Probleme beim ISK auf Toilette

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Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #1 von jordanpdm » 24 Aug 2014 12:41


Hallo erstmal,

ich bin seit ca. 4 Tagen fleißig dabei die Einmalkatheterisierung zu erlernen. Wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt, stößt man dabei auf zahlreiche Probleme.

Ich habe die letzten Tage den Origo von Lofric benutzt. Damit ist das einführen des Katheteres mit Hilfe der Einführhilfe eigentlich recht gut gegangen.
Aber leider habe ich nur richtigen Erfolg mit dem entleeren der Blase aus dem Rollstuhl raus. Und da ich berufstätig bin und am Arbeitsplatz keinen Rollstuhl habe, muss ich es irgendwie hinbekommen die Blase auch auf der Toilette zu entleeren. Das Einführen des Katheters ist auch auf der Toilette soweit kein Problem.

Problem Nr. 1 ist, wenn der Urin kommt, bin ich zu langsam das Katheterende schnell zu knicken und ins Toilettenbecken zu bekommen. Dabei rutscht der Katheter irgendwie wieder ein Stück raus und der Urin läuft nicht mehr :-( Mal davon abgesehen, dass es eine Riesensauerei ist, wenn der Urin noch oben schießt ;-)

Problem Nr. 2 ist, Der Katheter ist 40 cm lang.... Wie kann man den denn bitte langsam rausziehen ohne ins Toilettenbecken zu greifen, denn das hätte ja mit Hygiene nichts mehr zu tun oder? Zudem wie soll man den Katheter halten, ohne ihn so zu knicken, dass der Urin gestoppt wird. Wieviel Platz ist in so einem Toilettenbecken 15cm? ODer muss man wirklich den Penis wieder hoch nehmen, den Katheter ein Stück raus ziehen und wieder nach unten. Und das alles immer wieder in kurzen Abständen wiederholen? Aber auch dann hängt der Katheter doch recht schnell im Toilettenbecken.

Problem Nr. 3 ist, die Schwester hat mir ein Desinfektionsspray mit gegegeben, das ich auch noch sehr vorbildlich benutze. Leider fängt jetzt schon meine Haut an, trocken zu werden. Der Origo hat ja nun diese Einführhilfe, die ich verschieben kann. Ist damit nicht schon ein zu 80% steriles arbeiten garantiert? Wobei ich mich leider demnächst mit dem Primo anfreunden muss. Der hat zwar auch eine Einführhilfe, aber das ist quasi nur ein Teil der Verpackung. Und diese Einführhilfe abzureissen ist echt ein Geduldsspiel *flenn

Vielen Dank fürs Erste.

LG Jordan
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Re: Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #2 von Brandy » 24 Aug 2014 20:38


Hallo Jordan,

ich verwende den ISK seit sehr vielen Jahren und möchte dir zu deinem Beitrag folgendes mitteilen:

zu Problem 1: Versuche, dich auf der Toilette so weit nach hinten wie möglich zu setzen. Aus meiner Sicht ist es ausreichend, den Penis während der ersten paar Zentimeter des Einführens des Katheters Richtung Bauchnabel gerichtet zu halten. Dann kannst du den Penis während des Einführens des Katheters langsam in seine natürliche Position senken und hast somit genug Zeit, bevor Urin zu fließen beginnt. Ich hab einen Katheter eigentlich noch nie richtig abgeknickt.

