Also ich finde....

Hier geht es um alle saugenden Hilfsmittel, angefangen von den Einlagen, über Vorlagen und Trainers bis hin zu den Inkontinenzslips.

Moderatoren: Helmut, Benjamin, MSN, Marco N., Georges

Re

Beitrag #21 von mike » 09 Feb 2005 18:21


Hallo,

ich habe mir vorhin einmal Eure Satzung als PDF gezogen. Leider läßt sich die Datei nicht öffnen. Habe den aktuellsten Acrobat am Start.

Ciao

Mike
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mike
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Re

Beitrag #22 von mike » 09 Feb 2005 18:55


Hallo,

als Nichtmitglied möchte ich Euch natürlich nicht ins Handwerk fuschen. Trotzdem möchte ich mal die eine oder andere Anregung geben..

Ich finde, es fehlt irgendwie an Strategie. Durch das Forum und durch die Mitglieder habt Ihr Möglichkeiten Informationen zu sammeln. Z.B. in Form von Voitings usw. Das ganze macht natürlich noch mehr Sinn, wenn es einen Fragenkatalog gäbe. Vorausgesetzt die Zahl der Mitglieder steigt noch, dann sind speziell die erhobenen Daten sehr viel Geld wert. Denn die Daten beinhalten aufrichtige Kritik – noch besser aber – konstruktive Verbesserungsvorschläge und/oder Wünsche. Eventuell sogar Zahlungsbereitschaften usw.

Denn dies könnten wichtige Daten für Hersteller sein. Es soll sogar Hersteller geben, die diese Daten durch andere Dienstleister für teueres Geld ermitteln lassen. Diese Daten würde ich jedem Hersteller anbieten, dann zahlen die ein wenig mehr Geld als innerhalb des Sponsorings.

So wäscht eine Hand die andere. Wobei tatsächlich auch beide Seiten etwas haben. Der Hersteller wichtige Informationen. Der Benutzer erhält bessere Produkte.

Ebenfalls würde ich mich einsetzen, dass Produktmanager verschiedener Firmen regelmäßig in Chats und/oder Foren eingeladen werden. Somit sorgt Ihr für einen direkten Draht zum Hersteller. Diese Dienstleistung könnte ebenfalls in Rechnung gestellt werden. Es muß einfach nur den Firmen schmackhaft gemacht werden, damit die merken, dass auf diesen Verein nicht verzichtet werden kann.

Firmen wollen vor allem eines – mehr Geld verdienen. Ihr habt den direkten Draht zum Kunden. Folglich seid Ihr unentbehrlich für den Hersteller. Dies sollte die Einstellung eines Selbsthilfevereines sein, im Umgang mit den Herstellern von Hilfsmitteln.

Wenn man etwas erreichen möchte, dann braucht man Geld. Wenn man etwas riskieren möchte, braucht man auch Geld. Ein Verein wird auch mal einen Rechtsstreit führen, oder ein Referenzurteil erstreiten. Für all dies braucht man Geld.

Ich würde versuchen die Interessen der Mitglieder zu vertreten. Dabei sollte natürlich erst einmal festgestellt werden, wo genau diese Interessen sind. Wo liegen die Schwerpunkte. Was nervt am meisten. Im Leben, Im Management, Im Beruf, Bei der Krankenkasse usw.

Thema des Jahres, Thema des Monats, Thema der Woche. Wo liegen die langfristigen oder kurzfristigen Probleme und Lösungen. Wo sitzen die Entscheidungsgremien – welche Beamten oder Politiker bestimmen die Budgetierung.

Also Ideen hätte ich unendlich viele. Es genügt aber nicht nur Ideen zu haben – sondern es ist wichtig, das die gesamte Arbeit auf vielen Schultern lastet – aber da sind wir uns ja einig.

Ciao

Mike
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Beitrag #23 von eckhard11 » 09 Feb 2005 19:43


´n Abend, mike,

wir sollten uns mal kurzschließen.....

Ich leg mich wieder hin .sleep:
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Beitrag #24 von Helmut » 10 Feb 2005 15:21


Hallo Mike,

da habe ich wohl wieder eine Lawine losgetreten, so wie es scheint .......

