Welche Schutzhosen?

Hier könnt ihr alles über die übrigen Hilfsmittel, wie zum Beispiel Betteinlagen, PVC-Schutzhosen, Bodys usw.... erfahren und auch euere Meinungen dazu schreiben.

Moderatoren: Helmut, Benjamin, Marco N., Georges

Beitrag #11 von Tom252 » 03 Mär 2010 07:29


Hallo Chris,

vielen Dank für Deine Antwort.

Der Slip soll als erstes die Einlage dort halten wo sie sind, da sie ja gerne verrutschen. Die Einlagen dienen lediglich zum Schutz der Blase und sollen gelegentlich mal Flüssigkeit aufnehmen, wenn der Katheter sich mal wieder gelöst hat und die schosse wieder ein wenig ausläuft, so dass kein großes Gewicht entsteht.

Ich habe einfach bei meinen Slips manchmal das Gefühl dass sie sich zu ein Knäul auftürmen und dann unbequem werden. Bei den Einlagen ist es manchmal so wenn der Katheter blöd liegt und löst es halt auch an der Seite ausläuft und eben dafür benötige ich auch ein wenig Schutz und habe eben an solche Slips gedacht.

Viele Grüße
Tom
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Beitrag #12 von Tom252 » 03 Mär 2010 16:30


Heute hat Suprima lediglich etliche Prospekte geschickt und auf den Einzelhandel verwiesen. Das Problem ist, die haben leider nicht viel Auswahl und das was bestellt wird hat man abzunehmen.

Von daher werde ich wohl die Katze im Sack kaufen oder wie macht Ihr das sonst bzw. habt Ihr was zu empfehlen.
1. Soll es nicht all zu nach Liebestöter aussehen
2. Soll es auch ein wenig Urin halten können, wenn der Katheter sich mal wieder verselbstständigt.
3. Am besten Stoff
4. Einlagen (große bis 2600ml) an Ort und Stelle halten und nicht laufend hin und her rutschen, so dass man nur am ziehen und zuppeln ist.

Vielen Dank für Eure Geduld
Tom
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Beitrag #13 von Struppi » 04 Mär 2010 01:49


Hallo Tom,

ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Slip oder eine Fixierungshose gibt, die deinen Vorstellungen und Ansprüchen gerecht werden kann. Das Problem der "wandernden" Vorlagen bei mobilen Trägern ist ja schon länger bekannt - leider nicht, ob es da vernünftige Fertig-Produkte gibt. Bislang war es immer so, dass der Anwender erst lange suchen und basteln muss, um seine individuelle Versorgung zusammen zu stellen.

Ich kann mich nur Helmut und anderen Vorrednern anschließen und dir zu Pants oder (ggf.) Inkoslips raten. Es gibt dort auch Produkte (z.B. von Abena, Tena, Seni etc.), bei denen es Vorlagen mit Hüftgurt gibt, die sog. Flex-Produkte. Es handelt sich um eine praktische Mischung aus Inkoslip und Vorlage, die auch mehrmals (dank Klettverschluss) geöffnet und wieder geschlossen werden können. Die benötigte Fixierung ist nicht so ausgeprägt wie bei reinen Vorlagen und sie dürften ebenso deinen Wunsch nach Diskretion als auch den sonstigen Eigenschaften nachkommen. Mit einer Boxershorts oder einer sonstigen Unterhose darüber dürftest du den gewünschten Effekt erreichen.

Gruß

Hannes
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Beitrag #14 von Helmut » 04 Mär 2010 08:55


Hallo Tom,

Chris und Struppi haben dir ja noch weitere Tipps gegeben, wie du vorgehen kannst. Aber an deiner Stelle würde ich auch mal an der eigentlichen Ursache arbeiten und versuchen, herauszufinden warum der Schlauch vom Katheter abgeht.

