Suche nach neuen Ideen

Hier geht es um alle saugenden Hilfsmittel, angefangen von den Einlagen, über Vorlagen und Trainers bis hin zu den Inkontinenzslips.

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Suche nach neuen Ideen

Beitrag #1 von eckhard11 » 14 Mär 2005 23:36


Guten Abend, Leute,

ich hatte heute mittag ein langes Telefonat ( puh, mehr als 2 Stunden ) mit dem Herrn Köllner von der Fa. Qualitex GbR, URL : www.qualitex.de, mail : verwaltung@qualitex.de

Die Firma Qualitex vertreibt unter anderem waschbare Windeln etc. und auch den “Joschi”-Slip.
Diesen Slip trage ich seit einem Jahr und bin daher der Firma bekannt.
Vor einiger Zeit hatte ich eine Frage an den Herrn Köllner gerichtet, welche dieser mir erst letzte Woche beantworten konnte.
Dadurch kam es zu dem heutigen Kontakt.

Soviel zur Overtuere.

Herr Köllner ersuchte mich darum, ihm zu beschreiben, wie ich mir die richtige Windel, die richtige Vorlage bzw. den richtigen Slip vorstellte.( Der Joschi ist sehr gut. Ich ziehe ihn jeder Suprima vor.... )
Die - kleine, mittelständische - Firma, mit welcher er zusammenarbeiten würde, wäre sehr innovativ und wahrscheinlich bereit, für Versuche eine kleine Serie von entsprechenden Nachtwindel - für Seitenschläfer - herzustellen bzw. handzuschneidern.

Dazu bedürfe es aber Versuche, die er mich bat, hier zuhause durchzuführen, und zwar aus vorhandenen Windeln und/oder Vorlagen sozusagen “zurechtzuschneiden”

Wie ihr aus meinen Beiträgen wisst, habe ich als Seitenschläfer mit einem Urinverlust von nächtens ca. 1.000 cm³ richtige Probleme, eine vernünftige, dichte Windel zu finden ( habe bisher keine gefunden ), eine Windel oder Vorlage, welche auch die Hüfte bedeckt und dafür auf die Abdeckung des Hinterns verzichtet.

Hier geht es momentan nicht darum, ob mit oder ohne Absorbervlies, sondern einzig und allein darum, eine Möglichkeit zu finden, den herunterlaufenden Urin auch an der Hüfte aufzufangen, ( was die vorhandenen Windeln ja bekanntlich nicht vermögen )

Da ich nicht nur meine Ideen einbringen, sondern dem Herrn Köllner realistische und vernünftige Vorschläge unterbreiten will, wäre es sehr angenehm, wenn sich diejenigen unter euch, welche das gleiche Problem haben ( Seitenschläfer mit recht starker nächtlicher Inko, bei denen auch immer die aufliegende Hüfte morgens sehr nass und dadurch die Betteinlage nass ist, weil weder die Windel noch die Vorlage den seitlich laufenden Urin aufnehmen ) sich dazu durchringen könnten, mir ihre Vorstellungen der “idealen” Windel oder Vorlage zu beschreiben bzw. mitzuteilen. Auch Skizzen sind willkommen.
Entweder hier im Forum oder als PN oder an meine Mailadresse : petersmann@pit-germany.de oder an meine Faxnummer 02331 - 46 35 49, Fa PIT Federn GmbH.

Ich bitte darum, auch Vorschläge zu machen, welche nicht einfach oder nur schwer realisierbar sind.
( Natürlich keinen Schwachsinn )

Eventuell kann man auch aus diesen Vorschlägen etwas verwenden oder es kommt ein guter Gedanke auf, den man implizieren kann.

In Erwartung eurer - reichlich eingehenden - Vorschläge

lege ich mich wieder hin .sleep:
Eckhard
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Vorschlag für Qualitex-Windeln

Beitrag #2 von Sirius » 22 Mär 2005 10:49


Hi Eckhard,

sorry, dass ich erst so spät auf Deine Initiative reagiere, aber ich habe sie erst heute (nachdem Du im Mitgliederbereich berechtigt gemeckert hast) entdeckt (war halt im Urlaub) :D

Zur Lösung dieses Problems gibt es meiner Ansicht nach nur zwei praktizierbare Lösungswege:
a) saugfähiges Material im Hüftbereich
b) Vermeidung des Vorbeilaufens

Zu a)
Wenn beispielsweise beim Joschi Slip (ich habe auch die Joschi-Baumwollwindel mit zusätzlicher Einlage in Benutzung) die Einlage auch um den Hüftbereich gehen würde, so hätte man eventuell im kritischen Seitenbereich auch unter Druckbelastung ausreichend Speichervermögen. Das Problem hierbei dürfte jedoch sein, dass die Windeln entsprechend höher reichen würden (habe so schon Schwierigkeiten entsprechende Schutzhosen zu finden, die den Rand der Baumwollwindel sicher und dauerhaft überdecken).