Du schreibst, dass das Katheterisieren für dich im Rollstuhl sitzend am einfachsten ist. Vielleicht wäre es denkbar, am Arbeitsplatz stattdessen auf einem Stuhl sitzend zu katheterisieren (wenn im WC genug Platz ist). Oder hast du schon einmal überlegt, das alles eventuell stehend zu erledigen. Da du am Arbeitsplatz keinen Rollstuhl hast, nehme ich an, dass du kurze Strecken gehend bewältigst und stehen kannst.

zu Problem 2: Lass den Katheter in der Blase, bis kein Urin mehr kommt. Ziehe den Katheter dann langsam Stück für Stück zurück. Die Menge, die dann noch kommt, ist nicht groß. Es ist denke ich nicht notwendig, dass du den Penis immer wieder Richtung Bauchnabel hebst und wieder absenkst.

zu Problem 3: Obwohl die Katheter steril sind und du die Einführhilfe verwendest, verzichte bitte nicht auf das Desinfizieren. Auf der Eichel sind immer Keime vorhanden - vor allem wenn du nicht beschnitten bist - die du nicht in die Harnröhre verschleppen solltest. Es gibt unterschiedliche Schleimhautdesinfektionsmittel. Wenn du von dem aktuell verwendeten Hautschäden bekommst, versuche doch ein anderes. Lass dich von deinem Hausarzt oder in der Apotheke beraten.

Wie alles im Leben wird auch das Katheterisieren einfacher, je länger man übt. Mit der Zeit werden die Dinge, die dir jetzt noch Probleme bereiten, selbstverständlich werden. Du musst nur dran bleiben.

Darf ich abschließend noch fragen, weswegen du katheterisieren musst. Liegt eine (Grund)erkrankung vor?

Alles Gute. Wenn du noch weitere Fragen haben solltest, kannst du dich jederzeit gerne melden (auch per PN).

LG
Brandy
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Re: Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #3 von jordanpdm » 25 Aug 2014 22:06


Hallo Brandy,

danke für deine Antwort.

Na, ich habe seit meiner Geburt Spina Bifida. Damals wurde uns als Kleinkinder in der ehemaligen DDR gesagt, Kathetern ist nicht gut. Macht die Harnröhre und
Blase kaputt. Leider bin ich jetzt 36,5 Jahre später an dem Punkt, wo ich die Blase manuell einfach nicht mal mehr ansatzweise leer bekomme. Also
muss ich mich an den Gedanken des Katheterns gewöhnen....

Das mit dem Stuhl ist keine besonders gute Idee. Punkt 1, ich bräuchte Hilfe den Stuhl ins Bad zu bekommen. Wie sollte ich das erklären, von meinen Kollegen
weiß eigentlich keiner was genau meine Behinderung bedeutet. Punkt 2, muss ich es ja lernen auch auf der Toilette zu kathetern. Und du wirst Recht haben,
umso länger man es tut, umso mehr wird es Routine. Um im stehen zu kathetern bin ich wirklich zu schlecht zu Fuß, ich müsste ja relativ sicher stehen. Ich kann zwar kurze Strecken mit Stützen laufen, aber ohne Stützen zu stehen ist bei mir sehr unsicher.

Du sagst, auch auf dem Penis ansich sind Keime, die desinfiziert werden müssten? Hhhm, das hat die Schwester mir so leider nicht erklärt. Umso länger ich drüber
nachdenke, umso mehr denke ich, da muss ich echt was machen. Eigentlich bin ich ja schon froh, dass ich bis heute keinen nennenswerten HWI durchs Kathetern
bekommen habe. Na mal abwarten ;-)

Vielen Dank für deine Hilfe.

Jordan
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Re: Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #4 von jordanpdm » 26 Aug 2014 12:32


Hallo Brandy,

ich muss dich nochmal nerven.

Sag mal, wie oft bzw. in welchen zeitlichen Abständen kathetert man sich am besten? Ist das abhängig davon, wann man die Flüssigkeit zu sich nimmt?
Also ich trinke morgens 0,5l ca., vormittags 1l und abends nochmal 1l? Oder verteilen die Nieren ganz automatisch die Flüssigkeit so, dasss man sagen
kann ca. alle 5 Stunden, egal wann man getrunken hat?