Ich bin keineswegs immer ein "Sprecher" der Hersteller, sondern vertrete unabhängig meine Meinung. Daß Hartmann einer unserer Sponsoren ist und der Verein auch Geld bekommt, das möchte ich auch nicht abstreiten. Übrigens hatten wir in der Entwicklungsphase der neuen Molicare premium schon einen sehr kritischen Brief an Hartmann geschickt, der bis in die Konzernspitze für Wirbel sorgte. Daß wir uns dann mit solchen Aktionen bei den Firmen nicht sonderlich beliebt machen, das ist dann wohl auch klar.

Bei meiner Antwort wollte ich eigentlich auf die Problematik hinweisen, unter welchen Vorraussetzungen so ein Produkt überhaupt auf den Markt kommt. Anscheinend habe ich das nicht so deutlich geschrieben und du hast daraus den Schluß gezogen, daß wir unseren Sponsoren gegenüber immer wohlgesonnen sind. Daher versuche ich nochmal, dir klar zu machen, was für Vorraussetzungen nötig sind, um ein solches Produkt überhaut Marktfähig zu bekommen.

Fangen wir einmal mit den Babywindeln an, da hat Pampers mit über 70% Marktanteil wohl am meisten zu melden. In Deutschland werden rund 12 Millionen Pampers täglich hergestellt und das ist nicht gerade wenig. Vergleicht man da Molicare dazu, dann haben die einen Marktanteil von gerade mal 30% und eine tägliche Produktion von etwa 2 Millionen Stück. Du siehst hier schon einmal, daß da ein ganz anderes Potential hahinter steckt. Schon daraus läßt sich ableiten, daß alleine die Entwicklungskosten bei den Molicare schon wesentlich stärker ins Gewicht fallen. Dann geht es weiter mit den Materialkosten, die schon von haus aus bei den Molicare höher sind, da die Windel auch größer ist. Erschwehrend kommt nun hinzu, daß bei der Materialbeschaffung die Pampers im Vorteil sind, da hier eine wesentlich größere Menge eingekauft werden muß und dadurch natürlich auch der Rohstoffpreis abnimmt. Die Herstellungs- und Logistikkosten sind bei beiden Produkten fast gleich. Aber wie sieht es beim Absatz aus?

Kommen wir nun einmal zum Kundenkreis der Windeln. Bei den Babywindeln sind die Kunden in der Regel die Eltern, während bei den Inkontinenzprodukten überwiegend die Einkäufer der Kliniken und Pflegeeinrichtungen die Auswahl treffen. Daraus läßt sich schon erkennen, daß deutlich andere Ansprüche an das entsprechende Produkt gestellt wird. Die Eltern können selber entscheiden, was für ihr Kind gut ist und nehmen meistens irgendwelche Testberichte wie Stiftung Warentest zur Hand. Hier geht es weniger um die Produktkosten, sondern mehr um das Wohl des Kindes.

Bei den Kliniken und Pflegeeinrichtungen sieht es da deutlich anders aus. Die Einkäufer haben von der Geschäftsleitung oft Vorgaben, was sie für bestimmte Produktgruppen ausgeben dürfen. Den Einkäufern ist es völlig egal, wer die Produkte nun benutzt, er muß für seine Einrichtung kostengünstig das Material beschaffen. Daraus sieht man schon, daß es hier einzig um den Preis geht. Der Hersteller, der hier das beste Angebot abgibt, der kommt dann auch oftmals zum Zug und bekommt den begehrten Liefervertrag. Ob jetzt nun durch die Verwendung von minderwertigeren Produkten eine größere Menge davon benötigt wird, das ist dem Einkäufer egal. Erst wenn die Geschäftsleitung das erkennt, daß durch hochwertigere Produkte der Kostenaufwand reduziert werden kann, dann bekommt der Einkäufer grünes Licht, um bessere Produkte zu beschaffen.

Du siehst also, daß die Entscheidungsträger bei den Babywindeln und Erwachsenenwindeln unterschiedlich sind. Solange aber der überwiegende Teil der Erwachsenenwindeln für Institutionen hergestellt wird, solange spielt die Kostenfrage eine entscheidende Rolle. Der Trend bei den Institutionen geht zur Zeit eindeutig zu billigeren Produkten und dem müssen die Hersteller Rechnung tragen.

Was das für uns mobile Betroffene bedeutet, das muß ich dir wohl nicht sagen. Sicher werden die Hersteller auch weiterhin hochwertige Produkte mit neuen Innovationen ausstatten, aber der Großteil der Forschungsgelder geht in die kostenoptimierte Produktherstellung bei den Herstellern. Daraus läßt sich ableiten, daß es zwar Innovationen geben wird, aber lange nicht so viele oder so schnell, wie im Bereich der Babywindeln.