Zu b)
Hier sehe ich zwei mögliche Ansätze: Zum einen wäre da die Verbreiterung des Schrittbereichs eventuell mit zusätzlichen Beinabschlüssen. So wäre es möglich eine Schale um den entsprechenden Bereich zu bilden, damit direkt am „Ausscheidungsort“ (sprich Penis) auch seitlich ausreichend Saugmaterial anliegt. Zum anderen wäre eine Art Penistasche in der Art der Tropfenfänger bei Tröpfelinkontinenz aus dem Material der Windeleinlage vielleicht ein denkbarer Ansatz. Der könnte einfach mit einem kleinen zusätzlichen Klettverschluss an die Einlage befestigt werden.

Wahrscheinlich wäre eine Kombination am sinnvollsten: Eine Einlage mit Modalfüllung, die um die Hüfte reicht, mit beigefügter Penistasche. Ich meine, dass sich solch ein System ohne großen zusätzlichen Aufwand herstellen ließe und sich gut in das Baukastensystem von Qualitex einfügen würde. Auf das Saugmaterial am Hintern würde ich persönlich eher ungern verzichten, da ich nicht immer ruhig auf der Seite schlafe, sondern – nach Aussagen meiner besten Hälfte – häufiger im Bett herumturne.

Für Einweg-Slips sehe ich so direkt keine Möglichkeiten, eine ideale Seiten/Bauchschläfer-Nachtwindel zu kreieren, bis auf die Erfahrungen, die ich mit der Super Plus von Hartmann machen konnte.

Hoffe, ich konnte einige Gedankenanstösse beitragen

Herzlichst Sirius,
der anfängt die ersten Steine aufzuheben :wink:
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Stand der Technik?

Beitrag #3 von Matti » 23 Mär 2005 23:06


Hallo,

die Diskussion um die Ultimative Inkontinenzversorgung wird ja immer wieder in diesem Forum geführt. Teils sind daraus lange Diskussionen entstanden, manchmal wurden sie auch streitbar geführt. Da sicher 50 % aller Forenbeiträge ( zumindest kommt es mir so vor) sich um das Thema Windeln, Inkontinenzversorgung und der damit verbundenen Sicherheit geschrieben werden, beschäftigt mich dieses Thema natürlich auch. Ich für meinen Teil habe eine Optimale Inkontinenzversorgung mit der Molicare Super Plus für die Nacht und neuerdings mit der Zuzahlungsfreien Molicare Classic für den Tag gefunden. Sicherlich bedarf es noch einiger Innovation, vielleicht sind auch " Nischenlösungen " nötig. Fest steht das der Markt bzw. der Verbraucher die Entwicklung entscheidend mitbestimmen kann. Wenn ein Hersteller einfach nur Mist Produziert wird der Marktanteil schnell Sinken. Ich denke das 80 % ( oder sogar mehr) der Inkontinenzhilfmittelproduktion in Krankenhäusern, Alten.- und Pflegeheimen und bei Schwerpflegebedürftigen Verwendung finden. Dementsprechend gestalten die Hersteller ihre Produkte natürlich auch für diese Zielgruppe. Das damit ein Mobiler Betroffener nicht immer die Optimale Versorgung vorfindet versteht sich von selbst.

Absolut enttäuschend finde ich die Resonanz auf deinen Beitrag. Da "Schreien" große Teile der Forennutzer nach Innovation, und wenn dann mal etwas Geschehen könnte bzw. die Betroffenen Einfluss nehmen könnten kommt sogut wie nichts. Dies scheint aber ein allgemeines Problem dieses Forums zu sein ( kenne ich allerdings aus vielen anderen Vereinen auch. Geschrieen wird laut und heftig aber wenn es darum geht einmal selbst den Hintern hoch zu bekommen wird’s Leise. Auch müsste von Vereinsseite etwas mehr bei der Unterstützung solcher Initiativen geleistet werden.

