Inkontinenz und Seelen

Hier könnt ihr eure Erfahrungen mit der Inkontinenz im täglichen Leben, wie zum Beispiel: welche Kleidung ist geeignet, wie mache ich das im Beruf, beim Sport ...... austauschen.

Moderatoren: Helmut, Benjamin, Georges

Inkontinenz und Seelen

Beitrag #1 von Jens Schriever » 09 Jan 2006 23:26


Hallo Alle Betroffene

Ich habe von welute eine PPP bekommen über Inkontinenz und Seelen. Schaut euch die doch einmal an. Vielleicht lässt sich hier auch eine Diskussion über das Thema aufbauen.
Welute hatte damit eine Diskussion in ihre SHG in Köln.

Hier ist der Link für die PPP: Diskussion über Inkontinenz und Seelen

Viel Spaß beim Diskutieren

Gruß Jens
Benutzeravatar
Jens Schriever
(Themenstarter)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 258
Bilder: 1
Alter: 59
Registriert: 21 Aug 2003 12:44
Wohnort: Uelzen/Lüneburg
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Partner: Verh.
Art der Inkontinenz: Harn und Stuhlinkontinenz MS bedingt
Hilfsmittel: Bauchdeckenkatheter, Windeln, Irrigation

Was macht uns so zu schaffen?

Beitrag #2 von welute » 10 Jan 2006 10:26


Was unterscheidet eine Inkontinenz von anderen Krankheiten? Was macht es uns so schwer damit umzugehen?
Warum können wir noch nicht mal mit unserem Arzt darüber sprechen? :cry:
Bei mir hat es einige Zeit gedauert, bis ich zu mir selbst gesagt habe, das ist nicht i.O. Da habe ich aber bestimmt schon ca. 2 Jahre Urin verloren. Und ich hatte schon eine Urologische Vorgeschichte! :oops:
Wir sprechen beim Arzt über Durchfall, als Frau über Blutungen, warum nicht über unseren Urin? :?
In unserer SHG sagte mal jemand "Ich bin nicht inkontinent, ich verliere nur hin und wieder Urin"!!!! :roll:
Warum habe ich Probleme mit meinem "Frausein" nur weil ich undicht bin ? Bin ich jetzt nicht mehr attraktiv (außer meinem Übergewicht, meinem Alter und meinem Alter :wink: =

Leider habe ich eine lange Krankheitsgeschichte, mit OP´s, mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Meine Inkontinenz tut nicht weh, behindert mich nicht, muss halt nur ´nen Klo in der Nähe haben, und es sieht eigentlich auch keiner. Trotzdem hat genau die mich psysisch umgehauen.
WARUM?

Mal gespannt ob wir uns finden!
Elisabeth
http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/index.php

Bleibt mutig!
Es geht immer weiter, man muss nur daran glauben.
Benutzeravatar
welute
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 191
Bilder: 1
Alter: 59
Registriert: 05 Jan 2006 15:52
Wohnort: Kerpen
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Partner: verheiratet
Art der Inkontinenz: Teillähmung der Blase
Hilfsmittel: Schrittmacher, Vorlagen

warum??

Beitrag #3 von klaro (+16.05.2008) » 10 Jan 2006 11:15


Inkontinenz tut nicht weh!

ABER: Sie entsbricht nicht der NORM unserer Gesellschaft.

Alles was nicht norm gemäss abläuft, wierd von vielen "zu"gesunden Menschen

abgewertet!

Abwertung ist fast wie Entwertung!

Entwertung=wertlos

wertlos = invalid=was wieder dem Sinn endspricht....unwert!


nicht dr norm entsprechend.

Deshalb macht es einem auch ne Hemmschwelle dr¨ber zu reden.

WER von uns will denn wertloser eingestugt werden als Menschen ohne Inko?

wier sind ja nicht weniger als die, doch eben....die welt siehts oft anders, und das drückt wiederum auf die Seele.


klaro
Benutzeravatar
klaro (+16.05.2008)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 621
Alter: 56
Registriert: 28 Aug 2004 18:42
Wohnort: CH
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Partner: --
Art der Inkontinenz: Mischinkontinenz
Hilfsmittel: absorinslips ,absorin pants i.R.

