Slipeinlagen für Männer

Hier geht es um alle saugenden Hilfsmittel, angefangen von den Einlagen, über Vorlagen und Trainers bis hin zu den Inkontinenzslips.

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Slipeinlagen für Männer

Beitrag #1 von xja » 02 Jun 2009 06:51


Hallo zusammen,
Jetzt wo es wieder heisser wird wollte ich für Tagsüber mal ein System probieren in dem man nicht so schwitzt. Es gibt ja die Einlagen für Männer (Täschen für die Unterhosen). Während den Freitagen habe ich mal das System ausprobiert. Mit dem Erfolg, dass die Einlage trocken blieb aber die Unterhose bzw Hose Nass wurde. :(
Angeblich sind diese Systeme stark verbreitet. Mir ist klar dass ich die Einlage mehrmals im Tag wechseln müsste. Die Frage ist was ich da falsch mache. Ich habe das Problem ist das leider mein Teil nie in der Tasche bleibt. sondern immer irgendwo anders hin rutscht. Gibt es da irgenwelche Tricks dass das klappen würde.
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Beitrag #2 von Helmut » 08 Jun 2009 09:57


Hallo xja,

diese Täschen sind als Tropfenfänger für Männer gedacht und haben nur etwa 50ml maximale Aufnahmekapazität. Wenn du mehr Urin als nur ein paar Tropfen bzw. ständig Urin verlierst, dann sind diese Tropfenfänger für dich auch nicht geeignet. Hier wirst du um größere Einlagen mit höherer Saugkapazität wohl nicht herum kommen.

Wenn dein "bestes Stück" nicht im Tropfenfänger bleibt, dann probiere doch mal die Pants wie zum Beispiel Molicare mobil, Attends Pullons, Tena Pants, .... aus, die gibt es in unterschiedlichen Saugstärken. Damit solltest du dann keine Probleme mehr haben.

Du kannst aber auch zu den Einlagen spezielle Stretchhosen wie etwa MoliPants soft, Attends Stretch fit, ... verwenden, dann wird die Einlage gut am Körper fixiert und läuft auch nicht so schnell aus.


Gruß Helmut :wink:
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Beitrag #3 von xja » 11 Jun 2009 07:47


Hallo Helmut,
Merci für die Antwort. Das das Aufnahmeverhalten so gering ist wusste ich nicht. Auf der Verpackung stand ca. 200 ml. Deshalb dachte ich für die heissen Sommertage wäre das eine alternative. Beim Toilettengang lässt sich ja die Einlage gut wechseln.
Aber eben die Kapazität konnte ich leider noch nicht testen. Da leider mein "bestes Stück" nicht dort bleibt wo es hingehört, in die Tasche.
So wie es ausieht blebt mir nichts anderes Uebrig als meine Spezialunterwäsche weiterzutragen. Pants geben etwa gleich warm wie die anderen Unterwäsche. Deshalb ist es nicht eine zu grosse alternative.
Teilweise denke ich das Pants eventuell für die Nacht eine alternative wären. Aber vor 4 Jahren waren die recht ausgelaufen. Deshalb denke ich bleibe ich bei den normalen Windeln.
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Beitrag #4 von Helmut » 11 Jun 2009 13:11


Hallo xja,

die 200ml welche von den Herstellern angegeben werden, das sind nur die theoretisch maximal erreichbaren Werte. Als Faustregel kannst du sagen, dass im Sitzen und Stehen etwa 40% und im Liegen etwa 50% der theoretischen Saugkapazität auch tatsächlich vom Produkt aufgenommen werden können.

Die Pants gibt es auch in höheren Saugstärken und könnten durchaus in der Nacht ausreichen, es muss nicht immer gleich eine Windel sein.

Hast du alternativ schon mal darüber nachgedacht, es mit einen Kondomurinal zu versuchen, da geht dann auch nichts daneben?

Gruß Helmut
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Beitrag #5 von xja » 11 Jun 2009 22:05


Hallo Helmut,
Das mit dem Pants werde ich in dem Fall nochmals versuchen.

Kondomurinale habe ich vor etwa 4 Jahre mal während 2 Wochen getragen. Als erstens zum testen und auch zum schauen wie viel ich wirklich verliere.

Tagsüber fand ich die nicht so praktisch.
Kurze Hosen konnte man wegen dem Beutel nicht tragen.
Der Toilettengang war recht mühsam. Da ich den Beutel wegnehmen musste und über das Kondom Wasser lassen musste. Ich fand es nicht so praktisch.

In der Nacht machte ich den Beutel am Bett an. Da ich recht unruhig schlaffe. riss es sehr oft am Schlauch und ich wachte wieder auf. War auch nicht so toll. Erinnerte mich an die Klingelhosen welche ich mal trug. Dort verwickelte ich mich auch immer im Kabel.
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Beitrag #6 von Horst52 » 17 Jun 2009 01:23


Hallo xja
Alsw es bei mir mit der Inko anfing hatte ich auch Vorlagen getragen wobei ich immer wieder unfälle hatte, sprich es ging immer wieder daneben und ich hatte immer wieder nasse Hosen was natürlich sehr peinlich war, da ich aber unter keinen Umständen Windeln tragen wollte benutzte ich Gummihosen mit den Einlagen. Da die Menge meiner Urinabgänge immer mehr wurde half auch dies nicht mehr und ich benutzte die neu auf den Markt gekommenen Pants um. Ich fand sie sehr praktisch auch wenn es Warm war fand ich sie nicht besonders lästig.
Heute bin ich voll inko und es geht ohne Windel gar nicht mehr. Nachts trug ich schon immer Windeln weil sie meiner Meinung nach definitiv besser sind als alles anderen Hilfsmittel da ich Kondome und Kadeter nicht vertragen kann. Wir sind uns wohl auch einig, dass bei gröseren Mengen nachts eine Windel besser ist als Pants und es Nachts sowieso egal ist wie stark sie auftragen.
Aus heutiger Sicht würde ich keine Forlagen mehr verwenden sonder Pants weil es da kein verrutschen gibt.

Gruß
Horst
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Beitrag #7 von xja » 18 Jun 2009 22:19


Hallo Horst,

Am Angang trug ich als Jugendlicher tagsüber auch Vorlagen. Tene Confort hiessen die Dinger. Meine Schwester sagte zu denen immer riesen Slipeinlagen. Tja sie sahen auch so aus.
Das mit dem Auslaufen war kein Problem. Das mit dem verschieben und es wird umbquem war schon ein Problem. Klar ich habe Glück dass ich tagsüber nicht all zu viel verliere. Leider ist es so viel, dass ich leider doch ein Schutzsystem tragen muss.
In der Nacht waren es auch damals wie heute Windeln. Da müssen die Dinger ein bisschen mehr aufnehmen.
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