Wie lange ist es möglich.....

Hier findet ihr alles zu den ableitenden Hilfsmitteln wie zum Beispiel Urinalkondom, Katheter, Beinbeutel, ISK usw...

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Wie lange ist es möglich.....

Beitrag #1 von Tom252 » 01 Jan 2010 17:35


Hallo,

wie lange ist es möglich einen DK über die Harnröhre zu behalten bzw. in einzusetzen? Meine Ärztin hat mir vorgestern geschrieben, dass sie sich mit Ihrer Chefin und deren Mann was wegen einer OP überlegen würde, wobei das Ergebnis wohl heißen würde Blase raus!

Viele Grüße und ein gutes neues
Tom
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Tom252
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Blasenentfernung

Beitrag #2 von Hermann » 02 Jan 2010 16:16


Hallo, Tom, auch mir sollte einmal die Blase entfernt werden und das ist jetzt 10 Jahre her.
Aber der Reihe nach:
Ich habe eine Darm- und Blasenlähmung und damit verbunden immer Blasenentzündungen und Restharn. Das war 1998 so schlimm, daß Bakterien ins But gelangten und ich am ganzen Körper Schwellungen bekam und am Schlimmsten war, daß meine Zunge dick wurde und ich kaum Luft bekam. Mein Hausarzt wies mich in die Urologie im Krankenhaus ein, wo man mir Kordison und Infusionen verabreichte. Nach ca. 3 Wochen kam der Chefarzt ins Zimmer und eröffnete mir ich könne vorerst nach Hause, solle mir aber gleich ein Termin für eine Blasenentfernung geben lassen. Ups das hat gesessen.
Zu Hause dachte ich darüber nach und ließ mir ein Termin bei meinem Urologen geben, der mir gleich auch sagte ich solle mir eine 2. Meinung einholen. Also telefonierte ich mit einer anderen Klinik und bekam auch gleich einen Termin zur stationären Aufnahme. Die Ärzte untersuchten mich die nächsten Tage und stellten fest, [color=red]die Blasenentfernung wäre eine Verstümmelung am Menschen und gaben mir den Rat, einen Bauchdeckenkatheter zu legen, mit dem ich nun schon 10 Jahre g u t lebe.
Also hole dir eine 2. Meinung ein bevor du dir die Blase entfernen läßt.
Gruss Hermann :fleissig:
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Beitrag #3 von Tom252 » 02 Jan 2010 16:57


Hallo Herman,

zu meiner Krankheitsgeschichte habe ich mir schon letztes Jahr die zweite Meinung geholt und bin nach Ulm gefahren und dort wurde mir gesagt, dass ich in den besten Händen bin, was ich auch glaube und auch fühle, da man mich in der Klinik sehr ernst nimmt und jeder Zeit für mich da ist. Ferner hat mir der Arzt, da schon seit letztem Jahr dies mehr oder weniger im Raum steht, dass ich damit rechnen müsste, nur wenn es nicht unbedingt sein muss und ich noch andere alternativ Möglichkeiten (Dauerkatheter über Harnröhre) habe, warum soll ich was operieren lassen. Auch die beiden Fistelableitungen sind so eine Sache, die ich nicht unbedingt haben muss.

Gut, dass meine Krankheit voranschreitet und auch immer schneller, aber muss ich gleich auf dem OP Tisch landen??? Wer garantiert mir nach einem Eingriff, keine Schmerzen mehr, keine kalte Blase mehr, keine ständigen HWIs mehr??? Kann ich danach wieder Wasser lassen??? Was ich nicht glaube.

Ich werde es mir nun mal anhören, aber wenn Du schon 10 Jahre damit kannst, warum sollte es bei mir nicht auch durch die Harnröhre gehen???

