Fragen zu Vorlagen!!

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Fragen zu Vorlagen!!

Beitrag #1 von Blume » 22 Jun 2003 12:04


:lach: Hallo Forum,


ich weiß nicht ob ich jetzt hier richtig bin mit meiner Frage.

Ich wollte nur wissen ob es stimmt das die Vorlagen die Kasse übernimmt,da ich noch nicht beim Arzt war ,aber auch nur normale Vorlagen benötige,die ich mir bisher bei Penny gekauft habe.
Wie ist der Werdegang? ich werde mir diese >Woche ein Termin bei einem Urologen besorgen,muß ich ihn auf die Vorlagen ansprechen oder wehn?

Danke für Eure Antworten :-)

mfg Blume
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Blume
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Beitrag #2 von Helmut » 22 Jun 2003 12:21


Hallo Blume,

also Vorlagen werden ab einer bestimmten Saugstärke auch von den Kassen bezahlt, dazu gehören zum Beispiel:
    <b>
    Tena Comfort Mini Super
    Tena Comfort Plus
    Tena Comfort Extra
    Tena Comfort Super
    Tena Comfort Maxi</b>

Aber auch von anderen Herstellern werden Vorlagen von den Kassen bezahlt, wenn diese im Hilfsmitelverzeichnis stehen. Ja spreche ruhig den Urologen auf diese Hilfsmittel an, denn du hast einen Anspruch darauf und er muß sie dir auch verschreiben. Das Rezept kannst du dann in jeder Apotheke oder Sanitätshaus einlösenen und dir die Vorlagen holen. Du kannst dir auch für die Nacht oder längere Reisen von Urologen stärkere Vorlagen zusätzlich aufschreiben lassen, das ist auch kein Problem.

Gruß Helmut :sm4:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #3 von Blume » 22 Jun 2003 14:15


Hallo Helmut, :lach:


danke für Deine schnelle Antwort,aber wie bekomme ich denn raus welche Tena Vorlage zu mir paßt? ich habe immer die Nathalie CARE Hygiene-Einlagen Normal benutzt,da kostet ein 12-er Packung 1,99€.Muß ich das mit dem Artz abklären oder kann ich mir die Einlagen selber kaufen und bekomme dann das Geld von der Kasse wieder? das war meine eigentliche Frage.Denn es ist mir peinlich ständig wenn die Dinger alle sind in der Apoteke danach zu fragen oder bekommt man ein Rezept mit sehr vielen?

Weil ja bei mir bis jetzt noch keine Diagnose erstellt wurde,es ist nur eine Vermutung mit der Streßinkontinenz.

Ich bin verwundert wie viele Menschen dieses Problem haben,sogar sehr junge Menschen.Ich bin froh hierher gefunden zu haben, man kann sich austauschen und die fragen werden schnell beantwortet.

mfg Blume
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Beitrag #4 von Ramona » 22 Jun 2003 14:58


Hallo Blume!

Normalerweise läuft das so ab:
du gehst zum arzt und bekommst dann ein Rezept. Damit gehst Du in eine Apotheke oder ein Sanitätshaus, wo Du dann die Vorlagen bekommst. Da Du Dich jetzt noch nicht so auskennst, solltest Du Dich beraten lassen und Dir verschiedene Muster zum Ausprobieren mit geben lassen (Für die Muster mußt Du nichts bezahlen). Am besten läßt Du Dich beraten, bevor Dein Arzt das Rezept ausstellt. Denn so kannst Du dem Arzt sagen, was für Dich okay war. Vorsicht, bei einigen Produkten kann eine Zuzahlung auf Dich zu kommen (auch mit einer Befreiung): Daher solltest Du direkt fragen, welche Produkte nicht über den Kassensatz gehen.

Gruß Ramona
GESTERN ist vorbei,
MORGEN ist noch nicht da
und HEUTE hilft der Herr.

