kann es seien das es meine partnerin wirklich nicht stört ?

Hier geht es um zwischenmenschliche Beziehungen, Partnerschaft und Sexualität.

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Beitrag #11 von Nanni » 17 Jan 2005 13:34


Glaubst du ihr?
Ich war das nicht
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Beitrag #12 von tanja74 » 18 Jan 2005 12:41


also meine erfahrungen dazu sind bisher nicht die schlechtesten...

als es angefangen hat mit der inko, war ich nicht in einer beziehung. ich hab mir auch zuerst sehr schwer getan – nur beim gedanken daran, und hatte einfach andere prioritäten. seit einigen wochen habe ich allerdings wieder einen freund. flüchtig kennen wir uns schon länger. seit einer party, auf die wir beide eingaladen waren, haben wir uns aber häufig getroffen und uns immer sehr lange unterhalten.

wie es dann „enger“ geworden ist, mußte ich die flucht nach vorn antreten und hab ihm gesagt, welches problem ich (im wahrsten sinne) mit mir rumschleppe und daß ich eben einlagen oder windeln trage – auch jetzt gerade. ich hab mich schon auf alles gefaßt gemacht und tatsächlich hab ich in seinem gesicht auch diese mischung aus erschrecken, mitleid und verunsicherung gesehen. er hat dann aber gemeint, daß ihn das nicht stören würde. naja – mal sehen, dachte ich mir.

in den nächsten tagen haben wir ab und zu das thema gestreift und er war eigentlich eher positiv interessiert und sehr verständnisvoll. um dann die beziehung nicht nur zu einer „guten freundschaft“ werden zu lassen, bin ich wieder nach vorn geflüchtet und hab uns ins bett dirigiert – weiß nicht, wann er das angefangen hätte... auf jeden fall haben wir lange gekuschelt. wie ich dann irgendwann die hose ausgezogen hatte, war die windel gar kein thema – er hat’s einfach übergangen! ich bin dann aber doch kurz ins bad aufs klo und habe gegen eine tena lady gewechselt – auch kaum anders als eine binde. wir hatten dann noch ein handtuch drunter und „es“ war überraschend unbeschwert!

und jetzt? für ihn ist es glaub ich ein „na und“, es macht ihm nix, ist halt so und wir reden nicht viel darüber. wenn ich ahne, daß wir sex haben könnten, wechsel ich wenn’s geht auf einlagen. er hat mir aber auch schon die windel aufgemacht – ohne großes theater drumherum. dann eben einen schutz unter dem leintuch und ein handtuch drauf. ich hab’s mir schwerer vorgestellt. aber wenn das tabu gebrochen ist und das gutging, ist der rest verhältnismäßig einfach...


ich denke also, daß man als betroffene(r) die „sache“ selber steuern muß und ein offensiver umgang es allen beteiligten leichter macht. „das“ kann schon auch gutgehen!

nur mut!
tanja
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Beitrag #13 von januca » 18 Jan 2005 19:00


Warum sollte ich meine frau nicht gelauben?
Grüsse von Januca

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Beitrag #14 von michaopfer » 17 Jul 2010 18:21


Ulrike hat geschrieben:Hallo klitmöller,

sei froh daß du eine Partnerin hast, die damit umgehen kann und der es nichts ausmacht.

Ich hatte da weniger Glück mit meinem Feund.


Alles Gute
Ulrike



da muss ich mal was mit zu sagen da ich dursch sowas schon drei partnerschafften verloren hatte mansche verstehen es nur nicht
ich habe diese krankheit von einer vergewalltigung was kann ich da noch machen
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aber es gibt sie...

Beitrag #15 von Lalelu77 » 21 Nov 2010 19:45


Es gibt dennoch Leute, die es verstehen und die zu ihrem Partner halten. Warum sollte das auch so ein riesiges Problem sein?
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Beitrag #16 von Matzi1982 » 07 Jan 2012 01:28


Ich denke auch, daß das gut sein kann. Ich persönlich habe unglaubliches Glück mit meiner Freundin gehabt (wir sidn jetzt fast 3 Jahre zusammen) Mußte mich relativ früh outen (man kann halt ne Nachtwindel schlecht verstecken :) ) War total aufgeregt, aber ihre Reaktion war toll... "Das ist doch ne Krankheit wie jede andere und kein Problem" Und seitdem ist alles gut. Wir haben uns schon total dran gewöhnt, daß ich vorm Schlafen eben gewindelt werden muß... das nimmt sie mir sogar ab und sie hat mir noch nie das Gefühl gegeben, daß sie das stört oder so...
Also wie gesagt: Warum sollte es nicht so sein? So wie andere eben Brillen, etc brauchen, brauchen wir eben Windeln...
Wenn dich jemand wirklich lieb, hat er damit auch kein Problem. MIr würde es bei meiner Liebsten nicht anders gehen...
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