Vielen Dank
Tom
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Tom252
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Beitrag #4 von Struppi » 02 Jan 2010 19:29


Hallo Tom,

zu deiner Eingangsfrage kann ich - ganz pauschal und unverbindlich - nur sagen, dass ein transurethal geführter Dauerkatheter nach Möglichkeit nicht länger als 7 - 14 Tagen liegen sollte (siehe Meinung des Robert-Koch-Institutes). Nach überschreiten dieser Zeit sollten alternative Möglichkeiten in Betracht gezogen werden; so z.B. der ISK oder, in deinem Fall wohl besser, eine suprapubische Blasenfistel (Bauchdecken-Katheter).

Aus persönlicher Erfahrung kann ich auch nur zum SPK raten - ich habe ihn lange Zeit gehabt und war sehr zufrieden damit.

Dass du nach einem Eingriff keine oder weniger Schmerzen haben wirst, das wird dir kein Arzt auf der Welt garantieren können. Wasser lassen wirst du auf jeden Fall müssen - die Frage ist dann lediglich, auf welchem Wege. Zudem bedeutet selbst die radikale Zystektomie nicht automatisch, dass die Blase als Reservoir nicht länger besteht; guck' mal unter der Suchfunkion "Pouch-OP" oder auch "Neo-Blase".

Ansonsten gute Besserung.

Gruß

Hannes
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Beitrag #5 von Nautilus » 03 Jan 2010 15:40


Hallo Tom,

ein Dauerkatheter durch die Harnröhre ist etwas ganz, ganz anderes als ein Bauchdeckenkatheter, ( suprapubische Blasenfistel ).
Die Harnröhre ist mit den Urothel ausgekleidet, ( übrigens von den Nierenbecken bis zur Eichel das gleiche Urothel ).
Ein hier permanent einliegender Fremdkörper birgt die weitaus höhere Gefahr einer Urothelverletzung mit entsprechenden Komplikationen bis hin zur Harnröhrenstriktur, Urethritis, Prostatitis, Epididymitis oder zum Harnröhrenriß

Desgleichen ist die Pflege eines Harnröhren-DK wesentlich aufwändiger, da dieser DK den Bakterien sozusagen eine “freie Bahn” in die Blase ermöglicht.
Das Sterilhalten ist das A und O für einen komplikationslosen Erfolg.
Faustformel :
Der Bakterienbefall nimmt pro Tag um ca. 7% zu.
Spätestens nach zwei Wochen hat der Patient eine Bakteriurie, wenn der Katheter nicht gewechselt und die Blase gespült wurde.
Entzündungen in der Blase, hervorgerufen durch die Druckstellen oder das Schleifen des Katheterkopfes am Urothel, sind ungleich häufiger als bei einem suprapubischen Katheter.

Dieser wird durch die Bauchdecke in die Blase geleitet, dort geblockt und “hängt” dort viel besser und ruhiger, als der Harnröhrenkatheter liegt.
Vorteilig ist auch, dass ein SPK nur alle 6 Wochen gewechselt wird, während ein transurethraler Harnröhrenkatheter spätestens alle 5 Tage gewechselt werden muss.

Und mit dem SPK kann weiterhin ein Blasentraining durchgeführt werden, was mit einem TUK nicht möglich ist, da der Blasenschliessmuskel, bedingt durch den Katheterschlauch, nicht arbeiten kann.

Insgesamt gesehen ist - bei dauerhafter Anwendung - der suprapubische Bauchdeckenkatheter dem transurethralen Harnröhrenkatheter eindeutig überlegen und unbedingt vorzuziehen.
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Beitrag #6 von Tom252 » 04 Jan 2010 12:21


Hallo Nautilus,

vielen Dank für die Information.

Blasentraining usw. brauche ich nicht machen, da die Blase tot ist und nichts mehr geht. Sie ist starr, verhärtet und geschrumpft, so dass ich mir hier keine Gedanken machen muss. Ob ein SPK bei mir geht weiß ich momentan nicht, da ich Probleme mit dem Bauch habe, da ich durch eine OP auch eine Sekundärheilung hatte ist nicht mehr alles da wo es hin gehört und teilweise auch verschoben. Von den Verwachsungen und Verklebungen nicht zu reden. Mit Infekten bin ich auch laufend am kämpfen und war vor Weihnachten deswegen eine Woche im KH und nun habe ich heute wieder ein Antibiogramm in Auftrag gegeben, da ich wieder einen HWI habe. Seit Monaten komme ich von einem in den nächsten. AB nehmen ist auch nicht ohne, da das meine Leberwerte in die Höhe schnellen lässt.