Die Firma Hartmann hat zusammen mit dem Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V. die Initiative Blasenschwäche gegründet bzw. ins Leben gerufen. Auf dieser Informativen Homepage habe ich folgende Beschreibung gefunden:


Stand der Entwicklung
Die Geschichte der Einmalprodukte für die Inkontinenzversorgung
Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte man als Hilfsmittel zur Aufnahme von Urin lediglich Krankenunterlagen aus Zellstoff zur Verfügung, die mehr oder weniger gekonnt „angewindelt“ wurden. Dann kamen mit den Zellstoff- und Pulpvorlagen in Streifenform die ersten „körpernahen“ Inkontinenzprodukte auf den Markt. Doch die Saugleistung war eher unterdurchschnittlich und die Produkte sehr dick und voluminös. Mit der Entwicklung von Inkontinenzslips brach eine neue Ära der hygienischen Versorgung inkontinenter Menschen an.




Heute gibt es ein breites Sortiment absorbierender Inkontinenzprodukte in unterschiedlichen Saugstärken und Formen. Produkttechnisch sind sie mittlerweile so ausgereift, dass sie ein Höchstmaß an Auslaufsicherheit, Hautschutz und Tragekomfort gewährleisten. Das breite Sortiment macht es aber auch möglich, "gezielt", d. h. den individuellen Bedürfnissen des Betroffenen angepasst, zu versorgen und so eine zeit- wie kostenaufwändige Über- bzw. Unterversorgung zu vermeiden.
Dank der technischen Fortschritte können heute so genannte „hochpermeable“ Superabsorber eingesetzt werden, die noch dünnere und diskretere Hilfsmittel möglich machen.

Qualität schützt vor Folgeerscheinungen
Aufsaugende Hilfsmittel sind bei der Behandlung inkontinenter Menschen nicht mehr wegzudenken. Doch damit eine sichere Pflege gewährleistet werden kann, sind hohe Qualitätsanforderungen nötig. Eine Verwendung minderwertiger Produkte kann gravierende Folgen haben. Die Betroffenen können unter Hautirritationen bis hin zu Hautausschlägen oder sogar Dekubitus, also Wundliegen leiden. Ganz zu schweigen von dem fehlenden Wohlbefinden durch das Tragen solcher Produkte.

Um den notwendigen Qualitätsstandard zu gewährleisten, sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmte Qualitätskriterien vorgegeben, denen die Produkte entsprechen müssen.

Dabei stellt sich die Frage, ob diese Vorgaben ausreichend sind. Um den Betroffenen die maximale Versorgung bieten zu können, haben einige Hygieneprodukte-Hersteller, wie z.B. Hartmann, weit darüber hinausgehende Qualitätskriterien entwickelt. Hierzu zählen u.a. Atmungsaktivität, Tragekomfort, einfache Handhabung sowie kompetente Information zum Umgang mit den Produkten. Eine optimale Versorgung inkontinenter Menschen mit diesen Hygieneprodukten kann also gewährleistet werden.




Ich finde diesen Beitrag sehr gut. Gibt er doch zu Bedenken das viele Faktoren bei der Entwicklung der Inkontinenzhilfsmittel beachtet werden müssen.
In einem der vorherigen Beiträge wurde von einer "Seitlichen Vliesabdeckung " einer Windel für Seitenschläfer gesprochen. Als erstes Argument dürfte hier der Preis gegen eine Realisierung eines solchen Produkt sprechen. Bedenkt man das eine Molicare Super Plus im Schnitt 1,20 € in der Apotheke kostet, die Krankenkasse aber im Höchstfall 0,67 € als Festbetrag für dieses Hilfsmittel Zahlen scheint eine Realisierung für den Hersteller nicht rentabel, weil kaum mit Marktanteilen zu Rechnen ist. Das einige Betroffene sich ein solches Produkt wünschen ist Verständlich. Ein weiteres Problem dürfte die Atmungsaktivität eines solchen Produkts sein. Hautschutz ist extrem wichtig. Auch hier spielen der Bedarf bzw. die Hauptverwender dieser Hilfsmittel wieder eine große Rolle. Wie Helmut in einen Beitrag schon erwähnte werden die großen Posten von Zentralen Einkäufern großer Pflegeeinrichtungen getätigt. Da entscheidet der Preis, Quantität manchmal vor Qualität.

