noch nicht verwendet hast, solltest sie schon einmal testen. Klar sind richtige Windelhosen viel größer als Einlagen, sie müssen ja auch mehr an Flüssigkeit aufnehmen können. Ich hoffe ich konnte dir etwas bei der Auswahl des richtigen Produktes behilflich sein.

Gruß Helmut
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Windeln

Beitrag #23 von eckhard11 » 16 Aug 2004 15:12


Hallo Andreas und Helmut,

vielen Dank für die ausführliche Beratung.

Mit Andreas hatte ich ja dieserhalb schon einen lebhaften PN - Verkehr und habe mir - auf seinen Rat hin - die Windel gekauft.
Ich war nur erschrocken ob der riesigen Ausmaße, von welchen wiederum Andreas schreibt, die wären noch geradezu zierlich gegenüber anderer Ausführungen.....

Ich werde heute abend die Windel wiegen, diese dann heute Nacht ( mit Schutzhose ) verwenden und morgen früh wieder wiegen. Nach ganz normalem Trinkgenuss...

Dann werde ich sicherlich mehr über die Flüssigkeitsmenge wissen und kann dann darauf meine Bedürfnisse abstellen.

Aber, Andreas, ist es wirklich so, daß Du dieses Monstrum jeden Morgen mit der Hand durchwäscht und zum Trocknen aufhängst ??
Nicht in der Maschine ??
Wie ist das mit der Wringerei ? Hält die Windel das aus ? Ich meine, so ein Teil muß ja nach der Spülung gut ausgewrungen werden.....
Gut, bei positivem Verlauf werde ich mir sicherlich noch 3-4 Stück holen, aber wird denn eine derartige Windel, im Waschbecken mit der Hand gut durchgespült, an einem Tag wieder trocken ?
Oder besser in den Trockner ?
Natürlich alle 3 Tage in die Waschmaschine, das ist klar....

Wie verhält sich der Inkoslip ligth, Andreas ? Schon Erfahrung gesammelt ?

Oder doch besser Einwegprodukte ??

Helmut, was meinst Du ?

Ich leg mich wieder hin .sleep:
Eckhard
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Beitrag #24 von Helmut » 16 Aug 2004 15:32


Hallo Eckhard,

also ich selber bevorzuge die Einwegprodukte, sie sind nicht so dick und ich fühle mich darin wohler. Gut bei mir hat es ja noch einen weiteren Grund, wegen meiner zusätzlichen Stuhlinkontinenz könnte auch mehr in die Windel gehen und da sind Einwegprodukte besser, da die waschbaren Windeln dann ausgekocht werden müßten.

Wenn du jetzt bessere Ergebnisse mit der Schutzhose darüber erzielst und dir das auswaschen nichts ausmacht, dann sind diese Joschi-Windeln sicher nicht schlecht.

Ich kann dir die Entscheidung welches Produkt du nun am Ende nimmst, sicher nicht abnehmen, sondern nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen mit auf den Weg geben. Denke auch daran, daß du vielleich einmal nicht zuhause übernachtest, dann sind Einwegprodukte auf alle Fälle besser geeignet. So gesehen würde ich auch Einwegprodukte wie Molicare, Attends Slip super, ... testen.

Gruß Helmut
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Beitrag #25 von mehlbox2001 » 17 Aug 2004 01:46


Hallo Eckard,

zum "Inkoslip light": Ich hatte früher mal tagsüber leichte wiederverwendbare Unterwäsche von www.healthdri.com verwendet, die sind bei kleinen Mengen tagsüber sehr zu empfehlen. Der "Inkoslip light" von Joschi ist dagegen wirklich so ein Monster (!), dass ich das bestellte Exemplar zwei, drei Mal zu Hause anhatte, dann ewig im Schrank liegen hatte und dann irgendwann entsorgt hab. Ist meiner Meinung nach nichts für mobile Menschen.

