Selbstkatheterisieren

Hier findet ihr alles zu den ableitenden Hilfsmitteln wie zum Beispiel Urinalkondom, Katheter, Beinbeutel, ISK usw...

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Beitrag #21 von danny » 14 Sep 2005 22:55


Hallo Derya,
welche Katheter hast Du? Ich habe hier schon mal "Werbung" für meine gemacht. Seitdem ich die habe, stehe ich eigentlich gut drüber. Die wurden mir von meiner Stomaberaterin empfohlen. Aber schau sie Dir lieber selbst an.
Das erste halbe Jahr fand ich auch ganz schrecklich - ich hätte die halbe Zeit heulen können, vor allem, weil ich vorher nie ein Problem mit der Blase hatte und dann soll ich auf einmal mit Mitte zwanzig nur noch mit Kathetern rumstochern. :twisted: :cry:
Jetzt sind mir die Katheter echt egal.
Ich hoffe, es stört hier keinen, wenn ich wieder die Werbung einfüge. Aber mit den Frauenkathetern von Colo kommt echt keiner sonst mit. Ich finde ansonsten Coloplast gar nicht so super (weil ich die anderen Katheter, die längeren, zu hart fand). Ich hatte welche von medical service und hollister.
http://www.coloplast.de/speedicath-compact
Vor allem, die sind so unauffällig, wenn einer aus der TAsche fällt, weiß kein Mensch, was das ist. Auch wenn man mal auf ner öffentlichen Toilette ist und mit dem Rest noch zum Mülleinmer muß... :wink:
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danny
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Beitrag #22 von Lucky » 14 Sep 2005 23:30


Hallo Danny, hallo Derya,
sind das die Katheter die so aussehen wie ein Lippenstift. Meine Stomatherapeutin hat mir davon erzählt. Da kann Mann ja echt neidisch werden. So schöne gibt es für uns nicht.

Aber mal ganz im Ernst. An das katheterisieren kann man sich doch eigentlich ganz gut gewöhnen. So sorgenfrei konnte ich früher nicht leben.

Einmal im Quartal zur Ärztin, (Ultrasch. + Urin) und einmal im Jahr eine Dauerverordnung.
Perfekt.

Nur ich denke, daß hier unser eigenes Empfinden sehr unterschiedlich und wandlungsfähig ist. Und ihc kenne auch von mir die Tage, wenn ich z.B. mit einer richtigen Grippe im Bett liege, wo es mir Mühe macht und mir manchmal einfach reicht.

Alles Gute
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Lucky
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Beitrag #23 von danny » 15 Sep 2005 00:50


Ja, das sind diese Katheter. Ich finde sie aber auch einfach von der Handhabung her einfach und praktisch. Ich brauche keinen Spiegel mehr und treffe trotzdem. Sie sind etwas kürzer als die anderen.
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Beitrag #24 von eckhard11 » 15 Sep 2005 10:48


Also, Leute,

ich verstehe die Aufregung wegen der sieben Liter täglich nicht.....

Als ich heute morgen aufstand, habe ich erst einmal - wie jeden Morgen, wenn ich meinem Magen "guten Morgen" sage - einen guten Zug aus der Mineralwasserflasche genommen ( ca. 400 cm³ )

Zum Frühstück habe ich - ebenfalls wie immer - eine große Tasse ( so eine "Franzosentasse" ) voller Kaffee getrunken.
In diese Tasse geht, wenn sie nicht ganz voll ist, 600 cm³.
Dazu habe ich - auch wie immer - ein großes Glas Orangensaft getrunken ( 200 cm³ )

Momentan ( 10:35 Uhr ) trinke ich hier im Büro die dritte Tasse Früchtetee, ( ebenfalls aus einer "Franzosentasse", ergo ca. 1.800 cm³ )

Bis heute nachmittag um 17:00 Uhr, wenn ich das Büro verlasse, werde ich sicherlich noch drei Tassen Früchtetee schlürfen.
( Nochmal 1.800 cm³ )

Danach setze ich mich zum Italiener, Mäuskes begucken, und trinke dabei 2 Tassen Kaffee ( ca. 300 cm² )

Zuhause beim Essen werde ich mir - wie jeden Tag - etwa einen Liter Milch reinschütten ( 1.000 cm³ )

Nach dem Essen nochmal eine grosse Tasse Kaffee ( nicht ganz voll, ca. 400 cm³ )

Und bevor ich ins Bett gehe, trinke ich nochmal aus der Mineralwasserflaschen ( ca. 300 cm³ )

Dies zusammen sind - nach Adam Riese - um die 6,80 Liter.
Dazu kommen meistens spätabends noch 2-3 Nektarinen oder Pfirsiche oder ähnliches.

Diese Mengen trinke ich seit Jahren. Bis zu meiner Operation habe ich mir, anstatt des Früchtetee´s, die gleiche Menge an Kaffee reingehauen....

Ich habe absolut kein Diabetes und habe noch niemals in meinem 62- jährigen Leben Herz - oder Kreislaufbeschwerden gehabt.

Der Eine so, der Andere so.
Also keine Panik auf der Titanik wegen 7,00 Liter Trinkgenuss.....