Die Versorgung von Mobilen Inkontinenten steht meiner Meinung nach noch in den Kinderschuhen. Die Hersteller entdecken erst langsam das dort auch noch eine andere Zielgruppe ist, und Produkte für diese Gruppe abgestimmt und Zweckmäßig sein sollen. Natürlich spielen auch Wirtschaftliche Interessen eine Rolle. Nicht umsonst werden im TV die weit teureren Pants Propagiert. Auch die Tatsache das man heute in vielen Supermärkten Vorlagen und sogar Windelhosen Erwerben kann basiert auf Wirtschaftlichen Überlegungen.
Man muss aber auch ein wenig gutes in der massiven Inkontinenz TV Werbung einiger Hersteller sehen. Inkontinenz wird Enttabuisiert! Inkontinenz wird zu etwas Normalen, die gesellschaftliche Akzeptanz steigt dadurch das man mittlerweile überall über Inkontinenzhilfsmittel stolpert.

Ein wichtiger Punkt scheint mir aber an dieser Stelle auch noch einmal der Hinweis zu sein das es nicht immer eine Windel sein muss. Irrigation, Intermittierender Selbstkatheterismus, Urinalkondomverorgung, Suprapubischer Katheter, Anal.- und Vaginaltampon, TVT, Pessare, Blasenschrittmacher uvm. Stehen heute zur Verfügung. Warum hier immer nur ( zumindest Überwiegend) nur immer und immer wieder über die Windel als Hilfsmittel Diskutiert wird weiß nicht. Es gibt sie, die Alternativen. Informationen findet man auch auf dieser Homepage.


Lieben Gruss

Matti
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Beitrag #4 von eckhard11 » 24 Mär 2005 09:50


Hallo Sirius,
( na also, der Berg wird schon kleiner .... ) :lol:

ähnliche Überlegungen hatte ich ebenfalls.

zu a ) :
Momentan verwende ich für die Nacht die Molicare super large ( oder wie diese Dinger heissen.... )
Da ich das Zeug nicht auf dem Rücken brauche, diese Windel aber enorm groß ist ( und ich auch meinem Geld nicht böse bin ), schneide ich diese Windel in der Mitte durch und trenne die Flügel mit den Klebestreifen grob ab.
Die beiden Hälften der Windel sind für mich als Vorlage ( Einlage ) ausreichend.

Für meine Versuche schneide ich die Molimed midi ( die nutze ich tagsüber als Sicherheitsvorlage ) mit der Schere in zwei gleichgroße Teile, ca. 15 x 15 cm groß.

Als Fixierung nehme ich einen normalen Baumwollschlüpfer Größe 10. ( Normal trage ich Größe 9 )
In diesen Schlüpfer kommt die große, halbe Windel als Vorlage. Um den Lümmel herum schiebe ich diese Vorlage, die ja im Schritt doch recht breit ist, so ein bisschen zusammen, so daß der Lümmel wie in einer Tasche liegt.
Das reicht aber nicht !
Also nehme ich die beiden Hälften der Molimed midi und stecke mir diese seitlich in den Schlüpfer, aber so, daß die große Vorlage und die kleinen Vorlagen etwas überlappen.

Seit dem 14.03. hatte ich damit ein trockenes Bett.
Vorgestern habe ich diese kleinen Vorlagen extra einmal rausgelassen. Sofort nasse Unterlage.....

Es zeigt, daß zwei recht kleine “Ohren”, welche sich seitlich an einer Vorlage oder einer Windel befinden ( bei einer Windel ähnlich wie die vorderen Flügel mit den Klebestreifen, aber lange nicht so groß ) ausreichen, um den Urin, welcher es bis zur Hüfte schafft, gut aufnehmen.
( Ich mache mal eine Skizze und lasse Dir diese als Mail zukommen )

zu b ) :
Wie ich schon in anderen Beiträgen schrieb, bin ich der Meinung, daß zwei etwas stärkere “Wülste” in den Vorlagen und Windeln rechts und links in der Leiste sicherlich ernorm helfen würden, da dann das Glied erstens wie in einer Tasche ruhen und zweitens die Leiste besser abgedichtet würde.
Von den Penistaschen halte ich wenig. Beim Herumwälzen im Bett sind diese Dinger unbrauchbar. Die sind etwas für den aufrecht stehenden Menschen.....