Mögliche Ursachen sind ein zu kurzer Schlauch am Beinbeutel/Bettbeutel, Der Konus vom Schlauch passt nicht gut zum Katheter, Der Schlauch wird abgeknickt beim tragen und durch den Überdruck geht der Schlauch ab. Du solltest vielleicht mal einen anderen Katheter oder Beinbeutel/Bettbeutel eines anderen Herstellers testen, oder das Modell wechseln. Vielleicht auch einen Beutel mit längeren bzw. kürzeren Schlauch verwenden oder die Schlauchbefestigung und Führung anders gestalten.

Ich verstehe nur nicht so ganz, warum du große Einlagen bis 2600ml verwenden willst. Selbst wenn der Beinbeutel ganz auslaufen sollte was eher unwahrscheinlich ist, kommen da nicht mehr als 800ml raus. Auch wenn der Katheter vom Schlauch abgehen sollte, kommt nicht viel, da du ja eine Dauerableitung hast und somit nicht viel aus der Blase kommen kann. Eine Feuchtigkeit wirst du schnell merken, das sind dann auch nur wenige ml. Ich denke hier tuts auch eine kleinere Einlage die sich auch besser fixieren lässt, oder wie schon gesagt, die Pants.

Gruß Helmut :wink:
Ich bin nicht ganz dicht .......na und!
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Beitrag #15 von Tom252 » 04 Mär 2010 11:44


Hallo Struppi,

das muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen ob ich nicht wieder umsteige. Für mich ist es bisher vom Kopf her so das ich der Meinung bin, dass man eben mit normalen Windeln noch öfter wechseln muss, wenn man auf Toilette muss oder sonst mal die Hose runter lassen sollte.

Hallo Helmut,

ich habe lange gesucht welche Einlagen mir den besten Schutz gegen Feuchtigkeit, Kälte und die starre Blase am besten sind und so bin ich auf die großen Einlagen gekommen, da sie eben besonders die Blase schützen und ich auch mich nicht so schnell verkühle. Da die Blase tot ist, so sagen die Ärzte ist es normal, dass eben die Blase schnell abkühlt und auch das Sitzen bereitet mir massive Probleme.

Mit den Nachtbeuteln habe ich noch kaum Probleme gehabt, auss ich hatte mal wilde Träume und da ist es schon vorgekommen, dass der Schlauch auf einmal weg war, aber ansonsten habe ich damit keine Probleme.

Bei den Tagbeuteln habe ich diese mit 50cm Schlauch, den ich auch kürzen kann und einen separaten Stecker dabei ist. Nur irgendwie schafft eben der Katheter manchmal es das er sich löst und alles ausläuft, was zwar nicht oft vorkommt aber dennoch schon mal passiert.

Viele Grüße
Tom
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Beitrag #16 von Struppi » 04 Mär 2010 20:42


Hallo Tom,

eins ist mir noch eingefallen. Es gibt - da du ja auf ableitende Systeme festgelegt bist - noch zwei eher selten angewandte Modelle der Katheterisierung. Ein "Schienensystem", dass direkt in die Harnleiter der nieren gelegt wird und die Blase vollständig umgeht, zum anderen die gleiche Möglichkeit wie beim SPK, nur dass die (es sind zwei) Ausgänge am Rücken herausgeführt werden, auch hier werden die Katheter in die Harnleiter der Nieren geführt.

(Leider fällt mir z.Zt. nicht ein, wie diese Systeme heißen, aber evlt. weiß das ja jemand oder kennt sich diesbezüglich besser aus).

Vielleicht sind das ja Therapieoptionen.

Gruß

Hannes
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Beitrag #17 von Tom252 » 04 Mär 2010 20:54


Hallo Struppi,

vielen Dank, dass Du Dir den Kopf darüber zerbrichst. Leider ist bei mir nicht viel möglich. Vor 14 Tagen war ich bei einem Chefarzt wegen OP. Optionen haben wir zur Zeit keine und die OP will ich so lange wie möglich hinaus ziehen, da er mir das Ergebnis nicht garantieren kann und auch noch nicht weiß was es werden wird (Stoma oder ähnliches).

Wir sind so verblieben wenn ich nicht mehr kann, dann ist es Zeit für die OP. Oder mein HWI macht mir einen Strich durch die Rechnung.

Viele Grüße
Tom
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