inkontinenz und partnerschaft

Hier geht es um zwischenmenschliche Beziehungen, Partnerschaft und Sexualität.

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inkontinenz und partnerschaft

Beitrag #1 von klausk » 23 Okt 2009 12:04


hallo.ich heisse klaus,bin 43 jahre,single und wohne in wuppertal.meine letzte beziehung ist auch daran gescheitert,weil ih inko bin und auf windeln angewissen bin.meine damahlige freundin kam damit zwar klar,aber ihre kinder haben sich darüber lustig gemacht und daran ist unsere beziehung kaputt gegangen.ich würde sehr gerne wieder eine partnerin an meiner seie habe,doch leider ist es nicht einfach jemanden kennen zulernen der damit klar kommt,weil es ja leider immer noch ein tabu-themar ist.lg klaus
hallo.ich heisse klaus,bin 43 ,single und suche auf diesem wege eine nette junge frau zum kennen lernen.ich bin leider auf windeln angewissen.wenn du damit kein problem hast würde ich mich über eine nachricht freuen.bin aus wuppertal.lg klaus
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klausk
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Beitrag #2 von Kühlein » 24 Okt 2009 11:27


Hallo Klaus,

es tut mir leid, dass Deine letzte Partnerschaft an der Inko gescheitert ist. Es ist sehr traurig, dass manche Kinder nicht mit der nötigen Toleranz erzogen werden.
Aus Erfahrung kann ich Dir nur eines sagen: Bisher ist noch nie eine Partnerschaft an meiner INKO gescheitert - die Männer haben das stets akzeptiert und es war nie ein Thema.
Mein Partner, mit dem ich sehr glücklich bin, akzeptierte das von Anfang an und ich bin der Meinung, dass eine echte und wahre Liebe nicht an der Inko scheitern wird!

Ich glaube, richtig gut wurde das bei mir erst in dem Moment, in welchem ICH SELBST die Inko als zu mir gehörend akzeptieren konnte und nicht mehr mit "meinem Schicksal" hadere. Inzwischen haben meine Nieren leider Schaden genommen - die Inko hat Spuren hinterlassen - und es gibt andere Sorgen, die weitaus massiver sind als nur die Inkontinenz. Das sollte auch zum Nachdenken anregen..., denn DAS sind dann Probleme, die wirklich welche sind und auch hier ist es wichtig, dass der Partner zu einem steht.
Wir sind wie wir sind und niemand hat das Recht, darüber zu urteilen. Wer uns nicht so nehmen kann, der gehört auch nicht zu uns.

Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Glück und bin sicher, Du findest noch eine liebe Partnerin, die angemessen mit der Inko umgeht und deren Gefühlen die Inko keinen Abbruch tut.

Liebe Grüße
Kühlein
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Beitrag #3 von xja » 28 Okt 2009 08:27


Hallo,
Bei der Partnerschaft ist eine Inkontinenz immer ein Problem. Bei den Kindern liegt es auch daran wie sie von den Windeln entwöhnt worden sind. Sehr oft heisst es: Geh aufs Töpfchen oder willst Du noch mit 20 mit einer Windel rumlaufen. Klar ist es dass dann Kinder eine einfache Folgerung haben.

Ich denke auch das man es als Mann schwieriger hat als als Frau. Die meisten Frauen kommen mit einer Einlage oder Vorlage klar. Diese sind in der Regel weniger Auffällig. Als Mann muss man auch schon bei einer kleineren Inkontinenz wegen der Anatomie zur Windel greifen.
Zudem ist die Windel 1. ein Tabu und man wird gerne mit "Erwachsenenbabys" in einen Top geschmissen. Ist leider so. Das es wirklich Leute gibt die aus hygienischen Gründen so ein Teil tragen ist für viele nicht nachvollziehbar.
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Beitrag #4 von Mikey » 15 Jan 2010 12:05


Es gibt 2 Möglichkeiten:

Die Partnerin akzeptiert es: Das ist dann echte Liebe!!!

Die Partnerin akzeptiert es nicht: Dann ist es nicht die richtige!

Meine Partnerin sollte mich schon so nehmen wie ich bin. Schließlich habe ich mir die Krankheit nicht ausgesucht.

Wenn diese es nicht kann, dann ist es die falsche!


Euer Mike
Wir haben uns die Krankheit nicht ausgesucht. Trotzdem müssen wir damit leben. Machen wir das beste draus!
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Beitrag #5 von papa0861 » 15 Jan 2010 22:04


meine hat es getan und vollbringt es noch immer.

sie hat mich als "normalen" menschen kennengelernt und alle zeiten meiner erkrankung miterlebt.

sie steht an meiner seite und baut mich auf, wenn es mir schlecht geht.

das geht meiner meinung aber auch nur, weil ich in zeiten, wo es mir gut geht, entsprechende "gegenleistungen" erbringe und ihr zeige, daß ich sie liebe.

nur so funktioniert das. zumindest bei uns.

es ist ein ständiges geben und nehmen.

wir sind wie zwei alten latschen. der eine kann ohne den anderen nicht.

wir sind nicht verheiratet, aber pastors spruch:

"was gott verbunden hat, soll der mensch nicht trennen"

gilt auch für uns in etwas abgewandelter form.

"was uns verbindet, kann auch ein inkoslip oder ein nasses bett nicht trennen"
:-)) Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten und einrahmen. :-))
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