Bei den Einweg-Slips sehe ich es anders.
Ich denke, die Herstellung ist recht günstig, sonst würden die Teile nicht gefertigt.
Nur die Vliesmenge ist viel zu wenig. Auch diese Teile sind normal für einen aufrechten Menschen geeignet, nicht für einen liegenden.
Warum also nicht mehr Vlies einbringen ? Vorn höher ziehen und seitlich über die Hüfte . Es reicht die halbe Hüfte, der Vlies muß nicht einmal ganz herum gehen.
Eventuell zwei Sorten, eine Ausführung, die unten nur bis zum Auspuff reicht und eine Sorte, die auch den Hintern bedeckt.
Aber beide Sorten mit Absorbervlies an der Hüfte.....

Hallo Matti,
Dein Beitrag über die Beschreibung von Hartmann in allen Ehren, aber das ist eben nur ein Beitrag von Hartmann

Natürlich erwähnen die dort, wie toll sie sind und was sie alles für die Inkontinenten geleistet haben.
Das ist doch nicht nicht anders zu erwarten, aber keineswegs aussagekräftig.....

Ich will ja auch gar nicht bestreiten, daß sich in den letzten 20 Jahren eine Menge getan hat, auch wenn ich die Anfänge nicht miterlebt habe.
Aber dies bedeutet doch nicht, daß man darauf ausruhen soll, sondern - gegenteiligerweise - darauf aufbauen muß.
Wie Du richtig erwähnst, werden sicherlich 80% aller Hilfsmittel in Krankenhäusern etc. verwendet.
Daher sind diese Hilfsmittel entsprechend zur besseren und einfacheren Bedienung ausgebildet.

Aber dies bedeutet auch, daß sie für einen aktiven Menschen umso unbrauchbarer werden, ja brauchbarer sie für einen Liegendkranken sind.
Hier unterscheiden die Hersteller nicht, da sie - wahrscheinlich wegen der Kosteneinsparung - nicht zweigleisig fahren wollen. Aber bei Zügen, die nur auf einem Gleis fahren, sind Unfälle vorprogrammiert.....

Und bitte, bitte, Matti, komm mir jetzt, bei meiner folgenden Bemerkung, nicht mit Zweiklassengesellschaft oder ähnlichem :
In jeder Branche, von jedem Teil, welches für menschliche Bedürfnisse hergestellt wird, gibt es billige, normale und teure Ausführungen.
Mercedes Benz baut den Maybach auch nicht für die Allgemeinheit, sondern für eine kleine Zielgruppe.
Ebenso gibt es einfache Lautsprecher und Bang & Oluffsen. Selbst bei Toilettenpapier kannst Du Schmirgelpapier oder Charmin erwerben..... usw. usw. Es ist immer eine Sache des Preises !!
Alle Hersteller bieten im allgemeinen Produkte von günstig bis sehr teuer an. Warum also nicht die Inko-Hersteller ?
Ich wäre bereit, den - ganz sicher nicht so großen - Aufpreis für ein passendes Hilfsmittel zu bezahlen, wenn ich es denn bekommen könnte. ( Man spart den Vlies am Hintern und macht ihn dafür seitlich über der Hüfte )
Und ich bin doch ganz sicher nicht der Einzige unter den Hunderttausenden von Inkontinenten, der so denkt.
Aber die Hersteller scheuen das Risiko, auch wenn ich hinsichtlich dieses Risikos anderer Meinung bin.

Hinsichtlich Deiner Ausführung von anderen Hilfsmitteln gebe ich Dir recht, aber eben nicht für mich.
Ich will ein Hilfsmittel, welches meinen nächtlichen Urinverlust sicher aufnimmt, welches ich morgens fallen lassen kann, eintüten in eine Plastiktüte, zusammenrollen und ab in den Behälter. Alles so angenehm wie möglich, wenn ich schon so eine Scheißbehinderung habe.
So einfach ist das.
Und ganz sicher keine Utopie, denn daß diese Teile hergestellt werden könnten, wenn es die Hersteller nur wollten, bleibt ja wohl unbestritten.

Ich leg mich wieder hin ( bevor ich dicke Backen kriege ) .sleep:
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Beitrag #5 von Matti » 24 Mär 2005 11:03


Hallo Eckhard


ich bin gar nicht soweit von deiner Meinung entfernt. Natürlich stellen Hersteller wie Daimler Chrysler Hochwertige Produkte für "Ihre" Zielgruppe her. Bei Inkontinenzhilfsmitteln sieht die Sache aber ein klein wenig anders aus. Inkontinenzhilfsmittel ( gerade wenn es sich um Hilfsmittel für schwerere Inkontinenzformen handelt ) werden bestimmt zum Überwiegenden teil als Kassenleistung abgerechnet. Hier liegt der Haken. Der Marktanteil für Selbstkäufer oder Freiwillige Zuzahler dürfte so gering sein das sich die Entwicklung eines solchen Produkts für die Hersteller einfach nicht rechnet. Natürlich ist das bedauerlich, gar keine frage.