Was können wir vom Verein dabei tun?

Nun hier ist unser Spielraum der Einflussnahme nicht sonderlich groß, da einfach die Lobby dahinter fehlt! Hätte unser Verein 100.000 und mehr Mitglieder, dann würden wir wesentlich mehr Gehör bei den Herstellern finden. Wir sind ja schon froh, daß wir überhaupt wahrgenommen werden und unsere Anregungen auch gehört werden. In wieweit diese dann auch Umgesetzt werden, das liegt nichtmehr in unserer Hand.

Es nützt nicht viel, hier im Forum und auf anderen Internetseiten gegen die Hersteller zu wettern, solange es nur ein verschwindend kleiner Anteil der Produktnutzer es sind. Du siehst also, daß eine Mitgliedschaft im Verein sich irgendwann auszahlen kann und wir bestrebt sein müssen, möglichst viele Mitglieder für unsere Sache zu gewinnen. Ich finde deine Vorschläge durchaus brauchbar, aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, findet sich kaum jemand, der bereit ist, auch etwas Zeit zu investieren und selber Aktiv tätig zu werden. Vorschläge kamen schon von vielen Leuten, aber die waren dann nicht bereit, selber mitzuarbeiten. Ich selber würde mir auch einige Dinge besser oder anders wünschen, aber aus zeitlichen Gründen kann ich das nicht alleine umsetzen.

Zur Qualität der neuen Molicare premium kann ich nicht viel sagen, ich habe die letzte Version im Frühjahr 2004 getestet, bevor noch einige Änderungen am Modell vorgenommen wurden. Wie die Molicare jetzt ist, kann ich nicht beurteilen. Ich habe aber in verschiedenen Foren die Beiträge dazu gelesen und da gibt es sowohl Befürworter als auch Gegner. Ich denke das hängt stark davon ab, unter welchen Umständen das Produkt verwendet wird. Die Molicare premium ist eigentlich für den mobilen Einsatz entworfen worden und weniger für den Nachteinsatz. Hier soll die Molicare super plus weiterhin verwendet werden. Ich habe aber Muster angefordert und werden mir nun selber ein Bild von der Qualität der neuen Molicare premium machen.

Wie du aus meinen Ausführungen sehen kannst, sehe ich die Dinge nicht nur aus der Sicht der Betroffenen, sondern auch aus der Sicht der Hersteller, die natürlich kostendeckend arbeiten müssen. Das mag wohl daran liegen, daß ich auch eine Firma habe und selber in der Planung und Projektierung von Anlagenkomponenten tätig bin. Daher sehe ich die Kostenfrage und die Produktqualität auch aus einem anderen Blickwinkel herraus.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Ach, wie wäre die Welt doch schön!

Beitrag #25 von Regenmacher » 01 Mär 2005 02:03


Hallo Gemeinde,

ich gebe zu, ich habe den Tread jetzt bis zum Ende von Seite 2 gelesen. Irgendwann ging es nicht mehr um "ach, was hätte ich gerne", sondern um Geld und Vorwürfe.

Helmut ist ein kleiner Schweiger, der manchmal mit seiner Meinung zu 180 Grade gegenüber anderen Meinungen steht. Dafür hätte ich ihn schon einige Male an die Wand hauen können. Und trotzdem schätze ich Helmut gerade dafür. Er ist selbständig und denkt eben nicht nur in Wünschen, sondern auch in Realitäten. Und Fakt ist nun mal, daß eine Windel nicht nur konzipiert werden muß, es müssen auch die Maschinen dafür gebaut werden - und das macht wohl die größten Kosten aus. Denn heute will wohl kaum ein Hersteller die Dinger noch in Handarbeit herstellen. Jede Änderung am Produkt bedeutet auch eine Änderung der Maschinen und das ist nicht so ohne weiteres möglich.

Ich bin sauer, wenn ich mit nassen Hosen dasitze. Ich ärgere mich, wenn Klebetapes plötzlich aufgehen, in meine Oberschenkel einschneiden oder ich mir einen Wolf laufe. Ich hasse Mikroleckagen. Und trotzdem bin ich Realist. Ich werde nie eine Windel finden, die meinem Körper zu 100 Prozent auf den Leib geschneidert wird. Ich bin inkontinent und muss damit leben, daß hier und da mal ein kleiner Wasserfleck entsteht. Ich suche das zu verhindern - aber ich will auch nicht täglich neue Windeln ausprobieren, Katheter verwenden oder Urinalkondome rumschnipsen. Die ideale Lösung ist eben noch nicht da.