Das sind sicher ziemlich doofe Fragen, oder? Hast du eigentlich Erfahrungen mit dem Katheter von Hollister, der mit der Spitze vorne und dem Mantel um den
Katheter? Ich habe mir mal ein Muster schicken lassen. Und nun wollte ich ihn heute morgen mal ausprobieren, aber irgendwie habe ich echt schiss, dass
ich mir die Spitze zu unsanft rein schiebe. Weißt du, wie weit die Spitze drin sein muss, wirklich bis zum Teller?

Sorry für die doofen Fragen.

Aber vorab danke für dein Antwort

LG

Jordan
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Re: Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #5 von Brandy » 26 Aug 2014 18:51


Hallo Jordan!

Schön, wenn ich dir eventuell ein bisschen helfen kann. Ich habe übrigens auch Spina bifida und wir sind ziemlich gleich alt. Ich habe das Katheterisieren mit 18 Jahren gelernt, aber bei mir hat es einige Jahre gedauert, bis ich es für mich akzeptiert habe. Ich wünsche dir, dass es bei dir rascher geht.

Zu deinen Fragen: Mir wurde von meinem Urologen damals gesagt, dass ich mich 5 - 6 mal am pro Tag katheterisieren soll. Ich katheterisiere mich alle 3 bis 4 Stunden, das hängt davon ab wieviel ich trinke. Wenn ich in kurzer Zeit viel trinke, kann es auch einmal nach 2 bis 2,5 Stunden notwendig sein.

Du meinst wahrscheinlich den Katheter VaPro von Hollister. Ich benutze diesen zurzeit, nachdem ich im Mai umgestiegen bin. Ist meiner Meinung nach ein super Katheter. Ganz verstehe ich deine Frage allerdings nicht. Nach dem Desinfizieren setzt du die blaue Hülse des Katheters auf die Eichel und hältst sie da (wenn du Rechtshänder bist) mit der linken Hand fest. Dann führst du von der Folie umgebenen Katheter ein, bis Urin fließt. Es ist wichtig, dass der (weiße) Katheter nicht aus aus der Hülse hervorsteht, bevor du diese bis zum Teller auf deine Eichel setzt.

Noch eine Frage meinerseits: Kennst du das Sternchenforum? Das ist eine als Internetforum organisierte Selbsthilfegruppe für Leute mit Spina bifida (und Hydrocephalus). Ich finde sie sehr gut, denn ich habe dort sehr viel gelernt, vor allem auch über das Katheterisieren und dessen Akzeptanz für mich selbst. Wenn du möchtest schau mal hier. http://www.sternchenforum.de

Dort sind vor allem Eltern, die sich über ihre Kinder austauschen, aber es sind auch viele erwachsene Selbstbetroffene, die immer wieder etwas schreiben. Katheterisieren und Probleme damit, sind hier immer ein großes Thema.

Unabhängig davon, kannst du dich aber natürlich immer auch an mich wenden.

LG
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Re: Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #6 von jordanpdm » 07 Sep 2014 16:16


Hallo Brandy,

ja deine Tipps waren wirklich hilfreich. Im Moment sieht das mit dem kathetern schon mal ganz gut aus, denke ich. Ich mache es jetzt seit 2,5 Wochen
und habe keinen Harnwegsinfekt, das war ja immer meine größte Sorge...

Ich habe diesen VaPro erstmal zur Seite gelegt. Mit dem Origon von Hollister klappt es ganz gut.

Mit dem akzeptieren des Katheterismus ist bei mir auch so eine Sache ;-) Eigentlich redet mein Urologe seit ca. 17 Jahren auf mich ein, ich
müsste doch kathetern. Aber da ich kaum Harnwegsinfekt hatte, konnte ich ihn überzeugen, das immer weiter raus zu zögern..... Außerdem
hat mein Urologe aus Kinderzeiten immer vor dem Kathetern gewarnt.... Dadurch geht doch die Harnröhre und die Blase kaputt. Gut, heutzutage
sind das natürlich viel bessere, als vor 25 Jahren....