Zur Frage warum eine Entwicklung der Produkte solange dauert habe ich mir auch schon viele Gedanken gemacht. Ich für meinen Teil Beantworte mir die Frage mit dem Zeitfaktor.
Warum gibt es z.B noch keinen Pentium 5 Computer mit 8000 Mhz? Oder warum haben die Autos der 80`Jahre aus heutiger Sicht etwas Kantig gewirkt? Weils eine Frage der Zeit war.
Die Menschen in den 70 Jahren haben sich auch schon auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung gewähnt. Das sich aber in den letzten 30 Jahren viel getan hat und wir ( so Gott will ) in 30 Jahren auch nur Müde über den Stand der Dinge des Jahres 2005 lächeln werden ist nun mal so.

Eine Anmerkung muss ich noch zu deiner " Selbstgebastelten" Inkontinenzversorgung machen. Deine Beschreibung erinnert mich ein wenig an die wohl traurigen Geschichten der "Heimwerker" von Inkontinenzhilfen, wenn sie aus Scham oder Unwissenheit sich ihre Hilfsmittel selbst zusammenbasteln. Da werden von Handtüchern über Küchenrollen alle Saugenden Materialien eingesetzt um eine Vermeintliche Sicherheit zu bekommen. Lieber Eckhard deine Art der Tagversorgung ( mit dem durchschneiden einer Vorlage ) hat aber auch rein gar nichts mit deiner viel beschworenen Innovation zu tun. Da eine solche Vorlage mit Superabsorber ( die sind im Trockenen Zustand Kugelförmig und sogross wie Sandkörner ) gefüllt ist ebnest du mit dem Zerschneiden der Vorlage dem Auslaufen, der Hautirritation und dem Verteilen des Urins an Stellen wo er bestimmt nicht hin soll einen guten Weg. Auch dein Vorschlag das Vlies am Hintern wegzulassen ist für mich nur schwer Verständlich. Die zahl der Inkontinenten die noch nicht im Sitzen Eingenässt haben und dem dadurch entstehenden Druck auf den Saugkern Tribut gezahlt haben, dürfte wirklich im Promille bereich liegen.

Gruß

Matti
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Beitrag #6 von eckhard11 » 24 Mär 2005 12:29


Matti,

vielleicht reden wir etwas aneinander vorbei :

Ich rede hier von der Nachtversorgung, nicht von der Tagversorgung.

Meine "Bastelei" hat etwas damit zu tun, daß ich versuche, eine andere Form von Vorlage zu "kreieren".
Dies geht halt nur, wenn ich entsprechende Hilfsmittel zuschneide, um die richtige Form und Größe zu finden.
Und heute werde ich diese Lappen, welche ich mir so zurechtschneide, sogar noch mit einem Tacker mit der ( halben ) Vorlage verbinden, denn zum Annähen habe ich nun wirklich keine Lust.

Übrigens bewegt sich das Herausfallen von Vlies mit Absorber aus den Schnittstellen in sehr beschränktem Maße.
Ich muß es wissen, denn ich schneide seit 10 Tagen ja nicht nur die riesige Windel in der Mitte durch, sondern auch die kleinen Molimed midi.
Morgens lasse ich die Sachen inclusive Schlüpfer einfach fallen, nachdem ich die Joschi runtergezogen und in die Duschtasse geworfen habe. :oops:

Wenn es Absorber herausgerieselt hätte, dann wäre dies spätestens zu diesem Zeitpunkt sichtbar, weil sich der Absorber dann im Badezimmer verteilen würde. Mein geliebtes Eheweib würde mir was vor die Hörnern kloppen.

Dem ist aber nicht so ! ( Ich meine, mit dem Absorber, nicht mit dem Kloppen. Das tut sie auch so... Und immer auf dieselbe Stelle. Das schmerzt ! :frech: :lol: :lol: )

Ab und zu mal eine etwas größere, weiße Flocke, mehr nicht.
( Wo gehobelt wird, da fallen Späne. So isses numa )....