Wie man einen Harnröhrenkatheter reinigt keine Ahnung? Ich höre von den Schwestern und den Ärzten unterschiedliches und versuche es bestmöglich zu machen. Beim Harnröhrenkatheter muss ich Dich in einer Sache korrigieren. Diesen kann man auch 6-8 Wochen drinnen lassen bevor er gewechselt werden muss, da es da auch verschiedene Ausführungen gibt. Meine Ärzte sagen 5 Wochen während mein ehm. Urologe von 8 Wochen spricht.

Viele Grüße
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DK-Verweildauer

Beitrag #7 von manus » 07 Jan 2010 03:29


Hallo Tom,
trage jetzt auch wieder einen Harnröhrenkatheter. Die Silikonkatheter sollen ja angeblich eine längere Verweildauer ermöglichen, habe da aber nach wenigen Tagen Beschwerden (sind zu hart). Mit dem recht flexiblen Balonkatheter "SILKOLATEX-RÜSCH-GOLD" (gelb) habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Trage ich wieder seit einer Woche, aber auch so 6 Wochen ging es ohne Probleme, sollte dann aber gewechselt werden.
Oft am Harnröhreneingang säubern und desinfizieren mit Octenisept, darauf habe ich sehr geachtet. Und täglich etwa 2-4L trinken, natürlich keinen Alkohol, spült gut durch!
Ich trage Tag und Nacht allerdings einen Beutel zur Ableitung. Das gelegentliche Abklemmen ist bei mir nur kurz sinnvoll, da ich schon bei 50-100ml Blasenfüllung undicht werde bzw. Harndrang habe.
Jedenfalls finde ich die Lösung bei meiner totalen Harninkontinenz besser, als trotz reduzierter Trinkmenge laufend Windeln wechseln zu müssen, vor allem unterwegs. :mrgreen:

Das sind jedenfalls meine Erfahrungen.
Liebe Grüße
manus
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Beitrag #8 von Tom252 » 07 Jan 2010 08:46


Hallo Manus,

ganau. Das kenne ich. Die ersten Tage nach dem mir der Katheter gelegt wurde fällt mir das Sitzen entsprechend schwer, da sie unheimlich hart sind und Schmerzen verursachen. Nach weiteren Tagen ist das dann wieder okay und man kann wieder sitzen.

Das konnte mir auch keiner in der Klinik beantworten ob man regelmäßig mit Octanisept desinfizieren soll oder nicht. Ich desinfiziere zur Zeit lediglich die Ausgänge regelmäßig und achte halt sehr auf Hygiene was das angeht. Mit dem trinken habe ich es leider nicht so obwohl es nun seit dem DK etwas besser geworden ist, da ich nicht laufend auf Toilette rennen muss. Vorher habe ich fast nur noch auf Toilette verbracht, da ich auch nich eine Darmkrankheit habe.

Bei mir fängt der Harndrang auch bei ca. 70-120ml an und wird auch gleich schmerzhaft nur leider kann ich seit einem Jahr keinerlei Wasser mehr lassen, was mich manchmal ziemlich fertig macht. Vor allem wenn ich mich nicht entleeren kann.

Benutzt Du trotz Dauerkatheter auch Einlagen? Wenn ja welche?

Das wäre nett wenn wir uns weiterhin austauschen könnten.