Ich finde, Windeln mit entsprechend dickerem Saugkörper sind sicherer. Die Watte nimmt Flüssigkeit nun mal schneller auf, als Superabsorber. Gerade testete ich eine extrem dünne Windel und war angesichts meiner Miktionsmenge nicht begeistert. Aber wenn ich mehr Saugfließ brauche, kann ich nicht viel Wert auf absolute Diskretion legen - das geht nun mal nicht. Und textile Oberflächen hatte ich bei der Tena flex - damit aber oft auch einen Wolf. Lieber schwitze ich etwas, als mir die Beinde wund zu laufen. Jeder nach seiner Fasson.

Mit Inkontinenz zu leben heißt, generell Probleme und Kompromisse im Leben zu akzeptieren. Lernen, mit der Krankheit zu leben. Und da hilft ständiges Meckern nichts. Hersteller lieben es nicht, ständig mit der Nase gegen die Wand gehauen zu werden - die wissen nach dem zweiten oder dritten Anruf genau, was los ist - können aber nicht am nächsten Tag sofort die Produktion umstellen. Auf Probleme eines Einzelnen kann man da auch nicht unbedingt Rücksicht nehmen. Seien wir also einfach dankbar, daß es uns versorgungstechnisch schon sehr gut geht - ich habe mein Produkt gefunden und kann mit den Fehlern und Pannen leben. Ich habe schon lange aufgehört zu meckern - denn eine Lösung für die Probleme fällt mir nicht ein.

Wer der Meinung ist, sein Produkt ist nicht gut genug, der soll ein besseres erfinden, herstellen und vertreiben - mal sehen, wie hoch die Erfolgsquote ist. Wenn du wirklich von deiner Idee überzeugt bist, dürfte es ja kein Problem mit der Umsetzung geben, oder?

In diesem Sinne - lauft nicht zu sehr (aus).

Gruß Marco
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Beitrag #26 von Tom » 01 Mär 2005 15:17


Hallo Helmut und Marco,
Ich finde, dass Ihr Beide die Probleme von Windeln sehr gut dargestellt habt.
Wir koennen froh sein, dass es noch Firmen gibt, wie Molicare und Abena, die bereit sind ein Qualitaetsprodukt herzustellen, das fuer ihre Margen sehr klein ist. Sie koennten das Gleiche tun, wie Attends oder Depens, den Markt mit mit billigen und schlechten Produkten ueberfluten. Leider ist das hier in den USA sehr oft der Fall.
Es gibt ueberhaupt kein Produkt, das fuer Jedenmann "perfekt" ist. Man muss einfach suchen, bis man Das gefunden hat, was einem am besten passt und auch dann wird es nicht perfekt sein.
Gruss, Tom
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Beitrag #27 von Regenmacher » 01 Mär 2005 23:07


Danke Tom, für dein Lob.

Aktuell teste ich aus 4 Herstellern die Produkte. Darunter ist ein sehr namhafter Hersteller, dessen Produkt bei mir total versagt. Das zeigt immer wieder, wie individuell Inkontinenzhilfen sind.

Das bedeutet nicht, daß wir uns auf diesem Stand ausruhen wollen und zufrieden in die Hände klatschen. Aber bei allen Wünschen muss die Realität immer mit beachtet werden. Wunsch und Wirklichkeit gehen nun mal oft weit auseinander. Für mich ist immer folgende Wunschkombination ein tolles Beispiel: hohe Saugkraft mit diskreter Dünne. Eine dünne Windel kann nun mal nur eine gewisse Menge Wasser aufnehmen, diese Kombination schließt sich also schon allein wegen der Physik aus. Denn reiner Superabsorber hilft da wenig, der braucht zu lange, um Flüssigkeit zu binden. Da ist Zellstoff immer noch deutlich im Vorteil. Der widerum ist nicht dünn.

Also, Wunsch und Wirklichkeit werden sich immer weiter annähern, aber nie wirklich zusammenpassen. Gehen wir also auch mit gutem Beispiel voran und sind nicht zu anspruchsvoll, sonst verscherzen wir es uns noch mal mit den Herstellern und die machen Glaswolle in die Windeln - prima!

Gruß Marco
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