Zum Waschen:

(1) Nee, nur Suprima-Slips kann man morgens warm auspülen, mit einem offenen Beinende über der Badewanne aufhgängen, dann sind am Abend alle Wassertropfen rausgelaufen und verdunstet, das Teil ist wieder einsatzbereit. Reicht erfahrungsgemäß völlig.

(2) Joschi-Windeln vor allem wegen des Geruchs morgens dreimal in Warmwasser ausspülen, kräftig ausdrücken reicht, nicht doll wringen. Auch über der Badedwanne aufhängen, tropft halt weil Stoff. Nach drei Jahren mit fünf Stück haben alle noch Restlebensdauer, sind nicht sehr empfindlich, wenn man nicht ewig dran zieht. Sind in einem gelüfteten Bad aufgehängt dann nach 36 Stunden (also erst am nächsten Abend) wieder trocken. Riechen dann nie nach Urin, aber fangen manchmal (woher auch immer) leicht moderigen Geruch (so ähnlich wie Badehose in Plastiktüte), dann natürlich ab in die Waschmaschine bei 60 oder 95 Grad, was du grade hast -- dem "ökoweißen" Naturstoff ist es egal, ob Weiß- oder Buntwäsche. Mit Verlaub: Ohne Ausspülen in die Waschmaschine find ich 'ne Sauerei ...

Wäschetrockner benutz ich selbst gar nicht --der Stromspar-Öko in mir ;-) -- deswegen müsste da jemand anders aushelfen. Allerdings würd ich spontan sagen, dass wenn die Kochwäsche aushalten, sollte Trockner kein Problem sein ...

Andreas
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:Windel

Beitrag #26 von eckhard11 » 17 Aug 2004 10:11


Hallo Leute,

ich habe gestern abend die Joschi-Windel gewogen ( 582 g ) und angelegt ( angezogen kann man ja weiß Gott nicht sagen ) :hose:
Darüber diesen Slip.
( Also Eines weiß ich genau: So ein Teil werde ich nicht verwenden. Ist mir viel zu dick. Das ist ja geradeso, als hätte man sich ein Kissen unter die Hüfte gelegt. )

Ergebnis : Ich war - fast - trocken, Bettdecken, Unterlage und Schlafanzugoberteil waren total nass..... :aerger:

Ich kann mir das nur wie folgt erklären :
Ich schlafe immer in Seitenlage.

Die Windel ist sehr groß und weit. Wenn ich sie anhabe, wird mein “Gehänge” nicht, wie bei einer Vorlage, gut umschlossen, sondern baumelt recht frei innerhalb der Windel umher.
Der Slip unterstützt diese Freiheit noch, da er ja an den Beinen und am Bund die Windel komplett überdecken soll.

Dadurch wird die Windel oben und unten nochmals gegeneinander geschoben und kann nur nach hinten und nach vorn ausweichen. Der Innenraum wird dadurch noch größer.
Die Seitenlage tut ein Übriges, auch sie vergrößert nochmals den Hohlraum.

Wenn ich nun auf der Seite liege, dann hängt mein Lümmelchen auch auf der Seite, da er in der Windel ja keinen Halt hat.

Jetzt macht er sein Pipi, der Urin läuft in der Leiste herunter immer nur auf einen Punkt, dieser wird schnellstens vollgesogen, der Urin tritt aus, sammelt sich an dem Bündchen des Slips und sobald ich mich etwas bewege, tritt er genau dort, an dieser einen Stelle, aus. Pschschschtttt.....

Wumm, aller Urin, der sich dort gesammelt hat, läuft in die Vorlage und wird natürlich auch von der Bettdecke und dem Schlafanzugoberteil ( auf dem ich ja draufliege ) aufgesogen.

Man konnte dies recht gut erkennen, da die Windel nur auf der linken Seite ( ich bin bevorzugt Linksschläfer ) im unteren Beinbereich nass war. Alles andere war furztrocken......

Daher war es müßig, die Windel heute morgen zu wiegen, denn der meiste Urin ist ja in der Unterlage usw. gelandet.