Ich leg mich jetzt - Früchtetee schlürfend ( Himbeere mit Erdbeere, aromatisiert und vitaminisiert, von Aldi ) - wieder hin .sleep:
Eckhard

Ps.: Jetzt, um 10:50 Uhr, ist die Tasse schon wieder leer, hi, hi....
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Beitrag #25 von danny » 15 Sep 2005 13:38


DANKE!
Endlich jemand der mir glaubt und nicht in Panik verfällt.
Ich habe mich auch nicht drüber aufgeregt, da ich echt ständig einen trockenen Mund habe und irgendwie immer wieder was trinke. Das kommt meiner Meinung nach einfach von den Medikamenten.
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Beitrag #26 von eckhard11 » 15 Sep 2005 14:38


Na ja, Danny,

ich bin aber auch 193 cm hoch und 115 kg schwer.....

Da fallen sieben Liter sicherlich nicht so ins Gewicht wie bei
einer kleinen und zarten Person.
( Wobei ich etwas bezweifle, dass Du tatsächlich derartig viel trinkst... )

Sieh mal, wenn Du alle viertel Stunde ein normales Glas Wasser
( oder was auch immer ) trinkst, ergo jedesmal 100 ml, dann nimmst
Du in 16 Stunden 6,40 Liter auf.
Aber alle viertel Stunde ein Glas von 100 ml ist ja nicht gerade wenig.
Überleg mal, das sind 64 Glas Wasser täglich

Du solltest einmal ein Trinkbuch führen, so über zwei Wochen.
Dann weisst Du recht genau, wieviel Du wirklich trinkst.

Wichtig ist, dass eine gehörige Menge auch wieder ausgeschieden wird.
Bei sieben Litern sollten es doch so um die fünfeinhalb Liter sein.

Im Sommer verliert man - je nach Körpergröße und Tätigkeit - bis zu 2,50
Liter ( Haut, Atmung etc. )

Im Winter solltest Du die Flüssigkeitsmenge möglichst etwas reduzieren,
denn da wirst Du kaum mehr als einen Liter verlieren.

Ich verweise hier auch auf den Beitrag von Jens Schriever im Inko-Forum :
Trinken ist Lebenswichtig.

Ich leg mich jetzt ( wieder mit voller "Franzosentasse" ) hin .sleep:
Eckhard
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Beitrag #27 von danny » 15 Sep 2005 17:23


Ähm, ich habe 7 Liter im Krankenhaus ausgeschieden - also mehr als das getrunken.
Aber zur Bilanz: Mein Gewicht ist stabil, also gibt es da nicht das Problem, das sich Ödeme bilden.

So, ich hatte heute eine BLasenspiegelung und meine Blase sieht wohl gar nicht so schlimm entzündet aus - uff, kein Dauerkatheter :D :D :D
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Beitrag #28 von Brandy » 15 Sep 2005 17:48


Hallo Danny!

Du schreibst, dass du - vermutlich wegen der Medikamente - oft einen trockenen Mund hast.
Nimmst du die Medikamente wegen der Inko? Frag' einmal bei deinem Arzt nach, ob er dir nicht etwas anderes verordnen könnte, mit der gleichen Wirkung ober ohne der lästigen Nebenwirkung.

Mir wurde früher vom Urologen Ditropan verschrieben. Hab' es wegen der Mundtrockenheit nie regelmäßig genommen, bis ich gebeten habe, mir ein anderes Medikament zu verschreiben.
Nehme seit dem Spasmolyt - nebenwirkungsfrei.
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Beitrag #29 von danny » 15 Sep 2005 18:04


Nee, nix urologisches - ich bin auch nicht inkontinent, sondern die Blase ist schlaff - gelähmt.
Aber danke für den Hinweis.
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Beitrag #30 von Derya00 » 06 Okt 2005 16:07


hallo
ich hatte heut emeinen termin beim urologen
naja das sah follgendermaßen aus
harn abgabe-ultraschall(nieren und so alles ok)
dann gespräch mit arzt:
ich hab ihm alles erklärt wie das derzeit ist, das ich immer aufs klo muss aber nur tröpfen kommen und so, er meinte..ich hätte ne hyperaktive blase(ich hab ne neurologische blasenstörung noch zur info) er hat mir tablettten geschrieben die ich 1x morgens 1x abends nehmen muss! auf meine frage wielang ich die nhemen muss kam folgende antwort: für die ersten 3 wochen eine ganze morgebns und abends,anach kannst du es mit einer halben morgnes und einer halben abends probieren,und wenn dann deine blase noch normal ist, muss ich die tabletten für immer nehmen,wenn ich die tabletten absetze würde meine blase wieder hayperaktiv werden...*schock pur für mich*

dann die katheter verschreibung: ich meinte, das ich in die türkei fahr und dort das wasser nicht gerade sehr sauber sei und daher auch nicht für die katheter empfohlen ist, diei ch derzeit benüzte.
er hat mir halt die speedy kath(oder so) verschrieben,100stück! die sind schon in wasser oder so!

ich weiß die frage hört sich komisch an, aber früher hat meine mutter immer die katheter besorgt,weil ich damals ja in einer schlimmeren verfassung war, eine frage wielange kommt ihr mit 100stück aus? wieviel kosten die überhaupt??(ich war früher rezeptgebühren befreit bin es aber nicht merh,weil cih ja jetzt arbeit)
s

sind die lippenstift ähnlichen besser bzw. teuer??

ich weiß die fragen hören sich für euch "profis" sicher doof an,aber ich hab mir früher echt überhaupt keine gedanken darüber gemacht,aber jetzt, wo ich ja mittlerweile durch das forum weiß,das es mehrere auswahl an kathetern gibt, würd ich gern halt wissen,wie die mit den preisen sind, bzw. qualiatät usw.!

lg eure etwas leicht verzweifelte Derya
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