Beitrag #4 von eckhard11 » 10 Jan 2006 11:48


Hallo und guten Morgen, Klaro,

da muss ich Dir aber widersprechen :

Es ist ganz eindeutig eine Sache der Selbsteinschätzung !

Man muss sich von seinem eigenen Minderwertigkeitskomplex befreien....
Die Sache ist immer eine Sache des Kopfes !

Auch wenn ich "invalid" bin und damit nicht mehr der Norm entspreche, ( wie Du es ausdrückst ),
bin ich sicher, um einiges wertvoller für die Gemeinschaft zu sein als etliche andere....

Für mich persönlich bin ich sowieso das Wertvollste, was ich habe,
( auch wenn ich nicht mehr ganz vollständig bin, hi, hi.... )


Daher werde ich meinen wertvollen Alabasterkörper jetzt ins Bettchen legen .sleep:
Eckhard
Benutzeravatar
eckhard11
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 1185
Registriert: 24 Dez 2003 14:51
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 

Beitrag #5 von Jens Schriever » 10 Jan 2006 12:12


Hallo Alle

In der Präsentation habe ich mich auch wieder gefunden. Ich selbst bin erst späht zum Arzt gegangen was ich Heute bereue. Auch als die Diagnose Inkontinenz stand wollte ich es nicht wahrhaben und habe mich versteckt. Selbst meine Frau habe ich erst nichts von meinem Problem gesagt, bis sie eines Tages die Windeln fand. Nur langsam kam ich aus meinem Schneckenhaus raus und habe mich meinen Freunden, Verwarnten, Arbeitskollegen und Bekannten Anvertraut. In einigen Gesprächen mit Freunde und Bekannte haben diese auch zugegeben dass sie auch ein Problem mit der Blase haben. Seit dem öffnen geht es mir besser. Ich brauche mich nicht mehr zu verstecken, und so ist ein großer Druck genommen. Auch wurde nicht über mich gelacht, in Gegenteil die Leute fingen an sich dafür zu interessieren.
Ich weiß Inkontinenz ist eine Krankheit und man muss sich nicht für eine Krankheit schämen, und trotzdem tut man das. Warum nur? Weiß der Teufel. Über Alle Krankheiten kann man sich ohne Scham unterhalten nur nicht über Inkontinenz (leider).
Ich würde auch gerne eine Selbsthilfe Gruppe gründen aber dann müsste ich mich in der Tageszeitung mit Nahmen und Adresse Outen. Da kommt wider die Scham durch.
Scham? Wo für überhaupt? Bin ich deswegen ein anderer Mensch? Nein !!!!
Das wichtigste ist das wir begreifen das Inkontinenz genau so eine Krankheit ist wie Bluthochdruck, Herzinfarkt usw.
Fazit: Wir machen uns das Leben oft selber schwer. Wenn wir uns nicht öffnen können wir von Anderen kein Verständnis erwarten.

In diesen Sinne einen schönen Tag

Jens
Zuletzt geändert von Jens Schriever am 11 Jan 2006 00:35, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
Jens Schriever
(Themenstarter)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 258
Bilder: 1
Alter: 59
Registriert: 21 Aug 2003 12:44
Wohnort: Uelzen/Lüneburg
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Partner: Verh.
Art der Inkontinenz: Harn und Stuhlinkontinenz MS bedingt
Hilfsmittel: Bauchdeckenkatheter, Windeln, Irrigation

Norm?

Beitrag #6 von welute » 10 Jan 2006 12:19


Hallo Klaro,

keine Erkrankung entspricht der "Norm"!
Warum schreibt ein Forumsteilnehmer hier: Lieber Krebs als Inkontinent?????
Die Frage ist, warum EMPFINDE ich die Inkontinent schlimmer als ein andere Krankheit? Warum kann ich mit dem anderen besser umgehen als mit Inko?