Viele liebe Grüße
Thomas
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Beitrag #9 von manus » 08 Jan 2010 04:20


Hallo Thomas,

ja, mit den Empfehlungen der Ärzte oder des Pflegepersonals ist das so eine Sache. Was für den einen erträglich bzw. gut ist, verträgt der andere wiederum schlecht. Muß man wohl im Lauf der Jahre auch für sich entscheiden, wie man am besten klarkommt.
Jedenfalls lasse ich mir keinen Katheter durch die Bauchdecke setzen. War heilfroh, daß nach OP´s (Magenkrebs u.a...) vor Jahren, die riesige infizierte und nicht heilende Narbe nach Monaten endlich zugewachsen war.
Ich lass keinen mehr mit dem "Messer" an mich rann, solange es nicht überlebensnotwendig ist! :!:

Die Schilderung der Folgeerkrankungen und Krankengeschichte verkneife ich mir HIER lieber, ist für andere eher belastend.

Nun, als DK in der Harnröhre vertrage ich die ganz weiche Sorte sehr gut, die sich der Krümmung anschmiegt und beim Laufen und Sitzen nach kurzer Zeit kaum mehr spürbar ist. Die steifen Silikonkath. o.ä. sind eher eine Qual. So viel trinken kann ich natürlich nicht mit geschlossenem Katheter, muss dann schon Beutel dranhaben.
Bei optimaler Katheterstärke laufe ich dann auch nicht mehr aus. Zur Sicherheit trage ich aber unterwegs ´ne Windel (Kolobri, Molicare, Tena o.a.), seit dem letzten peinlichen Fleck unterwegs vor einer Weile jedenfalls wieder. Es läuft aber sehr selten mal was neben dem Katheter raus.
Mit Durchfall habe ich auch öfter zu tun. Aber, dann gehe ich länger nicht raus und sitze lieber stundenlang mit dem Notebook auf dem Klo. :twisted:

Mit Katheter ist es ja wegen der Keimverschleppung nicht ungefährlich, wenn in der Windel "was Größeres passiert"!

Der laufende Harndrang und nicht leeren können, muss ja bei Dir sehr belastend sein. Ein Dauerkatheter, vor allem unterwegs und nachts an Beutel angeschlossen, ist da schon eine riesige Erleichterung. Kann ich jedenfalls sagen.

Würde mich mit Dir auch gern weiter austauschen. Wenn Du möchtest, kannst mir gern eine Mail (hier oder an privat) schicken.
Auf alles bin ich ja gar nicht eingegangen, damit es kein Roman wird..... 8)

Liebe Grüße, Manus
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Beitrag #10 von Tom252 » 08 Jan 2010 09:11


Hallo Manus,

Du sprichst mir aus der Seele. Aufgrund einer Pfusch OP ist bei mir der Bauch vollkommen hin und ich muss mir genau überlegen wer was wo machen darf oder kann, zumal ich den momentanen Zustand noch als hinnehmbar erachte aber was nach einer weiteren OP ist weiß ich nicht und das eine noch ansteht ist sicher.

Mit den Silikonkatheter komme ich auch soweit klar, da ich ihn eigentlich nicht spüre und er sich nach ein paar Tagen auch nicht mehr wie ein Fremdkörper anfühlt. Daher, wenn es möglich ist, will ich ihn so behalten und nicht anders. Seit ein paar Monaten kann ich auch wieder schlafen nachdem ich nachts nicht mehr raus muss und wer mal den ISK verwendet hat weiß, dass man danach erst einmal wach ist! Gut die Blase ist nun sehr klein, aber ich kann durch die Beutel und dem DK nun etwas mehr trinken, da ich keine Bedenken haben muss laufend rennen zu müssen oder nicht rechtzeitig eine Toilette zu finden, da eine volle Blase und nicht entleeren können kein tolles gefühl ist und man dann auch sehr schnell die Fassung verlieren kann.

Momentan benutze ich, wenn ich unterwegs bin, die AbriSan 9, da sie mir eigentlich bequem erscheinen und vor allem mich gut eindecken und warm halten. Bin aber auf der Suche nach einem anderen Lieferanten, der mir das auch nach hause bringt. Die Einlagen haben mich auch schon aus brenzligen Situationen gerettet vor allem wenn sich der Katheter vom Beutel getrennt hat und man es erst merkt wenn man naß ist. Von daher sind die Einlagen auch eine Art Versicherung und ein "Muss".

Viele liebe Grüße
Tom
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