Weisheitszähne OP unter Vollnarkose, welsche Windel anziehen?

Hier geht es um alle saugenden Hilfsmittel, angefangen von den Einlagen, über Vorlagen und Trainers bis hin zu den Inkontinenzslips.

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Beitrag #11 von Mirjam751 » 09 Okt 2011 18:47


@ wassermann79 danke für die Antwort.

@ Sebald es ist ein unterschied ob jemand Nur nachts die dicksten und saugstärksten Inko Slips trägt mit Suprima drüber.
Nachts kann es niemand sehen wie dicke es ist oder hören wenn es rachelnte Geräusche von sich gibt.
Tags über soll es ja niemand sehen und hören.

Und da er noch nie für den Tag Inkoslips brauchte und getragen hat weiß er ja nicht was da am besten geeignet ist.

Deswegen war die Frage ob jemand Inko Slips kennt Für den Tag die nicht zusehen sind unter der Kleidung und nicht zu hören sind.
Aber trotzdem alles aufsaugen...

Lg Mirjam
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Beitrag #12 von Psycho » 10 Okt 2011 00:15


Hallo Fahnfee1972,
genau dies wollte ich mit meinem Beitrag sagen. es geht doch darum, dass auch eine Kurzzeitnarkose gut überwacht werden muss und damit eine Risiko bedeutet und deshalb ein Anästhesist anwesend sein muss. Ich kenne keine Zahnarztpraxis bei uns, die eine Vollnarkose, auch nicht Kurzzeitvollnarkose, in den eigenen Praxisräumen macht. Bei uns wird dies immer in einer Klinik gemacht, da dort auch ein Anästhesist anwesend ist. Hier sind auch alle erforderlichen Gerätschaften u.s.w. vorhanden. Auch bei einer Kurzzeitnarkose kann etwas schief gehen.
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Beitrag #13 von rs » 12 Okt 2011 17:50


hmm ,
auch mal wieder meinen Senf dazu gebe.
Ich muß logischerweise auch zum Zahnarzt und das mit Schutz.
Zum einen hört man die , ja ich sage einfach Windel unter einer Jeans sicher nicht.
Bildet man sich immer nur ein, selbst wenn es super raschelige W. sind.
Den Zahnarzt interessiert der Unterleib nicht, bzw. wird er es ignorieren ebenso wie die Helferin.
Dann wenn er wirklich solche Angst vor dem Auslaufen hat, kann er noch eine Flockenwindeleinlage reinlegen und eine Schutzhose über der Windel tragen.
Und dann sollte er sich noch die Frage stellen, was ist peinlicher.
Eine etwas dickerer Unterleib, ein Rascheln (päckchen Tempotaschentücher einstecken dann ist das ein alibi) oder eine nasse sichtbare Hose.
Ich bin früher durch viele Peinlichkeiten gegangen wo Horror waren , nur weil ich glaubte jeder sieht sofort das ich noch auf W. angewiesen und mich nicht geschützt habe.
Mittlerweile lieber zu dick als zu dünn geschützt und somit keine , fast keine peinlichen Unfälle mehr. WEnn es jemand auffallen sollte wurde ich noch nie damit konfrontiert seit dem.
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JEDER ob INKO oder nicht bekommt bei einer Vollnarkose Windeln an!

Beitrag #14 von CarstenS » 18 Okt 2011 20:51


Hallo, jeder ob Inko oder nicht bekommt bei einer Vollnarkose eine Windel an bzw eine Vorlage. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich bei der Vorbereitung war wurde ich gebeten eine Fixierhose anzuziehen, und als ich im Aufwachraum war hatte ich eine Vorlage in der Netzhose. Mein Nachbar auch, von daher.

Es is doch Quatsch überhaupt sowas zu denken. Wie kann man so Prüde sein und sich dafür zu schämen, es kann einen doch egal sein was die Krankenschwester oder so denken. Schweigepflicht ist was schönes.
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Narkose - Windel / Vorlage

Beitrag #15 von Chris » 19 Okt 2011 08:13


Hallo Carsten,

es fällt mir schwer nach zu vollziehen, was du schreibst. Ich arbeite in einer großen Klinik und das schon länger, muss dabei auch regelmäßig in die OP Bereiche, aber dass die Patienten "standardmäßig" gewindelt würden habe ich noch nicht mitbekommen. Meine Frau ist OP Schwester und es wäre mir bekannt, wenn Windeln "Normalversorgung" wären. Ganz in Gegenteil, gebrechliche Menschen, die mit Windel versorgt in den OP kommen, bekommen diese dort abgenommen und werden sorgfältig gereinigt und abgetrocknet. Es hängt von der Dauer der OP ab, ab ca. 2 Std. gibt es einen Katheter. Das hat den Grund, dass Nässe zwischen der Haut und der Tischauflage zu Verbrennungen führt, da Gefäße mit Strom verschlossen werden und der Strom über eine Flächenelektrode im unteren Körperbereich (je nach OP Feld) seinen Gegenpol bekommt und wenn es da nass ist, dann gibt das Probleme.

Nach meiner Kenntnis ist es also keinesfalls üblich, dass man nach einer OP gewindelt aufwacht. Wenn der Katheter gezogen wurde, gibt es schon mal eine Vorlage, aber auch das hängt sehr von der Verfassung des Patienten ab.

on Topic - ich sehe absolut kein Problem darin, die erforderliche Versorgung beim Zahnarzt zu verwenden. Ich kann verstehen, dass man(n) sich Sorgen macht wg. rascheln, Sichtbarkeit etc. aber das ist sicher unbegründet, weder der Arzt noch die Helferin sehen das zum ersten Mal und werden kaum ein Wort darüber verlieren. So mancher Zahnarztstuhl ist schon "unter Wasser gesetzt" worden, aus Angst oder weil es so lange gedauert hat, da ist es sicher angenehmer, wenn der Patient entsprechend "vorsorgt" und nichts sichtbar wird.

In diesem Sinne - auch in Zeiten von Personalmangel bleibt die Würde des Patienten im KH (hoffentlich) immer gewahrt.

Chris
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