Eckhard: Du hast natürlich recht. Es ist eine Frage des Selbstverständnisses. Aber ich glaube, diesmal geht es nicht um das wegreden, sondern einfach mal darum, der Scham oder was auch immer auf den Grund zu kommen.

Also noch mal: Warum ist das bei Inko soviel schwerer?
Wir wissen alle, das das eigentlich Unsinn ist, trotzdem haben zumindest die meisten damit ein Problem.

Oder??

Liebe Grüsse

Elisabeth
Elisabeth
http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/index.php

Bleibt mutig!
Es geht immer weiter, man muss nur daran glauben.
Benutzeravatar
welute
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 191
Bilder: 1
Alter: 59
Registriert: 05 Jan 2006 15:52
Wohnort: Kerpen
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Partner: verheiratet
Art der Inkontinenz: Teillähmung der Blase
Hilfsmittel: Schrittmacher, Vorlagen

Beitrag #7 von Jens Schriever » 10 Jan 2006 13:14


Hallo

Eckhard hat schon ganz Recht es ist eine Sache des Kopfes. Auch Klaro hat recht alles was aus der Norm ist, und was man sehen kann schämt man sich. Ich habe außer meiner Inkontinenz Probleme auch Probleme mit dem Beinen( Lymphödeme beidseitig)und muss deshalb Kompressionsstrumpfhosen tragen. Deshalb lese ich ab und zu im MKS Forum so wie im Lymph Forum. Immer wieder kommen da Diskussionen auf von Jungen Frauen die sich wegen der Kompressionsstrümpe schämen. Warum eigentlich? = weil es nicht normal ist.
Es sieht ja nicht schön aus. Genau so ist das mit der Inkontinenz. Man Könnte ja was sehen. Viele verbinden Inkontinenz auch mit Unsauber( Was für ein Quatsch). Wer will auch unsauber sein? = Natürlich Keiner.
Das viele mit Inkontinenz ein Problem haben ist nicht von der Hand zu weisen.
Habt ihr noch weitere Erklärungen?


Gruß Jens
Benutzeravatar
Jens Schriever
(Themenstarter)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 258
Bilder: 1
Alter: 59
Registriert: 21 Aug 2003 12:44
Wohnort: Uelzen/Lüneburg
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 
Partner: Verh.
Art der Inkontinenz: Harn und Stuhlinkontinenz MS bedingt
Hilfsmittel: Bauchdeckenkatheter, Windeln, Irrigation

hmmm...

Beitrag #8 von klaro (+16.05.2008) » 10 Jan 2006 13:33


@Eckhard

ja, du hast schon recht! Klaro ein Problrm miit sich selber hat.


@Welute

ja, keine Erkrankung ist Normgemäas, jeoch werden einige von der Gesellschaft akzeptiert, toleriert...

@Jens
es gibt viele die s wissen wegen meiner inko, nicht alle.

nur, dass die eigene Mutter damit Mühe hat, mich dermassen abstempfelt..das tut grausam weh. Könnt euch vorstleln ob ich engen kontakt zu ihr habe oder mal bei ihr übbernachten möchte.

Lügen ist nicht mein Ding...als iich im Rollstuhl war ganz...akzeptierte sie es. von vorher reden wir nicht. Asu dem Rolli raus....war am jdem Telefon die wichtigte frage..

"kannst jetzd das Wasser halten??"

Könnt euch vorstellen, ich kam mir soooo dermassen mies vor...immer zu sagen "NEIN*

dass ich mich entschied, dem ganzen ein Ende zu setzen und log!