Matti,
alles, was ich ausführe, ist ausschließlich für die Nacht gedacht.
Nicht für sitzende Inkontinente, denn die allermeisten Leute sitzen nachts nicht im Bett.

Außerdem gehe ich von meinen Vorstellungen aus. Ob sich diese mit denjenigen Vorstellungen anderer Inko´s überdecken, ist mir inzwischen eigentlich herzlich egal.

Meine Frage im Forum ist mittlerweile 10 Tage alt und ist gerade mal 283 mal aufgerufen worden.
Außer sirius und Dir hat kein Mensch reagiert.
Hätte ich von einer "raschelnden Windel" gesprochen, dann hätte die Frage im gleichen Zeitraum mindestens 1200 Aufrufe erfahren.
Alle sind ergo mit ihren Hilfsmitteln zufrieden.
Warum also sollte ich mir über andere Leute Gedanken machen ??

Hinsichtlich Diener angeführten Entwicklungszeit :

Bei Deinem erwähnten Computer ist die Technik noch nicht so weit. Aber die Computerbranche nimmt begierig alles auf, was der Markt, also wir, an Vorschlägen einbringt oder an Fehlern meldet, um diese Informationen sofort umzusetzen ( übrigens im Gegensatz zu den Herstellern von Inko-Hilfsmitteln )
Daher wird es bis zu dem von Dir angeführten 8.000 Mhz - Rechner nicht mehr lange dauern. Dieser wird sicherlich eher auf dem Markt sein als eine dichte Windel.

Obwohl für die Windel oder Vorlage nur etwas mehr Vlies verwendet werden müsste, also keinesfalls eine innovative Erfindung bzw. technische Entwicklung wie bei dem Comptuer nötig ist.
Vlies und Absorber sind ja vorhanden....

Ich leg mich wieder hin .sleep:
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Beitrag #7 von papa0861 » 25 Mär 2005 00:14


eckhard11 hat geschrieben:Matti,


Ich rede hier von der Nachtversorgung, nicht von der Tagversorgung.

Meine "Bastelei" hat etwas damit zu tun, daß ich versuche, eine andere Form von Vorlage zu "kreieren".


hallo ecki,

ich hab da auch so eine idee. klingt vielleicht etwas utopisch, aber vielleicht läßt es sich verwirklichen.
da du ja mehrwegprodukte benutzt und diese ja auch auf dauerbelastung ausgelegt sind, denke ich mir folgende lösung:

ich kenn die eigenschaften und verschlüsse der joschi nicht, auch die paßform ist mir ein fremdwort. meine überlegungen gehen in richtung der problemzonen. also bauch, hüfte, po, rücken mit hohlkreuz. ich hoffe nun, daß du dich an die turnschuhe erinnern kannst, die mit einem variablen luftpolster ausgestattet waren. man zog sich den schuh über und konnte die paßform über eine integrierte luftpumpe (an der seite) dem fuß anpassen. unser problem besteht doch eigentlich in der abdichtung der verschieden gestalteten körperzonen.
meine idee dazu:

eine rundumwindel die an den seiten mit klett- oder auch druckverschlüssen geschlossen wird. um die äußere begrenzung der windel wird eine art luftschlauch, oder luftballon etc. eingearbeitet. du legst die windel wie gewohnt an und bläst die ränder der windel mit einer pumpe auf. die ränder legen sich dadurch dicht an den problemzonen an und schließen den körper somit "hermetisch" ab. nun könnte der kleine mann hinwackeln, wohin er will. egal, wohin der urin läuft, die windel nimmt ihn früher oder später auf.

rein preislich gesehen dürfte so eine einarbeitung bei mehrwegprodukten nicht allzusehr ins gewicht fallen.

meine idee mag zwar gewagt klingen, aber irgendwie hab ich sie genau vor den augen.

viele grüße
jürgen
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Beitrag #8 von Sirius » 25 Mär 2005 08:35


Einen guten Morgen an alle,

es muss erst einer loslegen, dann kommen doch die Ideen.. :fleissig:

Ich kann eckhard11 schon verstehen, der Markt gibt im Augenblick nicht das für ihn optimale Hilfsmittel her. Da ist es doch verständlich, dass er sich auf Suche macht und versucht diese optimale Lösung zu finden.

Markttechnisch gesehen ist es sicher eine Nische. Aber beim Vergleich mit dem Automobilmarkt sieht man, dass es sich durchaus lohnt Nischenfahrzeuge herzustellen: Beim Golf 1 gab es anfangs nur eine Variante, jetzt beim Golf 5 sind wir mittlerweile bei 4, ganz zu schweigen von den weiteren SUV´s, Minivans etc.. Der Vergleich mit Computern hinkt von daher ein wenig, da es nach wie vor nur um immer schneller (mehr PS) geht. Ob dann das Fahrwerk (die Software) überhaupt noch in der Lage ist, die Kraft auf die Straße zu bringen, ist eine selten gestellte Frage.

Ähnlich verhält es sich mit den Inkontinenz-Slips. Auch diese werden immer dünner (mehr Superabsorber) und unauffälliger, dabei werden jedoch Fälle, die nicht ganz der Norm entsprechen, nicht mehr so gut versorgt. We würde wohl Matti (oder auch ich, wenn ich auf Reisen bin) reagieren, wenn die "gute, alte" Molicare Super Plus eingestellt würde, da jetzt das neue Modell Molicare Super Premium auf den Markt gekommen ist: Noch mehr Saugkraft, noch unauffälliger, noch atmungsaktiver (aber leider für eine sichere Versorgung in der Nacht für nicht ausschließlich Rückenschläfer völlig ungeeignet).

@papa0861
Meines Wissens gibt es diese Idee schon im Bereich der Schwimmwindeln, dort zumindest am Bauch (da gab es mal einen Thread im Forum, wo ich ein wenig weitergesucht hatte). Dein Beitrag bringt mich aber auf ene weitere Idee.

Eine Möglichkeit, die noch helfen könnte, wäre eine entsprechende Überhose auf flexiblen Material (wie z.B. Neopren oder ähnlichem), die dafür Sorge tragen soll, dass das Material hautnah bleibt. Wenn nur "ausreichend" Druck ausgeübt wird, so schlabbert auch eine Joschi-Windel nicht mehr zwischen den Beinen und nichts kann mehr vorbeilaufen. Die Frage ist nur, ob eine solche Kombination noch normal ertragbar ist.

Ob ein aufblasbarer Luftschlauch wirklich sinnvoll helfen könnte, weiß ich noch nicht. Das Problem ist ja, dass im Bereich des Glieds zuviel Spiel ist. Von daher müsste es ausreichend sein, nur diesen Bereich "aufzublasen" und so genügend Material an den Bereich zu bringen, wo es benötigt wird. Ob es aber aber realisierbar sein wird, sicherzustellen, dass die jeweiligen persönlichen Problemstellen abgedeckt sind?
Dann lieber einen durchgehenden Schlauchkörper, der sich entsprechend anschmiegt, wie und wo immer er auch gelagert sein mag. Nur, wenn ich dann an die Materialmenge denke, die eine Baumwollwindel eh schon im Schritt mitbringt, mir dann noch zwei Luftschläuche mit - sagen wir mal - 2 cm Durchmesser vorstelle... :aerger: Für manche, die aus dem Fetischbereich kommen, bestimmt eine spannende Variante.

Nichts desto trotz, es könnte durchaus funktionieren. Es käme wirklich auf einen Versuch an.

Cu Sirius
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Beitrag #9 von eckhard11 » 25 Mär 2005 13:16


Mahlzeit, Leute,

ich habe gerade den Foren-Admin gefragt, ob es möglich sei, in diesem Forum eine zusätzliche Eingabemaske einzurichten, in welche man auch eine Zeichnung oder eine Skizze kopieren kann.
Momentan geht dies hier in der Maske ja nur mit einer Schrift, nicht mit Strichen....

Oder ist jemand rechnertechnisch so versiert, daß er mir sagen kann, daß ich eine Skizze als Foto oder ähnliches umwandeln und hier hineinkopieren kann ??

Der weise, alte Ingenieurspruch lautet : "Eine Skizze sagt mehr als tausend Worte"

Für eine vernünftige Bearbeitung dieses Themas wäre es eigentlich unerlässlich....

Diese Eingabemaske könnte ja nach Abhandlung des Themas wieder geschlossen werden.

Was haltet ihr davon ?

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Beitrag #10 von Jens Schriever » 25 Mär 2005 14:02


Hallo Eckhard
Wenn das Technisch möglich ist finde ich die Idee nicht schlecht.
Vielleicht kommt ja dann doch die Optimale Windel für Nacht und Seitenschläfer heraus.
Hoffentlich beteiligen sich noch welche an dein Projekt.


Guss Jens
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