Für jemanden, der auf dem Bauche schläft, mag das Teil ja seinen Zweck erfüllen, da er im Falle eines Falles direkt in die Windel piselt, aber für einen Seitenschläfer ist eine derartige Windel doch wohl nicht richtig geeignet.

Chris hat da wohl eine ganz gute Idee ( wegen “Wiederverwendbarkeit”, um den erormen Abfall einzusparen )
Ich werde es mit Mull - oder Moltonwindeln versuchen, welche ich in den Schlüpfer lege. Dabei kann ich die Aufsaugleistung selbst durch die Menge der Windel bestimmen.

Dazu werde ich mir enganliegende Boxershorts kaufen, ähnlich wie Radlerhosen. Das sollte mir garantieren, daß mein Lümmelchen immer schön eingepackt ist und nicht, wie bei der o.a. Windel, so frei herumliegt.

Ich werd mich dieserhalb wieder melden,
leg mich aber jetzt erst mal wieder hin .sleep:
Eckhard

Ps.: Gut, daß unser aller Liebling Franzi van Almsick dieses Problem nicht hat. Dann hätte sie heute Abend ( 18:30 Uhr ) einen Wasserwiderstand wie ein Zementsack.
Allerdings kommt es mir vor, als hätten alle deutschen Schwimmer eine derartige Windel an..... :oops:
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Erfahrungen mit Joschi

Beitrag #27 von Sirius » 17 Aug 2004 15:19


Hallo Eckhard,

bin schon seit einiger Zeit stiller Mitleser, möchte mich jetzt aber doch einmal zu Wort melden. Ich verwende schon seit einigen Wochen wiederverwendbare Windeln für die Nacht, da ich häufig darüber hinweg weiter schlummer, auch wenn sich ein Harndrang (infolge einer Prostatageschichte) einstellt. Nachdem in einer Woche gleich dreimal das Bett nass war...
:oops:
Unter den Varianten, die ich mir besorgt hatte, ist auch die Joschi-Windel, mit der ich folgende Erfahrungen gemacht habe: Zum einen gebe ich Dir völlig recht, die Windel ist sehr groß, weich und labberig, vielleicht hätte ich mir sie doch eine Nummer kleiner bestellen sollen.
Bezüglich der nur punktuellen Nässe, habe ich jedoch bei den wiederverwendbaren Produkten andere Erfahrungen gemacht. Hier hatte ich eher das Problem bei den Einmalwindeln, die (da auch ich gerne und viel auf der Seite liege) dann nach links oder rechts an Hüfte doch sehr undicht wurden. Der Stoff der wiederverwendbaren Windeln verteilt die Feuchte sehr gleichmäßig, so dass ich am Morgen, wenn es denn mal wieder passiert ist, nicht mehr sehen kann, in welcher Lage es in der Nacht passiert ist.
Vielleicht war es einfach auch nur das Problem, dass die Schutzhose nicht die komplette Windel abgedeckt hat, sobald auch nur ein Fitzelchen der Windel rausguckt, sorgt die Kapillarleitung dafür, das überschüssiges sofort und sehr effektiv weitergeleitet wird (ist mir auch mal passiert, seitdem passe ich da auf).
Ich würde nach einer verunfallten Nacht noch nicht aufgeben, sondern es durchaus nochmal probieren. Eventuell reicht ja schon die von Dir angesprochene Boxershort, um alles ausreichend an seinem Platz zu halten.

CU Sirius
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Beitrag #28 von eckhard11 » 17 Aug 2004 15:57


Hallo sirius,

willkommen im Club......

Sicher, die Joschi-Windel wird den Urin besser aufsaugen bzw. verteilen als ein Einmalprodukt.
Dafür ist es halt eine Windel ( ohne diesen merkwürdigen Kern, der den Urin bindet )
Da mir gesagt wurde, daß es äußerst wichtig sei, die Windel total mit dem Slip zu bedecken, habe ich dieses natürlich auch besonders kontrolliert. Ich habe den Slip dermaßen hochgezogen, ( an den Beinausschnitten ), daß mich die Bündchen richtig einschnürten.....
Da schaute nix, aber auch gar nix raus !! Daran kann es ergo nicht gelegen haben.

Ich glaube, daß es an dem Hohlraum liegt, welcher sich zwischen Leib und Windel bildet.
Besonders in Seitenlage vergrößert sich m.E. nach der Abstand, da - bedingt durch das Körpergewicht und den Eindruck in die Matratze - die Windel regelrecht ausbeult.

Das Glied liegt zur Seite, und wenn der Urin rausläuft, dann dann kann er ungehindert über die Hüfte oder über die Leiste nach unten laufen. Er sucht sich ja immer den einfachsten Weg !

Selbst wenn er irgendwo auf diesem Wege mit der Windel in Kontakt tritt, glaube ich nicht, daß die Saugkraft der Windel so groß ist, um unverzüglich die gesamte Flüssigkeit, welche ja recht schnell austritt, aufzusaugen. Dafür ist der Freifluß des Urines meiner Meinung nach zu groß und zu schnell.
Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

Es ist ja halt nicht so, als wenn man mitten in bzw. auf die Windel pinkelt.
Vor allem : Bei mir kommt der Urin langsamer als normal, da meine Blase ja weg ist und die neue “Blase” ( aus einem Darmstück ) keinen Kontraktionsmuskel mehr hat. Ich brauche heute mindestens die doppelte Zeit zum Entleeren als vor der Operation.

Das bedeutet wiederum, daß der Strahl nicht mit Wucht in die Windel gestrahlt wird, sondern sich - heimlich, still und leise wie ein versierter Ausbrecher - einen Weg über meinen Körper bis in meine Rektumfalte sucht, dort ein Teil von der Windel aufgenommen wird, ein anderer Teil tritt durch und wird von dem Slip solange warm- und zurückgehalten, bis ich mich bewege.
Wenn´s dann kalt wird, dann wache ich auf....

Aber jetzt lege ich mich erst einmal wieder hin .sleep:
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Beitrag #29 von sylle40 » 17 Aug 2004 21:05


hallo schön eure komentare zu lesen , ich bin ja nur eine mutter die sich jahrelang mit den windeln für meinen behinderten sohn rum experimentiert. also martin kann etwas laufen , aber leider nur zu wenig. früher war es mehr . meine erfahrungen zu molicare , ich fand die stinken furchtbar wenn martin eingepullert hat. wir nehmen seit langem die windelsore attends mit der ich bis jetz immer zufrieden war. nun ist martin gewachsen und ihm passen die attends medium nicht mehr ( sind etwas eng) und wir nehmen die large super plus. mit denen bin ich sehr unzu frieden , denn martin pullert oft durch die windeln durch. ich windel ihn sowieso alle 3 stunden zu hause. nun haben wir es zusätzlich mit diesen slipeinlagen für männer probiert, was auch super klappte leider lehnt die krankenkasse das ab und ich muss nun martin leider öfter ma tag umziehen. ich habe das gefühl die attends large sind dünner als die medium. ich würde mich gerne inmartins namen zum testen zur verfügung stellen. lbe grüße sylle40
pS: martin ist 170m groß und wiegt 56 kg
mein sohn martin ist 14.5 jahre alt und schwerstmehrfachbehindert und inkontinent
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Beitrag #30 von Jens Schriever » 17 Aug 2004 21:59


Hallo Sylle 40
Die Attens Medium müsten bei einen Gewicht von 56 und 1.76 m passen.
Ich bin 1.8o und Wiege 75 Kg bei einen Bauchumfang von95 cm,und die Medium passen mier.Die Medium gehen von 70- 120 cm Bauchumfang.Warscheinlich sind sie zu groß und sitzen deshalb nicht richtig.Versuch es noch mit den Medium.



Gruß Jens
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