"JA KLA; GEHT BESSER; MESIT GUT!"


und dis nur...um dem weigen Gezeter von.... mich erniedrigen im Gedpräch...loszuweewrden.

in meinem Kopf komm ich klar damit, aber damit meine ich

*nicht alle Menschen kommen damit klar!!"Dies auch zu Eckhard sge....sage


körperliche leiden...(bei mir ists seelisch) siind Gesellschaftskonformer als psychische undefinerdee Krankeheiten od erschwächen.

klaro........(sich grad selber Mut zusprichd!) :|
Benutzeravatar
klaro (+16.05.2008)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 621
Alter: 56
Registriert: 28 Aug 2004 18:42
Wohnort: CH
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Partner: --
Art der Inkontinenz: Mischinkontinenz
Hilfsmittel: absorinslips ,absorin pants i.R.

Beitrag #9 von eckhard11 » 10 Jan 2006 14:12


Hallo Leute,

ich finde es gut, dass wir versuchen wollen, dieser Sache einmal etwas mehr auf den Grund zu kommen.
Da ich selbst aber absolut keine Probleme mit meiner Inko habe, können meine Ausführungen nur subjektiv sein.

Ich persönlich glaube, dass der seelische Stress, unter welchem viele der Betroffenen leiden, in der Art des Mediums liegt,
welches aus uns herausläuft, nämlich Harn oder Stuhl.

Es sind die intimsten Produkte, welche der Körper herstellt und laufen aus unseren intimsten Stellen des Körpers heraus,
sind aber gleichzeitig Abfallprodukte, deren Entledigung man sich - im Normalfall - auch auf einem abgeschiedenen Ort hingibt. ( Das gemeinsame Urinieren in einem Pissoire lassen wir hier einmal aussen vor, Männer.... )

Man fühlt sich minderwertig, da man seine Körperfunktionen nicht beherrscht, obwohl dies doch eigentlich jedes Kind
mit vier Jahren schon schafft.
Man fühlt sich ergo in seiner Entwicklung zurückgestuft auf den Level eines Kleinkindes.

Natürlich ist dies keinesfalls so, aber es sind eben die Grundfunktionen des Körpers, welche nicht mehr oder nur
teilweise beherrscht werden können.
Und dies ziemt sich nicht für einen Heranwachsenden oder Erwachsenen.

Natürlich habe ich gut reden. Meine Inko ist die Folge einer Krebserkrankung, da weiss man, woher sie kommt.
Problematischer ist es bei einer Inkontinenz, deren Ursache nicht feststellbar ist und welche dann auf die
psychosomatische Schiene geschoben wird.

Hier sollte ein Gespräch mit einem Psychiater/Psychologen geführt werden.
Schon das Reden über seine Behinderung und das Wissen, dass jemand zuhört, ohne gleich dumme Bemerkungen zu machen, könnte meiner Meinung nach recht hilfreich sein.
Häufig weiss ja nicht einmal das naheste Umfeld um die Behinderung des Betroffenen.
Es werden - zur Verheimlichung - immense Kräfte verschleudert, welche dann anderweitig fehlen....

Ich bin aber ziemlich sicher :
Wenn sich jemand, dessen Inko auf eben diese Schiene geschoben wird, mit der Inkontinenz arrangiert und sie
als Folge einer anderen Krankheit begreift - sei diese körperlich oder seelisch/psychisch bedingt - derjenige wird
auch mit dieser Ursache seiner Inko fertig.

Aber jetzt kommt wieder die Keule :

Trotzdem ist es völlig falsch, sich deswegen in eine Krise zu begeben.
Die Öffentlichkeit interessiert sich in keiner Weise für eure Inkontinenz.
Es kann doch niemand ernsthaft glauben, dass sich - ausser ein paar Familienmitglieder und/oder engerer Bekannter -
jemand anderes um diese Behinderung schert.

Und keinesfalls ist es so, dass euch alle Leute in der Fussgängerzone anstarren und sagen:
“Sieh mal, Mutter, das ist doch die Frau/der Herr XY, die/der sich in die Hose pinkelt.”
Vergesst es !! So wichtig seid ihr den Mitmenschen überhaupt nicht....