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Beitrag #5 von Helmut » 22 Jun 2003 15:00


Hallo Blume,

am besten ist es du besorgst dir in der Apotheke erst einmal einige Probemuster von den Vorlagen in verschieden Saugsstärken, damit du die testen kannst. Ich denke daß es die Tena Comfort Plus ist, die mit deiner jetztigen Vorlage vergleichbar ist. Teste aber auch die anderen Vorlagen durch, dann kannst wirklich die Vorlage herausfinden, die zu dir passt. Es muß dir aber nicht peinlich sein, in der Apotheke nach Vorlagen zu Fragen, die haben jeden Tag damit zu tun. Du kannst ja auch in eine Apotheke gehen, wo dich keiner kennt und dort dann deine Hilfsmittel holen.

Also selberkaufen und das Geld von der Kasse holen geht normal nicht und wenn dann nur mit Vorlagen die im Hilfsmittelverzeichnis stehen. Der Arzt schreibt dir normal schon eine größere Menge auf, so etwa 2 oder 3 Monate am Anfang.

Nun es gibt ja 8 bis 10 Millionen Menschen bei uns in Deutschland, die von Inkontinenz betroffen sind. Erst durch unsere Arbeit hier sind auch die Hersteller darauf Aufmerksam geworden, daß auch viele junge und mobile Personen davon betroffen sind. Das wird für die Zukunft auch etwas in der Richtung bewirken, daß die Produkte besser an die Betroffenen angepasst werden.

Gruß Helmut
[schild=1 fontcolor=0000FF shadowcolor=C0C0C0 shieldshadow=1]Wir helfen doch gerne[/schild]
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Beitrag #6 von wiebke46 » 24 Jun 2003 13:07


Hallo Blume,

meine "Vorredner" haben schon das meiste gesagt, natürlich kannst auch Du Dir Vorlagen verschreiben lassen, oder was Du eben brauchst, so wie es die meisten hier tun.
Wichtig ist, dass Du mit einer ganz klaren Vorstellung davon zum Arzt gehst, was Du willst. Deshalb probiere verschiedene Einlagen aus, denke dabei auch an verschiedene Alltagssituationen. Wenn Du z.B. an der Arbeit eine Toilette in der Nähe hast, wirst Du dort eher kleine Vorlagen tragen, wenn Du bei größeren Veranstaltungen, im Kino, oder auf längeren Autofahrten bist, brauchst Du evtl. vielmehr Schutz, im (dauerhaften) Sitzen bringen die Tena Lady o.Ä. häufig nämlich nicht viel. Wenn Du vermeiden willst, dass dann jemand an nssen Rändern erkennen kann, dass Du "in die Hose gemacht" hast, eignen sich eher größere Vorlagen, oder eben die Slips, wenn Du besonders sicher sein willst.
In einer guten Apotheke wird man Dich mit einem ganzen Probe-Sortiment ausstatten, wobei Du Dir klarmachen mußt, dass man Dir wahrscheinlich auch die Tena-Pants anbieten wird. Diese Hosen sind zwar sehr angenehm und rascheln auch nicht, aber sie sind teuer und Du wirst kräftig zuzahlen müssen. Die Pants kommen deshalb eigentlich nur dann in Frage, wenn Du nicht so oft einnäßt und häufig trocken nachhause kommst, denn Du kannst sie dann natürlich einige Male tragen.

Lieber Gruß, Wiebke
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Beitrag #7 von Doris » 13 Jul 2003 10:38


Hallo Blume,

größere Vorlagen sind verordnungsfähig. Problematisch kann es mit kleineren Vorlagen werden. Kenne jetzt deine Marke nicht, aber ich würde mal vermuten, dass sie kaum größer als eine Binde sind. Dann entsprechen sie ungefähr den Tena Lady oder Molimed oder Attends discret. Das müsstest Du mal nachfragen, ob die verschreibungsfähig sind.

Ansonsten keine Panik. Apotheken und Sanitätshäuser leben von so etwas, da schaut Dich keiner merkwürdig an, wenn Du ein Rezept vorlegst. Das ist auch nicht peinlicher als im Supermarkt mit Inkontinenzbinden zur Kasse zu gehen.

Schöne Grüße
Doris
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