Nun hat man eher zufällig festgestellt, das meine Nieren sich gestaut haben. Nun muss ich wohl die Handbremse ziehen und kathetern, in der
Hoffnung, dass die Nieren sich dann auch wieder erholen....

Das Forum werde ich mir mal ansehen. Da ich aber seit meiner Geburt immer Kontakt zu anderen SpinaBifidas habe, glaube ich kaum, das ich
da was neues lerne... Aber einen Blick ist es sicher mal wert.

LG Jordan
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Re: Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #7 von Brandy » 07 Sep 2014 16:33


Hallo Jordan,

ich wünsche dir, dass du dich noch ganz lange ohne Harnwegsinfekt katheterst.

Dass deine Nieren jetzt gestaut sind, ist natürlich blöd. Ich wünsche dir dass sie sich bald wieder erholen. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, hatte das noch nie.

LG
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Re: Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #8 von Tom252 » 11 Sep 2014 17:40


Hallo Jordan,

ich habe sehr lange auch katheterisiert und habe zweierlei Katheter verwendet. Für zuhause die normalen offenen und für unterwegs ein geschlossenes System mit Auffangbehälter, sodass ich lediglich später zum Beutel leeren die Toilette habe anfassen müssen. Der Vorteil ist wirklich, dass man das Infektionsrisiko minimiert.

Viele Grüße
Tom
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Re: Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #9 von Struppi » 11 Sep 2014 18:04


Hallo Tom,

du sprichst ja da ganz offenbar von einem transurethal/suprapubisch geführten Katheter (Beutel/geschlossenes System).

Ob du's glaubst oder nicht: diese Formen des Katheters als dauerableitende Möglichkeit ist infektionsanfälliger als der mehrfach am Tag durchgeführte intermittierende Selbstkatheterismus.

Obwohl ich seit vielen Jahren den ISK betreibe habe ich so gut wie keine Harnwegsinfekte, nicht mal unter Chemotherpie, die ja bekanntlich das Immunsystem (zumindest in meinem Fall) nahezu gegen Null fährt. Sofern der ISK regelmäßig (wenig Restharn = weniger Keime, die sich überhaupt ansiedeln/vermehren können) durchgeführt und eine angemessene Hygiene dabei betrieben wird, ist das die beste Methode, um eine relative Kontinenz und vor allem einen gesicherten Schutz der Nieren herbeizuführen.

Selbstredend variiert dies von Person zu Person; der eine ist anfälliger für Infekte u. muss unter Umständen den Harn ansäuern, der andere halt nicht.

Gruß

Hannes
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Re: Probleme beim ISK auf Toilette

Beitrag #10 von Tom252 » 11 Sep 2014 18:15


Hallo Struppi,

nein, ich schreibe wirklich vom intermittierenden selbstkatheterismus. So hat z.B. die Firma Holister, von denen ich meine Einmalkatheter beziehe, diese beiden Systeme im Angebot. Die Firma Hollister bietet diese Einmalkatheter mit Beutel hier an: http://saliacare.net/Inkontinenz/Ableit ... -5310.html diese sollen auch mal für unterwegs sein. Seit dem ich diese kenne nutze ich lediglich dieses System ausser Haus. Zuhause, wie beschrieben, die normalen offenen, zumal ich mir durch diese auch Medikamente einbringen kann, was bei dem geschlossenen System nicht funktioniert.

Ich kenne schon sämtliche Unterschiede in Bezug auf ISK/SPK/TSK, da ich es seit Jahren sehr heftig mit der Blase zu tun habe.

Ich gebe Dir auch vollkommen recht was die Infektanfälligkeit angeht. Ich habe einen TSK dreieinhalb Jahre getragen und erst vor kurzem wieder 2 Wochen und hatte schon bereits nach kurzer Zeit einen Infekt obwohl ich sehr penibel auf Hygiene achte, aber da kann man machen was man will, man fängt ihn sich sehr schnell ein.

Viele Grüße
Tom
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