Ich kann jetzt nach über zweijähriger Erfahrung sagen, dass ich eigentlich der Einzige bin, der sich für meine Inko interessiert ( ausser meinem Urologen natürlich ).
Kein Mensch in meinem Umfeld hat in den letzten zwei Jahren darüber gesprochen, nicht, weil man mich schonen will,
sondern weil es vollkommen gleichgültig ist.
Natürlich höre ich manchmal zur Begrüssung: “Na, heute schon gepinkelt?”, aber dies ist als Scherz gemeint und wird
von mir auch so aufgefasst.

Keineswegs will ich bestreiten, dass eine derartige Aussage bei anderen nicht so in sich gefestigten Betroffenen schon zuviel ist, aber dann eben nur deswegen, weil sich diese dann sofort angegriffen oder erniedrigt fühlen. Und genau hier liegt das Problem !!


Ich kokettiere sogar häufiger bei Besprechungen mit meiner Behinderung, dies schafft öfters eine ganz andere Atmosphäre, viel freier und offener.....

Ich habe es schon häufig geschrieben und schreibe es jetzt auch hier wieder :
Es ist der Kopf, welcher sich über die Inko klarwerden muss !
Wenn ich eine Sache nicht ändern kann, dann muss ich mich mit ihr arrangieren.....


Ob dieser doch sehr diffusen Aussagen lege ich mich erst einmal wieder hin .sleep:
Eckhard
Benutzeravatar
eckhard11
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 1185
Registriert: 24 Dez 2003 14:51
Land: Germany (de)
Geschlecht: Männlich
 

Beitrag #10 von welute » 10 Jan 2006 15:04


@klaro ...:Das mit Deiner Mutter ist natürlich ziemlich schlimm. Möchte nichts gegen sie sagen, aber ich denke sie hat grosse Probleme damit. Als Kind hat sie alles daran gesetzt dich "trocken" zu kriegen und jetzt das! Ich kenne das ewige Fragen nach einer Besserung. (Bei mir wird eine Menge nicht mehr besser). Und auf entsprechende Frage sage ich oft, es ist wie es ist und nicht geht mehr. Oder auch ganz ehrlich, sorry will ich nicht mehr drüber reden, bringt ja doch nichts.

Wir, die wir diskutieren kommen irgendwie damit klar. Ekhard hat auf jeden Fall recht. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man sachlich drüber spricht, es auch sachlich verstanden wird.
Mittlerweile bin ich für einige Frauen, die natürlich nicht inkontinent sind :D , der Ansprechpartner. Ein paar sind sogar nach einem Gespräch zum Arzt gegangen!!

Glaube es gibt wirklich Formen die mehr nerven, als andere. Ich kenne Frauen, die trauen sich nicht aus dem Haus, weil der Weg zur Toilette immer zu lang ist. Warum die keine Einlage für den Notfall tragen, weiss ich nicht. In Wien gibt es sogar einen Stadtführer mit Toilettenangabe. Extra für Inkos!
So was muss man sich anschaffen, wenn man z.B. nach Wien möchte (Sehr schöne Stadt).

Sind wir die Einzigen hier? Es geht nicht drum, was wir denken und tuen sollten. Es geht darum, dass wir ein Problem mit dem Umgang haben.
Mir hat diese Feststellung schon dabei geholfen, es im Kopf (Der Bauch ist leider weiter weg) zu verarbeiten und zu versachlichen.

Elisabeth -- will mich auch hinlegen :aerger:
Elisabeth
http://www.inkontinenz-selbsthilfe.com/forum/index.php

Bleibt mutig!
Es geht immer weiter, man muss nur daran glauben.
Benutzeravatar
welute
Profiautor (min. 150 Beiträge)
Profiautor (min. 150 Beiträge)
 
Beiträge: 191
Bilder: 1
Alter: 59
Registriert: 05 Jan 2006 15:52
Wohnort: Kerpen
Land: Germany (de)
Geschlecht: Weiblich
 
Partner: verheiratet
Art der Inkontinenz: Teillähmung der Blase
Hilfsmittel: Schrittmacher, Vorlagen

Nächste

Zurück zu Inkontinenz im täglichen Leben

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron